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Spielberechtigungen (Spielerlaubnis und Spielerpass)

§ 2 SPO  B

 

1. Spielberechtigt ist nur dasjenige Vereinsmitglied, das nach den Vorschriften dieser Spielordnung eine Spielerlaubnis für seinen Verein erhalten hat. Frühester Tag der Spielberechtigung ist der Tag des Eingangs des Antrages auf Erteilung der Spielerlaubnis bei der Passstelle.

 

2. Der Spielerpass muss folgende Erkennungsmerkmale und Daten des Inhabers enthalten:

  a) ein zeitgemäßes Lichtbild

  b) Name und Vorname

  c) Geburtsdatum

  d) Vereinsname/Vereinsnummer/Passnummer

  e) Beginn der Spielerlaubnis

  f) eigenhändige Unterschrift des Spielers/der Spielerin

  g) Vereinsstempel

   

Bei Vereinswechsel muss der abgebende Verein folgende Eintragungen vornehmen:

  a) Tag der Abmeldung

  b) Tag des letzten Spiels

  c) Erklärung zur Freigabe oder Nicht-Freigabe

      Der Verein ist für die Richtigkeit dieser Angaben verantwortlich.

 

3. Der Spielerpass ist Eigentum des Verbandes. Der Verein ist zur sorgfältigen Aufbewahrung des Spielerpasses verpflichtet.

 

4. Die Spielerpässe sind bei allen Spielen dem Schiedsrichter zusammen mit dem ausgefüllten Spielberichtsformular vorzulegen. Der Schiedsrichter hat Spieler, Spielerpässe und Mannschaftsaufstellungen anhand der eingetragenen Rückennummern zu vergleichen und zu prüfen, ob in den vorgelegten Spielerpässen die Spielberechtigung ordnungsgemäß eingetragen ist. Etwaige Mängel hat er im Spielbericht zu vermerken. Er ist nicht berechtigt, einen Spieler von der Teilnahme am Spiel auszuschließen, wenn dieser seinen Spielerpass nicht vorlegen kann. Der Schiedsrichter hat in diesem Fall die Personalien des Spielers festzustellen, und zwar nach Möglichkeit anhand eines amtlichen Lichtbildausweises. Kann auch ein solcher nicht vorgelegt werden, so sind Angabe des Geburtsdatums und die eigenhändige Unterschrift des Spielers auf dem Spielberichtsformular zu fordern.

 

5. Der SWFV erfasst sämtliche Spielberechtigungszeiten der Spieler in seinem Verbandsbereich. 

Für die Festlegung der Entschädigungen für einen Berufsspieler unter 23 Jahren bei einem internationalen Vereinswechsel ist bei der Erfassung der Spielberechtigungszeiten folgendes zu beachten:

Auf einem Dokument, das dem aufnehmenden Nationalverband zur Verfügung zu stellen ist, müssen die Spielberechtigungszeiten aller Vereine vermerkt sein, für die der Spieler seit der Spielzeit seines 12. Geburtstages gespielt hat. Fällt der Geburtstag eines Spielers in den Zeitraum zwischen dem letzten Meisterschaftsspieltag des abgelaufenen Spieljahres und dem ersten Meisterschaftsspieltag des neuen Spieljahres, so muss derjenige Verein vermerkt sein, für den der Spieler in der Spielzeit nach seinem Geburtstag spielberechtigt war.

 

6. Die Spielerlaubnis als Amateurspieler für einen Verein der Regionalliga, der Oberliga, der Junioren-Bundesliga oder der 2. Frauen-Bundesliga darf für einen Nicht-EU-Ausländer erst nach Vorlage einer Niederlassungs- oder Aufenthaltserlaubnis erteilt werden, die mindestens bis zum Ende des jeweiligen Spieljahres gültig ist. 

Die Spielerlaubnis als Vertragsspieler darf in den Fällen des § 7 Nr. 4 der Beschäftigungsverordnung erst nach Vorlage eines Aufenthaltstitels zum Zwecke der Beschäftigung als Berufssportler erteilt werden. Die Spielerlaubnis darf nur bis zum Ende der Spielzeit (30.6.) erteilt werden, die von der Laufzeit des Aufenthaltstitels vollständig umfasst wird. Dies trifft auch auf Spieler aus den Ländern zu, die zum 1.5.2004 der EU beigetreten sind, solange für das betreffende Land die Arbeitnehmerfreizügigkeit noch nicht gewährt wurde. 

 

7. Ein/e Spieler/in kann als Gastspieler auf Antrag des betroffenen Vereins in einem Freundschaftsspiel - ausgenommen Turnier- und Hallenspiele- in einem Verein des Verbandes mitwirken, wenn die schriftliche Einwilligung des abstellenden Vereins vor dem Spiel der Geschäftsstelle des SWFV vorliegt. Bei Spielern anderer Mitgliedsverbände der FIFA ist für den Fall der Nichtvorlage der Zustimmung oder bei Zweifel an der Zustimmung des Vereins die Einwilligung des zuständigen Nationalverbandes erforderlich. Jede Erteilung der Gastspielerlaubnis ist gebührenpflichtig. Die schriftliche Einwilligung des abstellenden Vereins ist für jedes Spiel einzuholen und der Geschäftsstelle des SWFV vor dem Spiel vorzulegen.

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