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FC Ente Bagdad setzt Zeichen gegen Antisemitismus

Anlässlich der wiederholten Angriffe auf Menschen jüdischen Glaubens setzte der FC Ente Bagdad, diesjähriger Integrationspreisträger des DFB, im Rahmen eines Freundschaftsspiels gegen die Ultras von Mainz 05 ein Zeichen gegen Antisemitismus. Beide Teams bestritten am 28.04.2018 ein Freundschaftsspiel und liefen vor dem Anpfiff mit Kippa auf’s Feld.

 

Der FC Ente Bagdad, ein Verein aus dem Kreis Mainz-Bingen, arbeitet seit vielen Jahren sehr erfolgreich mit Geflüchteten und unterstreicht durch die Zusammenarbeit mit dem SWFV, dem 1. FSV Mainz 05 sowie der Initiative "!Nie Wieder" die Bedeutung von Aufklärung:

„Für uns ist es beschämend, dass Menschen jüdischen Glaubens sich in Deutschland nicht mehr sicher fühlen. Antisemitische Übergriffe sind Angriffe auf jeden einzelnen von uns. Auch in unserer Arbeit mit Flüchtlingen unterstreichen wir, dass ein Bekenntnis gegen Antisemitismus Voraussetzung für Teilhabe ist.“, so Ronald Uhlich, „Enten-Coach“.


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Bei dem Freundschaftskick am Samstag, der 3:2 für den FC Ente Bagdad ausging, liefen übrigens wieder Spieler aus vielen unterschiedlichen Kulturen auf. Ronald Uhlich: „Wir fragen nicht nach der Herkunft, bei uns ist jeder willkommen, der sich für eine offene und tolerante Gesellschaft einsetzen möchte.“

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