Herzgesundheitstag auf dem Betzenberg ein voller Erfolg

28.03.2026

Am Samstag, 21.03.2026 schlugen die Herzen im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern höher – nicht wegen eines Spiels, sondern weil das Thema Herzgesundheit im Mittelpunkt stand. Beim Herzgesundheitstag der IKK Südwest erwarteten die über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informative Vorträge, praktische Übungen, Erfahrungsberichte und zahlreiche interaktive Angebote.

 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen in Deutschland die häufigste Todesursache dar 

Besonders die Koronare Herzkrankheit (KHK) ist weit verbreitet: Durch Ablagerungen von Fetten in den Blutgefäßen verengen und verkalken die Herzkranzgefäße, was zu Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelschwäche oder plötzlichem Herztod führen kann. Die KHK ist die häufigste Todesursache bei Männern ab 40 und Frauen ab 50 Jahren. Genau deshalb gab es beim Herzgesundheitstag zu diesem Thema einen exklusiven Vortrag von Dr. med. Pop, Oberarzt für Invasive Kardiologie, am Westpfalz-Klinikum.
Ein entscheidender Punkt bei einem plötzlichen Herzstillstand liegt in der Ersten Hilfe. „Immer noch sterben in Deutschland dabei zu viele Menschen, weil professionelle Hilfe zu spät kommt und Ersthelfer in so einer Lage nicht wissen, was zu tun ist“, sagt Daniel Schilling, Vorstand der IKK Südwest.

 

Mehr Leben retten durch Laien-Reanimation

„Prüfen, Drücken, Rufen“ – das ist die Erste-Hilfe-Formel zur Wiederbelebung bei Herz-stillstand. Um Hemmungen und fehlende Kenntnisse bei der Herzrhythmusmassage entgegenzuwirken, war bei diesem Infotag auch die Deutsche-Rote-Kreuz-Akademie des DRK-Kreisverbandes Kaiserslautern vor Ort. Anhand einer Übungspuppe haben die Notfallsanitäter gezeigt, wie man eine richtige Reanimation durchführt, und jeden Schritt ausführlich erklärt. Anschließend konnten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auch selbst üben. „Ich selbst habe als früherer Notfallsanitäter viele Notfälle erlebt, in denen schnelle und effektive Hilfe über Leben und Tod entschieden hat. Unser Ziel und auch der des Herzgesundheitstages ist es daher, Menschen zu ermutigen und ihnen das nötige Wissen zu vermitteln, wie sie in einer solchen Notfallsituation richtig handeln“, so Schilling.

 

Neben vielen interaktiven Möglichkeiten, wie beispielsweise individuellen Gesundheits- und Stressmessungen, Einblicken in die Laienreanimation oder Austauschmöglichkeiten mit Experten des DRK, hatten die rund 50 Interessierten auch die Möglichkeit, spannenden Vorträgen zu folgen.

 

Prävention als Schlüssel für herzgesundes Leben

Darunter auch eine Präsentation von IKK-Südwest-Gesundheitsberaterin Marina Tremmel zu den Auswirkungen von Dauerstress auf die Herzgesundheit. „Bei ständigem Stress kommt es zu Entzündungsprozessen, Gefäße verkalken schneller und Rhythmusstörungen werden wahrscheinlicher. Daher sollten wir uns die Frage stellen, wie wir unser Herz aus dem Krisenmodus in den Entspannungsmodus bringen.“

 

Dass das Thema nicht nur ältere Menschen betrifft, zeigt auch Fußballer Luke Vollrath. Er ist am Herzgesundheitstag ebenfalls vor Ort und selbst von dem Thema Herzgesundheit betroffen. Bei einem vergangenen Spiel erlitt er einen Kollaps und landete im Krankenhaus. Wie es ihm mit der Situation ergangen ist, erzählte er in einem Interview.

 

Gemeinsam mit dem Südwestdeutschen Fußballverband und allen Beteiligten möchte die IKK Südwest zudem über die positiven Auswirkungen von Sport und Bewegung auf die Herzgesundheit aufmerksam machen. "Die Vergangenheit hat uns gezeigt, dass es auch im Fußball zu Situationen kommt, in denen schnell gehandelt werden muss und Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet werden müssen. Gemeinsam mit unseren Ärzten, die auf fachlicher Ebene als Referenten und Ansprechpartner den Vereinen zur Verfügung stehen, hat sich der SWFV in den letzten Jahren immer mehr den Themenbereichen Medizin und Gesundheit gewidmet. Unser Ziel ist es, die Trainer*innen und Funk-tionäre aus den Vereinen zu sensibilisieren und ihnen konkrete Maßnahmen an die Hand zu geben, was zu tun ist, wenn ein Notfall eintritt“, resümiert Vizepräsident Axel Rolland vom Südwestdeutschen Fußballverband.

 

Rundum war die Veranstaltung auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg, zumindest wenn es nach IKK-Südwest-Vorstand Daniel Schilling geht: „Das Feedback der Teilnehmenden spricht für sich. Wenn wir heute auch nur ein paar Menschen in ihren Erste-Hilfe Kenntnissen sicherer machen konnten, ist das für mich ein sehr großer Erfolg. Die Menschen dahin zu bewegen, dass sie sich präventiv mit diesem Thema auseinander-setzen und im Ernstfall wissen, was zu tun ist – das ist unser Ziel als IKK Südwest, und dem sind wir heute ein gutes Stück nähergekommen.“

 

Unser Partner IKK Südwest

Die IKK Südwest gehört als regionale Innungskrankenkasse in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu den größten Krankenkassen in Deutschland. Wir, die IKK Südwest, das sind mehr als 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich mit Herz und Kompetenz einsetzen für unsere Kernthemen Prävention, Gesundheitsförderung und eine zukunftsfähige, regionale Gesundheitsversorgung. Datenorientiert und politisch positioniert bringt die IKK Südwest fundierte Perspektiven in aktuelle gesundheitspolitische Debatten ein – insbesondere zu Themen und Gesundheitsfragen, die Menschen in der Region bewegen. Wir sind persönlich für alle da – vor Ort in unseren 19 Kundencentern in der gesamten Region und an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr sowohl über unsere IKK-Service-Hotline 0681/3876 1000 als auch per App und im Netz über unsere Online-Geschäftsstelle „Meine IKK Südwest“. Mehr Infos unter www.ikk-suedwest.de.