Der Südwestdeutsche Fußballverband blickt auf eine intensive und erfolgreiche Serie von Vorstandstreffen zurück. Innerhalb von drei Wochen lud der Verband zu drei Informations- und Dialogveranstaltungen ein, um die geplante Strukturreform des Männer-Spielbetriebs gemeinsam mit den Vereinen zu gestalten.
Das Ziel: Transparenz schaffen, offene Fragen beantworten und ein belastbares Meinungsbild der Basis einholen.
Drei Regionen, ein gemeinsames Ziel: Den Dialog fördern
Die Treffen wurden bewusst regional aufgeteilt, um eine ortsnahe Teilnahme zu ermöglichen und alle Vereine „mit an Bord“ zu nehmen:
- Vorderpfalz: In der Sportschule Edenkoben kamen die Vertreter der Kreise Rhein-Mittelhaardt, Rhein-Pfalz und Südpfalz zusammen.
- Westpfalz: Bei der TSG Kaiserslautern tauschte sich der Verband mit den Kreisen Kaiserslautern-Donnersberg, Pirmasens-Zweibrücken und Kusel-Kaiserslautern aus.
- Rheinhessen/Nahe: Den Abschluss bildete die Veranstaltung bei der TSG Bretzenheim in der Kronenberghalle für die Kreise Alzey-Worms, Bad Kreuznach, Birkenfeld und Mainz-Bingen.
Starke Resonanz der Vereine
Die Beteiligung der Vereine war beeindruckend und unterstreicht das große Interesse an der künftigen Ausrichtung des Spielbetriebs. Insgesamt nahmen 488 Personen an den drei Veranstaltungen teil. Besonders erfreulich: Mit 244 teilnehmenden Vereinen lag die Beteiligung deutlich über der des Verbandstages 2024 (160 Vereine).
Transparenz und Weichenstellung unter Einbindung der Vereine
Der präsentierte Vorschlag wurde vom Präsidium des SWFV im Vorfeld geprüft und einstimmig befürwortet und diente als Diskussionsgrundlage für den Dialog mit der Basis.
Die Treffen waren somit kein reines Informationsformat, sondern eine echte Plattform für den offenen Austausch. Die Vereine hatten die Gelegenheit, den Entwurf kritisch zu hinterfragen. Dank des konstruktiven Austauschs im Anschluss an die jeweils rund 30-minütigen Präsentationen konnte der SWFV wertvolle Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge, insbesondere auch außerhalb der Spielklassenstruktur, mitnehmen.
Präsident Thomas Bergmann schloss den dritten Vorstandstreff mit den folgenden Worten:
„Wir möchten uns herzlich bei allen Vereinsvertretern für die rege Teilnahme und den wertvollen Austausch bedanken. Dass so viele Vereine und Vereinsvertreter an den Vorstandstreffen teilgenommen haben, zeigt das herausragende Engagement der ehrenamtlichen Vereinsvertreter in unserem Verband. Der gesamte Prozess zeigt einmal mehr, dass wir ein dynamischer und sehr lebendiger Verband sind und auf Augenhöhe den direkten Dialog mit unseren Vereinen führen. Mit dem nun vorliegenden deutlichen Meinungsbild erhalten wir weiteren Rückenwind, um den klaren Auftrag der Vereine nun zügig zur Umsetzung zu bringen und die Spielklassenstruktur im Männer-Spielbetrieb zukunftsfähig aufzustellen“.
Deutliches Meinungsbild als Grundlage für die nächsten Schritte
Das im Rahmen der Veranstaltungen eingeholte Meinungsbild fiel eindeutig aus:
- 79,5 % der anwesenden Vereine sprachen sich für das vorgeschlagene Spielklassen-Modell aus,
- 9,8 % votierten für die Ausarbeitung eines alternativen Modells,
- 10,7 % plädierten für die Beibehaltung des bisherigen Systems.
Das Meinungsbild weist eine überaus deutliche Befürwortung für das vorgeschlagene Modell aus und wird in der nächsten Sitzung des Präsidiums Ende März Grundlage für die weiteren Beschlussfassungen sein.
Unabhängig davon wird die Steuerungsgruppe in ihrer nächsten Sitzung bereits Anfang März mit der detaillierten Ausarbeitung eines Umsetzungsvorschlages des vorgestellten Modells beginnen.






