Stiftungen

Fritz-Walter-Stiftung

Zweck
Der Zweck der Stiftung ist die Förderung der allgemeinen sportlichen Jugendarbeit, die Unterstützung von Maßnahmen zur Integration von Jugendlichen in die Gesellschaft sowie die Leistung eines Beitrags zur Völkerverständigung vor allem mit den mittel- und osteuropäischen Staaten.

 

Ziele

  • die Förderung von talentierten Jugendlichen vor allem im Fußballsport,
  • die Zusammenarbeit mit Vereinen, Verbänden und sonstigen Sportorganisationen sowie mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen in Fragen der Jugendarbeit,
  • die Unterstützung von Maßnahmen gegen Doping und Drogenmissbrauch,
  • die Mitwirkung bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit,
  • die Förderung des „Fair Play“-Gedankens innerhalb und außerhalb des Sports sowie
  • sonstige Maßnahmen der sportlichen und sozialen Jugendarbeit im nationalen und internationalen Bereich.

 

Schwerpunkte 

  • die Ausrichtung und Durchführung des jährlichen Fritz-Walter-Cups der Schulen,
  • die Unterstützung von sozialen Jugendprojekten in Rheinland-Pfalz, für die keine staatliche oder kommunale Förderung in Betracht kommt,
  • die jährliche Vergabe des Fritz-Walter-Preises an Sportvereine mit herausragenden sozialen Jugendprojekten sowie
  • die Unterstützung und Förderung von sozialen Jugendprojekten in Ungarn im Rahmen der Partnerschaft mit dem Komitat Komarom-Esztergom.

 

Zur offiziellen Website der Fritz-Walter-Stiftung: http://www.fritz-walter-stiftung.de/

Sepp-Herberger-Stiftung

Die Geschichte der DFB-Stiftung Sepp Herberger beginnt am 28. März 1977. An diesem Tag wurde mit einem Festakt im Barockschloss zu Mannheim der 80. Geburtstag Herbergers begangen. Das Geschenk des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) überbrachte der damalige DFB-Präsident Hermann Neuberger: Er gab die Errichtung der Sepp-Herberger-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes bekannt. Der DFB erfüllte damit seinem Rekordnationaltrainer (1936 – 1964) einen Lebenstraum. Herberger, dessen Ehe mit seiner Frau Eva kinderlos blieb, hatte – getreu seinem Lebensmotto: „Wer oben ist, darf die unten nicht vergessen“ – den Wunsch, seinen Nachlass in „guten Händen“ zu wissen. Dem „Chef“ war es dabei insbesondere wichtig, soziale und karitative Projekte zu fördern und zu unterstützen. Noch zu Lebzeiten engagierte sich der „Bundessepp“ beispielsweise für die Resozialisierung von Strafgefangenen.

 

Genau einen Monat nach Errichtung der Stiftung, am 28. April 1977, erlag Sepp Herberger in einem Mannheimer Krankenhaus einem Herzinfarkt. Mit dem Tod seiner Frau Eva im Jahre 1989 ging das Privatvermögen der Familie in das Eigentum der Stiftung über. Das vom DFB ursprünglich zur Verfügung gestellte Grundvermögen in Höhe von einer Million DM wuchs dadurch deutlich an. Auch der umfassende schriftliche Nachlass Herbergers (mehr als 360 Aktenordner) wurde Eigentum der Stiftung.

 

Seit Errichtung der Stiftung konnten bereits über 20 Millionen Euro für verschiedene soziale Projekte und Aktivitäten aufgewendet werden. Dabei stützen sich die Aktivitäten und Fördertätigkeiten der Stiftung auf die vier Säulen des Behindertenfußballs, der Resozialisierung von Strafgefangenen, der Förderung des Fußball-Nachwuchses in Schulen & Vereinen sowie des DFB-Sozialwerks. Mit dem DFB-Sozialwerk unterstützt die Stiftung Fußballspieler in Not. Es war der ausdrückliche Wunsch von Sepp und Eva Herberger, dass dazu ihr Privatvermögen eingesetzt wird. Aktuell initiiert die Stiftung in ihren vier Schwerpunktbereichen sechs eigene Projekte.

 

Zur offiziellen Website der Sepp-Herberger-Stiftung:

http://sepp-herberger.de/

Egidius-Braun-Stiftung

Präambel der Stiftung:

Der Fußball in Deutschland wird getragen von den beiden Säulen Profifußball und Amateurfußball.

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich für beide Bereiche mit der Thematik "Fußball - soziale Integration und Gesellschaftspolitik" eine dritte Säule entwickelt.

"Fußball ist mehr als 1:0"

Dieses Lebensmotto von Egidius Braun (1977 - 1992 Schatzmeister und 1992 - 2001 Präsident des DFB) hat in hohem Maße sein Engagement bestimmt und die Bedeutung des Fußballs als wichtige gesellschaftliche Gruppe in Deutschland entwickelt.

Der DFB-Sportförderverein hat die Aktivitäten des Deutschen Fußball-Bundes auf diesem Gebiet nachhaltig ergänzt. Mildtätige Hilfestellungen außerhalb des Fußballs und die Entwicklung sozialer Kompetenzen vorwiegend innerhalb des Fußballs haben die Aufgaben des Vereins geprägt. Die Aktion "Kinder in Not" unterstützt insbesondere Kinder in Ost-Europa, während in der Mexico-Hilfe sehr unterschiedliche Projekte angesiedelt waren (z. B. die Unterhaltung des Waisenhauses "Casa de Cuna", des Mutter-Kind-Heimes der Vicentinas und die Förderung des Straßenkinderprojektes in Querétaro). Der Deutsche Fußball-Bund bündelt mit nachhaltiger Unterstützung des Profibereiches alle diese Aktivitäten in der DFB-Stiftung Egidius Braun! für Soziale Integration, Kinder in Not und Mexico-Hilfe.

Mit der damit verbundenen Ehrung des Namensgebers geht die Verpflichtung einher, das Lebenswerk von Egidius Braun zu bewahren und weiter zu entwickeln.

 

 

Grafik der DFB-Stiftung Egidius Braun

Homepage der Stiftung: www.egidius-braun.de

Lotto-RLP-Stiftung

Im Jahr 2007 wurde die Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung gegründet und seither unterstützt sie gemeinnützige Vereine und Institutionen in ganz Rheinland-Pfalz. Jährlich wird über eine Million Euro an mehr als 1000 Partner aus den Bereichen der Wohlfahrt, des Sportes und der Kultur für gesellschaftlich bedeutende Initiativen aber auch zur Linderung konkreter Nöte bereitgestellt. 

Der Anspruch der Stiftung allerdings geht über die Förderung von Einzelprojekten hinaus: Sie will mit der Summe der Unterstützungen von Gruppen, Vereinen und Organisationen einen Beitrag zur Stärkung des Ehrenamtes in Rheinland-Pfalz und damit zum sozialen Zusammenhalt leisten.

Gesellschaftliche Probleme erkennen, nah am Menschen und den gemeinnützigen Organisationen sein - das möchte die Stiftung erreichen.
Das Privileg der Stiftung ist es, kreativ, innovativ, jenseits politischer oder unternehmerischer Abwägung, frei zum Wohl aller in der Gesellschaft agieren zu können. Das Erfolgsrezept ist und soll bleiben, auf kurzen und schnellen Wegen einen stetigen und lebendigen Austausch mit Förderpartnern zu pflegen und praxisnah im Kleinen und Großen zu helfen.

 

Zweck der Stiftung ist, gemeinnützig wie mildtätig für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz einzutreten. Die Stiftung verfolgt ihre Ziele insbesondere durch Förderung:

  • des Wohlfahrtswesens in Rheinland-Pfalz
  • der Kunst und Kultur in Rheinland-Pfalz
  • des Sports in Rheinland-Pfalz
  • der Bildung, Wissenschaft und Forschung in Rheinland-Pfalz

Partner können nur rheinland-pfälzische Vereine, Verbände und Institutionen sein, die ihre Gemeinnützigkeit nachweisen können.

 

Zur offiziellen Website der Lotto-RLP-Stiftung: www.lotto-rlp.de/lotto-stiftung

 

 

Stiftung Lotto