Eigentlich wollte sie im Vereinsheim in Hochspeyer nur eine Pizza essen. Dann aber schreckte Konstanze Christian auf, als sie ihren Namen hörte: „Hier habe ich einen Brief vom DFB für Konstanze Christian.“ – Klaus Schneider und Andreas Gödtel, der Vorsitzende und der Ehrenamtsbeauftragte des Fußballkreises Kaiserslautern-Donnersberg, waren unbemerkt ins Lokal gekommen und hatten laut dieses ausgerufen.
Überraschende Ehrung für Konstanze Christian
Der Brief enthielt die Glückwünsche des DFB für die Wahl zur Jungen Fußballheldin 2025, der Sonderpreis für Frauen- und Mädchenfußball. Konstanze Christian reagierte völlig perplex: „Wie komme ich denn dazu?“, fragte sie. Nun: Abteilungsleiter Thomas Flößer hatte sie vorgeschlagen und zusammen mit den anderen Vorstandsmitgliedern der SG 2018 Hochspeyer an diesem Abend ins Vereinsheim gelockt, ohne ihr etwas zu verraten. Konstanze freute sich jedenfalls sehr über die Ehrung, zu der auch Klaus Schneider gratulierte.
Dem schloss sich der der Vereinsvorsitzende Thomas Bernhart an, gleichzeitig auch Konstanzes Vater. Er sei in doppelter Funktion sehr stolz auf seine Tochter. Schon im zarten Alter von vier Jahren habe er sie mit zum Fußball genommen, und die Liebe sei unverändert über all die Jahre geblieben.
Konstanze Christian betreut seit ihrem 14. Lebensjahr die Bambini-Mannschaften der SG 2018 Hochspeyer, seit letzter Saison trainiert sie auch das Frauen-Team des Vereins und spielt selbst aktiv. Besonders am Herzen liegen ihr aber auch die Aktivitäten außerhalb des Platzes: Seit vielen Jahre organisiert sie beispielsweise die Kinderfastnacht im Sportheim oder die alljährliche Jugendfreizeit des Vereins in Frankreich.
Als Dankeschön für ihr Engagement erhält die Geehrte nun Einladungen zu Workshops des Südwestdeutschen Fußballballverbandes (SWFV) zusammen mit den anderen Jungen Fußballhelden sowie insbesondere zur einwöchigen DFB-Bildungsreise ins Spanische Santa Susanna.
Bildunterschrift v.l.n.r.: Kreisvorsitzender Klaus Schneider, Konstanze Christian, Vereinsvorsitzender Thomas Bernhart und Kreisehrenamtsbeauftragter Andreas Gödtel






