- Verband
- Spielbetrieb
- Qualifizierung
- Soziales
- Service
News

x
Kreis-Ehrenamtspreis
27.11.2023Gesellschaftliche Verantwortung

DFB-Ehrenamtspreis 2023 - Sieger Kreis Südpfalz: Markus Degen, TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim
Mit Walter Görressen (SV Olympia Rheinzabern), Christoph Herberger (FV Germersheim), Bernd Stöffler (TSG Jockgrim) und Markus Degen (TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim) wurden beim vom DFB ausgeschriebenen Ehrenamtspreis vier Sportkameraden vorgeschlagen, die es alle verdient gehabt hätten als Sieger prämiiert zu werden.
Die Veranwortlichen des Kreises Südpfalz haben sich für den Letztgenannten entschieden. Die anderen können im nächsten Jahr erneiut vorgeschlagen werden.
Hier die „Laudatio“ des Kreisvorsitzenden:
Sei Jahrzehnten ist Markus Degen im Ehrenamt, zuerst beim TUS Billigheim-Mühlhofen und jetzt beim TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim, tätig. In dieser Zeit hat er den Verein zu einem der bestens geführten Clubs im Bereich des Fußballkreises Südpfalz entwickelt. Alle Jugendklassen sind besetzt, viele sogar doppelt, bei den Aktiven stellt der Verein drei Teams. Nicht nur die erste Mannschaft sondern auch die Junioren sind bestens aufgestellt und konnten in der nahen Vergangenheit viele Triumphe feiern.
Während der Corona-Zeit hat Markus seinen aktiven Mitglieder ein vorbildliches Angebot unterbreitet, sodass die Pandemie für den Verein keine größeren Probleme darstellte. Während der Pandemie mussten zweimal die Weinfeste in Mühlhofen ausfallen. Nach der Pandemie konnte das Fest bei dem der TSV ein wichtiger Partner ist wieder in neuem Glanz erstrahlen. Das wäre ohne das Engagement von Markus Degen nicht möglich gewesen. Ohne ihn läuft auf diesem Fest fast nichts. Mit dem Erlös finanziert der Verein fast den ganzen Spielbetrieb.
Die Fusion der Vereine TUS Billigheim-Mühlhofen und SV Ingenheim war für viele Südpfälzer eigentlich undenkbar, galten doch die Spiele von Mannschaften dieser Vereine in den Kreisen Bad Bergzabern, Südliche Weinstraße und jetzt Südpfalz als das Derby schlechthin. Beim ältesten Fest der Pfalz, dem Billigheim Purzelmarkt war das Spiel am Samstag der Höhepunkt der Saison oftmals vor tausend Zuschauern. Die Fusion der Vereine (eine polit. Gemeinde) war aber notwendig und wurde unter der Führung von Markus Degen gestemmt. Der Erfolg gibt ihm Recht.
Während der Pandemie begannen Frauen in Billigheim zu trainieren. Es kam mit der Unterstützung von Markus eine schlagkräftige Truppe zusammen, die zuerst ein paar Freundschaftsspiele absolvierte und dann ab der Saison 2022/23 am Spielbetrieb teilnimmt
In diesem Jahr wurde der neue Kunstrasenplatz in Billigheim offiziell eingeweiht. Auch bei diesem Projekt war er die treibende Kraft.
Die Spieler der „Bananenflankenliga“ mit geistig Behinderten trainieren und spielen jeden Freitag auf dem Kleinspielfeld in Billigheim. Auch hier war und ist Markus Degen ein großer Unterstützer dieses außergewöhnlichen Projekts
Markus ist ein umgänglicher Mensch, der seine Meinung aber mit Vehemenz vertreten kann. Das macht ihn zu einem beliebten Diskussionspartner. Seine vielen Ideen hat er stets sachlich und praxisorientiert zum Wohle des Fußballs vorgetragen. Es ist eine Freude mit ihm über den geliebten Fußball zu diskutieren.
Als Fazit kann man sagen: mehr und besser Ehrenamt kann es nicht geben. Sowohl der Verein als auch der Kreis und letztendlich der SWFV können froh sein einen solchen Tausendsassa in ihren Reihen zu haben.
Markus Degen ist ein würdiger Ehrenamtspreisträger.
Das sahen auch die Vertreter der anderen Kreise so. Markus Degen wurde von diesen in den Club 100 des DFB gewählt. Sowohl beim DFB als auch beim SWFV stehen die entsprechenden Würdigungen noch an.
27. Nov. 2023
Gesellschaftliche Verantwortung
Kreis-Ehrenamtspreis
x
Kreis-Ehrenamtspreis
27.11.2023Gesellschaftliche Verantwortung

DFB-Ehrenamtspreis 2023 - Sieger Kreis Südpfalz: Markus Degen, TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim
Mit Walter Görressen (SV Olympia Rheinzabern), Christoph Herberger (FV Germersheim), Bernd Stöffler (TSG Jockgrim) und Markus Degen (TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim) wurden beim vom DFB ausgeschriebenen Ehrenamtspreis vier Sportkameraden vorgeschlagen, die es alle verdient gehabt hätten als Sieger prämiiert zu werden.
Die Veranwortlichen des Kreises Südpfalz haben sich für den Letztgenannten entschieden. Die anderen können im nächsten Jahr erneiut vorgeschlagen werden.
Hier die „Laudatio“ des Kreisvorsitzenden:
Sei Jahrzehnten ist Markus Degen im Ehrenamt, zuerst beim TUS Billigheim-Mühlhofen und jetzt beim TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim, tätig. In dieser Zeit hat er den Verein zu einem der bestens geführten Clubs im Bereich des Fußballkreises Südpfalz entwickelt. Alle Jugendklassen sind besetzt, viele sogar doppelt, bei den Aktiven stellt der Verein drei Teams. Nicht nur die erste Mannschaft sondern auch die Junioren sind bestens aufgestellt und konnten in der nahen Vergangenheit viele Triumphe feiern.
Während der Corona-Zeit hat Markus seinen aktiven Mitglieder ein vorbildliches Angebot unterbreitet, sodass die Pandemie für den Verein keine größeren Probleme darstellte. Während der Pandemie mussten zweimal die Weinfeste in Mühlhofen ausfallen. Nach der Pandemie konnte das Fest bei dem der TSV ein wichtiger Partner ist wieder in neuem Glanz erstrahlen. Das wäre ohne das Engagement von Markus Degen nicht möglich gewesen. Ohne ihn läuft auf diesem Fest fast nichts. Mit dem Erlös finanziert der Verein fast den ganzen Spielbetrieb.
Die Fusion der Vereine TUS Billigheim-Mühlhofen und SV Ingenheim war für viele Südpfälzer eigentlich undenkbar, galten doch die Spiele von Mannschaften dieser Vereine in den Kreisen Bad Bergzabern, Südliche Weinstraße und jetzt Südpfalz als das Derby schlechthin. Beim ältesten Fest der Pfalz, dem Billigheim Purzelmarkt war das Spiel am Samstag der Höhepunkt der Saison oftmals vor tausend Zuschauern. Die Fusion der Vereine (eine polit. Gemeinde) war aber notwendig und wurde unter der Führung von Markus Degen gestemmt. Der Erfolg gibt ihm Recht.
Während der Pandemie begannen Frauen in Billigheim zu trainieren. Es kam mit der Unterstützung von Markus eine schlagkräftige Truppe zusammen, die zuerst ein paar Freundschaftsspiele absolvierte und dann ab der Saison 2022/23 am Spielbetrieb teilnimmt
In diesem Jahr wurde der neue Kunstrasenplatz in Billigheim offiziell eingeweiht. Auch bei diesem Projekt war er die treibende Kraft.
Die Spieler der „Bananenflankenliga“ mit geistig Behinderten trainieren und spielen jeden Freitag auf dem Kleinspielfeld in Billigheim. Auch hier war und ist Markus Degen ein großer Unterstützer dieses außergewöhnlichen Projekts
Markus ist ein umgänglicher Mensch, der seine Meinung aber mit Vehemenz vertreten kann. Das macht ihn zu einem beliebten Diskussionspartner. Seine vielen Ideen hat er stets sachlich und praxisorientiert zum Wohle des Fußballs vorgetragen. Es ist eine Freude mit ihm über den geliebten Fußball zu diskutieren.
Als Fazit kann man sagen: mehr und besser Ehrenamt kann es nicht geben. Sowohl der Verein als auch der Kreis und letztendlich der SWFV können froh sein einen solchen Tausendsassa in ihren Reihen zu haben.
Markus Degen ist ein würdiger Ehrenamtspreisträger.
Das sahen auch die Vertreter der anderen Kreise so. Markus Degen wurde von diesen in den Club 100 des DFB gewählt. Sowohl beim DFB als auch beim SWFV stehen die entsprechenden Würdigungen noch an.
DFB-Ehrenamtspreis 2023 - Sieger Kreis Südpfalz: Markus Degen, TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim
Mit Walter Görressen (SV Olympia Rheinzabern),…
Weiterlesen...
x
Kreis-Ehrenamtspreis
27. Nov. 2023Gesellschaftliche Verantwortung

DFB-Ehrenamtspreis 2023 - Sieger Kreis Südpfalz: Markus Degen, TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim
Mit Walter Görressen (SV Olympia Rheinzabern), Christoph Herberger (FV Germersheim), Bernd Stöffler (TSG Jockgrim) und Markus Degen (TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim) wurden beim vom DFB ausgeschriebenen Ehrenamtspreis vier Sportkameraden vorgeschlagen, die es alle verdient gehabt hätten als Sieger prämiiert zu werden.
Die Veranwortlichen des Kreises Südpfalz haben sich für den Letztgenannten entschieden. Die anderen können im nächsten Jahr erneiut vorgeschlagen werden.
Hier die „Laudatio“ des Kreisvorsitzenden:
Sei Jahrzehnten ist Markus Degen im Ehrenamt, zuerst beim TUS Billigheim-Mühlhofen und jetzt beim TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim, tätig. In dieser Zeit hat er den Verein zu einem der bestens geführten Clubs im Bereich des Fußballkreises Südpfalz entwickelt. Alle Jugendklassen sind besetzt, viele sogar doppelt, bei den Aktiven stellt der Verein drei Teams. Nicht nur die erste Mannschaft sondern auch die Junioren sind bestens aufgestellt und konnten in der nahen Vergangenheit viele Triumphe feiern.
Während der Corona-Zeit hat Markus seinen aktiven Mitglieder ein vorbildliches Angebot unterbreitet, sodass die Pandemie für den Verein keine größeren Probleme darstellte. Während der Pandemie mussten zweimal die Weinfeste in Mühlhofen ausfallen. Nach der Pandemie konnte das Fest bei dem der TSV ein wichtiger Partner ist wieder in neuem Glanz erstrahlen. Das wäre ohne das Engagement von Markus Degen nicht möglich gewesen. Ohne ihn läuft auf diesem Fest fast nichts. Mit dem Erlös finanziert der Verein fast den ganzen Spielbetrieb.
Die Fusion der Vereine TUS Billigheim-Mühlhofen und SV Ingenheim war für viele Südpfälzer eigentlich undenkbar, galten doch die Spiele von Mannschaften dieser Vereine in den Kreisen Bad Bergzabern, Südliche Weinstraße und jetzt Südpfalz als das Derby schlechthin. Beim ältesten Fest der Pfalz, dem Billigheim Purzelmarkt war das Spiel am Samstag der Höhepunkt der Saison oftmals vor tausend Zuschauern. Die Fusion der Vereine (eine polit. Gemeinde) war aber notwendig und wurde unter der Führung von Markus Degen gestemmt. Der Erfolg gibt ihm Recht.
Während der Pandemie begannen Frauen in Billigheim zu trainieren. Es kam mit der Unterstützung von Markus eine schlagkräftige Truppe zusammen, die zuerst ein paar Freundschaftsspiele absolvierte und dann ab der Saison 2022/23 am Spielbetrieb teilnimmt
In diesem Jahr wurde der neue Kunstrasenplatz in Billigheim offiziell eingeweiht. Auch bei diesem Projekt war er die treibende Kraft.
Die Spieler der „Bananenflankenliga“ mit geistig Behinderten trainieren und spielen jeden Freitag auf dem Kleinspielfeld in Billigheim. Auch hier war und ist Markus Degen ein großer Unterstützer dieses außergewöhnlichen Projekts
Markus ist ein umgänglicher Mensch, der seine Meinung aber mit Vehemenz vertreten kann. Das macht ihn zu einem beliebten Diskussionspartner. Seine vielen Ideen hat er stets sachlich und praxisorientiert zum Wohle des Fußballs vorgetragen. Es ist eine Freude mit ihm über den geliebten Fußball zu diskutieren.
Als Fazit kann man sagen: mehr und besser Ehrenamt kann es nicht geben. Sowohl der Verein als auch der Kreis und letztendlich der SWFV können froh sein einen solchen Tausendsassa in ihren Reihen zu haben.
Markus Degen ist ein würdiger Ehrenamtspreisträger.
Das sahen auch die Vertreter der anderen Kreise so. Markus Degen wurde von diesen in den Club 100 des DFB gewählt. Sowohl beim DFB als auch beim SWFV stehen die entsprechenden Würdigungen noch an.

x
Gewalt im Fußball
27.11.2023Spielbetrieb

Der Fußball am Scheideweg ?
Es ist schon richtig; es hat auch früher Gewaltfälle im Fußball gegeben. Der Unterschied zu heute ist aber die Tatsache, dass dies früher absolut Einzelfälle waren. In den letzten Jahren hat die Aggression dermaßen zugenommen, dass es so nicht mehr weitergehen kann. In der Saison 2022/23 stiegen die Gewalt- bzw. Diskriminierungsfälle im Bereich des Deutschen Fußball-Bundes gegenüber dem Vorjahr um 377 Fälle auf insgesamt 6224. Spielabbrüche gab es 961, davon 126 im Bereich der F- und D-Junioren (6-10 Jahre). Die meisten Täter sind Spieler. Schiedsrichter gehören besonders häufig zu den Betroffenen.
Wer sagt, dass dies ein Spiegelbild der Gesellschaft sei, liegt falsch, denn in anderen Mannschafts-Sportarten gibt es diese Probleme nicht. Beim Eishockey dürfen nur die Kapitäne mit dem Schiedsrichter reden bzw. in seine Nähe fahren. Im Handball genießt der Schiedsrichter größten Respekt und seine Entscheidungen werden kommentarlos hingenommen. Wenn es da geht, warum geht das beim Fußball nicht. Das heißt, dass das Reglement in dieser Richtung verschärft werden muss.
Weil der Respekt gegenüber den Unparteiischen abhandengekommen ist, werden diese zu schnell kritisiert. Die wenigsten Schiedsrichter machen so viele Fehler wie die Spieler. Das sollten die Spieler, Teamoffizielle und Zuschauer bedenken. Immerhin hat ein Schiri idR über 100 Entscheidungen pro Spiel zu treffen. Dazu kommt, dass die guten Leistungen der überwiegenden Mehrheit der Unparteiischen zu wenig honoriert werden, bzw. darüber berichtet wird.
Die Wahl eines Schiedsrichters des Monats wäre eine Möglichkeit, um diese Situation zu verbessern.
Jeden Monat werden besonders faire Spieler vom Südwestdeutschen Fußballverband ausgezeichnet. Seit Jahren werden immer wieder Fair-Play-Kampagnen durchgeführt. Sie erreichen aber scheinbar nicht die richtigen Leute. Da müssen der DFB und die Verbände mehr in die Öffentlichkeit gehen.
2021 gab es in Berlin einen Schiedsrichterstreik, 2023 hatte die LG-Schiedsrichter wegen zunehmender Verrohung zum Schiri-Streik aufgerufen. Der Streik fand am Ende nicht statt. Auch im Ausland hat es schon den einen oder anderen Streik gegeben, gebracht hat er so gut wie nichts.
Die physische und verbale Gewalt führen dazu, dass es immer weniger Schiedsrichter gibt, bzw. dass jüngere Unparteiische relativ schnell wieder die Pfeife abgeben. Schiedsrichter sind zu der Thematik wenig geschult. Das haben die Verantwortlichen erkannt und bieten erste Schulungen zum Thema „Anti-Gewalt-Training an. Da muss man abwarten, ob das positive Folgen haben wird.
Viele Faktoren haben einen Anteil an der Misere. Die Schiris müssen besser begleitet werden. Sie müssen seitens der Verbände und vor allem von den Kreis-Schiedsrichter-Ausschüssen in Form von Beobachtungen, Gesprächen und Fehler-Aufarbeitungen mehr Unterstützung bekommen. Wegsehen oder nichts zu tun, ist da der falsche Weg.
Auch die Rechtsprechung trägt einen Teil dazu bei. Vor der Corona-Pandemie gab es in einem Meisterschaft-Spiel in Rüssingen einen Spielabbruch, als der Schiedsrichter zusammengeschlagen worden war. In der Nachbereitung dieses Falles wurde so manche Änderungen in der Strafordnung durchgeführt, da die Verantwortlichen im Präsidium des SWFV feststellten, dass Mängel beim Strafmaß u.a. eine wirklich zufriedenstellende Aufarbeitung verhinderten.
Die Einrichtungen der Spruchkammern in den ehemaligen Bezirken ist grundsätzlich eine gute Idee.
In der Vorderpfalz war die Spruchkammer total überlastet. Über 500 Vorfälle gab es in der Saison 2022/23 zu bearbeiten; dreimal so viele wie in den anderen Spruchkammern. Die Richter und Beisitzer stießen in ihrem Ehrenamt an ihre Grenzen, was zur Folge hatte, dass der Entscheidungsweg zu lang war. Nach der Saison wurde in einer Sitzung in Böhl beschlossen, dass es für den Fußballkreis Südpfalz eine eigene Spruchkammer geben soll. Schnell wurden Sportkameraden gefunden, die sich dieser Aufgabe stellten. Diese Neuerung wurden den Vereinsvertretern in einer Sitzung in Völkersweiler mitgeteilt. Es dauerte nicht lange und die ersten Fälle mussten bearbeitet werden. Die Rheinpfalz berichtete über die Vorfälle nach einem Spiel in Bellheim. Sieben Spieler der Gastmannschaft wurden vier Wochen gesperrt. Der Verein erhielt eine ordentliche Geldstrafe. Gegen das Urteil der Spruchkammer Südpfalz legte der Verein fristgerecht Berufung ein. Die Berufung wurde vom Verbandsgericht zwischenzeitlich verworfen. Man kann nur hoffen, dass die konsequente Aburteilung negativer Vorkommnisse so weiter geht.
Weitere Gewalthandlungen sind zwischenzeitlich vorgefallen und warten auf ihre Aburteilung.
Im Bundesligaspiel Augsburg gegen Hoffenheim wurden Böller gezündet. Die Explosionen verletzten 13 Personen, darunter auch Kinder. Das kann überall in den Stadien und den Sportplätzen passieren. Immerhin, Haftbefehle gegen die Täter wurden erlassen. Auch das ist eine „Baustelle“ mit der sich die Verantwortlichen im Fußball mehr beschäftigen müssen. Der Profifußball mit seinen Hooligans ist da ein miserables Beispiel, das leider auch im Amateurbereich seine Fortsetzung findet. Im geringsten Fall steht ein Bußgeld für eine Ordnungswidrigkeit im Raum. Im schlechtesten Fall kommt das Strafgesetzbuch zur Geltung. Die Paragrafen 223 (Gefährliche Körperverletzung), 224 und 303 (Sachbeschädigung) können zu hohen Strafen führen. Wer diesen illegalen Unsinn als Vereinsverantwortlicher unterstützt oder zulässt, sollte sich in seinem Ehrenamt hinterfragen.
Karl Schlimmer
Kreisvorsitzender
27. Nov. 2023
Spielbetrieb
Gewalt im Fußball
x
Gewalt im Fußball
27.11.2023Spielbetrieb

Der Fußball am Scheideweg ?
Es ist schon richtig; es hat auch früher Gewaltfälle im Fußball gegeben. Der Unterschied zu heute ist aber die Tatsache, dass dies früher absolut Einzelfälle waren. In den letzten Jahren hat die Aggression dermaßen zugenommen, dass es so nicht mehr weitergehen kann. In der Saison 2022/23 stiegen die Gewalt- bzw. Diskriminierungsfälle im Bereich des Deutschen Fußball-Bundes gegenüber dem Vorjahr um 377 Fälle auf insgesamt 6224. Spielabbrüche gab es 961, davon 126 im Bereich der F- und D-Junioren (6-10 Jahre). Die meisten Täter sind Spieler. Schiedsrichter gehören besonders häufig zu den Betroffenen.
Wer sagt, dass dies ein Spiegelbild der Gesellschaft sei, liegt falsch, denn in anderen Mannschafts-Sportarten gibt es diese Probleme nicht. Beim Eishockey dürfen nur die Kapitäne mit dem Schiedsrichter reden bzw. in seine Nähe fahren. Im Handball genießt der Schiedsrichter größten Respekt und seine Entscheidungen werden kommentarlos hingenommen. Wenn es da geht, warum geht das beim Fußball nicht. Das heißt, dass das Reglement in dieser Richtung verschärft werden muss.
Weil der Respekt gegenüber den Unparteiischen abhandengekommen ist, werden diese zu schnell kritisiert. Die wenigsten Schiedsrichter machen so viele Fehler wie die Spieler. Das sollten die Spieler, Teamoffizielle und Zuschauer bedenken. Immerhin hat ein Schiri idR über 100 Entscheidungen pro Spiel zu treffen. Dazu kommt, dass die guten Leistungen der überwiegenden Mehrheit der Unparteiischen zu wenig honoriert werden, bzw. darüber berichtet wird.
Die Wahl eines Schiedsrichters des Monats wäre eine Möglichkeit, um diese Situation zu verbessern.
Jeden Monat werden besonders faire Spieler vom Südwestdeutschen Fußballverband ausgezeichnet. Seit Jahren werden immer wieder Fair-Play-Kampagnen durchgeführt. Sie erreichen aber scheinbar nicht die richtigen Leute. Da müssen der DFB und die Verbände mehr in die Öffentlichkeit gehen.
2021 gab es in Berlin einen Schiedsrichterstreik, 2023 hatte die LG-Schiedsrichter wegen zunehmender Verrohung zum Schiri-Streik aufgerufen. Der Streik fand am Ende nicht statt. Auch im Ausland hat es schon den einen oder anderen Streik gegeben, gebracht hat er so gut wie nichts.
Die physische und verbale Gewalt führen dazu, dass es immer weniger Schiedsrichter gibt, bzw. dass jüngere Unparteiische relativ schnell wieder die Pfeife abgeben. Schiedsrichter sind zu der Thematik wenig geschult. Das haben die Verantwortlichen erkannt und bieten erste Schulungen zum Thema „Anti-Gewalt-Training an. Da muss man abwarten, ob das positive Folgen haben wird.
Viele Faktoren haben einen Anteil an der Misere. Die Schiris müssen besser begleitet werden. Sie müssen seitens der Verbände und vor allem von den Kreis-Schiedsrichter-Ausschüssen in Form von Beobachtungen, Gesprächen und Fehler-Aufarbeitungen mehr Unterstützung bekommen. Wegsehen oder nichts zu tun, ist da der falsche Weg.
Auch die Rechtsprechung trägt einen Teil dazu bei. Vor der Corona-Pandemie gab es in einem Meisterschaft-Spiel in Rüssingen einen Spielabbruch, als der Schiedsrichter zusammengeschlagen worden war. In der Nachbereitung dieses Falles wurde so manche Änderungen in der Strafordnung durchgeführt, da die Verantwortlichen im Präsidium des SWFV feststellten, dass Mängel beim Strafmaß u.a. eine wirklich zufriedenstellende Aufarbeitung verhinderten.
Die Einrichtungen der Spruchkammern in den ehemaligen Bezirken ist grundsätzlich eine gute Idee.
In der Vorderpfalz war die Spruchkammer total überlastet. Über 500 Vorfälle gab es in der Saison 2022/23 zu bearbeiten; dreimal so viele wie in den anderen Spruchkammern. Die Richter und Beisitzer stießen in ihrem Ehrenamt an ihre Grenzen, was zur Folge hatte, dass der Entscheidungsweg zu lang war. Nach der Saison wurde in einer Sitzung in Böhl beschlossen, dass es für den Fußballkreis Südpfalz eine eigene Spruchkammer geben soll. Schnell wurden Sportkameraden gefunden, die sich dieser Aufgabe stellten. Diese Neuerung wurden den Vereinsvertretern in einer Sitzung in Völkersweiler mitgeteilt. Es dauerte nicht lange und die ersten Fälle mussten bearbeitet werden. Die Rheinpfalz berichtete über die Vorfälle nach einem Spiel in Bellheim. Sieben Spieler der Gastmannschaft wurden vier Wochen gesperrt. Der Verein erhielt eine ordentliche Geldstrafe. Gegen das Urteil der Spruchkammer Südpfalz legte der Verein fristgerecht Berufung ein. Die Berufung wurde vom Verbandsgericht zwischenzeitlich verworfen. Man kann nur hoffen, dass die konsequente Aburteilung negativer Vorkommnisse so weiter geht.
Weitere Gewalthandlungen sind zwischenzeitlich vorgefallen und warten auf ihre Aburteilung.
Im Bundesligaspiel Augsburg gegen Hoffenheim wurden Böller gezündet. Die Explosionen verletzten 13 Personen, darunter auch Kinder. Das kann überall in den Stadien und den Sportplätzen passieren. Immerhin, Haftbefehle gegen die Täter wurden erlassen. Auch das ist eine „Baustelle“ mit der sich die Verantwortlichen im Fußball mehr beschäftigen müssen. Der Profifußball mit seinen Hooligans ist da ein miserables Beispiel, das leider auch im Amateurbereich seine Fortsetzung findet. Im geringsten Fall steht ein Bußgeld für eine Ordnungswidrigkeit im Raum. Im schlechtesten Fall kommt das Strafgesetzbuch zur Geltung. Die Paragrafen 223 (Gefährliche Körperverletzung), 224 und 303 (Sachbeschädigung) können zu hohen Strafen führen. Wer diesen illegalen Unsinn als Vereinsverantwortlicher unterstützt oder zulässt, sollte sich in seinem Ehrenamt hinterfragen.
Karl Schlimmer
Kreisvorsitzender
Der Fußball am Scheideweg ?
Es ist schon richtig; es hat auch früher Gewaltfälle im Fußball gegeben. Der Unterschied zu heute ist aber die Tatsache,…
Weiterlesen...
x
Gewalt im Fußball
27. Nov. 2023Spielbetrieb

Der Fußball am Scheideweg ?
Es ist schon richtig; es hat auch früher Gewaltfälle im Fußball gegeben. Der Unterschied zu heute ist aber die Tatsache, dass dies früher absolut Einzelfälle waren. In den letzten Jahren hat die Aggression dermaßen zugenommen, dass es so nicht mehr weitergehen kann. In der Saison 2022/23 stiegen die Gewalt- bzw. Diskriminierungsfälle im Bereich des Deutschen Fußball-Bundes gegenüber dem Vorjahr um 377 Fälle auf insgesamt 6224. Spielabbrüche gab es 961, davon 126 im Bereich der F- und D-Junioren (6-10 Jahre). Die meisten Täter sind Spieler. Schiedsrichter gehören besonders häufig zu den Betroffenen.
Wer sagt, dass dies ein Spiegelbild der Gesellschaft sei, liegt falsch, denn in anderen Mannschafts-Sportarten gibt es diese Probleme nicht. Beim Eishockey dürfen nur die Kapitäne mit dem Schiedsrichter reden bzw. in seine Nähe fahren. Im Handball genießt der Schiedsrichter größten Respekt und seine Entscheidungen werden kommentarlos hingenommen. Wenn es da geht, warum geht das beim Fußball nicht. Das heißt, dass das Reglement in dieser Richtung verschärft werden muss.
Weil der Respekt gegenüber den Unparteiischen abhandengekommen ist, werden diese zu schnell kritisiert. Die wenigsten Schiedsrichter machen so viele Fehler wie die Spieler. Das sollten die Spieler, Teamoffizielle und Zuschauer bedenken. Immerhin hat ein Schiri idR über 100 Entscheidungen pro Spiel zu treffen. Dazu kommt, dass die guten Leistungen der überwiegenden Mehrheit der Unparteiischen zu wenig honoriert werden, bzw. darüber berichtet wird.
Die Wahl eines Schiedsrichters des Monats wäre eine Möglichkeit, um diese Situation zu verbessern.
Jeden Monat werden besonders faire Spieler vom Südwestdeutschen Fußballverband ausgezeichnet. Seit Jahren werden immer wieder Fair-Play-Kampagnen durchgeführt. Sie erreichen aber scheinbar nicht die richtigen Leute. Da müssen der DFB und die Verbände mehr in die Öffentlichkeit gehen.
2021 gab es in Berlin einen Schiedsrichterstreik, 2023 hatte die LG-Schiedsrichter wegen zunehmender Verrohung zum Schiri-Streik aufgerufen. Der Streik fand am Ende nicht statt. Auch im Ausland hat es schon den einen oder anderen Streik gegeben, gebracht hat er so gut wie nichts.
Die physische und verbale Gewalt führen dazu, dass es immer weniger Schiedsrichter gibt, bzw. dass jüngere Unparteiische relativ schnell wieder die Pfeife abgeben. Schiedsrichter sind zu der Thematik wenig geschult. Das haben die Verantwortlichen erkannt und bieten erste Schulungen zum Thema „Anti-Gewalt-Training an. Da muss man abwarten, ob das positive Folgen haben wird.
Viele Faktoren haben einen Anteil an der Misere. Die Schiris müssen besser begleitet werden. Sie müssen seitens der Verbände und vor allem von den Kreis-Schiedsrichter-Ausschüssen in Form von Beobachtungen, Gesprächen und Fehler-Aufarbeitungen mehr Unterstützung bekommen. Wegsehen oder nichts zu tun, ist da der falsche Weg.
Auch die Rechtsprechung trägt einen Teil dazu bei. Vor der Corona-Pandemie gab es in einem Meisterschaft-Spiel in Rüssingen einen Spielabbruch, als der Schiedsrichter zusammengeschlagen worden war. In der Nachbereitung dieses Falles wurde so manche Änderungen in der Strafordnung durchgeführt, da die Verantwortlichen im Präsidium des SWFV feststellten, dass Mängel beim Strafmaß u.a. eine wirklich zufriedenstellende Aufarbeitung verhinderten.
Die Einrichtungen der Spruchkammern in den ehemaligen Bezirken ist grundsätzlich eine gute Idee.
In der Vorderpfalz war die Spruchkammer total überlastet. Über 500 Vorfälle gab es in der Saison 2022/23 zu bearbeiten; dreimal so viele wie in den anderen Spruchkammern. Die Richter und Beisitzer stießen in ihrem Ehrenamt an ihre Grenzen, was zur Folge hatte, dass der Entscheidungsweg zu lang war. Nach der Saison wurde in einer Sitzung in Böhl beschlossen, dass es für den Fußballkreis Südpfalz eine eigene Spruchkammer geben soll. Schnell wurden Sportkameraden gefunden, die sich dieser Aufgabe stellten. Diese Neuerung wurden den Vereinsvertretern in einer Sitzung in Völkersweiler mitgeteilt. Es dauerte nicht lange und die ersten Fälle mussten bearbeitet werden. Die Rheinpfalz berichtete über die Vorfälle nach einem Spiel in Bellheim. Sieben Spieler der Gastmannschaft wurden vier Wochen gesperrt. Der Verein erhielt eine ordentliche Geldstrafe. Gegen das Urteil der Spruchkammer Südpfalz legte der Verein fristgerecht Berufung ein. Die Berufung wurde vom Verbandsgericht zwischenzeitlich verworfen. Man kann nur hoffen, dass die konsequente Aburteilung negativer Vorkommnisse so weiter geht.
Weitere Gewalthandlungen sind zwischenzeitlich vorgefallen und warten auf ihre Aburteilung.
Im Bundesligaspiel Augsburg gegen Hoffenheim wurden Böller gezündet. Die Explosionen verletzten 13 Personen, darunter auch Kinder. Das kann überall in den Stadien und den Sportplätzen passieren. Immerhin, Haftbefehle gegen die Täter wurden erlassen. Auch das ist eine „Baustelle“ mit der sich die Verantwortlichen im Fußball mehr beschäftigen müssen. Der Profifußball mit seinen Hooligans ist da ein miserables Beispiel, das leider auch im Amateurbereich seine Fortsetzung findet. Im geringsten Fall steht ein Bußgeld für eine Ordnungswidrigkeit im Raum. Im schlechtesten Fall kommt das Strafgesetzbuch zur Geltung. Die Paragrafen 223 (Gefährliche Körperverletzung), 224 und 303 (Sachbeschädigung) können zu hohen Strafen führen. Wer diesen illegalen Unsinn als Vereinsverantwortlicher unterstützt oder zulässt, sollte sich in seinem Ehrenamt hinterfragen.
Karl Schlimmer
Kreisvorsitzender
x
Bitburger Kreispokal
22.11.2023Spielbetrieb
Viertelfinale im Bitburger Kreispokal steht an
Das Wetter hat den Vereinen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zwei Spiele fielen dem Dauerregen zum Opfer.Die Spiele wurden neu angesetzt und finden in der kommenden Woche statt.
Mittwoch, 29.11.2023, 19:30 Uhr
SV Erlenbach – FC Phoenix Bellheim
Der Tabellenführer Erlenbach spielt gegen die Phoenix-.Truppe, die vor der Runde als Titelfavorit gehandelt wurde, aber eine schlechte Runde gespielt hat. Nach dem Trainerwechsel zu Helmut Behr geht es leicht aufwärts, ob es in Erlenbach aber zu einem Sieg reicht kann angezweifelt werden.
SG Klingenmünster/Göcklingen/Eschbach – SV Olympia Rheinzabern
Hier treffen die Pokalsieger der letzten drei Jahre aufeinander. Rheinzabern (2 Titel) und Klingenmünster (1) haben also reichlich Erfahrung im Bitburger Kreispokal. Das Meisterschaftsspiele vor wenigen Wochen haben die Rheinzaberner knapp gewonnen und gelten deswegen also leichter Favorit. Das Spiel soll in Eschbach ausgetragen werden.
Donnerstag, 30.11.2023, 19:30 Uhr
FV Neuburg – FC Bavaria Wörth
Hier ist der gastgebende Vorjahresfinalist der klare Favorit. Nach der Übernahme von Uwe Gaßner haben die Neuburger kein Spiel mehr verloren und rollen das Feld in der Meisterschaft langsam und stetig auf. Die Wörther kommen nach ihgrer Umstrukturierung nicht so rechte in die Gänge, Der Pokal hat aber so seine eigene Geschichte und man muss schauen, was in diesem Pokal-Derby abgeht….
22. Nov. 2023
Spielbetrieb
Bitburger Kreispokal
x
Bitburger Kreispokal
22.11.2023Spielbetrieb
Viertelfinale im Bitburger Kreispokal steht an
Das Wetter hat den Vereinen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zwei Spiele fielen dem Dauerregen zum Opfer.Die Spiele wurden neu angesetzt und finden in der kommenden Woche statt.
Mittwoch, 29.11.2023, 19:30 Uhr
SV Erlenbach – FC Phoenix Bellheim
Der Tabellenführer Erlenbach spielt gegen die Phoenix-.Truppe, die vor der Runde als Titelfavorit gehandelt wurde, aber eine schlechte Runde gespielt hat. Nach dem Trainerwechsel zu Helmut Behr geht es leicht aufwärts, ob es in Erlenbach aber zu einem Sieg reicht kann angezweifelt werden.
SG Klingenmünster/Göcklingen/Eschbach – SV Olympia Rheinzabern
Hier treffen die Pokalsieger der letzten drei Jahre aufeinander. Rheinzabern (2 Titel) und Klingenmünster (1) haben also reichlich Erfahrung im Bitburger Kreispokal. Das Meisterschaftsspiele vor wenigen Wochen haben die Rheinzaberner knapp gewonnen und gelten deswegen also leichter Favorit. Das Spiel soll in Eschbach ausgetragen werden.
Donnerstag, 30.11.2023, 19:30 Uhr
FV Neuburg – FC Bavaria Wörth
Hier ist der gastgebende Vorjahresfinalist der klare Favorit. Nach der Übernahme von Uwe Gaßner haben die Neuburger kein Spiel mehr verloren und rollen das Feld in der Meisterschaft langsam und stetig auf. Die Wörther kommen nach ihgrer Umstrukturierung nicht so rechte in die Gänge, Der Pokal hat aber so seine eigene Geschichte und man muss schauen, was in diesem Pokal-Derby abgeht….
Viertelfinale im Bitburger Kreispokal steht an
Das Wetter hat den Vereinen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zwei Spiele fielen dem Dauerregen…
Weiterlesen...
x
Bitburger Kreispokal
22. Nov. 2023Spielbetrieb
Viertelfinale im Bitburger Kreispokal steht an
Das Wetter hat den Vereinen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zwei Spiele fielen dem Dauerregen zum Opfer.Die Spiele wurden neu angesetzt und finden in der kommenden Woche statt.
Mittwoch, 29.11.2023, 19:30 Uhr
SV Erlenbach – FC Phoenix Bellheim
Der Tabellenführer Erlenbach spielt gegen die Phoenix-.Truppe, die vor der Runde als Titelfavorit gehandelt wurde, aber eine schlechte Runde gespielt hat. Nach dem Trainerwechsel zu Helmut Behr geht es leicht aufwärts, ob es in Erlenbach aber zu einem Sieg reicht kann angezweifelt werden.
SG Klingenmünster/Göcklingen/Eschbach – SV Olympia Rheinzabern
Hier treffen die Pokalsieger der letzten drei Jahre aufeinander. Rheinzabern (2 Titel) und Klingenmünster (1) haben also reichlich Erfahrung im Bitburger Kreispokal. Das Meisterschaftsspiele vor wenigen Wochen haben die Rheinzaberner knapp gewonnen und gelten deswegen also leichter Favorit. Das Spiel soll in Eschbach ausgetragen werden.
Donnerstag, 30.11.2023, 19:30 Uhr
FV Neuburg – FC Bavaria Wörth
Hier ist der gastgebende Vorjahresfinalist der klare Favorit. Nach der Übernahme von Uwe Gaßner haben die Neuburger kein Spiel mehr verloren und rollen das Feld in der Meisterschaft langsam und stetig auf. Die Wörther kommen nach ihgrer Umstrukturierung nicht so rechte in die Gänge, Der Pokal hat aber so seine eigene Geschichte und man muss schauen, was in diesem Pokal-Derby abgeht….
SWFV Meldungen

x
Schiedsrichter Neulingslehrgänge 2027 - Werde Schiedsrichter/in
Schiedsrichter

Im Südwestdeutschen Fußballverband gibt es rund 1.500 Schiedsrichter, die fast jede Woche im Einsatz sind, um den Spielbetrieb in allen Spielklassen gewährleisten zu können. Um auch in Zukunft möglichst alle Spiele mit neutralen Unparteiischen besetzen zu können, ist es notwendig, weiterhin viele Schiedsrichter auszubilden.
Zentrale Schiedsrichter-Neulingslehrgänge in der Sportschule Edenkoben
Im Jahr 2027 finden die nachfolgend aufgeführten zentralen Ausbildungen zum Schiedsrichter statt:
- 19. - 21.02. Schiedsrichter-Neulingslehrgang
- 05. - 07.03. Schiedsrichter-Neulingslehrgang
- 02. - 04.04. Schiedsrichter-Neulingslehrgang
- 07. - 09.05. Schiedsrichter-Neulingslehrgang
- 30.07. - 01.08. Schiedsrichter-Neulingslehrgang
- 17. - 19.09. Schiedsrichter-Neulingslehrgang
- 08. - 10.10. Schiedsrichter-Neulingslehrgang
Anmeldung über: https://anmeldung.swfv.de
Bereich: Schiri-Lehrgänge
Kategorie: Ausbildung
Neben der Vermittlung und intensiven Schulung des Fußball-Regelwerks beinhaltet die zentrale Ausbildung zwei Übernachtungen inklusive Vollpension, mit Frühstück, Mittag- und Abendessen und Getränken zu den Mahlzeiten, in der Sportschule des Südwestdeutschen Fußballverbandes in Edenkoben.
Komplette Ausstattung für jede bestandene Prüfung
Im Rahmen der Ausbildung stattet der SWFV jeden Schiedsrichter nach bestandener Prüfung mit einem schwarzen Adidas-Trikotsatz (Trikot, Hose, Stutzen) sowie einem Schiedsrichter-Mäppchen aus.
Als Verein können Sie einen Teil dazu beitragen, dass die Spiele weiterhin von neutralen Schiedsrichtern geleitet werden können, indem sich Ihre Vereinsmitglieder zu den Neulingslehrgängen anmelden.
Hierfür stellen wir Ihnen im Anhang ein Plakat zur Verfügung, welche Sie gerne für Werbezwecke in Ihrem Verein nutzen können – sei es als Plakat im Vereinsheim, am Sportgelände oder als Datei in sozialen Medien/Homepage oder bspw. WhatsApp-Gruppen.
Der persönliche Kontakt oder eine Ansprache eines Vereinsvertreters zu den Spielern beim Training hat nach Rückmeldung von vielen Vereinen sehr positive Erfolgschancen gezeigt, Interessenten zu akquirieren.
Weitere Infos zur Schiedsrichter-Ausbildung gibt es hier:
Schiedsrichter
Schiedsrichter Neulingslehrgänge 2027 - Werde Schiedsrichter/in
Im Südwestdeutschen Fußballverband gibt es rund 1.500 Schiedsrichter, die fast jede Woche im Einsatz sind, um den Spielbetrieb in allen Spielklassen gewährleisten zu können. Um auch in Zukunft möglichst alle Spiele mit neutralen Unparteiischen besetzen zu können, ist es notwendig, weiterhin viele Schiedsrichter auszubilden.
Zentrale ...
Weiterlesen...
x
Schiedsrichter Neulingslehrgänge 2027 - Werde Schiedsrichter/in
Schiedsrichter

Im Südwestdeutschen Fußballverband gibt es rund 1.500 Schiedsrichter, die fast jede Woche im Einsatz sind, um den Spielbetrieb in allen Spielklassen gewährleisten zu können. Um auch in Zukunft möglichst alle Spiele mit neutralen Unparteiischen besetzen zu können, ist es notwendig, weiterhin viele Schiedsrichter auszubilden.
Zentrale Schiedsrichter-Neulingslehrgänge in der Sportschule Edenkoben
Im Jahr 2027 finden die nachfolgend aufgeführten zentralen Ausbildungen zum Schiedsrichter statt:
- 19. - 21.02. Schiedsrichter-Neulingslehrgang
- 05. - 07.03. Schiedsrichter-Neulingslehrgang
- 02. - 04.04. Schiedsrichter-Neulingslehrgang
- 07. - 09.05. Schiedsrichter-Neulingslehrgang
- 30.07. - 01.08. Schiedsrichter-Neulingslehrgang
- 17. - 19.09. Schiedsrichter-Neulingslehrgang
- 08. - 10.10. Schiedsrichter-Neulingslehrgang
Anmeldung über: https://anmeldung.swfv.de
Bereich: Schiri-Lehrgänge
Kategorie: Ausbildung
Neben der Vermittlung und intensiven Schulung des Fußball-Regelwerks beinhaltet die zentrale Ausbildung zwei Übernachtungen inklusive Vollpension, mit Frühstück, Mittag- und Abendessen und Getränken zu den Mahlzeiten, in der Sportschule des Südwestdeutschen Fußballverbandes in Edenkoben.
Komplette Ausstattung für jede bestandene Prüfung
Im Rahmen der Ausbildung stattet der SWFV jeden Schiedsrichter nach bestandener Prüfung mit einem schwarzen Adidas-Trikotsatz (Trikot, Hose, Stutzen) sowie einem Schiedsrichter-Mäppchen aus.
Als Verein können Sie einen Teil dazu beitragen, dass die Spiele weiterhin von neutralen Schiedsrichtern geleitet werden können, indem sich Ihre Vereinsmitglieder zu den Neulingslehrgängen anmelden.
Hierfür stellen wir Ihnen im Anhang ein Plakat zur Verfügung, welche Sie gerne für Werbezwecke in Ihrem Verein nutzen können – sei es als Plakat im Vereinsheim, am Sportgelände oder als Datei in sozialen Medien/Homepage oder bspw. WhatsApp-Gruppen.
Der persönliche Kontakt oder eine Ansprache eines Vereinsvertreters zu den Spielern beim Training hat nach Rückmeldung von vielen Vereinen sehr positive Erfolgschancen gezeigt, Interessenten zu akquirieren.
Weitere Infos zur Schiedsrichter-Ausbildung gibt es hier:

x
Kostenfrei fortbilden beim DFB-Trainingsdialog am 28. September
Qualifizierung

Am Montag, 28. September 2026, steht an den zehn DFB-Stützpunkten im Südwestdeutschen Fußballverband der nächste DFB-Trainingsdialog auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht diesmal die „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“. Die kostenfreie Fortbildung richtet sich an interessierte Trainer/innen und verbindet eine praxisnahe Trainingseinheit mit einer anschließenden theoretischen Aufarbeitung.
Praxisnahes Training für den Vereinsalltag
Der DFB-Trainingsdialog vermittelt technisch-taktische Inhalte, die Trainer/innen direkt in ihr eigenes Juniorentraining übernehmen können. Im Mittelpunkt stehen dabei die Planung und Steuerung von Spiel- und Übungsformen sowie die Frage, wie Trainingseinheiten lerneffizient und motivierend gestaltet werden können.
Los geht es mit einer moderierten Praxiseinheit mit Spieler/innen der U13/U14. Die Stützpunkttrainer zeigen dabei praxiserprobte Trainingsformen und geben konkrete Impulse für die Arbeit im Verein. Anschließend werden die Inhalte in einer gemeinsamen Runde theoretisch aufgearbeitet und diskutiert. So soll der Trainingsdialog nicht nur neue Ideen für die eigene Trainingsarbeit liefern, sondern auch die Kommunikation und den Wissenstransfer fördern.
3 LE für die DFB-Trainer-C-Lizenz
Pro Jahr finden zwei DFB-Trainingsdialoge mit jeweils einem speziellen sportpraktischen Schwerpunkt statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und wird mit 3 Lerneinheiten (LE) zur Verlängerung der DFB-Trainer-C-Lizenz anerkannt.
Die Eckdaten
DFB-Trainingsdialog: „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“
Termin: Montag, 28. September 2026
Uhrzeit: 18:00 bis ca. 20:30 Uhr
Ort: Alle zehn DFB-Stützpunkte im SWFV
Ausnahmen: DFB-Stützpunkte Maikammer: 17:30 bis 20:00 Uhr und Ortswechsel im Kreis Mainz-Bingen zum TSVgg Stadecken-Elsheim (Adresse: Schulstr. 55, 55271 Stadecken-Elsheim).
Teilnahme: kostenfrei
Lizenzverlängerung: 3 LE für die DFB-Trainer-C-Lizenz
Wichtig: Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Bei der Anmeldung bitte den gewünschten DFB-Stützpunkt auswählen.
Qualifizierung
Kostenfrei fortbilden beim DFB-Trainingsdialog am 28. September
Am Montag, 28. September 2026, steht an den zehn DFB-Stützpunkten im Südwestdeutschen Fußballverband der nächste DFB-Trainingsdialog auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht diesmal die „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“. Die kostenfreie Fortbildung richtet sich an interessierte Trainer/innen und verbindet ...
Weiterlesen...
x
Kostenfrei fortbilden beim DFB-Trainingsdialog am 28. September
Qualifizierung

Am Montag, 28. September 2026, steht an den zehn DFB-Stützpunkten im Südwestdeutschen Fußballverband der nächste DFB-Trainingsdialog auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht diesmal die „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“. Die kostenfreie Fortbildung richtet sich an interessierte Trainer/innen und verbindet eine praxisnahe Trainingseinheit mit einer anschließenden theoretischen Aufarbeitung.
Praxisnahes Training für den Vereinsalltag
Der DFB-Trainingsdialog vermittelt technisch-taktische Inhalte, die Trainer/innen direkt in ihr eigenes Juniorentraining übernehmen können. Im Mittelpunkt stehen dabei die Planung und Steuerung von Spiel- und Übungsformen sowie die Frage, wie Trainingseinheiten lerneffizient und motivierend gestaltet werden können.
Los geht es mit einer moderierten Praxiseinheit mit Spieler/innen der U13/U14. Die Stützpunkttrainer zeigen dabei praxiserprobte Trainingsformen und geben konkrete Impulse für die Arbeit im Verein. Anschließend werden die Inhalte in einer gemeinsamen Runde theoretisch aufgearbeitet und diskutiert. So soll der Trainingsdialog nicht nur neue Ideen für die eigene Trainingsarbeit liefern, sondern auch die Kommunikation und den Wissenstransfer fördern.
3 LE für die DFB-Trainer-C-Lizenz
Pro Jahr finden zwei DFB-Trainingsdialoge mit jeweils einem speziellen sportpraktischen Schwerpunkt statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und wird mit 3 Lerneinheiten (LE) zur Verlängerung der DFB-Trainer-C-Lizenz anerkannt.
Die Eckdaten
DFB-Trainingsdialog: „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“
Termin: Montag, 28. September 2026
Uhrzeit: 18:00 bis ca. 20:30 Uhr
Ort: Alle zehn DFB-Stützpunkte im SWFV
Ausnahmen: DFB-Stützpunkte Maikammer: 17:30 bis 20:00 Uhr und Ortswechsel im Kreis Mainz-Bingen zum TSVgg Stadecken-Elsheim (Adresse: Schulstr. 55, 55271 Stadecken-Elsheim).
Teilnahme: kostenfrei
Lizenzverlängerung: 3 LE für die DFB-Trainer-C-Lizenz
Wichtig: Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Bei der Anmeldung bitte den gewünschten DFB-Stützpunkt auswählen.

x
Lagebild Amateurfußball: Anteil der gemeldeten Vorfälle erneut gesunken
Sonstiges

Die Lage auf Deutschlands Amateurfußballplätzen hat sich in der Saison 2025/2026 insgesamt auf dem Niveau des vorherigen Jahres bewegt. Das geht aus dem Lagebild Amateurfußball hervor, das der DFB seit zwölf Jahren in jeder Spielzeit erhebt.
Abbruchrate der Spiele bei 0,066 Prozent
Bei insgesamt 1,284 Millionen abgeschlossenen Spielberichten zeigten sich nur leichte Veränderungen. Während die Zahl der Partien mit gemeldeten Gewalt- oder Diskriminierungsvorfällen zum dritten Mal in Folge zurückging (auf 5450), wurden geringfügig mehr Spiele abgebrochen (842 nach 825 im Jahr zuvor). Damit wurde bei 0,42 Prozent aller Spiele mit abgeschlossenen Spielbericht ein Vorkommnis gemeldet und 0,066 Prozent abgebrochen.
Bei 3386 Spielen wurde über die elektronischen Spielberichte mindestens ein Gewaltvorfall gemeldet. Das entspricht einem Anteil von 0,26 Prozent an allen Partien mit abgeschlossenem Spielbericht (Vorsaison: 0,27 Prozent). Auch die Zahl der Begegnungen mit mindestens einem gemeldeten Diskriminierungsvorfall ging minimal zurück von insgesamt 2398 (Anteil Vorsaison: 0,19 Prozent) auf 2315 (0,18 Prozent). Die Bandbreite der gemeldeten Vorfälle reicht von Bedrohungen bis hin zu körperlichen Übergriffen.
Ronny Zimmermann, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: “Insgesamt zeigen die aktuellen Zahlen ein ähnliches Bild wie im Vorjahr. Der leichte Anstieg bei den Spielabbrüchen zeigt, dass es keinen Anlass gibt, sich mit der grundsätzlich positiven Entwicklung der vergangenen Jahre zufriedenzugeben. Ein Spielabbruch ist ein gravierendes Ereignis. Signifikante Einzelfälle prägen die Geschädigten nachhaltig und haben darüber hinaus maßgeblichen Einfluss auf die allgemeine öffentliche Wahrnehmung. Deshalb müssen wir alle im Fußball unsere Anstrengungen, insbesondere in der Präventionsarbeit, weiter intensivieren, um einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander zu fördern. Gleichzeitig arbeiten wir daran, die Datenqualität des Lagebilds weiter zu verbessern. Daher rufen wir alle Beteiligten ausdrücklich auf, Vorfälle von Gewalt und Diskriminierung konsequent zu melden.“
Höchster Erfassungsgrad seit Beginn der Auswertung
Seit der Saison 2014/2015 lässt der DFB jährlich auf Grundlage der elektronischen Spielberichte der Schiedsrichter*innen ermitteln, wie es mit Blick auf Gewalt und Diskriminierung um die Lage des Amateurfußballs in Deutschland bestellt ist. Für die Saison 2025/2026 lagen zu 1.283.992 Begegnungen abgeschlossene Spielberichte vor. Das entspricht 88,44 Prozent aller 1.451.841 Spiele mit begonnenem Spielbericht und bedeutet den höchsten Erfassungsgrad seit Beginn der Auswertung.
Vorfälle können rund um ein Spiel bei den Schiris oder anschließend bei der jeweiligen Anlaufstelle für Gewalt- und Diskriminierungsvorfälle des zuständigen Landesverbandes gemeldet werden. Spielabbrüche sind grundsätzlich zu erfassen, damit sie anschließend sportgerichtlich aufgearbeitet werden können.
Zu den zentralen Bausteinen der Gewaltprävention im Amateurfußball zählen weiterhin die Kapitänsregel und das DFB-STOPP-Konzept. Beide Maßnahmen sollen dazu beitragen, Konflikte zu entschärfen, die Kommunikation auf dem Platz zu verbessern und Eskalationen möglichst zu verhindern. Darüber hinaus arbeiten der DFB und seine Landesverbände kontinuierlich an Schulungs-, Präventions- und Unterstützungsangeboten für Vereine, Schiedsrichter*innen und weitere Beteiligte.
Pilotprojekt für besonders häufig betroffene Schiedsrichter*innen
Trotz positiver Entwicklungen bei den Schiedsrichter*innen wie einer allgemein gestiegenen Wertschätzung oder der seit drei Jahren steigenden Zahlen an aktiven Schiris in Deutschland, sind die Unparteiischen weiterhin oft Geschädigte (2100 Mal) eines Vorfalls. Nur Spieler*innen werden noch öfter als Geschädigte genannt (in 3245 Spielen), sind gleichzeitig aber auch die Meistbeschuldigten (in 3689 Partien).
Um die Sicherheit zu erhöhen, für mehr Respekt auf und neben dem Platz zu sorgen und neue Erkenntnisse im Umgang mit Gewalt und Beleidigungen zu gewinnen, startet der DFB gemeinsam mit der FIFA und dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) jetzt ein bislang einmaliges Pilotprojekt in Deutschland. In der Kreisliga B Gelsenkirchen werden die Schiedsrichter*innen ab diesem Wochenende mit Bodycams ausgestattet.
Die Bodycam zeichnet nicht dauerhaft auf. Im Bereitschaftsmodus werden die jeweils vergangenen 30 Sekunden fortlaufend überschrieben. Erst durch die Aktivierung durch die Spielleitung wird die Aufnahme gespeichert. Das Pilotprojekt ist datenschutzrechtlich geprüft und wird während der verbleibenden Saison wissenschaftlich begleitet.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl der Schiedsrichter*innen sowie das Verhalten aller Beteiligten. Dazu werden unter anderem Vorfallstatistiken sowie die Anzahl von Gelben und Roten Karten mit der Vorsaison verglichen. Zusätzlich sind regelmäßige Befragungen der teilnehmenden Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter vorgesehen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nach Abschluss der wissenschaftlichen Begleitung ausgewertet und in die internationale Bewertung durch die FIFA einfließen.
Anlage PDF mit den Lagebild-Zahlen
___________________________________________________
Disclaimer:
Im Rahmen der üblichen jährlichen Nachprüfung wurden Fehler im Prozess der Datenauswertung zum Lagebild 2024/2025 festgestellt und bereinigt. Die Zahl der ausgewerteten Spiele und die Zahl der erfassten Vorfälle hat sich dadurch rückwirkend verringert. Die Angaben zu Gewalt- und Diskriminierungsvorfällen wurden daher für das Lagebild der Saison 2024/2025 rückwirkend korrigiert. Die Anpassungen sind allerdings nicht signifikant. Aus ihnen ergibt sich kein grundsätzlich verändertes Lagebild.
Sonstiges
Lagebild Amateurfußball: Anteil der gemeldeten Vorfälle erneut gesunken
Die Lage auf Deutschlands Amateurfußballplätzen hat sich in der Saison 2025/2026 insgesamt auf dem Niveau des vorherigen Jahres bewegt. Das geht aus dem Lagebild Amateurfußball hervor, das der DFB seit zwölf Jahren in jeder Spielzeit erhebt.
Abbruchrate der Spiele bei 0,066 Prozent
Bei insgesamt 1,284 Millionen abgeschlossenen Spielberichten ...
Weiterlesen...
x
Lagebild Amateurfußball: Anteil der gemeldeten Vorfälle erneut gesunken
Sonstiges

Die Lage auf Deutschlands Amateurfußballplätzen hat sich in der Saison 2025/2026 insgesamt auf dem Niveau des vorherigen Jahres bewegt. Das geht aus dem Lagebild Amateurfußball hervor, das der DFB seit zwölf Jahren in jeder Spielzeit erhebt.
Abbruchrate der Spiele bei 0,066 Prozent
Bei insgesamt 1,284 Millionen abgeschlossenen Spielberichten zeigten sich nur leichte Veränderungen. Während die Zahl der Partien mit gemeldeten Gewalt- oder Diskriminierungsvorfällen zum dritten Mal in Folge zurückging (auf 5450), wurden geringfügig mehr Spiele abgebrochen (842 nach 825 im Jahr zuvor). Damit wurde bei 0,42 Prozent aller Spiele mit abgeschlossenen Spielbericht ein Vorkommnis gemeldet und 0,066 Prozent abgebrochen.
Bei 3386 Spielen wurde über die elektronischen Spielberichte mindestens ein Gewaltvorfall gemeldet. Das entspricht einem Anteil von 0,26 Prozent an allen Partien mit abgeschlossenem Spielbericht (Vorsaison: 0,27 Prozent). Auch die Zahl der Begegnungen mit mindestens einem gemeldeten Diskriminierungsvorfall ging minimal zurück von insgesamt 2398 (Anteil Vorsaison: 0,19 Prozent) auf 2315 (0,18 Prozent). Die Bandbreite der gemeldeten Vorfälle reicht von Bedrohungen bis hin zu körperlichen Übergriffen.
Ronny Zimmermann, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: “Insgesamt zeigen die aktuellen Zahlen ein ähnliches Bild wie im Vorjahr. Der leichte Anstieg bei den Spielabbrüchen zeigt, dass es keinen Anlass gibt, sich mit der grundsätzlich positiven Entwicklung der vergangenen Jahre zufriedenzugeben. Ein Spielabbruch ist ein gravierendes Ereignis. Signifikante Einzelfälle prägen die Geschädigten nachhaltig und haben darüber hinaus maßgeblichen Einfluss auf die allgemeine öffentliche Wahrnehmung. Deshalb müssen wir alle im Fußball unsere Anstrengungen, insbesondere in der Präventionsarbeit, weiter intensivieren, um einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander zu fördern. Gleichzeitig arbeiten wir daran, die Datenqualität des Lagebilds weiter zu verbessern. Daher rufen wir alle Beteiligten ausdrücklich auf, Vorfälle von Gewalt und Diskriminierung konsequent zu melden.“
Höchster Erfassungsgrad seit Beginn der Auswertung
Seit der Saison 2014/2015 lässt der DFB jährlich auf Grundlage der elektronischen Spielberichte der Schiedsrichter*innen ermitteln, wie es mit Blick auf Gewalt und Diskriminierung um die Lage des Amateurfußballs in Deutschland bestellt ist. Für die Saison 2025/2026 lagen zu 1.283.992 Begegnungen abgeschlossene Spielberichte vor. Das entspricht 88,44 Prozent aller 1.451.841 Spiele mit begonnenem Spielbericht und bedeutet den höchsten Erfassungsgrad seit Beginn der Auswertung.
Vorfälle können rund um ein Spiel bei den Schiris oder anschließend bei der jeweiligen Anlaufstelle für Gewalt- und Diskriminierungsvorfälle des zuständigen Landesverbandes gemeldet werden. Spielabbrüche sind grundsätzlich zu erfassen, damit sie anschließend sportgerichtlich aufgearbeitet werden können.
Zu den zentralen Bausteinen der Gewaltprävention im Amateurfußball zählen weiterhin die Kapitänsregel und das DFB-STOPP-Konzept. Beide Maßnahmen sollen dazu beitragen, Konflikte zu entschärfen, die Kommunikation auf dem Platz zu verbessern und Eskalationen möglichst zu verhindern. Darüber hinaus arbeiten der DFB und seine Landesverbände kontinuierlich an Schulungs-, Präventions- und Unterstützungsangeboten für Vereine, Schiedsrichter*innen und weitere Beteiligte.
Pilotprojekt für besonders häufig betroffene Schiedsrichter*innen
Trotz positiver Entwicklungen bei den Schiedsrichter*innen wie einer allgemein gestiegenen Wertschätzung oder der seit drei Jahren steigenden Zahlen an aktiven Schiris in Deutschland, sind die Unparteiischen weiterhin oft Geschädigte (2100 Mal) eines Vorfalls. Nur Spieler*innen werden noch öfter als Geschädigte genannt (in 3245 Spielen), sind gleichzeitig aber auch die Meistbeschuldigten (in 3689 Partien).
Um die Sicherheit zu erhöhen, für mehr Respekt auf und neben dem Platz zu sorgen und neue Erkenntnisse im Umgang mit Gewalt und Beleidigungen zu gewinnen, startet der DFB gemeinsam mit der FIFA und dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) jetzt ein bislang einmaliges Pilotprojekt in Deutschland. In der Kreisliga B Gelsenkirchen werden die Schiedsrichter*innen ab diesem Wochenende mit Bodycams ausgestattet.
Die Bodycam zeichnet nicht dauerhaft auf. Im Bereitschaftsmodus werden die jeweils vergangenen 30 Sekunden fortlaufend überschrieben. Erst durch die Aktivierung durch die Spielleitung wird die Aufnahme gespeichert. Das Pilotprojekt ist datenschutzrechtlich geprüft und wird während der verbleibenden Saison wissenschaftlich begleitet.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl der Schiedsrichter*innen sowie das Verhalten aller Beteiligten. Dazu werden unter anderem Vorfallstatistiken sowie die Anzahl von Gelben und Roten Karten mit der Vorsaison verglichen. Zusätzlich sind regelmäßige Befragungen der teilnehmenden Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter vorgesehen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nach Abschluss der wissenschaftlichen Begleitung ausgewertet und in die internationale Bewertung durch die FIFA einfließen.
Anlage PDF mit den Lagebild-Zahlen
___________________________________________________
Disclaimer:
Im Rahmen der üblichen jährlichen Nachprüfung wurden Fehler im Prozess der Datenauswertung zum Lagebild 2024/2025 festgestellt und bereinigt. Die Zahl der ausgewerteten Spiele und die Zahl der erfassten Vorfälle hat sich dadurch rückwirkend verringert. Die Angaben zu Gewalt- und Diskriminierungsvorfällen wurden daher für das Lagebild der Saison 2024/2025 rückwirkend korrigiert. Die Anpassungen sind allerdings nicht signifikant. Aus ihnen ergibt sich kein grundsätzlich verändertes Lagebild.











