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Neue Regeln auch für die Ü-Mannschaften
05.08.2025Spielbetrieb

Die neue Ü 35-Liga, die 8-Sekundenregel für Torhüter und die gelbe Karte plus – in der Vorrundenbesprechung der Ü-Mannschaften gab es reichlich Informationen zu neuen Regeln. An der Runde im Sportheim in Winnweiler nahmen die Vertreter von 20 Mannschaften teil.
Der Kreisverantwortliche für den Spielbetrieb der Ü-Mannschaften, Stefan Reiland, freut sich eingangs über das rege Interesse an der Besprechung. Kreisvorsitzender Klaus Schneider erläuterte anschließend die neuen Regeln: Torhüter dürfen den Ball acht Sekunden kontrolliert in den Händen halten. Falls dies den Schiedsrichtern zu lange vorkommt, zählen sie sichtbar mit den Fingern die Sekunden herunter, bei Überschreiten gibt es einen Eckball. Und die gelbe Karte plus wird eingeführt, die eine 5-minütige Zeitstrafe bewirkt, aber nur bei folgenden Vergehen zum Einsatz kommt: Bei „Schwalben“, bei unsportlichen Vergehen beim Ausführen eines Strafstoßes, bei unsportlichem Reklamieren oder Abwinken sowie bei Spielverzögerung durch Ballwegschießen, wenn der Gegner den Ball hat. Frauen sind nun im Ü-Spielbetrieb erlaubt unter Beachtung der Altersregelung. Und das Grätschverbot im Ü-Bereich bleibt bestehen.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende und Kreisehrenamtsbeauftragte Andreas Gödtel nannte als Termin für die Auslosung der ersten Runden in den Kreispokalen den 15.8.25, wieder zu sehen auf der Facebook-Seite des Fußballkreises. Er forderte außerdem dazu auf, mehr Meldungen zur Aktion „Fair ist mehr“ einzureichen – typischerweise für sehr faire Aktionen im Spielbetrieb.
Ü-Spielleiter Stefan Reiland sprach abschließend die anstehende Ü 35-Liga an: Erster Spieltag ist am 23.8.25, Spielbeginn jeweils um 18.00 Uhr. Reiland bat die Vereine, bei Spielverlegungswünschen des Gegners großzügig zu agieren. Die Spielzeit wird 2 mal 30 Minuten betragen. Die Spielorte für die Endspiele der Kreispokale stehen laut Reiland noch nicht fest.
05. Aug. 2025
Spielbetrieb
Neue Regeln auch für die Ü-Mannschaften
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Neue Regeln auch für die Ü-Mannschaften
05.08.2025Spielbetrieb

Die neue Ü 35-Liga, die 8-Sekundenregel für Torhüter und die gelbe Karte plus – in der Vorrundenbesprechung der Ü-Mannschaften gab es reichlich Informationen zu neuen Regeln. An der Runde im Sportheim in Winnweiler nahmen die Vertreter von 20 Mannschaften teil.
Der Kreisverantwortliche für den Spielbetrieb der Ü-Mannschaften, Stefan Reiland, freut sich eingangs über das rege Interesse an der Besprechung. Kreisvorsitzender Klaus Schneider erläuterte anschließend die neuen Regeln: Torhüter dürfen den Ball acht Sekunden kontrolliert in den Händen halten. Falls dies den Schiedsrichtern zu lange vorkommt, zählen sie sichtbar mit den Fingern die Sekunden herunter, bei Überschreiten gibt es einen Eckball. Und die gelbe Karte plus wird eingeführt, die eine 5-minütige Zeitstrafe bewirkt, aber nur bei folgenden Vergehen zum Einsatz kommt: Bei „Schwalben“, bei unsportlichen Vergehen beim Ausführen eines Strafstoßes, bei unsportlichem Reklamieren oder Abwinken sowie bei Spielverzögerung durch Ballwegschießen, wenn der Gegner den Ball hat. Frauen sind nun im Ü-Spielbetrieb erlaubt unter Beachtung der Altersregelung. Und das Grätschverbot im Ü-Bereich bleibt bestehen.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende und Kreisehrenamtsbeauftragte Andreas Gödtel nannte als Termin für die Auslosung der ersten Runden in den Kreispokalen den 15.8.25, wieder zu sehen auf der Facebook-Seite des Fußballkreises. Er forderte außerdem dazu auf, mehr Meldungen zur Aktion „Fair ist mehr“ einzureichen – typischerweise für sehr faire Aktionen im Spielbetrieb.
Ü-Spielleiter Stefan Reiland sprach abschließend die anstehende Ü 35-Liga an: Erster Spieltag ist am 23.8.25, Spielbeginn jeweils um 18.00 Uhr. Reiland bat die Vereine, bei Spielverlegungswünschen des Gegners großzügig zu agieren. Die Spielzeit wird 2 mal 30 Minuten betragen. Die Spielorte für die Endspiele der Kreispokale stehen laut Reiland noch nicht fest.
Die neue Ü 35-Liga, die 8-Sekundenregel für Torhüter und die gelbe Karte plus – in der Vorrundenbesprechung der Ü-Mannschaften gab es reichlich…
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Neue Regeln auch für die Ü-Mannschaften
05. Aug. 2025Spielbetrieb

Die neue Ü 35-Liga, die 8-Sekundenregel für Torhüter und die gelbe Karte plus – in der Vorrundenbesprechung der Ü-Mannschaften gab es reichlich Informationen zu neuen Regeln. An der Runde im Sportheim in Winnweiler nahmen die Vertreter von 20 Mannschaften teil.
Der Kreisverantwortliche für den Spielbetrieb der Ü-Mannschaften, Stefan Reiland, freut sich eingangs über das rege Interesse an der Besprechung. Kreisvorsitzender Klaus Schneider erläuterte anschließend die neuen Regeln: Torhüter dürfen den Ball acht Sekunden kontrolliert in den Händen halten. Falls dies den Schiedsrichtern zu lange vorkommt, zählen sie sichtbar mit den Fingern die Sekunden herunter, bei Überschreiten gibt es einen Eckball. Und die gelbe Karte plus wird eingeführt, die eine 5-minütige Zeitstrafe bewirkt, aber nur bei folgenden Vergehen zum Einsatz kommt: Bei „Schwalben“, bei unsportlichen Vergehen beim Ausführen eines Strafstoßes, bei unsportlichem Reklamieren oder Abwinken sowie bei Spielverzögerung durch Ballwegschießen, wenn der Gegner den Ball hat. Frauen sind nun im Ü-Spielbetrieb erlaubt unter Beachtung der Altersregelung. Und das Grätschverbot im Ü-Bereich bleibt bestehen.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende und Kreisehrenamtsbeauftragte Andreas Gödtel nannte als Termin für die Auslosung der ersten Runden in den Kreispokalen den 15.8.25, wieder zu sehen auf der Facebook-Seite des Fußballkreises. Er forderte außerdem dazu auf, mehr Meldungen zur Aktion „Fair ist mehr“ einzureichen – typischerweise für sehr faire Aktionen im Spielbetrieb.
Ü-Spielleiter Stefan Reiland sprach abschließend die anstehende Ü 35-Liga an: Erster Spieltag ist am 23.8.25, Spielbeginn jeweils um 18.00 Uhr. Reiland bat die Vereine, bei Spielverlegungswünschen des Gegners großzügig zu agieren. Die Spielzeit wird 2 mal 30 Minuten betragen. Die Spielorte für die Endspiele der Kreispokale stehen laut Reiland noch nicht fest.

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Auch B- und C-Klasse Süd mit neuen Regeln in die Saison 25/26
30.07.2025Spielbetrieb

Auch die Mannschaften der B- und C-Klasse Süd müssen sich auf eine ganze Reihe neuer Regeln einstellen. Das zeigte sich bei der Vorrundenbesprechung in Siegelbach. Kreisvorsitzender Klaus Schneider überreichte eingangs die Urkunde des SWFV an den Vertreter des SV Morlautern II, dessen Mannschaft den Aufstieg in die B-Klasse geschafft hat. Anschließend begrüßte Schneider die Neulinge TuS Olsbrücken II und TuS Hohenecken III in der C-Klasse sowie als Absteiger aus der A-Klasse in die B-Klasse die SG Niederkirchen/Morbach/Heiligenmoschel.
Er erläuterte dann Änderungen der Spielordnung. Danach kann künftig ein Spieltagskader aus bis zu 20 Spielern plus 7 Offiziellen bestehen. Die Regeln zum Zweitspielrecht wurden verändert, jetzt darf man bis 15.4. des jeweiligen Jahres die Spielberechtigung beantragen, wenn zwischen Wohnort und Vereinsort 50 (vorher 100) Kilometer liegen. Dies gilt jetzt bis zur Landesliga. Frauen haben jetzt die Erlaubnis, am Männerspielbetrieb teilzunehmen, und die gelb-rote Karte zieht nun eine automatische Sperre von zwei vollen Kalendertagen nach sich. In der C-Klasse wird nun das sogenannte Flex-Modell angewandt, wonach Mannschaftsstärken auf bis zu neue Spieler reduziert werden können, allerdings unter Verlust des Aufstiegsrechts.
Er bat aber auch um das Einhalten folgender Regularien: Mails und Stellungnahmen via DFB-Postfach seien bitte an den jeweiligen Staffelleiter Mario Diehl für die B-Klasse Süd und David Hussey für die C-Klasse zu schicken, nicht an ihn als Kreisvorsitzenden, der sie sowieso nur weiterleite. Die Vereinsmeldebögen sollten aktualisiert werden, ebenso die Spielberechtigungslisten mit aktuellen Bildern, und in den Spielberichten sei die Trikotfarbe anzugeben.
Über das neue Regelwerk auf dem Spielfeld informierte Schiedsrichterobmann Frank Ritter: Es wird künftig auf die Sichtkontrolle vor den Spielen verzichtet und der Schiedsrichterball erfolgt nun an der Stelle zum Zeitpunkt der Unterbrechung. Torhüter dürfen den Ball acht Sekunden kontrolliert in den Händen halten. Falls die den Schiedsrichtern zu lange vorkommt, zählen sie sichtbar mit den Fingern die Sekunden herunter, bei Überschreiten gibt es einen Eckball. Und die gelbe Karte plus wird eingeführt, die eine 10-minütige Zeitstrafe bewirkt, aber nur bei folgenden Vergehen zum Einsatz kommt: Bei „Schwalben“, bei unsportlichen Vergehen beim Ausführen eines Strafstoßes, bei unsportlichem Reklamieren oder Abwinken sowie bei Spielverzögerung durch Ballwegschießen, wenn der Gegner den Ball hat.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende Andreas Gödtel stellt die Planungen für die Hallenturniere im kommenden Winter vor. Demnächst soll die Ausschreibung für reine Futsal-Turniere erfolgen. Zusätzlich sind auf Kreisebene wie in den Vorjahren Kreishallenmeisterschaften mit modifizierten Futsal-Regeln geplant, also mit normalen Bällen auf größere Hallentore, mit Vier-Foul- und Vier-Sekunden-Regel. Die Vorrundenturniere finden in Gruppen von maximal fünf Mannschaften statt, Termin ist das Wochenende 9. bis 11. Januar 2026 in Otterberg. Die Endrunde findet dann am 25. Januar 2026 in der Barbarossahalle in Kaiserslautern statt.
Abschließend klärten die Vereine unter der Anleitung der Staffelleiter offene Terminfragen der Vorrunde.
30. Juli 2025
Spielbetrieb
Auch B- und C-Klasse Süd mit neuen Regeln in die Saison 25/26
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Auch B- und C-Klasse Süd mit neuen Regeln in die Saison 25/26
30.07.2025Spielbetrieb

Auch die Mannschaften der B- und C-Klasse Süd müssen sich auf eine ganze Reihe neuer Regeln einstellen. Das zeigte sich bei der Vorrundenbesprechung in Siegelbach. Kreisvorsitzender Klaus Schneider überreichte eingangs die Urkunde des SWFV an den Vertreter des SV Morlautern II, dessen Mannschaft den Aufstieg in die B-Klasse geschafft hat. Anschließend begrüßte Schneider die Neulinge TuS Olsbrücken II und TuS Hohenecken III in der C-Klasse sowie als Absteiger aus der A-Klasse in die B-Klasse die SG Niederkirchen/Morbach/Heiligenmoschel.
Er erläuterte dann Änderungen der Spielordnung. Danach kann künftig ein Spieltagskader aus bis zu 20 Spielern plus 7 Offiziellen bestehen. Die Regeln zum Zweitspielrecht wurden verändert, jetzt darf man bis 15.4. des jeweiligen Jahres die Spielberechtigung beantragen, wenn zwischen Wohnort und Vereinsort 50 (vorher 100) Kilometer liegen. Dies gilt jetzt bis zur Landesliga. Frauen haben jetzt die Erlaubnis, am Männerspielbetrieb teilzunehmen, und die gelb-rote Karte zieht nun eine automatische Sperre von zwei vollen Kalendertagen nach sich. In der C-Klasse wird nun das sogenannte Flex-Modell angewandt, wonach Mannschaftsstärken auf bis zu neue Spieler reduziert werden können, allerdings unter Verlust des Aufstiegsrechts.
Er bat aber auch um das Einhalten folgender Regularien: Mails und Stellungnahmen via DFB-Postfach seien bitte an den jeweiligen Staffelleiter Mario Diehl für die B-Klasse Süd und David Hussey für die C-Klasse zu schicken, nicht an ihn als Kreisvorsitzenden, der sie sowieso nur weiterleite. Die Vereinsmeldebögen sollten aktualisiert werden, ebenso die Spielberechtigungslisten mit aktuellen Bildern, und in den Spielberichten sei die Trikotfarbe anzugeben.
Über das neue Regelwerk auf dem Spielfeld informierte Schiedsrichterobmann Frank Ritter: Es wird künftig auf die Sichtkontrolle vor den Spielen verzichtet und der Schiedsrichterball erfolgt nun an der Stelle zum Zeitpunkt der Unterbrechung. Torhüter dürfen den Ball acht Sekunden kontrolliert in den Händen halten. Falls die den Schiedsrichtern zu lange vorkommt, zählen sie sichtbar mit den Fingern die Sekunden herunter, bei Überschreiten gibt es einen Eckball. Und die gelbe Karte plus wird eingeführt, die eine 10-minütige Zeitstrafe bewirkt, aber nur bei folgenden Vergehen zum Einsatz kommt: Bei „Schwalben“, bei unsportlichen Vergehen beim Ausführen eines Strafstoßes, bei unsportlichem Reklamieren oder Abwinken sowie bei Spielverzögerung durch Ballwegschießen, wenn der Gegner den Ball hat.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende Andreas Gödtel stellt die Planungen für die Hallenturniere im kommenden Winter vor. Demnächst soll die Ausschreibung für reine Futsal-Turniere erfolgen. Zusätzlich sind auf Kreisebene wie in den Vorjahren Kreishallenmeisterschaften mit modifizierten Futsal-Regeln geplant, also mit normalen Bällen auf größere Hallentore, mit Vier-Foul- und Vier-Sekunden-Regel. Die Vorrundenturniere finden in Gruppen von maximal fünf Mannschaften statt, Termin ist das Wochenende 9. bis 11. Januar 2026 in Otterberg. Die Endrunde findet dann am 25. Januar 2026 in der Barbarossahalle in Kaiserslautern statt.
Abschließend klärten die Vereine unter der Anleitung der Staffelleiter offene Terminfragen der Vorrunde.
Auch die Mannschaften der B- und C-Klasse Süd müssen sich auf eine ganze Reihe neuer Regeln einstellen. Das zeigte sich bei der Vorrundenbesprechung…
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Auch B- und C-Klasse Süd mit neuen Regeln in die Saison 25/26
30. Juli 2025Spielbetrieb

Auch die Mannschaften der B- und C-Klasse Süd müssen sich auf eine ganze Reihe neuer Regeln einstellen. Das zeigte sich bei der Vorrundenbesprechung in Siegelbach. Kreisvorsitzender Klaus Schneider überreichte eingangs die Urkunde des SWFV an den Vertreter des SV Morlautern II, dessen Mannschaft den Aufstieg in die B-Klasse geschafft hat. Anschließend begrüßte Schneider die Neulinge TuS Olsbrücken II und TuS Hohenecken III in der C-Klasse sowie als Absteiger aus der A-Klasse in die B-Klasse die SG Niederkirchen/Morbach/Heiligenmoschel.
Er erläuterte dann Änderungen der Spielordnung. Danach kann künftig ein Spieltagskader aus bis zu 20 Spielern plus 7 Offiziellen bestehen. Die Regeln zum Zweitspielrecht wurden verändert, jetzt darf man bis 15.4. des jeweiligen Jahres die Spielberechtigung beantragen, wenn zwischen Wohnort und Vereinsort 50 (vorher 100) Kilometer liegen. Dies gilt jetzt bis zur Landesliga. Frauen haben jetzt die Erlaubnis, am Männerspielbetrieb teilzunehmen, und die gelb-rote Karte zieht nun eine automatische Sperre von zwei vollen Kalendertagen nach sich. In der C-Klasse wird nun das sogenannte Flex-Modell angewandt, wonach Mannschaftsstärken auf bis zu neue Spieler reduziert werden können, allerdings unter Verlust des Aufstiegsrechts.
Er bat aber auch um das Einhalten folgender Regularien: Mails und Stellungnahmen via DFB-Postfach seien bitte an den jeweiligen Staffelleiter Mario Diehl für die B-Klasse Süd und David Hussey für die C-Klasse zu schicken, nicht an ihn als Kreisvorsitzenden, der sie sowieso nur weiterleite. Die Vereinsmeldebögen sollten aktualisiert werden, ebenso die Spielberechtigungslisten mit aktuellen Bildern, und in den Spielberichten sei die Trikotfarbe anzugeben.
Über das neue Regelwerk auf dem Spielfeld informierte Schiedsrichterobmann Frank Ritter: Es wird künftig auf die Sichtkontrolle vor den Spielen verzichtet und der Schiedsrichterball erfolgt nun an der Stelle zum Zeitpunkt der Unterbrechung. Torhüter dürfen den Ball acht Sekunden kontrolliert in den Händen halten. Falls die den Schiedsrichtern zu lange vorkommt, zählen sie sichtbar mit den Fingern die Sekunden herunter, bei Überschreiten gibt es einen Eckball. Und die gelbe Karte plus wird eingeführt, die eine 10-minütige Zeitstrafe bewirkt, aber nur bei folgenden Vergehen zum Einsatz kommt: Bei „Schwalben“, bei unsportlichen Vergehen beim Ausführen eines Strafstoßes, bei unsportlichem Reklamieren oder Abwinken sowie bei Spielverzögerung durch Ballwegschießen, wenn der Gegner den Ball hat.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende Andreas Gödtel stellt die Planungen für die Hallenturniere im kommenden Winter vor. Demnächst soll die Ausschreibung für reine Futsal-Turniere erfolgen. Zusätzlich sind auf Kreisebene wie in den Vorjahren Kreishallenmeisterschaften mit modifizierten Futsal-Regeln geplant, also mit normalen Bällen auf größere Hallentore, mit Vier-Foul- und Vier-Sekunden-Regel. Die Vorrundenturniere finden in Gruppen von maximal fünf Mannschaften statt, Termin ist das Wochenende 9. bis 11. Januar 2026 in Otterberg. Die Endrunde findet dann am 25. Januar 2026 in der Barbarossahalle in Kaiserslautern statt.
Abschließend klärten die Vereine unter der Anleitung der Staffelleiter offene Terminfragen der Vorrunde.

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Auf B- und C-Klasse Nord kommen in der neuen Saison neue Regeln zu
22.07.2025Spielbetrieb

Gleich eine ganze Reihe Neulinge begrüßte Kreisvorsitzender Klaus Schneider bei der Vorrundenbesprechung der B- und C-Klasse Nord im Sportheim in Marnheim: Zwei Aufsteiger aus der C-Klasse in die B-Klasse mit dem SV Enkenbach und der TSG Zellertal II, einen Absteiger aus der A-Klasse mit der SpVgg Gauersheim, sowie gleich vier neu Neuanmeldungen mit dem TuS Ramsen II, SV Neuhemsbach, SG Göllheim/Dannenfels und SG Rockenhausen/Dörnbach/Gundersweiler III.
Eingangs gratulierte er der TSG Zellertal II zum Aufstieg in die B-Klasse und überreichte dem Vereinsvertreter Thorsten Sprenger die Urkunde des SWFV und einen Ball. Anschließend erläuterte Schneider Änderungen der Spielordnung. Danach kann künftig ein Spieltagskader aus bis zu 20 Spielern plus 7 Offiziellen bestehen. Die Regeln zum Zweitspielrecht wurden verändert, jetzt darf man bis 15.4. des jeweiligen Jahres die Spielberechtigung beantragen, wenn zwischen Wohnort und Vereinsort 50 (vorher 100) Kilometer liegen. Dies gilt jetzt bis zur Landesliga. Frauen haben jetzt die Erlaubnis, am Männerspielbetrieb teilzunehmen, und die gelb-rote Karte zieht nun eine automatische Sperre von zwei vollen Kalendertagen nach sich. In der C-Klasse wird nun das sogenannte Flex-Modell angewandt, wonach Mannschaftsstärken auf bis zu neue Spieler reduziert werden können, allerdings unter Verlust des Aufstiegsrechts.
Er bat aber auch um das Einhalten folgender Regularien: Mails und Stellungnahmen via DFB-Postfach seien bitte an den jeweiligen Staffelleiter Stefan Reiland für die B-Klasse Nord und Markus Buhl-Bohlander für die C-Klasse Nord zu schicken, nicht an ihn als Kreisvorsitzenden, der sie sowieso nur weiterleite. Die Vereinsmeldebögen sollten aktualisiert werden, ebenso die Spielberechtigungslisten mit aktuellen Bildern, und in den Spielberichten sei die Trikotfarbe anzugeben.
Über das neue Regelwerk auf dem Spielfeld informierte Schiedsrichterobmann Frank Ritter: Es wird künftig auf die Sichtkontrolle vor den Spielen verzichtet und der Schiedsrichterball erfolgt nun an der Stelle zum Zeitpunkt der Unterbrechung. Torhüter dürfen den Ball acht Sekunden kontrolliert in den Händen halten. Falls die den Schiedsrichtern zu lange vorkommt, zählen sie sichtbar mit den Fingern die Sekunden herunter, bei Überschreiten gibt es einen Eckball. Und die gelbe Karte plus wird eingeführt, die eine 10-minütige Zeitstrafe bewirkt, aber nur bei folgenden Vergehen zum Einsatz kommt: Bei „Schwalben“, bei unsportlichen Vergehen beim Ausführen eines Strafstoßes, bei unsportlichem Reklamieren oder Abwinken sowie bei Spielverzögerung durch Ballwegschießen, wenn der Gegner den Ball hat.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende Andreas Gödtel stellt die Planungen für die Hallenturniere im kommenden Winter vor. Demnächst soll die Ausschreibung für reine Futsal-Turniere erfolgen. Zusätzlich sind auf Kreisebene wie in den Vorjahren Kreishallenmeisterschaften mit modifizierten Futsal-Regeln geplant, also mit normalen Bällen auf größere Hallentore, mit Vier-Foul- und Vier-Sekunden-Regel. Die Vorrundenturniere finden in Gruppen von maximal fünf Mannschaften statt, Termin ist das Wochenende 9. bis 11. Januar 2026 in Otterberg. Die Endrunde findet dann am 25. Januar 2026 in der Barbarossahalle in Kaiserslautern statt.
Abschließend klärten die Vereine unter der Anleitung des Staffelleiters Stefan Reiland sowie von Klaus Schneider in Vertretung des erkrankten Markus Buhl-Bohlander offene Terminfragen der Vorrunde.
22. Juli 2025
Spielbetrieb
Auf B- und C-Klasse Nord kommen in der neuen Saison neue Regeln zu
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Auf B- und C-Klasse Nord kommen in der neuen Saison neue Regeln zu
22.07.2025Spielbetrieb

Gleich eine ganze Reihe Neulinge begrüßte Kreisvorsitzender Klaus Schneider bei der Vorrundenbesprechung der B- und C-Klasse Nord im Sportheim in Marnheim: Zwei Aufsteiger aus der C-Klasse in die B-Klasse mit dem SV Enkenbach und der TSG Zellertal II, einen Absteiger aus der A-Klasse mit der SpVgg Gauersheim, sowie gleich vier neu Neuanmeldungen mit dem TuS Ramsen II, SV Neuhemsbach, SG Göllheim/Dannenfels und SG Rockenhausen/Dörnbach/Gundersweiler III.
Eingangs gratulierte er der TSG Zellertal II zum Aufstieg in die B-Klasse und überreichte dem Vereinsvertreter Thorsten Sprenger die Urkunde des SWFV und einen Ball. Anschließend erläuterte Schneider Änderungen der Spielordnung. Danach kann künftig ein Spieltagskader aus bis zu 20 Spielern plus 7 Offiziellen bestehen. Die Regeln zum Zweitspielrecht wurden verändert, jetzt darf man bis 15.4. des jeweiligen Jahres die Spielberechtigung beantragen, wenn zwischen Wohnort und Vereinsort 50 (vorher 100) Kilometer liegen. Dies gilt jetzt bis zur Landesliga. Frauen haben jetzt die Erlaubnis, am Männerspielbetrieb teilzunehmen, und die gelb-rote Karte zieht nun eine automatische Sperre von zwei vollen Kalendertagen nach sich. In der C-Klasse wird nun das sogenannte Flex-Modell angewandt, wonach Mannschaftsstärken auf bis zu neue Spieler reduziert werden können, allerdings unter Verlust des Aufstiegsrechts.
Er bat aber auch um das Einhalten folgender Regularien: Mails und Stellungnahmen via DFB-Postfach seien bitte an den jeweiligen Staffelleiter Stefan Reiland für die B-Klasse Nord und Markus Buhl-Bohlander für die C-Klasse Nord zu schicken, nicht an ihn als Kreisvorsitzenden, der sie sowieso nur weiterleite. Die Vereinsmeldebögen sollten aktualisiert werden, ebenso die Spielberechtigungslisten mit aktuellen Bildern, und in den Spielberichten sei die Trikotfarbe anzugeben.
Über das neue Regelwerk auf dem Spielfeld informierte Schiedsrichterobmann Frank Ritter: Es wird künftig auf die Sichtkontrolle vor den Spielen verzichtet und der Schiedsrichterball erfolgt nun an der Stelle zum Zeitpunkt der Unterbrechung. Torhüter dürfen den Ball acht Sekunden kontrolliert in den Händen halten. Falls die den Schiedsrichtern zu lange vorkommt, zählen sie sichtbar mit den Fingern die Sekunden herunter, bei Überschreiten gibt es einen Eckball. Und die gelbe Karte plus wird eingeführt, die eine 10-minütige Zeitstrafe bewirkt, aber nur bei folgenden Vergehen zum Einsatz kommt: Bei „Schwalben“, bei unsportlichen Vergehen beim Ausführen eines Strafstoßes, bei unsportlichem Reklamieren oder Abwinken sowie bei Spielverzögerung durch Ballwegschießen, wenn der Gegner den Ball hat.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende Andreas Gödtel stellt die Planungen für die Hallenturniere im kommenden Winter vor. Demnächst soll die Ausschreibung für reine Futsal-Turniere erfolgen. Zusätzlich sind auf Kreisebene wie in den Vorjahren Kreishallenmeisterschaften mit modifizierten Futsal-Regeln geplant, also mit normalen Bällen auf größere Hallentore, mit Vier-Foul- und Vier-Sekunden-Regel. Die Vorrundenturniere finden in Gruppen von maximal fünf Mannschaften statt, Termin ist das Wochenende 9. bis 11. Januar 2026 in Otterberg. Die Endrunde findet dann am 25. Januar 2026 in der Barbarossahalle in Kaiserslautern statt.
Abschließend klärten die Vereine unter der Anleitung des Staffelleiters Stefan Reiland sowie von Klaus Schneider in Vertretung des erkrankten Markus Buhl-Bohlander offene Terminfragen der Vorrunde.
Gleich eine ganze Reihe Neulinge begrüßte Kreisvorsitzender Klaus Schneider bei der Vorrundenbesprechung der B- und C-Klasse Nord im Sportheim in…
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Auf B- und C-Klasse Nord kommen in der neuen Saison neue Regeln zu
22. Juli 2025Spielbetrieb

Gleich eine ganze Reihe Neulinge begrüßte Kreisvorsitzender Klaus Schneider bei der Vorrundenbesprechung der B- und C-Klasse Nord im Sportheim in Marnheim: Zwei Aufsteiger aus der C-Klasse in die B-Klasse mit dem SV Enkenbach und der TSG Zellertal II, einen Absteiger aus der A-Klasse mit der SpVgg Gauersheim, sowie gleich vier neu Neuanmeldungen mit dem TuS Ramsen II, SV Neuhemsbach, SG Göllheim/Dannenfels und SG Rockenhausen/Dörnbach/Gundersweiler III.
Eingangs gratulierte er der TSG Zellertal II zum Aufstieg in die B-Klasse und überreichte dem Vereinsvertreter Thorsten Sprenger die Urkunde des SWFV und einen Ball. Anschließend erläuterte Schneider Änderungen der Spielordnung. Danach kann künftig ein Spieltagskader aus bis zu 20 Spielern plus 7 Offiziellen bestehen. Die Regeln zum Zweitspielrecht wurden verändert, jetzt darf man bis 15.4. des jeweiligen Jahres die Spielberechtigung beantragen, wenn zwischen Wohnort und Vereinsort 50 (vorher 100) Kilometer liegen. Dies gilt jetzt bis zur Landesliga. Frauen haben jetzt die Erlaubnis, am Männerspielbetrieb teilzunehmen, und die gelb-rote Karte zieht nun eine automatische Sperre von zwei vollen Kalendertagen nach sich. In der C-Klasse wird nun das sogenannte Flex-Modell angewandt, wonach Mannschaftsstärken auf bis zu neue Spieler reduziert werden können, allerdings unter Verlust des Aufstiegsrechts.
Er bat aber auch um das Einhalten folgender Regularien: Mails und Stellungnahmen via DFB-Postfach seien bitte an den jeweiligen Staffelleiter Stefan Reiland für die B-Klasse Nord und Markus Buhl-Bohlander für die C-Klasse Nord zu schicken, nicht an ihn als Kreisvorsitzenden, der sie sowieso nur weiterleite. Die Vereinsmeldebögen sollten aktualisiert werden, ebenso die Spielberechtigungslisten mit aktuellen Bildern, und in den Spielberichten sei die Trikotfarbe anzugeben.
Über das neue Regelwerk auf dem Spielfeld informierte Schiedsrichterobmann Frank Ritter: Es wird künftig auf die Sichtkontrolle vor den Spielen verzichtet und der Schiedsrichterball erfolgt nun an der Stelle zum Zeitpunkt der Unterbrechung. Torhüter dürfen den Ball acht Sekunden kontrolliert in den Händen halten. Falls die den Schiedsrichtern zu lange vorkommt, zählen sie sichtbar mit den Fingern die Sekunden herunter, bei Überschreiten gibt es einen Eckball. Und die gelbe Karte plus wird eingeführt, die eine 10-minütige Zeitstrafe bewirkt, aber nur bei folgenden Vergehen zum Einsatz kommt: Bei „Schwalben“, bei unsportlichen Vergehen beim Ausführen eines Strafstoßes, bei unsportlichem Reklamieren oder Abwinken sowie bei Spielverzögerung durch Ballwegschießen, wenn der Gegner den Ball hat.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende Andreas Gödtel stellt die Planungen für die Hallenturniere im kommenden Winter vor. Demnächst soll die Ausschreibung für reine Futsal-Turniere erfolgen. Zusätzlich sind auf Kreisebene wie in den Vorjahren Kreishallenmeisterschaften mit modifizierten Futsal-Regeln geplant, also mit normalen Bällen auf größere Hallentore, mit Vier-Foul- und Vier-Sekunden-Regel. Die Vorrundenturniere finden in Gruppen von maximal fünf Mannschaften statt, Termin ist das Wochenende 9. bis 11. Januar 2026 in Otterberg. Die Endrunde findet dann am 25. Januar 2026 in der Barbarossahalle in Kaiserslautern statt.
Abschließend klärten die Vereine unter der Anleitung des Staffelleiters Stefan Reiland sowie von Klaus Schneider in Vertretung des erkrankten Markus Buhl-Bohlander offene Terminfragen der Vorrunde.
SWFV Meldungen

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DFB-Statistik: Positive Signale bei Mädchenteams, Kindern und Schiris
Sonstiges

Die aktuelle DFB-Mitgliederstatistik für die Saison 2025/2026 liefert viele erfreuliche Entwicklungen für den Amateurfußball. Besonders der Mädchen- und Kinderfußball wächst weiter, auch die Zahl der Schiedsrichter*innen steigt erneut an. Insgesamt zählt der Deutsche Fußball-Bund inzwischen 8,2 Millionen Mitgliedschaften – so viele wie nie zuvor.
Wachstum im Mädchen- und Kinderfußball setzt sich fort
Seit 2022 hat der deutsche Fußball mehr als 1,1 Millionen Mitgliedschaften hinzugewonnen. Auch wenn die Zahl der Vereine mit 23.713 leicht zurückgegangen ist und die Zahl der aktiven Spieler*innen erstmals seit mehreren Jahren minimal sank, zeigt sich insbesondere im weiblichen Bereich ein klar positiver Trend.
Die Zahl der Mädchenmannschaften stieg auf 6.662 Teams – ein Plus von 630 Mannschaften beziehungsweise mehr als zehn Prozent. Vor allem bei den C-, D-, E-, F- und G-Juniorinnen sowie im Ü-Fußball konnten deutliche Zuwächse verzeichnet werden. Damit bleibt der Mädchenfußball drei Jahre vor der UEFA Women's EURO 2029 in Deutschland ein wichtiger Wachstumstreiber.
Auch im Kinderfußball setzt sich die positive Entwicklung fort. Besonders die F- und G-Junioren verzeichnen deutliche Zuwächse bei den Mannschaftszahlen. Insgesamt wurden in der Saison 2025/2026 mehr als 1,42 Millionen Fußballspiele ausgetragen, an denen 144.007 Mannschaften teilnahmen.
Schiedsrichter*innen im dritten Jahr in Folge im Plus
Erfreulich entwickelt sich weiterhin auch das Schiedsrichterwesen. Nach rund zwei Jahrzehnten rückläufiger Zahlen steigt die Anzahl der Schiedsrichter*innen nun bereits im dritten Jahr in Folge. In der Saison 2025/2026 waren 62.333 Unparteiische aktiv – 1.307 mehr als im Vorjahr.
Zu dieser Entwicklung trägt unter anderem das DFB-Punktespiel bei. Allein der Schiri-Neulingslehrgang wurde 1.395 Mal als Maßnahme im Rahmen der bundesweiten Vereinsaktivierung eingereicht und unterstützt so das ehrenamtliche Engagement im Amateurfußball.
Rekordzahlen bei Qualifizierungen
Auch die Aus- und Weiterbildung im Amateurfußball gewinnt weiter an Bedeutung. In der Saison 2025/2026 wurden insgesamt 27.441 neue Qualifikationen ausgestellt – ein Anstieg von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Besonders gefragt bleiben die niedrigschwelligen Einstiegsangebote. Sowohl der DFB-Basis-Coach als auch das Kindertrainerinnen-Zertifikat wurden jeweils knapp 8.000 Mal abgeschlossen. Hinzu kommen 2.395 neue DFB-Junior-Coaches sowie 7.365 neu ausgestellte Trainerinnen-C-Lizenzen.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf sieht in den Zahlen ein starkes Zeichen für die Attraktivität des Fußballs in Deutschland. Gleichzeitig betont er, dass viele Vereine bei Infrastruktur, Personal und Organisation an ihre Grenzen stoßen und deshalb weiterhin gute Rahmenbedingungen für den Amateurfußball notwendig sind.
Auch DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann bewertet die Entwicklung positiv. Insbesondere das steigende Interesse an Aus- und Weiterbildungen sowie die Zuwächse im Mädchen- und Schiedsrichterbereich seien wichtige Signale. Gleichzeitig gelte es, dem Rückgang der aktiven Spieler*innen und den Herausforderungen in den älteren Juniorenjahrgängen mit gemeinsamen Maßnahmen entgegenzuwirken.
Sonstiges
DFB-Statistik: Positive Signale bei Mädchenteams, Kindern und Schiris
Die aktuelle DFB-Mitgliederstatistik für die Saison 2025/2026 liefert viele erfreuliche Entwicklungen für den Amateurfußball. Besonders der Mädchen- und Kinderfußball wächst weiter, auch die Zahl der Schiedsrichter*innen steigt erneut an. Insgesamt zählt der Deutsche Fußball-Bund inzwischen 8,2 Millionen Mitgliedschaften – so viele wie nie zuvor.
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DFB-Statistik: Positive Signale bei Mädchenteams, Kindern und Schiris
Sonstiges

Die aktuelle DFB-Mitgliederstatistik für die Saison 2025/2026 liefert viele erfreuliche Entwicklungen für den Amateurfußball. Besonders der Mädchen- und Kinderfußball wächst weiter, auch die Zahl der Schiedsrichter*innen steigt erneut an. Insgesamt zählt der Deutsche Fußball-Bund inzwischen 8,2 Millionen Mitgliedschaften – so viele wie nie zuvor.
Wachstum im Mädchen- und Kinderfußball setzt sich fort
Seit 2022 hat der deutsche Fußball mehr als 1,1 Millionen Mitgliedschaften hinzugewonnen. Auch wenn die Zahl der Vereine mit 23.713 leicht zurückgegangen ist und die Zahl der aktiven Spieler*innen erstmals seit mehreren Jahren minimal sank, zeigt sich insbesondere im weiblichen Bereich ein klar positiver Trend.
Die Zahl der Mädchenmannschaften stieg auf 6.662 Teams – ein Plus von 630 Mannschaften beziehungsweise mehr als zehn Prozent. Vor allem bei den C-, D-, E-, F- und G-Juniorinnen sowie im Ü-Fußball konnten deutliche Zuwächse verzeichnet werden. Damit bleibt der Mädchenfußball drei Jahre vor der UEFA Women's EURO 2029 in Deutschland ein wichtiger Wachstumstreiber.
Auch im Kinderfußball setzt sich die positive Entwicklung fort. Besonders die F- und G-Junioren verzeichnen deutliche Zuwächse bei den Mannschaftszahlen. Insgesamt wurden in der Saison 2025/2026 mehr als 1,42 Millionen Fußballspiele ausgetragen, an denen 144.007 Mannschaften teilnahmen.
Schiedsrichter*innen im dritten Jahr in Folge im Plus
Erfreulich entwickelt sich weiterhin auch das Schiedsrichterwesen. Nach rund zwei Jahrzehnten rückläufiger Zahlen steigt die Anzahl der Schiedsrichter*innen nun bereits im dritten Jahr in Folge. In der Saison 2025/2026 waren 62.333 Unparteiische aktiv – 1.307 mehr als im Vorjahr.
Zu dieser Entwicklung trägt unter anderem das DFB-Punktespiel bei. Allein der Schiri-Neulingslehrgang wurde 1.395 Mal als Maßnahme im Rahmen der bundesweiten Vereinsaktivierung eingereicht und unterstützt so das ehrenamtliche Engagement im Amateurfußball.
Rekordzahlen bei Qualifizierungen
Auch die Aus- und Weiterbildung im Amateurfußball gewinnt weiter an Bedeutung. In der Saison 2025/2026 wurden insgesamt 27.441 neue Qualifikationen ausgestellt – ein Anstieg von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Besonders gefragt bleiben die niedrigschwelligen Einstiegsangebote. Sowohl der DFB-Basis-Coach als auch das Kindertrainerinnen-Zertifikat wurden jeweils knapp 8.000 Mal abgeschlossen. Hinzu kommen 2.395 neue DFB-Junior-Coaches sowie 7.365 neu ausgestellte Trainerinnen-C-Lizenzen.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf sieht in den Zahlen ein starkes Zeichen für die Attraktivität des Fußballs in Deutschland. Gleichzeitig betont er, dass viele Vereine bei Infrastruktur, Personal und Organisation an ihre Grenzen stoßen und deshalb weiterhin gute Rahmenbedingungen für den Amateurfußball notwendig sind.
Auch DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann bewertet die Entwicklung positiv. Insbesondere das steigende Interesse an Aus- und Weiterbildungen sowie die Zuwächse im Mädchen- und Schiedsrichterbereich seien wichtige Signale. Gleichzeitig gelte es, dem Rückgang der aktiven Spieler*innen und den Herausforderungen in den älteren Juniorenjahrgängen mit gemeinsamen Maßnahmen entgegenzuwirken.

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Regeländerungen zur Saison 2026/27 beim SWFV
Spielbetrieb

Mit Beginn der Saison 2026/27 treten einige wichtige Anpassungen der Fußballregeln in Kraft. Die Änderungen betreffen unter anderem Auswechslungen, Behandlungen verletzter Spieler sowie die Ausführung von Einwürfen und Abstößen. Hier findest du die wichtigsten Neuerungen im Überblick, damit du bestens vorbereitet in die neue Spielzeit startest.
Die wichtigsten Regeländerungen im Überblick
10-Sekunden-Regel bei Auswechslungen - Ausgewechselte Spieler haben künftig maximal 10 Sekunden Zeit, das Spielfeld zu verlassen. Die letzten fünf Sekunden werden vom Schiedsrichter sichtbar heruntergezählt. Wird die Zeit überschritten, darf der Einwechselspieler das Spielfeld zunächst nicht betreten. Er muss eine Minute warten und kann erst bei der nächsten Spielunterbrechung eingewechselt werden.
Mindestspieleranzahl - Ein Spiel wird künftig nicht automatisch abgebrochen, wenn die Anzahl der Spieler vorübergehend unter sieben fällt – beispielsweise aufgrund von Zeitstrafen oder der neuen 1-Minuten-Sanktion bei verspäteten Auswechslungen.
Behandlung verletzter Spieler - Muss das Spiel wegen einer Verletzung unterbrochen werden oder wird medizinisches Personal auf das Feld gerufen, muss der betroffene Spieler das Spielfeld grundsätzlich für eine Minute verlassen. (Ausnahmen: Torhüter, Zusammenprall zwischen Spielern derselben Mannschaft, schwere Verletzungen, Verletzungen nach Fouls mit persönlicher Strafe sowie Strafstöße, wenn der verletzte Spieler selbst antreten soll)
Vorteil bei fehlerhaften Spielfortsetzungen - Neu ist außerdem, dass Schiedsrichter bei bestimmten fehlerhaft ausgeführten Spielfortsetzungen auf Vorteil entscheiden können. Gelangt die gegnerische Mannschaft trotz eines nicht korrekt ausgeführten Einwurfs, Freistoßes oder Abstoßes unmittelbar in Ballbesitz und kann einen aussichtsreichen Angriff starten, darf das Spiel weiterlaufen.
Keine persönliche Strafe nach Torerfolg - Wird nach einer Vorteilsanwendung trotz einer vereitelten Torchance direkt ein Tor erzielt, entfällt künftig die persönliche Strafe gegen den Verteidiger.
Neuer Countdown bei Einwurf und Abstoß - Auch bei Einwürfen und Abstößen gibt es künftig einen 5-Sekunden-Countdown durch den Schiedsrichter. Einwurf: Nach Ablauf der fünf Sekunden erhält die gegnerische Mannschaft den Einwurf. Abstoß: Wird der Abstoß zu spät ausgeführt, gibt es Eckball für den Gegner.
Die wichtigsten Neuerungen zur Saison 2026/27 kurz zusammen gefasst
- 10-Sekunden-Regel bei Auswechslungen
- 5-Sekunden-Countdown bei Einwürfen und Abstößen
- Grundsätzlich eine Minute außerhalb des Spielfelds nach einer Behandlung
- Vorteil bei bestimmten fehlerhaften Spielfortsetzungen
- Kein automatischer Spielabbruch bei vorübergehend weniger als sieben Spielern
- Keine Verwarnung mehr bei Torerfolg nach Vorteilsanwendung
Spielbetrieb
Regeländerungen zur Saison 2026/27 beim SWFV
Mit Beginn der Saison 2026/27 treten einige wichtige Anpassungen der Fußballregeln in Kraft. Die Änderungen betreffen unter anderem Auswechslungen, Behandlungen verletzter Spieler sowie die Ausführung von Einwürfen und Abstößen. Hier findest du die wichtigsten Neuerungen im Überblick, damit du bestens vorbereitet in die neue Spielzeit startest.
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Regeländerungen zur Saison 2026/27 beim SWFV
Spielbetrieb

Mit Beginn der Saison 2026/27 treten einige wichtige Anpassungen der Fußballregeln in Kraft. Die Änderungen betreffen unter anderem Auswechslungen, Behandlungen verletzter Spieler sowie die Ausführung von Einwürfen und Abstößen. Hier findest du die wichtigsten Neuerungen im Überblick, damit du bestens vorbereitet in die neue Spielzeit startest.
Die wichtigsten Regeländerungen im Überblick
10-Sekunden-Regel bei Auswechslungen - Ausgewechselte Spieler haben künftig maximal 10 Sekunden Zeit, das Spielfeld zu verlassen. Die letzten fünf Sekunden werden vom Schiedsrichter sichtbar heruntergezählt. Wird die Zeit überschritten, darf der Einwechselspieler das Spielfeld zunächst nicht betreten. Er muss eine Minute warten und kann erst bei der nächsten Spielunterbrechung eingewechselt werden.
Mindestspieleranzahl - Ein Spiel wird künftig nicht automatisch abgebrochen, wenn die Anzahl der Spieler vorübergehend unter sieben fällt – beispielsweise aufgrund von Zeitstrafen oder der neuen 1-Minuten-Sanktion bei verspäteten Auswechslungen.
Behandlung verletzter Spieler - Muss das Spiel wegen einer Verletzung unterbrochen werden oder wird medizinisches Personal auf das Feld gerufen, muss der betroffene Spieler das Spielfeld grundsätzlich für eine Minute verlassen. (Ausnahmen: Torhüter, Zusammenprall zwischen Spielern derselben Mannschaft, schwere Verletzungen, Verletzungen nach Fouls mit persönlicher Strafe sowie Strafstöße, wenn der verletzte Spieler selbst antreten soll)
Vorteil bei fehlerhaften Spielfortsetzungen - Neu ist außerdem, dass Schiedsrichter bei bestimmten fehlerhaft ausgeführten Spielfortsetzungen auf Vorteil entscheiden können. Gelangt die gegnerische Mannschaft trotz eines nicht korrekt ausgeführten Einwurfs, Freistoßes oder Abstoßes unmittelbar in Ballbesitz und kann einen aussichtsreichen Angriff starten, darf das Spiel weiterlaufen.
Keine persönliche Strafe nach Torerfolg - Wird nach einer Vorteilsanwendung trotz einer vereitelten Torchance direkt ein Tor erzielt, entfällt künftig die persönliche Strafe gegen den Verteidiger.
Neuer Countdown bei Einwurf und Abstoß - Auch bei Einwürfen und Abstößen gibt es künftig einen 5-Sekunden-Countdown durch den Schiedsrichter. Einwurf: Nach Ablauf der fünf Sekunden erhält die gegnerische Mannschaft den Einwurf. Abstoß: Wird der Abstoß zu spät ausgeführt, gibt es Eckball für den Gegner.
Die wichtigsten Neuerungen zur Saison 2026/27 kurz zusammen gefasst
- 10-Sekunden-Regel bei Auswechslungen
- 5-Sekunden-Countdown bei Einwürfen und Abstößen
- Grundsätzlich eine Minute außerhalb des Spielfelds nach einer Behandlung
- Vorteil bei bestimmten fehlerhaften Spielfortsetzungen
- Kein automatischer Spielabbruch bei vorübergehend weniger als sieben Spielern
- Keine Verwarnung mehr bei Torerfolg nach Vorteilsanwendung

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Fußball bei großer Hitze: Das ist zu beachten
Spielbetrieb

Die aktuelle Wetterlage ist am Badesee ein Vergnügen, für Fußballer*innen und Fans auf den Amateurplätzen kann große Hitze im schlimmsten Fall gesundheitsgefährdend wirken. "Für Zuschauer*innen und Sportler*innen besteht die Gefahr eines hitzebedingten Kreislaufkollaps oder im Extremfall eines Sonnenstichs und Hitzschlags", mahnt Prof. Dr. Tim Meyer. Der Sportmediziner, der viele Jahre die deutsche Nationalmannschaft begleitet und die Medizinische Kommission des DFB geleitet hatte, gibt auf FUSSBALL.DE praktische Tipps für Amateurfußballer*innen aller Spielklassen.
DFB-Kommission Sportmedizin empfiehlt für Amateurfußball
- Spielverlegung (in die Abendstunden oder auf einen anderen Termin) bei mehr als +35°C (bzw. mehr als +32°C bei Luftfeuchtigkeit über 80 Prozent). Alle anderen Präventionsmaßnahmen sollten bereits ab 30 Grad Celsius angewendet werden. Ab 40 Grad Celsius sollte zwingend kein Spiel und kein Training mehr stattfinden.
"Wenn es möglich ist, sollten Spiele in die Abendstunden verlegt werden, damit man der direkten Sonneneinstrahlung aus dem Weg geht", sagt Sportmediziner Meyer. Eine Spielverlegung geht natürlich nur, wenn es Spielplan, Platzbelegung und etwaige Mehrfachnutzung auch erlauben. Kontraproduktiv wäre es, wenn man sein Training in die Mittagszeit verlegt, um sich an die Bedingungen eines Pflichtspiels zur gleichen Zeit anzupassen. "Der Körper würde sich nicht wesentlich besser adaptieren, nur weil man mittags trainiert", so Meyer.
- Hitze-/Sonnenschutz für Zuschauer*innen z.B. helle Kappen mit Sonnenschirm
Professor Meyer erklärt: "Die Hitzestrahlung der Sonne kann durch Kopf- und Gesichtsbedeckungen ungemein abgemildert werden. Eine helle Baseballkappe gibt dem Gesicht Schatten und senkt die Temperatur."
- Wasserabgabe, große Schirme/Dächer, Befeuchtung mit Wasser
Sowohl für Spieler*innen als auch für Zuschauer*innen ist es am wichtigsten, viel zu trinken. "Das A und O ist die Flüssigkeitszufuhr", mahnt Meyer, "das ist vor allem für den Flüssigkeitshaushalt wichtig. Wenn wir viel schwitzen, müssen wir auch viel Flüssigkeit aufnehmen, damit keine Kreislaufprobleme auftauchen." Normales Leitungswasser ist vollkommen okay. Gut sind auch Saftschorlen oder Tee.
- Hitze-/Sonnenschutz für Spieler*innen: Pre-Cooling (verschiedene Methoden, Wasser effektivster Überträger), kalte Getränke, Kappe für Torwart, adäquate Kleidung zur Schweiß- und Temperaturabgabe, pro Halbzeit ein bis zwei Trinkpausen durch die Schiedsrichter*innen.
Die Spielunterbrechungen für Trinkpausen lobt auch Dr. Meyer und gibt Empfehlungen zur Abkühlung: "Es gibt die Möglichkeit, in der Halbzeit Eiswickel, feuchte Handtücher oder kühle Bäder vorzubereiten, um die Körpertemperatur runter zu kühlen. Es gibt mittlerweile viele Produkte auf dem Markt, aber das effektivste Mittel ist Wasser, weil es die Kälte perfekt überträgt."
Also: Auch der Wassereimer am Spielfeldrand kann als kurze Erfrischung einen positiven Effekt haben. Wenn schon kein Badesee zur Abkühlung in der Nähe ist...
Prüfung der Durchführbarkeit
Der Südwestdeutsche Fußballverband empfiehlt daher dringend, sämtliche für das kommende Wochenende geplanten Freundschafts- und Vorbereitungsspiele sowie Turnierveranstaltungen eigenverantwortlich auf ihre Durchführbarkeit zu überprüfen. Sofern die Bedingungen vor Ort keine sichere Durchführung zulassen, sollten Veranstaltungen abgesagt oder zumindest in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegt werden.
Auch bei Veranstaltungen in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden sind geeignete Schutzmaßnahmen zwingend zu berücksichtigen. Hierzu zählen insbesondere ausreichende Trinkpausen, die Bereitstellung von Schattenplätzen, eine angemessene Versorgung mit Getränken sowie die Berücksichtigung der individuellen Belastung aller Beteiligten.
Der Schutz der Gesundheit aller am Spielbetrieb beteiligten Personen hat höchste Priorität.
Spielbetrieb
Fußball bei großer Hitze: Das ist zu beachten
Die aktuelle Wetterlage ist am Badesee ein Vergnügen, für Fußballer*innen und Fans auf den Amateurplätzen kann große Hitze im schlimmsten Fall gesundheitsgefährdend wirken. "Für Zuschauer*innen und Sportler*innen besteht die Gefahr eines hitzebedingten Kreislaufkollaps oder im Extremfall eines Sonnenstichs und Hitzschlags", mahnt Prof. Dr. Tim ...
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Fußball bei großer Hitze: Das ist zu beachten
Spielbetrieb

Die aktuelle Wetterlage ist am Badesee ein Vergnügen, für Fußballer*innen und Fans auf den Amateurplätzen kann große Hitze im schlimmsten Fall gesundheitsgefährdend wirken. "Für Zuschauer*innen und Sportler*innen besteht die Gefahr eines hitzebedingten Kreislaufkollaps oder im Extremfall eines Sonnenstichs und Hitzschlags", mahnt Prof. Dr. Tim Meyer. Der Sportmediziner, der viele Jahre die deutsche Nationalmannschaft begleitet und die Medizinische Kommission des DFB geleitet hatte, gibt auf FUSSBALL.DE praktische Tipps für Amateurfußballer*innen aller Spielklassen.
DFB-Kommission Sportmedizin empfiehlt für Amateurfußball
- Spielverlegung (in die Abendstunden oder auf einen anderen Termin) bei mehr als +35°C (bzw. mehr als +32°C bei Luftfeuchtigkeit über 80 Prozent). Alle anderen Präventionsmaßnahmen sollten bereits ab 30 Grad Celsius angewendet werden. Ab 40 Grad Celsius sollte zwingend kein Spiel und kein Training mehr stattfinden.
"Wenn es möglich ist, sollten Spiele in die Abendstunden verlegt werden, damit man der direkten Sonneneinstrahlung aus dem Weg geht", sagt Sportmediziner Meyer. Eine Spielverlegung geht natürlich nur, wenn es Spielplan, Platzbelegung und etwaige Mehrfachnutzung auch erlauben. Kontraproduktiv wäre es, wenn man sein Training in die Mittagszeit verlegt, um sich an die Bedingungen eines Pflichtspiels zur gleichen Zeit anzupassen. "Der Körper würde sich nicht wesentlich besser adaptieren, nur weil man mittags trainiert", so Meyer.
- Hitze-/Sonnenschutz für Zuschauer*innen z.B. helle Kappen mit Sonnenschirm
Professor Meyer erklärt: "Die Hitzestrahlung der Sonne kann durch Kopf- und Gesichtsbedeckungen ungemein abgemildert werden. Eine helle Baseballkappe gibt dem Gesicht Schatten und senkt die Temperatur."
- Wasserabgabe, große Schirme/Dächer, Befeuchtung mit Wasser
Sowohl für Spieler*innen als auch für Zuschauer*innen ist es am wichtigsten, viel zu trinken. "Das A und O ist die Flüssigkeitszufuhr", mahnt Meyer, "das ist vor allem für den Flüssigkeitshaushalt wichtig. Wenn wir viel schwitzen, müssen wir auch viel Flüssigkeit aufnehmen, damit keine Kreislaufprobleme auftauchen." Normales Leitungswasser ist vollkommen okay. Gut sind auch Saftschorlen oder Tee.
- Hitze-/Sonnenschutz für Spieler*innen: Pre-Cooling (verschiedene Methoden, Wasser effektivster Überträger), kalte Getränke, Kappe für Torwart, adäquate Kleidung zur Schweiß- und Temperaturabgabe, pro Halbzeit ein bis zwei Trinkpausen durch die Schiedsrichter*innen.
Die Spielunterbrechungen für Trinkpausen lobt auch Dr. Meyer und gibt Empfehlungen zur Abkühlung: "Es gibt die Möglichkeit, in der Halbzeit Eiswickel, feuchte Handtücher oder kühle Bäder vorzubereiten, um die Körpertemperatur runter zu kühlen. Es gibt mittlerweile viele Produkte auf dem Markt, aber das effektivste Mittel ist Wasser, weil es die Kälte perfekt überträgt."
Also: Auch der Wassereimer am Spielfeldrand kann als kurze Erfrischung einen positiven Effekt haben. Wenn schon kein Badesee zur Abkühlung in der Nähe ist...
Prüfung der Durchführbarkeit
Der Südwestdeutsche Fußballverband empfiehlt daher dringend, sämtliche für das kommende Wochenende geplanten Freundschafts- und Vorbereitungsspiele sowie Turnierveranstaltungen eigenverantwortlich auf ihre Durchführbarkeit zu überprüfen. Sofern die Bedingungen vor Ort keine sichere Durchführung zulassen, sollten Veranstaltungen abgesagt oder zumindest in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegt werden.
Auch bei Veranstaltungen in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden sind geeignete Schutzmaßnahmen zwingend zu berücksichtigen. Hierzu zählen insbesondere ausreichende Trinkpausen, die Bereitstellung von Schattenplätzen, eine angemessene Versorgung mit Getränken sowie die Berücksichtigung der individuellen Belastung aller Beteiligten.
Der Schutz der Gesundheit aller am Spielbetrieb beteiligten Personen hat höchste Priorität.








