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Drei Aufsteiger im Kreis Rhein-Pfalz

06.08.2020Schiedsrichter

Mit Stolz dürfen wir verkünden, dass unser Talent Tom Bauer den Sprung in die 3. Liga geschafft hat. Schiedsrichterin Katharina Menke pfeift ab sofort Spiele in der 2. Frauen Bundesliga. Schiedsrichter Lukas Kranczoch wird Spiele in der Landesliga leiten.
Allen Kollegen herzliche Glückwünsche und viel Erfolg in den neuen Spielklassen.

06. Aug. 2020
Schiedsrichter
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Drei Aufsteiger im Kreis Rhein-Pfalz

06.08.2020Schiedsrichter

Mit Stolz dürfen wir verkünden, dass unser Talent Tom Bauer den Sprung in die 3. Liga geschafft hat. Schiedsrichterin Katharina Menke pfeift ab sofort Spiele in der 2. Frauen Bundesliga. Schiedsrichter Lukas Kranczoch wird Spiele in der Landesliga leiten.
Allen Kollegen herzliche Glückwünsche und viel Erfolg in den neuen Spielklassen.

Mit Stolz dürfen wir verkünden, dass unser Talent Tom Bauer den Sprung in die 3. Liga geschafft hat. Schiedsrichterin Katharina Menke pfeift ab…
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Drei Aufsteiger im Kreis Rhein-Pfalz

06. Aug. 2020Schiedsrichter

Mit Stolz dürfen wir verkünden, dass unser Talent Tom Bauer den Sprung in die 3. Liga geschafft hat. Schiedsrichterin Katharina Menke pfeift ab sofort Spiele in der 2. Frauen Bundesliga. Schiedsrichter Lukas Kranczoch wird Spiele in der Landesliga leiten.
Allen Kollegen herzliche Glückwünsche und viel Erfolg in den neuen Spielklassen.

SWFV Meldungen

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DFB-Punktespiel - Registrierung noch bis zum 31.07.2024!

Sonstiges
DFB-Punktespiel

Liebe Vereinsvertreter*innen,

nutzt noch die Chance, um euch bis zum 31.07.2024 am DFB-Punktespiel anzumelden und alle umgesetzten Vereinsaktionen seit dem 01.07.2023, in Trainingsmaterialen, Trikots oder viele weitere Prämien einzutauschen.

Was müsst ihr tun?

-          Anmeldung unter  https://punktespiel.dfb.de/

-          Euren Verein registrieren (DFBnet Kennung, Gemeinnützigkeitsnachweis, Ansprechpartner)

-          Maßnahmen-Katalog durchschauen und umgesetzte Maßnahmen einreichen

-          Prämien einkassieren

Im Zuge der Heim-EM möchte der DFB seine Amateurvereine aktiv unterstützen. Im Gegenzug sollen unsere Amateurvereine lediglich vereinsfördernde Maßnahmen umsetzen, um die Basis weiter zu stärken. Diese Maßnahmen beschäftigen sich mit dem alltäglichen Fußballgeschehen in Deutschland.

Alle seit dem 01.07.2023 umgesetzte Maßnahmen können nachträglich bis zum 31.07.2024 eingereicht werden.

Nutzt diese einmalige Chance

Weitere Infos: Manuel Gaa, Tel.: 06323 949 36 80, Email: manuel.gaa@swfv.de

Sonstiges
DFB-Punktespiel - Registrierung noch bis zum 31.07.2024!
Liebe Vereinsvertreter*innen, nutzt noch die Chance, um euch bis zum 31.07.2024 am DFB-Punktespiel anzumelden und alle umgesetzten Vereinsaktionen seit dem 01.07.2023, in Trainingsmaterialen, Trikots oder viele weitere Prämien einzutauschen. Was müsst ihr tun? -          Anmeldung unter  https://punktespiel.dfb.de/ -          Euren Verein ...
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DFB-Punktespiel - Registrierung noch bis zum 31.07.2024!

Sonstiges
DFB-Punktespiel

Liebe Vereinsvertreter*innen,

nutzt noch die Chance, um euch bis zum 31.07.2024 am DFB-Punktespiel anzumelden und alle umgesetzten Vereinsaktionen seit dem 01.07.2023, in Trainingsmaterialen, Trikots oder viele weitere Prämien einzutauschen.

Was müsst ihr tun?

-          Anmeldung unter  https://punktespiel.dfb.de/

-          Euren Verein registrieren (DFBnet Kennung, Gemeinnützigkeitsnachweis, Ansprechpartner)

-          Maßnahmen-Katalog durchschauen und umgesetzte Maßnahmen einreichen

-          Prämien einkassieren

Im Zuge der Heim-EM möchte der DFB seine Amateurvereine aktiv unterstützen. Im Gegenzug sollen unsere Amateurvereine lediglich vereinsfördernde Maßnahmen umsetzen, um die Basis weiter zu stärken. Diese Maßnahmen beschäftigen sich mit dem alltäglichen Fußballgeschehen in Deutschland.

Alle seit dem 01.07.2023 umgesetzte Maßnahmen können nachträglich bis zum 31.07.2024 eingereicht werden.

Nutzt diese einmalige Chance

Weitere Infos: Manuel Gaa, Tel.: 06323 949 36 80, Email: manuel.gaa@swfv.de

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U16-Auswahl des SWFV gewinnt DFB-Sichtungsturnier

Auswahlmannschaften
SWFV U16-Auswahl Jahrgang 2008

Vom 13.05. bis zum 18.05.2024 fand in der Sportschule Duisburg-Wedau das DFB-Sichtungsturnier des Jahrganges 2008 statt. Die Auswahl des SWFV, unter der Leitung von Christian Bauer, der den abwesenden Verbandssportlehrer Heinz Jürgen Schlösser vertrat, gewann das Turnier und holte neun Punkte aus vier Spielen. Es war eine sehr gute Ergänzung zwischen Heinz Jürgen Schlösser und Christian Bauer. Herzlichen Glückwunsch. 

 

Christian Bauer schwärmt von der Mannschaftsleistung

Christian Bauer war voll des Lobes für die gesamte Mannschaft: "Die Jungs waren in einem Top-Zustand, voll fokussiert auf das Wesentliche und angenehm zu führen. Sie sind als echtes Team aufgetreten und haben den Verband - und damit auch ihre Vereine - herausragend vertreten. Sie haben den größten Anteil an diesem Erfolg.  Mit der Nennung von drei Spielern zum nächsten DFB Lehrgang und drei Spielern auf Abruf wurde auch ein überragendes Sichtungsergebnis erzielt." 

 

Zum DFB-Lehrgang eingeladen wurden: Toni Hartelt, Philipp Schreiber (beide 1. FSV Mainz 05), Ben Jungfleisch (1. FC Kaiserslautern). Auf Abruf: Paul Hanfland, Chris Rosenberger, Jan Jakub Janenga (alle 1. FSV Mainz 05).
 

Spielergebnisse

14.05.2024: SWFV - Hessischer FV 4:1 (Tore: Jungfleisch, Rosenberger, Hanfeld (FE), Schreiber)

15.05.2024: SWFV - Schleswig Holstein 0:2

17.05.2024: SWFV - Saarländischer FV 5:0 (Tore: Hillbrunner, Schreiber, 3x Vukoja)

18.05.2024: SWFV - Württembergischer FV 2:1 (Tore:  Rosenberger, Schreiber)

 

Der SWFV-Kader beim U16-Sichtungsturnier des DFB

1JungMoritz1. FC Kaiserslautern
2JungfleischBen1. FC Kaiserslautern
3MehmetajAlban1. FC Kaiserslautern
4ResicDzenan1. FC Kaiserslautern
5JanegaJan1. FSV Mainz 05
6EmmrichRobin1. FSV Mainz 05
7VukojaLuka1. FSV Mainz 05
8PaflaNoel1. FSV Mainz 05
9HanflandPaul1. FSV Mainz 05
10RosenbergerChris1. FSV Mainz 05
11SchreiberPhilipp1. FSV Mainz 05
12HarteltToni1. FSV Mainz 05
13BurretKiran1. FSV Mainz 05
14JarrettTyrone1. FSV Mainz 05
15HillbrunnerFynn1. FSV Mainz 05
16StadtmüllerElias1. FSV Mainz 05

 

Impressionen vom DFB-Sichtungsturnier 

Bilder: FV Rheinland

Auswahlmannschaften
U16-Auswahl des SWFV gewinnt DFB-Sichtungsturnier
Vom 13.05. bis zum 18.05.2024 fand in der Sportschule Duisburg-Wedau das DFB-Sichtungsturnier des Jahrganges 2008 statt. Die Auswahl des SWFV, unter der Leitung von Christian Bauer, der den abwesenden Verbandssportlehrer Heinz Jürgen Schlösser vertrat, gewann das Turnier und holte neun Punkte aus vier Spielen. Es war eine sehr gute Ergänzung ...
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U16-Auswahl des SWFV gewinnt DFB-Sichtungsturnier

Auswahlmannschaften
SWFV U16-Auswahl Jahrgang 2008

Vom 13.05. bis zum 18.05.2024 fand in der Sportschule Duisburg-Wedau das DFB-Sichtungsturnier des Jahrganges 2008 statt. Die Auswahl des SWFV, unter der Leitung von Christian Bauer, der den abwesenden Verbandssportlehrer Heinz Jürgen Schlösser vertrat, gewann das Turnier und holte neun Punkte aus vier Spielen. Es war eine sehr gute Ergänzung zwischen Heinz Jürgen Schlösser und Christian Bauer. Herzlichen Glückwunsch. 

 

Christian Bauer schwärmt von der Mannschaftsleistung

Christian Bauer war voll des Lobes für die gesamte Mannschaft: "Die Jungs waren in einem Top-Zustand, voll fokussiert auf das Wesentliche und angenehm zu führen. Sie sind als echtes Team aufgetreten und haben den Verband - und damit auch ihre Vereine - herausragend vertreten. Sie haben den größten Anteil an diesem Erfolg.  Mit der Nennung von drei Spielern zum nächsten DFB Lehrgang und drei Spielern auf Abruf wurde auch ein überragendes Sichtungsergebnis erzielt." 

 

Zum DFB-Lehrgang eingeladen wurden: Toni Hartelt, Philipp Schreiber (beide 1. FSV Mainz 05), Ben Jungfleisch (1. FC Kaiserslautern). Auf Abruf: Paul Hanfland, Chris Rosenberger, Jan Jakub Janenga (alle 1. FSV Mainz 05).
 

Spielergebnisse

14.05.2024: SWFV - Hessischer FV 4:1 (Tore: Jungfleisch, Rosenberger, Hanfeld (FE), Schreiber)

15.05.2024: SWFV - Schleswig Holstein 0:2

17.05.2024: SWFV - Saarländischer FV 5:0 (Tore: Hillbrunner, Schreiber, 3x Vukoja)

18.05.2024: SWFV - Württembergischer FV 2:1 (Tore:  Rosenberger, Schreiber)

 

Der SWFV-Kader beim U16-Sichtungsturnier des DFB

1JungMoritz1. FC Kaiserslautern
2JungfleischBen1. FC Kaiserslautern
3MehmetajAlban1. FC Kaiserslautern
4ResicDzenan1. FC Kaiserslautern
5JanegaJan1. FSV Mainz 05
6EmmrichRobin1. FSV Mainz 05
7VukojaLuka1. FSV Mainz 05
8PaflaNoel1. FSV Mainz 05
9HanflandPaul1. FSV Mainz 05
10RosenbergerChris1. FSV Mainz 05
11SchreiberPhilipp1. FSV Mainz 05
12HarteltToni1. FSV Mainz 05
13BurretKiran1. FSV Mainz 05
14JarrettTyrone1. FSV Mainz 05
15HillbrunnerFynn1. FSV Mainz 05
16StadtmüllerElias1. FSV Mainz 05

 

Impressionen vom DFB-Sichtungsturnier 

Bilder: FV Rheinland

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DFB, DOSB und DFL: Mit der Justiz gemeinsam gegen Hate Speech

Sonstiges
Hate Speech

Der deutsche Sport stellt sich geschlossen gegen Hate Speech. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die DFL Deutsche Fußball Liga und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) haben am heutigen Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am DFB-Campus in Frankfurt ihre eindeutige Positionierung gegen Hassrede vor allem im Internet vorgestellt. Die Verbände werden eng mit den Strafverfolgungsbehörden kooperieren und konsequent Strafanzeigen erstatten, wenn gewalttätige, rassistische oder diskriminierende Sprache verwendet wird. DFB, DFL und DOSB arbeiten inzwischen mit der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main zusammen, die den Kontakt zu den Partnerdienststellen in den Bundesländern hält.  

 

"Das Internet ist kein rechtsfreier Raum" - Stimmen zur Positionierung

Der 1. DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann sagt: „Wir stellen uns konsequent vor unsere Spieler*innen, Schiedsrichter*innen und Trainer*innen. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, das müssen wir immer wieder klarmachen. Gemeinsam mit der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität haben wir bereits viele Fälle verfolgen können. Wer meint, im Stadion oder beim Sport überhaupt, sei es okay, da dürfe man auch mal rassistische, homophobe, antisemitische oder muslimfeindliche Sprüche raushauen, der irrt gewaltig. Indem der gesamte Sport seine Stimme gegen Beleidigungen, Diskriminierungen und Hass erhebt, stehen wir für unsere gemeinsamen Werte ein. Fairplay endet nicht an der Seitenlinie.“ 

 

DFL-Geschäftsführer Marc Lenz sagt: „Mit dieser Initiative setzen wir ein wichtiges gesellschaftliches Signal, das über den Sport hinausgeht. Ein konsequentes Vorgehen gegen Diskriminierung, Beleidigungen und Bedrohungen war und ist immer zentral – und in Zeiten einfacher Online-Verbreitung wichtiger denn je. Wenn Hass, Hetze und Falschinformationen online in vermeintlicher Anonymität verbreitet werden und viele Menschen erreichen, gefährdet dies unsere Demokratie und unsere Grundwerte. Wir müssen diese zu jeder Zeit stützen – gerade als Sportverbände mit großer Aufmerksamkeit.“ 

 

DOSB-Präsident Thomas Weikert: „Wir werden unsere Sportlerinnen und Sportler schützen, nicht nur, aber gerade während der Sportgroßveranstaltungen, bei denen sie besonders im Fokus stehen. Wir werden den Athletinnen und Athleten des Team D für die Olympischen Spiele in Paris Schutz und Hilfe für ihre Social-Media-Kanäle anbieten. Wir akzeptieren keine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, rassistischen Beleidigungen oder gar Bedrohungen. Aber wir wollen auch keine aus anderen Gründen – weil der erhoffte Erfolg nicht eintritt, weil die letzte Läuferin in der Biathlon-Staffel zwei Strafrunden kassiert, weil der entscheidende Siebenmeter verworfen wird, weil ein Pferd scheut. In solchen Fällen wird der DOSB gemeinsam mit der ZIT tätig.“ 

 

Oberstaatsanwalt Dr. Benjamin Krause, Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt/Main, Abteilung Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität: „Unser Strafrecht sieht für Beleidigungen, Bedrohungen und Volksverhetzungen im Netz empfindliche Strafen vor, um Opfer vor solchen Postings zu schützen. Dieser Schutz gilt auch für Sportlerinnen und Sportlern, die für Deutschland antreten und in der Öffentlichkeit stehen. Wir wollen als Staatsanwälte unseren Beitrag dazu leisten, dass die Urheber strafbarer Postings identifiziert werden und sich für ihre Taten gegenüber der Justiz verantworten müssen. Denn in einem Rechtsstaat ist das Internet kein strafverfolgungsfreier Raum.“ 

 

 

U17-Weltmeisterschaft als Wendemarke

Eine Wendemarke beim Vorgehen gegen Hate Speech war die U 17-Weltmeisterschaft in Indonesien im Winter 2023. Besonders in den Anfangstagen des Turniers wurden deutsche U 17-Junioren-Nationalspieler in den sozialen Netzwerken rassistisch angegriffen. Mit Blick auf die anstehenden Sportgroßereignisse in diesem Sommer - die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland und die Olympischen Spiele von Paris - und die zu befürchtende Zunahme von Rassismus und allgemein gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im Netz intensiviert der Sport seine Anstrengungen gegen Hate Speech.  Der DOSB wird den Athletinnen und Athleten des Team D für Paris eine KI-basierte Lösung anbieten, die Angriffe gegen ihre Social-Media-Kanäle bereits vor Veröffentlichung herausfiltert und die Möglichkeit bietet, schwere Verstöße an die ZIT zu melden und gezielt Anzeige zu erstatten. 

 

Die DFL setzt sich mit vielfältigen Projekten gegen Hass im Netz ein. Am 26. Spieltag sendeten die DFL, die DFL Stiftung und die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga mit zahlreichen Aktionen ein Zeichen gegen Diskriminierung und für gesellschaftlichen Zusammenhalt unter dem Motto „Together. Stop Hate. Be a Team“. Die DFL unterstützt zudem das Projekt „Wer hetzt, verliert!“, das im Dezember 2023 gemeinsam mit der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) ins Leben gerufen wurde. Um strafbaren Hass in den digitalen Medien konsequent zu verfolgen, haben sich – initiiert vom VfL Bochum – dabei alle in Nordrhein-Westfalen ansässigen Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga zusammengeschlossen. 

 

Der DFB hat in den vergangenen Monaten vor allem rassistische Diskriminierungen und Hassrede zur strafrechtlichen Prüfung und Verfolgung an die ZIT weitergegeben. In einigen Fällen war der Tatbestand der Volksverhetzung (§ 130 StGB) erfüllt, weswegen jeweils Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden. In weiteren Fällen war der Tatbestand der Beleidigung (§ 185 StGB) oder der des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (§ 86a StGB) erfüllt. Im April hatten ZIT und Hessisches Landeskriminalamt (HLKA) den Tatverdächtigen im Falle einer Morddrohung gegenüber Schiedsrichter Martin Speckner schnell ermitteln können.  

 

Gemeinsam fordern DFB, DOSB und DFL den Gesetzgeber auf, die Strafverfolgung solcher Personen zu erleichtern, die für Deutschland antretende Athletinnen und Athleten im Netz angreifen. Bislang können beispielsweise Beleidigungen und Verleumdungen nur verfolgt werden, wenn der oder die Athlet*in für jedes Posting einen schriftlichen Strafantrag stellt. Die seit April 2021 für entsprechende Straftaten zum Nachteil von Politiker*innen geltende Ermöglichung der Strafverfolgung auch ohne ausdrücklichen Strafantrag muss ebenso für Athlet*innen gelten, die die deutschen Farben vertreten. 

 

Sonstiges
DFB, DOSB und DFL: Mit der Justiz gemeinsam gegen Hate Speech
Der deutsche Sport stellt sich geschlossen gegen Hate Speech. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die DFL Deutsche Fußball Liga und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) haben am heutigen Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am DFB-Campus in Frankfurt ihre eindeutige Positionierung gegen Hassrede vor allem im Internet vorgestellt. Die ...
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DFB, DOSB und DFL: Mit der Justiz gemeinsam gegen Hate Speech

Sonstiges
Hate Speech

Der deutsche Sport stellt sich geschlossen gegen Hate Speech. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die DFL Deutsche Fußball Liga und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) haben am heutigen Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am DFB-Campus in Frankfurt ihre eindeutige Positionierung gegen Hassrede vor allem im Internet vorgestellt. Die Verbände werden eng mit den Strafverfolgungsbehörden kooperieren und konsequent Strafanzeigen erstatten, wenn gewalttätige, rassistische oder diskriminierende Sprache verwendet wird. DFB, DFL und DOSB arbeiten inzwischen mit der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main zusammen, die den Kontakt zu den Partnerdienststellen in den Bundesländern hält.  

 

"Das Internet ist kein rechtsfreier Raum" - Stimmen zur Positionierung

Der 1. DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann sagt: „Wir stellen uns konsequent vor unsere Spieler*innen, Schiedsrichter*innen und Trainer*innen. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, das müssen wir immer wieder klarmachen. Gemeinsam mit der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität haben wir bereits viele Fälle verfolgen können. Wer meint, im Stadion oder beim Sport überhaupt, sei es okay, da dürfe man auch mal rassistische, homophobe, antisemitische oder muslimfeindliche Sprüche raushauen, der irrt gewaltig. Indem der gesamte Sport seine Stimme gegen Beleidigungen, Diskriminierungen und Hass erhebt, stehen wir für unsere gemeinsamen Werte ein. Fairplay endet nicht an der Seitenlinie.“ 

 

DFL-Geschäftsführer Marc Lenz sagt: „Mit dieser Initiative setzen wir ein wichtiges gesellschaftliches Signal, das über den Sport hinausgeht. Ein konsequentes Vorgehen gegen Diskriminierung, Beleidigungen und Bedrohungen war und ist immer zentral – und in Zeiten einfacher Online-Verbreitung wichtiger denn je. Wenn Hass, Hetze und Falschinformationen online in vermeintlicher Anonymität verbreitet werden und viele Menschen erreichen, gefährdet dies unsere Demokratie und unsere Grundwerte. Wir müssen diese zu jeder Zeit stützen – gerade als Sportverbände mit großer Aufmerksamkeit.“ 

 

DOSB-Präsident Thomas Weikert: „Wir werden unsere Sportlerinnen und Sportler schützen, nicht nur, aber gerade während der Sportgroßveranstaltungen, bei denen sie besonders im Fokus stehen. Wir werden den Athletinnen und Athleten des Team D für die Olympischen Spiele in Paris Schutz und Hilfe für ihre Social-Media-Kanäle anbieten. Wir akzeptieren keine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, rassistischen Beleidigungen oder gar Bedrohungen. Aber wir wollen auch keine aus anderen Gründen – weil der erhoffte Erfolg nicht eintritt, weil die letzte Läuferin in der Biathlon-Staffel zwei Strafrunden kassiert, weil der entscheidende Siebenmeter verworfen wird, weil ein Pferd scheut. In solchen Fällen wird der DOSB gemeinsam mit der ZIT tätig.“ 

 

Oberstaatsanwalt Dr. Benjamin Krause, Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt/Main, Abteilung Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität: „Unser Strafrecht sieht für Beleidigungen, Bedrohungen und Volksverhetzungen im Netz empfindliche Strafen vor, um Opfer vor solchen Postings zu schützen. Dieser Schutz gilt auch für Sportlerinnen und Sportlern, die für Deutschland antreten und in der Öffentlichkeit stehen. Wir wollen als Staatsanwälte unseren Beitrag dazu leisten, dass die Urheber strafbarer Postings identifiziert werden und sich für ihre Taten gegenüber der Justiz verantworten müssen. Denn in einem Rechtsstaat ist das Internet kein strafverfolgungsfreier Raum.“ 

 

 

U17-Weltmeisterschaft als Wendemarke

Eine Wendemarke beim Vorgehen gegen Hate Speech war die U 17-Weltmeisterschaft in Indonesien im Winter 2023. Besonders in den Anfangstagen des Turniers wurden deutsche U 17-Junioren-Nationalspieler in den sozialen Netzwerken rassistisch angegriffen. Mit Blick auf die anstehenden Sportgroßereignisse in diesem Sommer - die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland und die Olympischen Spiele von Paris - und die zu befürchtende Zunahme von Rassismus und allgemein gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im Netz intensiviert der Sport seine Anstrengungen gegen Hate Speech.  Der DOSB wird den Athletinnen und Athleten des Team D für Paris eine KI-basierte Lösung anbieten, die Angriffe gegen ihre Social-Media-Kanäle bereits vor Veröffentlichung herausfiltert und die Möglichkeit bietet, schwere Verstöße an die ZIT zu melden und gezielt Anzeige zu erstatten. 

 

Die DFL setzt sich mit vielfältigen Projekten gegen Hass im Netz ein. Am 26. Spieltag sendeten die DFL, die DFL Stiftung und die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga mit zahlreichen Aktionen ein Zeichen gegen Diskriminierung und für gesellschaftlichen Zusammenhalt unter dem Motto „Together. Stop Hate. Be a Team“. Die DFL unterstützt zudem das Projekt „Wer hetzt, verliert!“, das im Dezember 2023 gemeinsam mit der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) ins Leben gerufen wurde. Um strafbaren Hass in den digitalen Medien konsequent zu verfolgen, haben sich – initiiert vom VfL Bochum – dabei alle in Nordrhein-Westfalen ansässigen Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga zusammengeschlossen. 

 

Der DFB hat in den vergangenen Monaten vor allem rassistische Diskriminierungen und Hassrede zur strafrechtlichen Prüfung und Verfolgung an die ZIT weitergegeben. In einigen Fällen war der Tatbestand der Volksverhetzung (§ 130 StGB) erfüllt, weswegen jeweils Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden. In weiteren Fällen war der Tatbestand der Beleidigung (§ 185 StGB) oder der des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (§ 86a StGB) erfüllt. Im April hatten ZIT und Hessisches Landeskriminalamt (HLKA) den Tatverdächtigen im Falle einer Morddrohung gegenüber Schiedsrichter Martin Speckner schnell ermitteln können.  

 

Gemeinsam fordern DFB, DOSB und DFL den Gesetzgeber auf, die Strafverfolgung solcher Personen zu erleichtern, die für Deutschland antretende Athletinnen und Athleten im Netz angreifen. Bislang können beispielsweise Beleidigungen und Verleumdungen nur verfolgt werden, wenn der oder die Athlet*in für jedes Posting einen schriftlichen Strafantrag stellt. Die seit April 2021 für entsprechende Straftaten zum Nachteil von Politiker*innen geltende Ermöglichung der Strafverfolgung auch ohne ausdrücklichen Strafantrag muss ebenso für Athlet*innen gelten, die die deutschen Farben vertreten. 

 

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