Ein Leben nicht nur für den Sportverein! Andreas Eid vom SV Feilingbert

05.10.2026
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Ehrenamt ist unverzichtbar und Menschen wie Andreas Eid zeigen eindrucksvoll, warum. Seit vielen Jahren engagiert sich Eid mit außergewöhnlichem Einsatz für den SV Feilbingert und weit darüber hinaus. Sein Engagement reicht vom Jugendfußball über die Vereinsführung bis hin zur Unterstützung zahlreicher Veranstaltungen und Vereine in seiner Heimatgemeinde.

 

Seit Jahrzehnten für den SV Feilbingert im Einsatz

Seit 2005 gehört Andreas Eid dem geschäftsführenden Vorstand des SV Feilbingert an. Zunächst als Schriftführer und 2. Vorsitzender, seit 2017 als 1. Vorsitzender. Doch sein Engagement für den Verein begann schon deutlich früher. Über viele Jahre stand er als Torwart der 1. Mannschaft auf dem Platz und war gleichzeitig als Jugendtrainer aktiv – von den Bambinis bis zu den Aktiven.

 

2024 konnte Eid seine komplette Jugendmannschaft an den Aktivenbereich übergeben. Gerade für einen Verein aus einer kleinen Ortsgemeinde mit rund 1.400 Einwohnern ist das eine besondere Leistung. Auch in der vergangenen Saison war er noch einmal bei den Bambinis aktiv und begleitete die jüngsten Fußballer bei ihren ersten Schritten.

 

Eine besondere Rolle spielte Andreas Eid zudem bei der Gründung der SG Nordpfalz im Jahr 2015, die unter Federführung des SV Feilbingert entstand. Die Entwicklung der Spielgemeinschaft gipfelte 2025 im Aufstieg beider Mannschaften. Mit dabei war auch die komplette A-Jugend, die Eid im Jahr zuvor an den Aktivenbereich übergeben hatte.

 

Doch sein Einsatz endet nicht mit dem Abpfiff. Das Sportgelände des SV Feilbingert liegt außerhalb des Ortes und Eid schaut dort täglich nach dem Rechten. Seit 2002 verfügt der Verein über einen Naturrasenplatz, dessen Pflege ebenfalls zu seinen Aufgaben gehört. Gerade im Sommer sitzt er ein- bis zweimal pro Woche auf dem Rasenmäher und sorgt dafür, dass der Platz für Training und Spiele vorbereitet ist. Urlaub gibt es für ihn deshalb erst nach der Saison.

 

Ehrenamt kennt für Andreas Eid kaum Grenzen

Ob neue Flutlichtanlage, neue Toiletten, Brunnenbohrung, der Umbau des Verkaufswagens oder die Beantragung von Zuschüssen für Vereinsprojekte – Eid bringt sich überall dort ein, wo Unterstützung gebraucht wird. Dabei führt er mit der Elektro-Anlagenbau Andreas Eid GmbH selbst einen Betrieb in Feilbingert. Trotzdem stellt er nicht selten eigene berufliche Projekte zurück, wenn auf dem Sportplatz ein Termin ansteht oder ein Verein beziehungsweise die Gemeinde seine Hilfe benötigt.

 

Sein Engagement beschränkt sich dabei nicht auf den Fußball. In jungen Jahren war Eid parallel zum Fußball auch als Tischtennisspieler aktiv und engagierte sich im Vorstand des TTC Feilbingert, unter anderem im Bereich der Kassenführung. Bereits als Jugendlicher war er zudem in der Kolpingfamilie Feilbingert aktiv. Für die Kirchengemeinde Hl. Disibodenberg unterstützt er zahlreiche Veranstaltungen – etwa den St.-Martins-Umzug, das Latwersch-Fest oder die Fronleichnamsprozession.

 

Auch für andere Vereine in Feilbingert ist er eine wichtige Anlaufstelle. Bei Problemen mit der Elektrik hilft er ehrenamtlich, bei Notfällen ist er erreichbar. Die traditionelle Hexennacht am 30. April liegt bereits seit mehr als 15 Jahren in seiner Verantwortung – zunächst als Funktionär des TTC, inzwischen als Vorsitzender des SV Feilbingert.

 

Ein Engagement, das die Gemeinschaft zusammenhält

Hinter einem solchen Einsatz steht auch eine Familie, die dieses Ehrenamt mitträgt. Ehefrau Christine gibt Andreas Eid den nötigen Freiraum für seine vielfältigen Aufgaben. Bei Schlachtfesten des TTC, Schnitzelabenden des SV, Heimspielen und zahlreichen weiteren Veranstaltungen ist die Familie Eid gemeinsam im Einsatz.

 

Der SWFV möchte dieses außergewöhnliche Engagement würdigen. Der SV Feilbingert schlägt Andreas Eid für die Aufnahme in den DFB-Club 100 vor. Bereits jetzt wird sein Einsatz als Kreisehrenamtsträger ausgezeichnet.

 

Andreas Eid steht stellvertretend für viele Ehrenamtliche im Südwesten, die Woche für Woche Verantwortung übernehmen, anpacken und ihre Vereine und Gemeinden am Leben halten. Ohne Menschen wie ihn wäre der Fußball in unseren Vereinen nicht möglich. Ehrenamt ist unverzichtbar.