News

x

Jubiläen

16.04.2021Sonstiges

100 Jahre SV Kapellen-Drusweiler
Die Verantwortlichen des Sportvereines sind schon lange am Planen der Festlichkeiten anlässlich der 100jährigen Bestehens. Doch auch hier machte das Corona-Virus einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Das für Juni geplante Festbankett und ein für Juli geplantes Fußballturnier wurden bereits abgesetzt. Zumindest das Bankett soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
Acht Männer, Philipp Boell, Karl Bolz, Karl Ettel, Friedrich Hirschmann, Emil Kiefer, Karl Kiefer, Rudolf Kopf und Micheel Ottmann, gründeten 1921 im Gasthaus „Zum Rappen“ den Fußballverein Kapellen-Drusweiler. Der erste Vorsitzende Karl Ettel erzielte das erste Tor des neu gegründeten Vereines beim 1:0-Sieg gegen den ein Jahr älteren Nachbarverein aus Oberhausen. Finanziell stand der Verein zunächst auf schwachen Füßen, weswegen er vorübergehend dem Männergesangverein angegliedert wurde. Der erste Sportplatz war eine Gemeindewiese zwischen den Ortsteilen Eichenhof und Deutschhof weitab vom Dorfkern. Original der Umkleideraum, eine uralte hohle Weide, die vier Männer mit ihren ausgestreckten Armen kaum umspannen konnten..
1935 wurde der Spielbetrieb nach einer vorübergehenden Spielpause wieder aufgenommen. An der Drusweilerer Mühle wurde ein Sportplatz angelegt. Neues Vereinslokal war die Gaststätte „Cairati“. 1938 war wegen des Krieges bereits schon wieder Schluss und ging erst am 22. August 1954 weiter. Im Gasthaus „Zur Post“ wurde der Sportverein Kapellen-Drusweiler ieder ins Leben gerufen. Bürgermeister Friedrich Hirschmann und Adolf Schlüter, der zum Vorsitzenden gewählt wurde, trieben das voran. 60 Personen waren bei der Gründungsveranstaltung anwesend, wobei 11 Personen als Gründungsmitglieder aufgeführt waren. Ein Jahr später hatte der Verein bereits 109 Mitglieder. Schlüter wurde Jahre später Vorsitzender der Spielvereinigung Bad Bergzabern, blieb abger dem SV Kapellen-Drusweiler als Sponsor treu.
Der erste Erfolg im Fußball war 1959 der Aufstieg als Kreispokalsieger in die B-Klasse Bad Bergzabern nach dem Sieg gegen den TUS Waldhambach. Die weitere Entwicklung: 1967 wurde mit viel Eigenleistung das neue Sportheim mit Dusche, Umkleidetrakt und Gaststätte errichtet und gebührend eingeweiht.
1970 wurde eine Frauenmannschaft ins Leben gerufen. Ruth Gander, Inge Hirschmann, Brigitte Russy und Else Hoffmann waren einige der Spielerinnen, die fünf Jahre am Spielbetrieb teilnahmen. Die beste Platzierung war ein dritter Rang hinter den Teams aus Oberotterbach und Landau.
1980/81 ereichte man das Pokalendspiel des Fußballkreises Bad Bergzabern, unterlag aber dem SV Blau-Weiß Vorderweidenthal mit 2:3 Toren.
1987 fand in Bad Bergzabern ein Spiel des Karlsruher SC gegen die Kreisauswahl Bad Bergzabern statt. Grund: Finanzierung des geplanten Rasenplatz. Ein Jahr später spielt für den gleichen Zweck der Bunesligist SV Waldhof Mannheim gegen die Kreisauswahl und gewann knapp mit 1:0. Darüber macht sich der Bildzeitungs-KolumnistMax Merkel lustig: „Mit einer Elf aus ,Bild’-Reportern gewinne ich gegen die Kreisauswahl mit mindestens drei Toren Unterschied“, so sein Tenor. Daraufhin schrieb Jugendleiter Albert Sarter an Merkel: „Wir nehmen die Herausforderung an. Gewinnen Sie, geht das Geld an die Aktion ,Ein Herz für Kinder’, gewinnen wir, geht der Erlös auf das Spendenkonto für den neuen Sportplatz.“ Die Kreisauswahl zusammen gestellt vom Kreisvorsitzenden Walter Meyer gewann im Verbandsgemeindestadion in Bad Bergzabern mit 5:2 gegen die „Bild“-Elf. Es war ein großes Fest bei dem die C-Junioren-Auswahl des Kreises unter Leitung des Auswahltrainers Karl Schlimmer gegen die Auswahl des Kreises Pirmasens das Vorspiel bestritten hatte.
1989 begann der Bau des neuen Rasenplatzes. Platzwart wurde Günter Kuhn, der unzählige Stunden auf der Anlage verbrachte und dieses Amt noch heute zuverlässig ausübt.
1991 stand der SVK wieder im Kreispokalfinale und verlor erneut. Der SV Ingenheim war bei dem 1:4 die stärkere Mannschaft.
Im März 1992 wurde die Petanque-Abteilung „Hellschuh-Bouler“ gegründet. Diese Abteilung wuchs sehr schnell auf eine stattliche Größe. Mit dem 1. PC Meetjesland aus Gent/Belgien verbindet die Abteilung schon viele Jahre eine schöne Partnerschaft.
Bei der Aktion „Sportvereine gegen Rechts“ und "Fußball-Mehr als ein 1:0" wird der SV Kapellen-Drusweiler für die Integration von ausländischen Bürgern ebenso geehrt, wie für sein Naturschutzprojekt betreffs Fledermäusen.
2001 wurde die heute noch bestehende Damengymnastikgruppe ins Leben gerufen.
Mit Spielertrainer Harald Neumann, er spielte zuvor bei der TSG Jockgrim in der Landesliga, waren die Fußballer zweimal Vizemeister der B-Klasse Bad Bergzabern. 2002 und 2003 scheiterten sie in der Aufstiegsrelegation knapp am FVP Maximiliansau und am SV Büchelberg.
2006 werden die neuen Umkleidekabinen eingeweiht, der damalige Ministerpräsident Kurt Beck hielt die Festrede. 2008 organisierte der Verein in Zusammenarbeit mit Karl Schlimmer ein Benefizspiel für seinen schwer verunglückten Mittelstürmer Ruslan Krispenz. Die Promi-Truppe mit Olaf Marschall, Reinhard Stumpf und Hans-Günther Neues gewinnt 5:3 gegen eine AH-Auswahl. Für alle Beteiligten war dies ein unvergessliches Ereignis.
Sportlich lief es nicht mehr so gut und der SVK musste in die C-Klasse absteigen, kam wieder zurück, bevor der nächste Abstieg 2018 hingenommen werden musste. In der jetzt beendeten Saison war das Team Tabellenführer der C-Klasse-Gruppe West mit besten Aussichten auf den Aufstieg. Das verhinderte Corona. Da die Jugendarbeit vorbildlich ist können die Verantwortlichen in der kommenden Saison auf einen Aufstieg hoffen.
Sportlich besser machten es die „Alten Herren“, die in den verschiedensten Altersklassen einige Meisterschaften und Pokalerfolge feiern konnten. Dies liegt allerdings auch schon ein paar Jahre zurück. Aus Personalmangel ist man in diesem Bereich auf eine Spielgemeinschaft mit der SpVgg Bad Bergzabern eingegangen.
2014 konnte das neue Sportheim eingeweiht werden. Gesamtkosten: 360.000 Euro. 135.000 Euro erbrachten Mitglieder in über 3200 freiwilligen Arbeitsstunden.
Neben einer Frauen-Fitnessgruppe hat der Verein auch eine Theatergruppe. Sie sorgt mit Lustspielen regelmäßig für eine volle „Wasgau-Halle“ zum Beispiel bei den Weihnachtsfeiern.
Am längsten von bisher sieben Vorsitzenden, von 1976 bis 2002, war Otto Hirschmann im Amt. Sein Vater Friedrich war von 1958 bis 1972 Vorsitzender. Otto Hirschmanns Tochter Inge Huck ist seit über 40 Jahren in der Vereinsführung aktiv, jahrzehntelang als Jugendleiterin. Ihre Tochter Nadine Huck ist aktuell die Spielleiterin der Aktiven.
Der Vorsitzende Christian Schowalter, selbst auch schon im Kreisjugendausschuss tätig, führt den Verein seit zwei Legislaturperioden. Er geht mit positiven Gedanken in die Zukunft. In den nächsten Jahren rücken weitere Nachwuchsspieler in die Aktivität. Allein schon deswegen sollte die erste Mannschaft in den nächsten Jahren in die B-Klasse zurückkehren. Die Substanz ist da. Nur bei entsprechenden Erfolgen können die jungen talentierten Spieler im Verein gehalten werden.
338 Mitglieder hat der SV Kapellen-Drusweiler. Mehr als jeder dritte Einwohner der Doppelgemeinde ist also im Verein, der sich durch gute Kameradschaft, eine gute Jugendarbeit und sozialem Engagement auch in der Dorfgemeinschaft immer wieder bewährt. Die Zukunft sieht also nicht schlecht aus...

16. Apr. 2021
Sonstiges
x

Jubiläen

16.04.2021Sonstiges

100 Jahre SV Kapellen-Drusweiler
Die Verantwortlichen des Sportvereines sind schon lange am Planen der Festlichkeiten anlässlich der 100jährigen Bestehens. Doch auch hier machte das Corona-Virus einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Das für Juni geplante Festbankett und ein für Juli geplantes Fußballturnier wurden bereits abgesetzt. Zumindest das Bankett soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
Acht Männer, Philipp Boell, Karl Bolz, Karl Ettel, Friedrich Hirschmann, Emil Kiefer, Karl Kiefer, Rudolf Kopf und Micheel Ottmann, gründeten 1921 im Gasthaus „Zum Rappen“ den Fußballverein Kapellen-Drusweiler. Der erste Vorsitzende Karl Ettel erzielte das erste Tor des neu gegründeten Vereines beim 1:0-Sieg gegen den ein Jahr älteren Nachbarverein aus Oberhausen. Finanziell stand der Verein zunächst auf schwachen Füßen, weswegen er vorübergehend dem Männergesangverein angegliedert wurde. Der erste Sportplatz war eine Gemeindewiese zwischen den Ortsteilen Eichenhof und Deutschhof weitab vom Dorfkern. Original der Umkleideraum, eine uralte hohle Weide, die vier Männer mit ihren ausgestreckten Armen kaum umspannen konnten..
1935 wurde der Spielbetrieb nach einer vorübergehenden Spielpause wieder aufgenommen. An der Drusweilerer Mühle wurde ein Sportplatz angelegt. Neues Vereinslokal war die Gaststätte „Cairati“. 1938 war wegen des Krieges bereits schon wieder Schluss und ging erst am 22. August 1954 weiter. Im Gasthaus „Zur Post“ wurde der Sportverein Kapellen-Drusweiler ieder ins Leben gerufen. Bürgermeister Friedrich Hirschmann und Adolf Schlüter, der zum Vorsitzenden gewählt wurde, trieben das voran. 60 Personen waren bei der Gründungsveranstaltung anwesend, wobei 11 Personen als Gründungsmitglieder aufgeführt waren. Ein Jahr später hatte der Verein bereits 109 Mitglieder. Schlüter wurde Jahre später Vorsitzender der Spielvereinigung Bad Bergzabern, blieb abger dem SV Kapellen-Drusweiler als Sponsor treu.
Der erste Erfolg im Fußball war 1959 der Aufstieg als Kreispokalsieger in die B-Klasse Bad Bergzabern nach dem Sieg gegen den TUS Waldhambach. Die weitere Entwicklung: 1967 wurde mit viel Eigenleistung das neue Sportheim mit Dusche, Umkleidetrakt und Gaststätte errichtet und gebührend eingeweiht.
1970 wurde eine Frauenmannschaft ins Leben gerufen. Ruth Gander, Inge Hirschmann, Brigitte Russy und Else Hoffmann waren einige der Spielerinnen, die fünf Jahre am Spielbetrieb teilnahmen. Die beste Platzierung war ein dritter Rang hinter den Teams aus Oberotterbach und Landau.
1980/81 ereichte man das Pokalendspiel des Fußballkreises Bad Bergzabern, unterlag aber dem SV Blau-Weiß Vorderweidenthal mit 2:3 Toren.
1987 fand in Bad Bergzabern ein Spiel des Karlsruher SC gegen die Kreisauswahl Bad Bergzabern statt. Grund: Finanzierung des geplanten Rasenplatz. Ein Jahr später spielt für den gleichen Zweck der Bunesligist SV Waldhof Mannheim gegen die Kreisauswahl und gewann knapp mit 1:0. Darüber macht sich der Bildzeitungs-KolumnistMax Merkel lustig: „Mit einer Elf aus ,Bild’-Reportern gewinne ich gegen die Kreisauswahl mit mindestens drei Toren Unterschied“, so sein Tenor. Daraufhin schrieb Jugendleiter Albert Sarter an Merkel: „Wir nehmen die Herausforderung an. Gewinnen Sie, geht das Geld an die Aktion ,Ein Herz für Kinder’, gewinnen wir, geht der Erlös auf das Spendenkonto für den neuen Sportplatz.“ Die Kreisauswahl zusammen gestellt vom Kreisvorsitzenden Walter Meyer gewann im Verbandsgemeindestadion in Bad Bergzabern mit 5:2 gegen die „Bild“-Elf. Es war ein großes Fest bei dem die C-Junioren-Auswahl des Kreises unter Leitung des Auswahltrainers Karl Schlimmer gegen die Auswahl des Kreises Pirmasens das Vorspiel bestritten hatte.
1989 begann der Bau des neuen Rasenplatzes. Platzwart wurde Günter Kuhn, der unzählige Stunden auf der Anlage verbrachte und dieses Amt noch heute zuverlässig ausübt.
1991 stand der SVK wieder im Kreispokalfinale und verlor erneut. Der SV Ingenheim war bei dem 1:4 die stärkere Mannschaft.
Im März 1992 wurde die Petanque-Abteilung „Hellschuh-Bouler“ gegründet. Diese Abteilung wuchs sehr schnell auf eine stattliche Größe. Mit dem 1. PC Meetjesland aus Gent/Belgien verbindet die Abteilung schon viele Jahre eine schöne Partnerschaft.
Bei der Aktion „Sportvereine gegen Rechts“ und "Fußball-Mehr als ein 1:0" wird der SV Kapellen-Drusweiler für die Integration von ausländischen Bürgern ebenso geehrt, wie für sein Naturschutzprojekt betreffs Fledermäusen.
2001 wurde die heute noch bestehende Damengymnastikgruppe ins Leben gerufen.
Mit Spielertrainer Harald Neumann, er spielte zuvor bei der TSG Jockgrim in der Landesliga, waren die Fußballer zweimal Vizemeister der B-Klasse Bad Bergzabern. 2002 und 2003 scheiterten sie in der Aufstiegsrelegation knapp am FVP Maximiliansau und am SV Büchelberg.
2006 werden die neuen Umkleidekabinen eingeweiht, der damalige Ministerpräsident Kurt Beck hielt die Festrede. 2008 organisierte der Verein in Zusammenarbeit mit Karl Schlimmer ein Benefizspiel für seinen schwer verunglückten Mittelstürmer Ruslan Krispenz. Die Promi-Truppe mit Olaf Marschall, Reinhard Stumpf und Hans-Günther Neues gewinnt 5:3 gegen eine AH-Auswahl. Für alle Beteiligten war dies ein unvergessliches Ereignis.
Sportlich lief es nicht mehr so gut und der SVK musste in die C-Klasse absteigen, kam wieder zurück, bevor der nächste Abstieg 2018 hingenommen werden musste. In der jetzt beendeten Saison war das Team Tabellenführer der C-Klasse-Gruppe West mit besten Aussichten auf den Aufstieg. Das verhinderte Corona. Da die Jugendarbeit vorbildlich ist können die Verantwortlichen in der kommenden Saison auf einen Aufstieg hoffen.
Sportlich besser machten es die „Alten Herren“, die in den verschiedensten Altersklassen einige Meisterschaften und Pokalerfolge feiern konnten. Dies liegt allerdings auch schon ein paar Jahre zurück. Aus Personalmangel ist man in diesem Bereich auf eine Spielgemeinschaft mit der SpVgg Bad Bergzabern eingegangen.
2014 konnte das neue Sportheim eingeweiht werden. Gesamtkosten: 360.000 Euro. 135.000 Euro erbrachten Mitglieder in über 3200 freiwilligen Arbeitsstunden.
Neben einer Frauen-Fitnessgruppe hat der Verein auch eine Theatergruppe. Sie sorgt mit Lustspielen regelmäßig für eine volle „Wasgau-Halle“ zum Beispiel bei den Weihnachtsfeiern.
Am längsten von bisher sieben Vorsitzenden, von 1976 bis 2002, war Otto Hirschmann im Amt. Sein Vater Friedrich war von 1958 bis 1972 Vorsitzender. Otto Hirschmanns Tochter Inge Huck ist seit über 40 Jahren in der Vereinsführung aktiv, jahrzehntelang als Jugendleiterin. Ihre Tochter Nadine Huck ist aktuell die Spielleiterin der Aktiven.
Der Vorsitzende Christian Schowalter, selbst auch schon im Kreisjugendausschuss tätig, führt den Verein seit zwei Legislaturperioden. Er geht mit positiven Gedanken in die Zukunft. In den nächsten Jahren rücken weitere Nachwuchsspieler in die Aktivität. Allein schon deswegen sollte die erste Mannschaft in den nächsten Jahren in die B-Klasse zurückkehren. Die Substanz ist da. Nur bei entsprechenden Erfolgen können die jungen talentierten Spieler im Verein gehalten werden.
338 Mitglieder hat der SV Kapellen-Drusweiler. Mehr als jeder dritte Einwohner der Doppelgemeinde ist also im Verein, der sich durch gute Kameradschaft, eine gute Jugendarbeit und sozialem Engagement auch in der Dorfgemeinschaft immer wieder bewährt. Die Zukunft sieht also nicht schlecht aus...

100 Jahre SV Kapellen-Drusweiler Die Verantwortlichen des Sportvereines sind schon lange am Planen der Festlichkeiten anlässlich der 100jährigen…
x

Jubiläen

16. Apr. 2021Sonstiges

100 Jahre SV Kapellen-Drusweiler
Die Verantwortlichen des Sportvereines sind schon lange am Planen der Festlichkeiten anlässlich der 100jährigen Bestehens. Doch auch hier machte das Corona-Virus einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Das für Juni geplante Festbankett und ein für Juli geplantes Fußballturnier wurden bereits abgesetzt. Zumindest das Bankett soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
Acht Männer, Philipp Boell, Karl Bolz, Karl Ettel, Friedrich Hirschmann, Emil Kiefer, Karl Kiefer, Rudolf Kopf und Micheel Ottmann, gründeten 1921 im Gasthaus „Zum Rappen“ den Fußballverein Kapellen-Drusweiler. Der erste Vorsitzende Karl Ettel erzielte das erste Tor des neu gegründeten Vereines beim 1:0-Sieg gegen den ein Jahr älteren Nachbarverein aus Oberhausen. Finanziell stand der Verein zunächst auf schwachen Füßen, weswegen er vorübergehend dem Männergesangverein angegliedert wurde. Der erste Sportplatz war eine Gemeindewiese zwischen den Ortsteilen Eichenhof und Deutschhof weitab vom Dorfkern. Original der Umkleideraum, eine uralte hohle Weide, die vier Männer mit ihren ausgestreckten Armen kaum umspannen konnten..
1935 wurde der Spielbetrieb nach einer vorübergehenden Spielpause wieder aufgenommen. An der Drusweilerer Mühle wurde ein Sportplatz angelegt. Neues Vereinslokal war die Gaststätte „Cairati“. 1938 war wegen des Krieges bereits schon wieder Schluss und ging erst am 22. August 1954 weiter. Im Gasthaus „Zur Post“ wurde der Sportverein Kapellen-Drusweiler ieder ins Leben gerufen. Bürgermeister Friedrich Hirschmann und Adolf Schlüter, der zum Vorsitzenden gewählt wurde, trieben das voran. 60 Personen waren bei der Gründungsveranstaltung anwesend, wobei 11 Personen als Gründungsmitglieder aufgeführt waren. Ein Jahr später hatte der Verein bereits 109 Mitglieder. Schlüter wurde Jahre später Vorsitzender der Spielvereinigung Bad Bergzabern, blieb abger dem SV Kapellen-Drusweiler als Sponsor treu.
Der erste Erfolg im Fußball war 1959 der Aufstieg als Kreispokalsieger in die B-Klasse Bad Bergzabern nach dem Sieg gegen den TUS Waldhambach. Die weitere Entwicklung: 1967 wurde mit viel Eigenleistung das neue Sportheim mit Dusche, Umkleidetrakt und Gaststätte errichtet und gebührend eingeweiht.
1970 wurde eine Frauenmannschaft ins Leben gerufen. Ruth Gander, Inge Hirschmann, Brigitte Russy und Else Hoffmann waren einige der Spielerinnen, die fünf Jahre am Spielbetrieb teilnahmen. Die beste Platzierung war ein dritter Rang hinter den Teams aus Oberotterbach und Landau.
1980/81 ereichte man das Pokalendspiel des Fußballkreises Bad Bergzabern, unterlag aber dem SV Blau-Weiß Vorderweidenthal mit 2:3 Toren.
1987 fand in Bad Bergzabern ein Spiel des Karlsruher SC gegen die Kreisauswahl Bad Bergzabern statt. Grund: Finanzierung des geplanten Rasenplatz. Ein Jahr später spielt für den gleichen Zweck der Bunesligist SV Waldhof Mannheim gegen die Kreisauswahl und gewann knapp mit 1:0. Darüber macht sich der Bildzeitungs-KolumnistMax Merkel lustig: „Mit einer Elf aus ,Bild’-Reportern gewinne ich gegen die Kreisauswahl mit mindestens drei Toren Unterschied“, so sein Tenor. Daraufhin schrieb Jugendleiter Albert Sarter an Merkel: „Wir nehmen die Herausforderung an. Gewinnen Sie, geht das Geld an die Aktion ,Ein Herz für Kinder’, gewinnen wir, geht der Erlös auf das Spendenkonto für den neuen Sportplatz.“ Die Kreisauswahl zusammen gestellt vom Kreisvorsitzenden Walter Meyer gewann im Verbandsgemeindestadion in Bad Bergzabern mit 5:2 gegen die „Bild“-Elf. Es war ein großes Fest bei dem die C-Junioren-Auswahl des Kreises unter Leitung des Auswahltrainers Karl Schlimmer gegen die Auswahl des Kreises Pirmasens das Vorspiel bestritten hatte.
1989 begann der Bau des neuen Rasenplatzes. Platzwart wurde Günter Kuhn, der unzählige Stunden auf der Anlage verbrachte und dieses Amt noch heute zuverlässig ausübt.
1991 stand der SVK wieder im Kreispokalfinale und verlor erneut. Der SV Ingenheim war bei dem 1:4 die stärkere Mannschaft.
Im März 1992 wurde die Petanque-Abteilung „Hellschuh-Bouler“ gegründet. Diese Abteilung wuchs sehr schnell auf eine stattliche Größe. Mit dem 1. PC Meetjesland aus Gent/Belgien verbindet die Abteilung schon viele Jahre eine schöne Partnerschaft.
Bei der Aktion „Sportvereine gegen Rechts“ und "Fußball-Mehr als ein 1:0" wird der SV Kapellen-Drusweiler für die Integration von ausländischen Bürgern ebenso geehrt, wie für sein Naturschutzprojekt betreffs Fledermäusen.
2001 wurde die heute noch bestehende Damengymnastikgruppe ins Leben gerufen.
Mit Spielertrainer Harald Neumann, er spielte zuvor bei der TSG Jockgrim in der Landesliga, waren die Fußballer zweimal Vizemeister der B-Klasse Bad Bergzabern. 2002 und 2003 scheiterten sie in der Aufstiegsrelegation knapp am FVP Maximiliansau und am SV Büchelberg.
2006 werden die neuen Umkleidekabinen eingeweiht, der damalige Ministerpräsident Kurt Beck hielt die Festrede. 2008 organisierte der Verein in Zusammenarbeit mit Karl Schlimmer ein Benefizspiel für seinen schwer verunglückten Mittelstürmer Ruslan Krispenz. Die Promi-Truppe mit Olaf Marschall, Reinhard Stumpf und Hans-Günther Neues gewinnt 5:3 gegen eine AH-Auswahl. Für alle Beteiligten war dies ein unvergessliches Ereignis.
Sportlich lief es nicht mehr so gut und der SVK musste in die C-Klasse absteigen, kam wieder zurück, bevor der nächste Abstieg 2018 hingenommen werden musste. In der jetzt beendeten Saison war das Team Tabellenführer der C-Klasse-Gruppe West mit besten Aussichten auf den Aufstieg. Das verhinderte Corona. Da die Jugendarbeit vorbildlich ist können die Verantwortlichen in der kommenden Saison auf einen Aufstieg hoffen.
Sportlich besser machten es die „Alten Herren“, die in den verschiedensten Altersklassen einige Meisterschaften und Pokalerfolge feiern konnten. Dies liegt allerdings auch schon ein paar Jahre zurück. Aus Personalmangel ist man in diesem Bereich auf eine Spielgemeinschaft mit der SpVgg Bad Bergzabern eingegangen.
2014 konnte das neue Sportheim eingeweiht werden. Gesamtkosten: 360.000 Euro. 135.000 Euro erbrachten Mitglieder in über 3200 freiwilligen Arbeitsstunden.
Neben einer Frauen-Fitnessgruppe hat der Verein auch eine Theatergruppe. Sie sorgt mit Lustspielen regelmäßig für eine volle „Wasgau-Halle“ zum Beispiel bei den Weihnachtsfeiern.
Am längsten von bisher sieben Vorsitzenden, von 1976 bis 2002, war Otto Hirschmann im Amt. Sein Vater Friedrich war von 1958 bis 1972 Vorsitzender. Otto Hirschmanns Tochter Inge Huck ist seit über 40 Jahren in der Vereinsführung aktiv, jahrzehntelang als Jugendleiterin. Ihre Tochter Nadine Huck ist aktuell die Spielleiterin der Aktiven.
Der Vorsitzende Christian Schowalter, selbst auch schon im Kreisjugendausschuss tätig, führt den Verein seit zwei Legislaturperioden. Er geht mit positiven Gedanken in die Zukunft. In den nächsten Jahren rücken weitere Nachwuchsspieler in die Aktivität. Allein schon deswegen sollte die erste Mannschaft in den nächsten Jahren in die B-Klasse zurückkehren. Die Substanz ist da. Nur bei entsprechenden Erfolgen können die jungen talentierten Spieler im Verein gehalten werden.
338 Mitglieder hat der SV Kapellen-Drusweiler. Mehr als jeder dritte Einwohner der Doppelgemeinde ist also im Verein, der sich durch gute Kameradschaft, eine gute Jugendarbeit und sozialem Engagement auch in der Dorfgemeinschaft immer wieder bewährt. Die Zukunft sieht also nicht schlecht aus...

x

Jubiläen

14.04.2021Sonstiges

75 Jahre SV Minfeld
Die französische Besatzungsmacht hatte ihr rigiden Bestimmungen betreffs einer Vereinsgründung gelockert und so gründeten am 9. Mai 1946 24 Männern im Gasthaus „Zum Lamm“ den Sportverein Minfeld. Sie wählten Alfred Schreiber zum ersten Vorsitzenden und Karl Kraft zu seinem Stellvertreter, der dann nach einem Jahr zum ersten Vorsitzenden aufstieg. Kraft und Alfred Schreiber waren die treibenden Kräfte der Vereinsgründung. Von den damaligen Gründungsmitgliedern lebt nur noch Heinz Beyer. Der 94-Jährige wohnt in Kaiserslautern hat aber noch regelmäßigen Kontakt in sein Heimatdorf.
Die Klärung der Sportplatzfrage zählte mit zu den größten Problemen der Anfangszeit, die die Vorstandschaft des SVM zu lösen hatte. Wegen Klagen von Anwohnern und der Flurbereinigung musste man sich eine neue Spielstätte suchen, die man auf der Südseite des ehemaligen oberen Panzergrabens fand. Der Untergrund bestand aus aufgeschüttetem Material und war für einen ordentlichen Spielbetrieb nicht geeignet. Erst 1953 stellte die Gemeinde ein Grundstück zur Verfügung, an der Jahnstraße liegt der Platz noch heute.
1954 erreichte man das Kreispokalendspiel der B-Klasse im Kreis Germersheim. Hier war man aber nicht erfolgreich. Das machte man dann aber 1961 besser. Den sportlichen Erfolg hat Walter Dreißigacker geprägt. Er erzielte 1961 jeweils zwei Treffer zum 2:1-Sieg im Kreispokalendspiel gegen Phönix Bellheim II und beim 4:3-Bezirkspokalerfolg gegen den SV Klingenmünster. In der Saison 1971/72 wurden die Blau-Weißen mit Spielertrainer Manfred Habitzreuther Meister der B-Klasse Germersheim. Sie konnten sich mit einer kurzen Unterbrechung fast vier Jahrzehnte in der Klasse darüber halten. 1991 dann der zweite Pokalerfolg durch ein 1:0 gegen den FC Berg in Büchelberg. Das Tor erzielte Volker Nuß. Top-Stürmer wie Michael Dreißigacker oder Hubert Sitter hielten dem Verein trotz Anfragen aus höheren Klassen immer die Treue.
Nach zwei Abstiegen hintereinander (2008 und 2009) musste der SVM den Gang in die C-Klasse antreten. Doch nach der zweiten Vizemeisterschaften (2013 und 2014) spielte die „goldenen Generation“ um Goalgetter Julian Müller eine erfolgreiche Relegation und es gelang der Durchmarsch in die A-Klasse. 15 Jahre konnte sich der SV in der A-Klasse halten. Trainer wie Hans Lannert, Sigi Merz oder Gustl Faltermann formten die Teams und den guten Ruf der Minfelder. Mit dem Aufstieg in die Bezirksliga in der vergangenen Spielzeit gelang dem Trainerduo Martin Kremer/Olaf Kuhn der sportlich größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Erwähnt werden soll auch die Meisterschaft der Reserve 1983 und 1989 und der Aufstieg der 2. Mannschaft vor drei Jahren in die C-Klasse.
In der jetzt beendeten Saison spielten beide Teams gegen den Abstieg. Die erste Mannschaft belegt bei Beendigung der Runde den siebten von 10 und die zweite Mannschaften den siebten von neun Plätzen. Vor allem im Sturm drückte der Schuh. Julian Müller war mit vier Treffern der erfolgreichste Schütze der ersten Mannschaft, Marco Hoffmann mit zwei Toren der der zweiten Mannschaft. Das sagt schon viel aus. Die zweite Mannschaft belegte in der Fairnesstabelle den ersten Platz, die erste Mannschaft lag in der Tabellenmitte.
Frauenfußball gibt es seit 1979 in Minfeld. Seit 1983 wird die Mannschaft ununterbrochen von Karl-Heinz Eberle gecoacht. Leistungsträgerinnen wie Sabine Völkel, Silke Hock oder Ina Hauser trugen maßgeblich zu fünf Meisterschaften und drei Bezirkspokalsiegen bei. Das Team war lange Jahre das Aushängeschild des SV Minfeld belegte regelmäßig einen Spitzenplatz in der Landesliga Vorderpfalz. In der Saison gelang dem Team um Torhüterin Anita Pfirrmann die Erringung der Meisterschaft in dieser Klasse. Auf einen Aufstieg verzichtete die Mannschaft. Zwischenzeitlich hat das Team Personalprobleme. Dank der guten Kameradschaft geht es aber weiter. In der beendeten Saison belegte die Mannschaft den achten von 12 Plätzen. Die meiste Einsatzzeiten hatten Romy Fosselmann, Johanna Kuntz und Nina Sprenger.
Die Alten Herren wurden als eine der Ersten im Fußballkreis Germersheim 1963 gegründet. Sie bilden aktuell eine Spielgemeinschaft mit dem TSV 08 Freckenfeld.
1954 sollte eine Leichtathletikabteilung gegründet werden. Aus verschiedenen Gründen kam es aber dann doch nicht dazu. 1966 wurde eine Judo-Abteilung ins Leben gerufen. Diese hatte allerdings nur kurze Zeit Bestand. Besser ging es mit der Tischtennis-Abteilung die 1969 gegründet worden war. Diese war über viele Jahre sehr erfolgreich. Dies trifft auch auf die Damen-Gymnastik-Abteilung zu, die drei Jahre zuvor gegründet worden war. Im Jubiläumsjahr existieren noch die Abteilungen Frauengymnastik und die jüngste Abteilung Badminton, die 1995 gegründet worden war.
Der Verein führte in den 1980er- Jahren, von Hans Seringer und Willi Frey organisiert, Volksläufe und Wanderungen mit über 500 Teilnehmern durch.
In den vergangenen 75 Jahren führten den Verein folgende Vorsitzende: Alfred Schreiber, Karl Kraft, Otto Centner, Johann Foos, Erwin Dries, Erich Weilbacher, Fritz Schreiber, Felix Liedtke, Hans und Rolf Seringer, Peter Frank und aktuell Achim Hock. Die aktuelle Vorstandschaft wird ergänzt durch Markus Seringer (2.Vors.), Hubert Sitter (Schatzmeister) und Jürgen Oerther (Schriftführer). Ralf Flick (Herren) und Karl-Heinz Eberle (Frauen) sind für den Spielbetrieb verantwortlich.
Der SVM ist fester Bestandteil des örtlichen Lebens. Er veranstaltet Knutfeste, Faschingsbälle, Jugendturniere sowie Leberknödel- und Rebknorzenessen. Der Verein investierte in den letzten Jahren auch in die Infrastruktur. So wurde ein Kleinspielfeld errichtet und zum Beispiel das Clubhausdach saniert.
Seit 2018 gibt es einen Förderverein unter der Leitung von Peter Frank. Der aktuelle stellvertretende Vorsitzende Markus Seringer sagt: „Wir sind für die Zukunft gut aufgestellt. Wir haben gesunde Strukturen, weil sich viele junge Fußballer auch außerhalb des Platzes einbringen.“
 
 

14. Apr. 2021
Sonstiges
x

Jubiläen

14.04.2021Sonstiges

75 Jahre SV Minfeld
Die französische Besatzungsmacht hatte ihr rigiden Bestimmungen betreffs einer Vereinsgründung gelockert und so gründeten am 9. Mai 1946 24 Männern im Gasthaus „Zum Lamm“ den Sportverein Minfeld. Sie wählten Alfred Schreiber zum ersten Vorsitzenden und Karl Kraft zu seinem Stellvertreter, der dann nach einem Jahr zum ersten Vorsitzenden aufstieg. Kraft und Alfred Schreiber waren die treibenden Kräfte der Vereinsgründung. Von den damaligen Gründungsmitgliedern lebt nur noch Heinz Beyer. Der 94-Jährige wohnt in Kaiserslautern hat aber noch regelmäßigen Kontakt in sein Heimatdorf.
Die Klärung der Sportplatzfrage zählte mit zu den größten Problemen der Anfangszeit, die die Vorstandschaft des SVM zu lösen hatte. Wegen Klagen von Anwohnern und der Flurbereinigung musste man sich eine neue Spielstätte suchen, die man auf der Südseite des ehemaligen oberen Panzergrabens fand. Der Untergrund bestand aus aufgeschüttetem Material und war für einen ordentlichen Spielbetrieb nicht geeignet. Erst 1953 stellte die Gemeinde ein Grundstück zur Verfügung, an der Jahnstraße liegt der Platz noch heute.
1954 erreichte man das Kreispokalendspiel der B-Klasse im Kreis Germersheim. Hier war man aber nicht erfolgreich. Das machte man dann aber 1961 besser. Den sportlichen Erfolg hat Walter Dreißigacker geprägt. Er erzielte 1961 jeweils zwei Treffer zum 2:1-Sieg im Kreispokalendspiel gegen Phönix Bellheim II und beim 4:3-Bezirkspokalerfolg gegen den SV Klingenmünster. In der Saison 1971/72 wurden die Blau-Weißen mit Spielertrainer Manfred Habitzreuther Meister der B-Klasse Germersheim. Sie konnten sich mit einer kurzen Unterbrechung fast vier Jahrzehnte in der Klasse darüber halten. 1991 dann der zweite Pokalerfolg durch ein 1:0 gegen den FC Berg in Büchelberg. Das Tor erzielte Volker Nuß. Top-Stürmer wie Michael Dreißigacker oder Hubert Sitter hielten dem Verein trotz Anfragen aus höheren Klassen immer die Treue.
Nach zwei Abstiegen hintereinander (2008 und 2009) musste der SVM den Gang in die C-Klasse antreten. Doch nach der zweiten Vizemeisterschaften (2013 und 2014) spielte die „goldenen Generation“ um Goalgetter Julian Müller eine erfolgreiche Relegation und es gelang der Durchmarsch in die A-Klasse. 15 Jahre konnte sich der SV in der A-Klasse halten. Trainer wie Hans Lannert, Sigi Merz oder Gustl Faltermann formten die Teams und den guten Ruf der Minfelder. Mit dem Aufstieg in die Bezirksliga in der vergangenen Spielzeit gelang dem Trainerduo Martin Kremer/Olaf Kuhn der sportlich größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Erwähnt werden soll auch die Meisterschaft der Reserve 1983 und 1989 und der Aufstieg der 2. Mannschaft vor drei Jahren in die C-Klasse.
In der jetzt beendeten Saison spielten beide Teams gegen den Abstieg. Die erste Mannschaft belegt bei Beendigung der Runde den siebten von 10 und die zweite Mannschaften den siebten von neun Plätzen. Vor allem im Sturm drückte der Schuh. Julian Müller war mit vier Treffern der erfolgreichste Schütze der ersten Mannschaft, Marco Hoffmann mit zwei Toren der der zweiten Mannschaft. Das sagt schon viel aus. Die zweite Mannschaft belegte in der Fairnesstabelle den ersten Platz, die erste Mannschaft lag in der Tabellenmitte.
Frauenfußball gibt es seit 1979 in Minfeld. Seit 1983 wird die Mannschaft ununterbrochen von Karl-Heinz Eberle gecoacht. Leistungsträgerinnen wie Sabine Völkel, Silke Hock oder Ina Hauser trugen maßgeblich zu fünf Meisterschaften und drei Bezirkspokalsiegen bei. Das Team war lange Jahre das Aushängeschild des SV Minfeld belegte regelmäßig einen Spitzenplatz in der Landesliga Vorderpfalz. In der Saison gelang dem Team um Torhüterin Anita Pfirrmann die Erringung der Meisterschaft in dieser Klasse. Auf einen Aufstieg verzichtete die Mannschaft. Zwischenzeitlich hat das Team Personalprobleme. Dank der guten Kameradschaft geht es aber weiter. In der beendeten Saison belegte die Mannschaft den achten von 12 Plätzen. Die meiste Einsatzzeiten hatten Romy Fosselmann, Johanna Kuntz und Nina Sprenger.
Die Alten Herren wurden als eine der Ersten im Fußballkreis Germersheim 1963 gegründet. Sie bilden aktuell eine Spielgemeinschaft mit dem TSV 08 Freckenfeld.
1954 sollte eine Leichtathletikabteilung gegründet werden. Aus verschiedenen Gründen kam es aber dann doch nicht dazu. 1966 wurde eine Judo-Abteilung ins Leben gerufen. Diese hatte allerdings nur kurze Zeit Bestand. Besser ging es mit der Tischtennis-Abteilung die 1969 gegründet worden war. Diese war über viele Jahre sehr erfolgreich. Dies trifft auch auf die Damen-Gymnastik-Abteilung zu, die drei Jahre zuvor gegründet worden war. Im Jubiläumsjahr existieren noch die Abteilungen Frauengymnastik und die jüngste Abteilung Badminton, die 1995 gegründet worden war.
Der Verein führte in den 1980er- Jahren, von Hans Seringer und Willi Frey organisiert, Volksläufe und Wanderungen mit über 500 Teilnehmern durch.
In den vergangenen 75 Jahren führten den Verein folgende Vorsitzende: Alfred Schreiber, Karl Kraft, Otto Centner, Johann Foos, Erwin Dries, Erich Weilbacher, Fritz Schreiber, Felix Liedtke, Hans und Rolf Seringer, Peter Frank und aktuell Achim Hock. Die aktuelle Vorstandschaft wird ergänzt durch Markus Seringer (2.Vors.), Hubert Sitter (Schatzmeister) und Jürgen Oerther (Schriftführer). Ralf Flick (Herren) und Karl-Heinz Eberle (Frauen) sind für den Spielbetrieb verantwortlich.
Der SVM ist fester Bestandteil des örtlichen Lebens. Er veranstaltet Knutfeste, Faschingsbälle, Jugendturniere sowie Leberknödel- und Rebknorzenessen. Der Verein investierte in den letzten Jahren auch in die Infrastruktur. So wurde ein Kleinspielfeld errichtet und zum Beispiel das Clubhausdach saniert.
Seit 2018 gibt es einen Förderverein unter der Leitung von Peter Frank. Der aktuelle stellvertretende Vorsitzende Markus Seringer sagt: „Wir sind für die Zukunft gut aufgestellt. Wir haben gesunde Strukturen, weil sich viele junge Fußballer auch außerhalb des Platzes einbringen.“
 
 

75 Jahre SV Minfeld Die französische Besatzungsmacht hatte ihr rigiden Bestimmungen betreffs einer Vereinsgründung gelockert und so gründeten am 9.…
x

Jubiläen

14. Apr. 2021Sonstiges

75 Jahre SV Minfeld
Die französische Besatzungsmacht hatte ihr rigiden Bestimmungen betreffs einer Vereinsgründung gelockert und so gründeten am 9. Mai 1946 24 Männern im Gasthaus „Zum Lamm“ den Sportverein Minfeld. Sie wählten Alfred Schreiber zum ersten Vorsitzenden und Karl Kraft zu seinem Stellvertreter, der dann nach einem Jahr zum ersten Vorsitzenden aufstieg. Kraft und Alfred Schreiber waren die treibenden Kräfte der Vereinsgründung. Von den damaligen Gründungsmitgliedern lebt nur noch Heinz Beyer. Der 94-Jährige wohnt in Kaiserslautern hat aber noch regelmäßigen Kontakt in sein Heimatdorf.
Die Klärung der Sportplatzfrage zählte mit zu den größten Problemen der Anfangszeit, die die Vorstandschaft des SVM zu lösen hatte. Wegen Klagen von Anwohnern und der Flurbereinigung musste man sich eine neue Spielstätte suchen, die man auf der Südseite des ehemaligen oberen Panzergrabens fand. Der Untergrund bestand aus aufgeschüttetem Material und war für einen ordentlichen Spielbetrieb nicht geeignet. Erst 1953 stellte die Gemeinde ein Grundstück zur Verfügung, an der Jahnstraße liegt der Platz noch heute.
1954 erreichte man das Kreispokalendspiel der B-Klasse im Kreis Germersheim. Hier war man aber nicht erfolgreich. Das machte man dann aber 1961 besser. Den sportlichen Erfolg hat Walter Dreißigacker geprägt. Er erzielte 1961 jeweils zwei Treffer zum 2:1-Sieg im Kreispokalendspiel gegen Phönix Bellheim II und beim 4:3-Bezirkspokalerfolg gegen den SV Klingenmünster. In der Saison 1971/72 wurden die Blau-Weißen mit Spielertrainer Manfred Habitzreuther Meister der B-Klasse Germersheim. Sie konnten sich mit einer kurzen Unterbrechung fast vier Jahrzehnte in der Klasse darüber halten. 1991 dann der zweite Pokalerfolg durch ein 1:0 gegen den FC Berg in Büchelberg. Das Tor erzielte Volker Nuß. Top-Stürmer wie Michael Dreißigacker oder Hubert Sitter hielten dem Verein trotz Anfragen aus höheren Klassen immer die Treue.
Nach zwei Abstiegen hintereinander (2008 und 2009) musste der SVM den Gang in die C-Klasse antreten. Doch nach der zweiten Vizemeisterschaften (2013 und 2014) spielte die „goldenen Generation“ um Goalgetter Julian Müller eine erfolgreiche Relegation und es gelang der Durchmarsch in die A-Klasse. 15 Jahre konnte sich der SV in der A-Klasse halten. Trainer wie Hans Lannert, Sigi Merz oder Gustl Faltermann formten die Teams und den guten Ruf der Minfelder. Mit dem Aufstieg in die Bezirksliga in der vergangenen Spielzeit gelang dem Trainerduo Martin Kremer/Olaf Kuhn der sportlich größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Erwähnt werden soll auch die Meisterschaft der Reserve 1983 und 1989 und der Aufstieg der 2. Mannschaft vor drei Jahren in die C-Klasse.
In der jetzt beendeten Saison spielten beide Teams gegen den Abstieg. Die erste Mannschaft belegt bei Beendigung der Runde den siebten von 10 und die zweite Mannschaften den siebten von neun Plätzen. Vor allem im Sturm drückte der Schuh. Julian Müller war mit vier Treffern der erfolgreichste Schütze der ersten Mannschaft, Marco Hoffmann mit zwei Toren der der zweiten Mannschaft. Das sagt schon viel aus. Die zweite Mannschaft belegte in der Fairnesstabelle den ersten Platz, die erste Mannschaft lag in der Tabellenmitte.
Frauenfußball gibt es seit 1979 in Minfeld. Seit 1983 wird die Mannschaft ununterbrochen von Karl-Heinz Eberle gecoacht. Leistungsträgerinnen wie Sabine Völkel, Silke Hock oder Ina Hauser trugen maßgeblich zu fünf Meisterschaften und drei Bezirkspokalsiegen bei. Das Team war lange Jahre das Aushängeschild des SV Minfeld belegte regelmäßig einen Spitzenplatz in der Landesliga Vorderpfalz. In der Saison gelang dem Team um Torhüterin Anita Pfirrmann die Erringung der Meisterschaft in dieser Klasse. Auf einen Aufstieg verzichtete die Mannschaft. Zwischenzeitlich hat das Team Personalprobleme. Dank der guten Kameradschaft geht es aber weiter. In der beendeten Saison belegte die Mannschaft den achten von 12 Plätzen. Die meiste Einsatzzeiten hatten Romy Fosselmann, Johanna Kuntz und Nina Sprenger.
Die Alten Herren wurden als eine der Ersten im Fußballkreis Germersheim 1963 gegründet. Sie bilden aktuell eine Spielgemeinschaft mit dem TSV 08 Freckenfeld.
1954 sollte eine Leichtathletikabteilung gegründet werden. Aus verschiedenen Gründen kam es aber dann doch nicht dazu. 1966 wurde eine Judo-Abteilung ins Leben gerufen. Diese hatte allerdings nur kurze Zeit Bestand. Besser ging es mit der Tischtennis-Abteilung die 1969 gegründet worden war. Diese war über viele Jahre sehr erfolgreich. Dies trifft auch auf die Damen-Gymnastik-Abteilung zu, die drei Jahre zuvor gegründet worden war. Im Jubiläumsjahr existieren noch die Abteilungen Frauengymnastik und die jüngste Abteilung Badminton, die 1995 gegründet worden war.
Der Verein führte in den 1980er- Jahren, von Hans Seringer und Willi Frey organisiert, Volksläufe und Wanderungen mit über 500 Teilnehmern durch.
In den vergangenen 75 Jahren führten den Verein folgende Vorsitzende: Alfred Schreiber, Karl Kraft, Otto Centner, Johann Foos, Erwin Dries, Erich Weilbacher, Fritz Schreiber, Felix Liedtke, Hans und Rolf Seringer, Peter Frank und aktuell Achim Hock. Die aktuelle Vorstandschaft wird ergänzt durch Markus Seringer (2.Vors.), Hubert Sitter (Schatzmeister) und Jürgen Oerther (Schriftführer). Ralf Flick (Herren) und Karl-Heinz Eberle (Frauen) sind für den Spielbetrieb verantwortlich.
Der SVM ist fester Bestandteil des örtlichen Lebens. Er veranstaltet Knutfeste, Faschingsbälle, Jugendturniere sowie Leberknödel- und Rebknorzenessen. Der Verein investierte in den letzten Jahren auch in die Infrastruktur. So wurde ein Kleinspielfeld errichtet und zum Beispiel das Clubhausdach saniert.
Seit 2018 gibt es einen Förderverein unter der Leitung von Peter Frank. Der aktuelle stellvertretende Vorsitzende Markus Seringer sagt: „Wir sind für die Zukunft gut aufgestellt. Wir haben gesunde Strukturen, weil sich viele junge Fußballer auch außerhalb des Platzes einbringen.“
 
 

x

Goldene Ehrennadel für Roland Rothhaß

02.04.2021Ehrenamt

Roland Rothhaß ist seit 47 Jahren in Führungspositionen beim SV Klingenmünster tätig. Er fungierte als Spielleiter (1974 - 1989), Jugendleiter (1989 - 1992) und zweiter Vorsitzender (1992 - 2000). Seit dem Jahr 2000 ist er erster Vorsitzender seines Heimatvereins.
 
Für seine Verdienste um den Fußballsport überreichte ihm Kreisvorsitzender Karl Schlimmer am 31. März die Urkunde und die Ehrennadel in Gold des Südwestdeutschen Fußallverbandes. Schlimmer sagt: "Mit seiner ruhigen und besonnenen Art ist er ein vorbildlicher Sportsmann, der den Verein durch Höhen und Tiefen gesteuert hat. Für ihn ist Fair-Play nicht nur eine Phrase sondern ein absolutes Muss im gegenseitigen Umgang miteinander“.
 
Rothhaß wurde im Dezember 1948 in Klingenmünster geboren, dort besuchte er die Volksschule. Er spielte früh in der Schülermannschaft von Dorf-Lehrer Hafner und errang mehrere Kreismeisterschaften. 1963 trat er dem SV Klingenmünster bei und begann als Jugendspieler. Als Außenverteidiger wurde er 1968 aktivisiert, ein Jahr später feierte er die Meisterschaft in der B-Klasse Bad Bergzabern. Die Mitspieler waren zum Beispiel die Jungen Alfons Bernzott, Michael Schwamm und Erich Laux, aber auch die Routiniers Rolf Pietsch oder Erich Löhlein. "Damals durfte ich nicht über die Mittellinie, das Ausschalten des gegnerischen Stürmers war oberstes Gebot", erinnert sich Rothhaß. 1970 heiratete er seine Frau Anne und legte eine dreijährige Pause ein. Dies war das „Eheversprechen“ gegenüber seine Frau Anne. 1974 kehrte er in den Spielbetrieb zurück und übernahm zusätzlich das Amt des Spielleiters. Die späten 1970er Jahre waren schwierig und von sportlichem Misserfolg geprägt. Die B-Klasse wurde nur mit Mühe gehalten, in der Saison 1976/77 sogar erst am letzten Spieltag durch ein 1:0 beim SV Spirkelbach. Doch 1979 trug die Jugendarbeit von Erich Löhlein Früchte. Die "goldene Generation" um Akteure wie Jürgen Braun, Klaus Christmann, Werner Gutfreund, Holger Lang oder Manfred Zimpelmann stieß zur Aktivität, die sportliche Blütezeit der Blau-Weißen begann. 1980 gewannen sie den Kreis- und Bezirkspokal. Routiniers wie Alfons Bernzott, Reiner Rega und Karl Schlimmer schlossen sich ein Jahr später dem SVK an. Am Ende standen zuerst der Aufstieg in die A-Klasse und dann zwei Jahre später der Aufstieg in die Bezirksliga. Von 1983 - 1986 spielten sie in der Bezirksliga. Rothhaß beendete seine aktvie Karriere erst mit 40 Jahren, zuletzt spielte er meist in der zweiten Mannschaft. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen drängte er bei der Gemeinde auf einen dringend notwendig gewordenen neuen Sportplatz, das alte Terrain im Ortszentrum an der Klingbachhalle war schon lange nicht mehr zwitgemäß. Schließlich sprach der damalige Ortsbürgermeister Peter Paul ein Machtwort, die Gemeinde kaufte das Gelände in den Wahlen und den Langwiesen. 1981 begann der Bau des neuen Rasenplatzes, Rothhaß half von Beginn an tatkräftig mit. Zur Spielzeit 1983/84 war der Platz bereits fertiggestellt. Eine weitere schwierige Zeit galt es für Rothhaß zu Beginn der 2010er Jahre zu bewältigen. Der SVK hatte zahlreiche Spieler mit Migrantenhintergrund aus dem Raum Germersheim verpflichtet. Diese verließen den Verein auf einen Schlag wieder. Vor allem mit der Hilfe von Gerd Preßler gelang es auch diese Krise zu meistern. Rothhaß meint: "Wenn man sehr lange in der Vereinsführung ist, muss man kompromissfähig sein. Ich wollte immer, dass es zu keinen Streitigkeiten kam und alles im sauberen Rahmen ablief." Als Vereinspräsident hat sich Rothhaß aus den sportlichen Belangen herausgehalten. Er sorgte hauptsächlich für Sponsoren und vernünftige wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Der Verein ist aktuell schuldenfrei. Jeden Tag verbringt der Rentner mehrere Stunden auf dem Gelände des Klingbachstadions, um die große Anlage in Ordnung zu halten. Im kommenden Jahr will er sein Amt in jüngere Hände legen, ein letztes großes Ziel ist die Installierung einer energiesparenden LED-Flutlichtanlage. "Ich habe meine Familie in all den Jahren schon vernachlässigt. Ich möchte ihr nun noch etwas zurückgeben", so Rothhaß, der im März 2009 durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Landesehrennadel verliehen bekam. Rothhaß machte auch ein Vierteljahrhundert, ab 1967, als Gitarrist und Sänger der Band "Flamingos" Tanzmusik. Die bekannte Kapelle spielte regelmäßig in der heimischen Klingbachhalle oder in den Landauer Stadtdörfern Arzheim oder Wollmesheim zum Tanz auf.
 
Mit den "Schoppesängern", ein elfköpfiger Männerchor mit Instrumenten, tritt er heute noch auf. Die Spenden bei den Auftritten zur Kerwe oder zum Weinstraßen-Erlebnistag gehen meist für einen guten Zweck an die Ortsgemeinde bzw. die örtlichen Vereine. Rothhaß ist auch politisch aktiv, 1994 trat er in die CDU ein. Er nennt Gründe: "Die Parteizugehörigkeit hat für mich nie eine Rolle gespielt. Es war mir wichtig, gemeinsam etwas Nachhaltiges für Mensch und Natur in meinem Heimatdorf zu erreichen." Seit 28 Jahren ist er Mitglied des Gemeinderates, aktuell als Fraktionsvorsitzender. Er saß auch 15 Jahre, von 2003 - 2018, im Bad Bergzaberner Verbandsgemeinderat. 1963 begann er eine Lehre als Elektroinstallateur im Ort bei der Firma Erich Löhlein. 49 Jahre blieb er. Er verrichtete hauptsächlich Kundendienst an sogenannten „Weissgeräten“, wie Spül- und Waschmaschinen, Kühlschränken und Elektroherden. Er ist heute noch dort auf 450-Euro-Basis bei der Firma angestellt.
 
Aktuell ist er "Bauleiter" bei seinem Sohn, der in unmittelbarer Nähe einen Neubau errichtet. Dort verbringt Rothhaß viele Stunden. Er hat vier erwachsene Söhne und sechs Enkelkinder. 
 
 
 

02. Apr. 2021
Ehrenamt
x

Goldene Ehrennadel für Roland Rothhaß

02.04.2021Ehrenamt

Roland Rothhaß ist seit 47 Jahren in Führungspositionen beim SV Klingenmünster tätig. Er fungierte als Spielleiter (1974 - 1989), Jugendleiter (1989 - 1992) und zweiter Vorsitzender (1992 - 2000). Seit dem Jahr 2000 ist er erster Vorsitzender seines Heimatvereins.
 
Für seine Verdienste um den Fußballsport überreichte ihm Kreisvorsitzender Karl Schlimmer am 31. März die Urkunde und die Ehrennadel in Gold des Südwestdeutschen Fußallverbandes. Schlimmer sagt: "Mit seiner ruhigen und besonnenen Art ist er ein vorbildlicher Sportsmann, der den Verein durch Höhen und Tiefen gesteuert hat. Für ihn ist Fair-Play nicht nur eine Phrase sondern ein absolutes Muss im gegenseitigen Umgang miteinander“.
 
Rothhaß wurde im Dezember 1948 in Klingenmünster geboren, dort besuchte er die Volksschule. Er spielte früh in der Schülermannschaft von Dorf-Lehrer Hafner und errang mehrere Kreismeisterschaften. 1963 trat er dem SV Klingenmünster bei und begann als Jugendspieler. Als Außenverteidiger wurde er 1968 aktivisiert, ein Jahr später feierte er die Meisterschaft in der B-Klasse Bad Bergzabern. Die Mitspieler waren zum Beispiel die Jungen Alfons Bernzott, Michael Schwamm und Erich Laux, aber auch die Routiniers Rolf Pietsch oder Erich Löhlein. "Damals durfte ich nicht über die Mittellinie, das Ausschalten des gegnerischen Stürmers war oberstes Gebot", erinnert sich Rothhaß. 1970 heiratete er seine Frau Anne und legte eine dreijährige Pause ein. Dies war das „Eheversprechen“ gegenüber seine Frau Anne. 1974 kehrte er in den Spielbetrieb zurück und übernahm zusätzlich das Amt des Spielleiters. Die späten 1970er Jahre waren schwierig und von sportlichem Misserfolg geprägt. Die B-Klasse wurde nur mit Mühe gehalten, in der Saison 1976/77 sogar erst am letzten Spieltag durch ein 1:0 beim SV Spirkelbach. Doch 1979 trug die Jugendarbeit von Erich Löhlein Früchte. Die "goldene Generation" um Akteure wie Jürgen Braun, Klaus Christmann, Werner Gutfreund, Holger Lang oder Manfred Zimpelmann stieß zur Aktivität, die sportliche Blütezeit der Blau-Weißen begann. 1980 gewannen sie den Kreis- und Bezirkspokal. Routiniers wie Alfons Bernzott, Reiner Rega und Karl Schlimmer schlossen sich ein Jahr später dem SVK an. Am Ende standen zuerst der Aufstieg in die A-Klasse und dann zwei Jahre später der Aufstieg in die Bezirksliga. Von 1983 - 1986 spielten sie in der Bezirksliga. Rothhaß beendete seine aktvie Karriere erst mit 40 Jahren, zuletzt spielte er meist in der zweiten Mannschaft. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen drängte er bei der Gemeinde auf einen dringend notwendig gewordenen neuen Sportplatz, das alte Terrain im Ortszentrum an der Klingbachhalle war schon lange nicht mehr zwitgemäß. Schließlich sprach der damalige Ortsbürgermeister Peter Paul ein Machtwort, die Gemeinde kaufte das Gelände in den Wahlen und den Langwiesen. 1981 begann der Bau des neuen Rasenplatzes, Rothhaß half von Beginn an tatkräftig mit. Zur Spielzeit 1983/84 war der Platz bereits fertiggestellt. Eine weitere schwierige Zeit galt es für Rothhaß zu Beginn der 2010er Jahre zu bewältigen. Der SVK hatte zahlreiche Spieler mit Migrantenhintergrund aus dem Raum Germersheim verpflichtet. Diese verließen den Verein auf einen Schlag wieder. Vor allem mit der Hilfe von Gerd Preßler gelang es auch diese Krise zu meistern. Rothhaß meint: "Wenn man sehr lange in der Vereinsführung ist, muss man kompromissfähig sein. Ich wollte immer, dass es zu keinen Streitigkeiten kam und alles im sauberen Rahmen ablief." Als Vereinspräsident hat sich Rothhaß aus den sportlichen Belangen herausgehalten. Er sorgte hauptsächlich für Sponsoren und vernünftige wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Der Verein ist aktuell schuldenfrei. Jeden Tag verbringt der Rentner mehrere Stunden auf dem Gelände des Klingbachstadions, um die große Anlage in Ordnung zu halten. Im kommenden Jahr will er sein Amt in jüngere Hände legen, ein letztes großes Ziel ist die Installierung einer energiesparenden LED-Flutlichtanlage. "Ich habe meine Familie in all den Jahren schon vernachlässigt. Ich möchte ihr nun noch etwas zurückgeben", so Rothhaß, der im März 2009 durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Landesehrennadel verliehen bekam. Rothhaß machte auch ein Vierteljahrhundert, ab 1967, als Gitarrist und Sänger der Band "Flamingos" Tanzmusik. Die bekannte Kapelle spielte regelmäßig in der heimischen Klingbachhalle oder in den Landauer Stadtdörfern Arzheim oder Wollmesheim zum Tanz auf.
 
Mit den "Schoppesängern", ein elfköpfiger Männerchor mit Instrumenten, tritt er heute noch auf. Die Spenden bei den Auftritten zur Kerwe oder zum Weinstraßen-Erlebnistag gehen meist für einen guten Zweck an die Ortsgemeinde bzw. die örtlichen Vereine. Rothhaß ist auch politisch aktiv, 1994 trat er in die CDU ein. Er nennt Gründe: "Die Parteizugehörigkeit hat für mich nie eine Rolle gespielt. Es war mir wichtig, gemeinsam etwas Nachhaltiges für Mensch und Natur in meinem Heimatdorf zu erreichen." Seit 28 Jahren ist er Mitglied des Gemeinderates, aktuell als Fraktionsvorsitzender. Er saß auch 15 Jahre, von 2003 - 2018, im Bad Bergzaberner Verbandsgemeinderat. 1963 begann er eine Lehre als Elektroinstallateur im Ort bei der Firma Erich Löhlein. 49 Jahre blieb er. Er verrichtete hauptsächlich Kundendienst an sogenannten „Weissgeräten“, wie Spül- und Waschmaschinen, Kühlschränken und Elektroherden. Er ist heute noch dort auf 450-Euro-Basis bei der Firma angestellt.
 
Aktuell ist er "Bauleiter" bei seinem Sohn, der in unmittelbarer Nähe einen Neubau errichtet. Dort verbringt Rothhaß viele Stunden. Er hat vier erwachsene Söhne und sechs Enkelkinder. 
 
 
 

Roland Rothhaß ist seit 47 Jahren in Führungspositionen beim SV Klingenmünster tätig. Er fungierte als Spielleiter (1974 - 1989), Jugendleiter (1989…
x

Goldene Ehrennadel für Roland Rothhaß

02. Apr. 2021Ehrenamt

Roland Rothhaß ist seit 47 Jahren in Führungspositionen beim SV Klingenmünster tätig. Er fungierte als Spielleiter (1974 - 1989), Jugendleiter (1989 - 1992) und zweiter Vorsitzender (1992 - 2000). Seit dem Jahr 2000 ist er erster Vorsitzender seines Heimatvereins.
 
Für seine Verdienste um den Fußballsport überreichte ihm Kreisvorsitzender Karl Schlimmer am 31. März die Urkunde und die Ehrennadel in Gold des Südwestdeutschen Fußallverbandes. Schlimmer sagt: "Mit seiner ruhigen und besonnenen Art ist er ein vorbildlicher Sportsmann, der den Verein durch Höhen und Tiefen gesteuert hat. Für ihn ist Fair-Play nicht nur eine Phrase sondern ein absolutes Muss im gegenseitigen Umgang miteinander“.
 
Rothhaß wurde im Dezember 1948 in Klingenmünster geboren, dort besuchte er die Volksschule. Er spielte früh in der Schülermannschaft von Dorf-Lehrer Hafner und errang mehrere Kreismeisterschaften. 1963 trat er dem SV Klingenmünster bei und begann als Jugendspieler. Als Außenverteidiger wurde er 1968 aktivisiert, ein Jahr später feierte er die Meisterschaft in der B-Klasse Bad Bergzabern. Die Mitspieler waren zum Beispiel die Jungen Alfons Bernzott, Michael Schwamm und Erich Laux, aber auch die Routiniers Rolf Pietsch oder Erich Löhlein. "Damals durfte ich nicht über die Mittellinie, das Ausschalten des gegnerischen Stürmers war oberstes Gebot", erinnert sich Rothhaß. 1970 heiratete er seine Frau Anne und legte eine dreijährige Pause ein. Dies war das „Eheversprechen“ gegenüber seine Frau Anne. 1974 kehrte er in den Spielbetrieb zurück und übernahm zusätzlich das Amt des Spielleiters. Die späten 1970er Jahre waren schwierig und von sportlichem Misserfolg geprägt. Die B-Klasse wurde nur mit Mühe gehalten, in der Saison 1976/77 sogar erst am letzten Spieltag durch ein 1:0 beim SV Spirkelbach. Doch 1979 trug die Jugendarbeit von Erich Löhlein Früchte. Die "goldene Generation" um Akteure wie Jürgen Braun, Klaus Christmann, Werner Gutfreund, Holger Lang oder Manfred Zimpelmann stieß zur Aktivität, die sportliche Blütezeit der Blau-Weißen begann. 1980 gewannen sie den Kreis- und Bezirkspokal. Routiniers wie Alfons Bernzott, Reiner Rega und Karl Schlimmer schlossen sich ein Jahr später dem SVK an. Am Ende standen zuerst der Aufstieg in die A-Klasse und dann zwei Jahre später der Aufstieg in die Bezirksliga. Von 1983 - 1986 spielten sie in der Bezirksliga. Rothhaß beendete seine aktvie Karriere erst mit 40 Jahren, zuletzt spielte er meist in der zweiten Mannschaft. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen drängte er bei der Gemeinde auf einen dringend notwendig gewordenen neuen Sportplatz, das alte Terrain im Ortszentrum an der Klingbachhalle war schon lange nicht mehr zwitgemäß. Schließlich sprach der damalige Ortsbürgermeister Peter Paul ein Machtwort, die Gemeinde kaufte das Gelände in den Wahlen und den Langwiesen. 1981 begann der Bau des neuen Rasenplatzes, Rothhaß half von Beginn an tatkräftig mit. Zur Spielzeit 1983/84 war der Platz bereits fertiggestellt. Eine weitere schwierige Zeit galt es für Rothhaß zu Beginn der 2010er Jahre zu bewältigen. Der SVK hatte zahlreiche Spieler mit Migrantenhintergrund aus dem Raum Germersheim verpflichtet. Diese verließen den Verein auf einen Schlag wieder. Vor allem mit der Hilfe von Gerd Preßler gelang es auch diese Krise zu meistern. Rothhaß meint: "Wenn man sehr lange in der Vereinsführung ist, muss man kompromissfähig sein. Ich wollte immer, dass es zu keinen Streitigkeiten kam und alles im sauberen Rahmen ablief." Als Vereinspräsident hat sich Rothhaß aus den sportlichen Belangen herausgehalten. Er sorgte hauptsächlich für Sponsoren und vernünftige wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Der Verein ist aktuell schuldenfrei. Jeden Tag verbringt der Rentner mehrere Stunden auf dem Gelände des Klingbachstadions, um die große Anlage in Ordnung zu halten. Im kommenden Jahr will er sein Amt in jüngere Hände legen, ein letztes großes Ziel ist die Installierung einer energiesparenden LED-Flutlichtanlage. "Ich habe meine Familie in all den Jahren schon vernachlässigt. Ich möchte ihr nun noch etwas zurückgeben", so Rothhaß, der im März 2009 durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Landesehrennadel verliehen bekam. Rothhaß machte auch ein Vierteljahrhundert, ab 1967, als Gitarrist und Sänger der Band "Flamingos" Tanzmusik. Die bekannte Kapelle spielte regelmäßig in der heimischen Klingbachhalle oder in den Landauer Stadtdörfern Arzheim oder Wollmesheim zum Tanz auf.
 
Mit den "Schoppesängern", ein elfköpfiger Männerchor mit Instrumenten, tritt er heute noch auf. Die Spenden bei den Auftritten zur Kerwe oder zum Weinstraßen-Erlebnistag gehen meist für einen guten Zweck an die Ortsgemeinde bzw. die örtlichen Vereine. Rothhaß ist auch politisch aktiv, 1994 trat er in die CDU ein. Er nennt Gründe: "Die Parteizugehörigkeit hat für mich nie eine Rolle gespielt. Es war mir wichtig, gemeinsam etwas Nachhaltiges für Mensch und Natur in meinem Heimatdorf zu erreichen." Seit 28 Jahren ist er Mitglied des Gemeinderates, aktuell als Fraktionsvorsitzender. Er saß auch 15 Jahre, von 2003 - 2018, im Bad Bergzaberner Verbandsgemeinderat. 1963 begann er eine Lehre als Elektroinstallateur im Ort bei der Firma Erich Löhlein. 49 Jahre blieb er. Er verrichtete hauptsächlich Kundendienst an sogenannten „Weissgeräten“, wie Spül- und Waschmaschinen, Kühlschränken und Elektroherden. Er ist heute noch dort auf 450-Euro-Basis bei der Firma angestellt.
 
Aktuell ist er "Bauleiter" bei seinem Sohn, der in unmittelbarer Nähe einen Neubau errichtet. Dort verbringt Rothhaß viele Stunden. Er hat vier erwachsene Söhne und sechs Enkelkinder. 
 
 
 

SWFV Meldungen

x

Präsidentenkonferenz: Appell für Rückkehr des Amateursports

Spielbetrieb
Foto: GettyImages

Die Präsidenten aus den Regional- und Landesverbänden des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) haben im Rahmen ihrer Konferenz einen gemeinsamen Appell formuliert, der die hohe gesellschaftliche Bedeutung und Wirkung des Amateursports betont. Im Mittelpunkt steht für das Gremium die Perspektive, vor allem Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, wieder unter freiem Himmel einem organisierten Trainingsbetrieb im Verein nachzugehen und dort ihren natürlichen Bewegungsdrang auszuleben. Nach mehrmonatigem Lockdown soll der organisierte Amateursport, so die klare Botschaft, nicht mehr als Teil des Problems, sondern endlich als Teil der Lösung im Sinne der allgemeinen Gesundheitsförderung begriffen werden.

 

Mit ihrem Appell unterstützen und unterstreichen die führenden Vertreter*innen der Landesverbände den offenen Brief, den DFB-Präsident Fritz Keller und der 1. DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch am vergangenen Freitag an alle 24.500 Vereine im deutschen Fußball verschickt hatten. Keller und Koch hatten darin betont, dass der Sport und seine einzigartige Vereinslandschaft in Deutschland in allen Entscheidungen Berücksichtigung finden müssen und nicht abgehängt werden dürfen. Bei Diskussionen um mögliche Lockerungen muss vor diesem Hintergrund zwangsläufig an allen relevanten Stellen über den Amateursport gesprochen werden, dafür setzen sich mit dem DFB auch alle Regional- und Landesverbände ein.

 

Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagt: “Unsere Vereine haben in den vergangenen Monaten einen erfolgreichen Beitrag geleistet, um Kontakte zu reduzieren und Infektionen entgegenzuwirken. Dieses verantwortungsvolle Verhalten darf bei den Erörterungen der Lockerungen nicht vergessen werden, insbesondere deshalb, weil es in besonderem Maße um Kinder und Jugendliche geht. Dies betrifft nicht nur den Fußball, sondern den gesamten Sport. Ich bin daher sehr froh, dass in Nordrhein-Westfalen die Landesregierung nun in einem ersten Schritt entschieden hat, dass die Sportplätze wieder geöffnet werden können und eine Nutzung, wenn auch zunächst unter engen Vorgaben, möglich ist.”

 

Im Rahmen der Konferenz hatte Prof. Dr. Tim Meyer, Vorsitzender der Medizinischen Kommission des DFB, den Präsidenten der Regional- und Landesverbände Erkenntnisse aus jüngsten Untersuchungen präsentiert. Meyer hatte mit Kollegen vom Institut für Sport- und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes sowie dem Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit der Universität Basel unter anderem mehr als 750 Partien aus Profiligen und dem Amateurbereich mit mindestens einem SARS-CoV2-verdächtigen Spieler analysiert. In diesem Rahmen wurden Fragebögen und Listen mit Spielabsagen von 20 Fußball-Landesverbänden aufgrund von bestätigten Fällen und Verdachtsfällen auf eine SARS-CoV-2-Infektion geprüft und registriert. Soweit verfügbar, wurden ergänzende Videoanalysen durchgeführt. Ziel war neben der Erfassung infektiöser Spieler*innen in Spiel oder Training eine Einschätzung des Infektionsrisikos der anderen Spieler*innen und Schiedsrichter*innen.

 

Es zeigte sich, dass fußballspezifische Kontakte auf dem Spielfeld nur ein geringes Infektionsrisiko mit SARS-CoV-2 darstellen. Auch wenn die Möglichkeiten zur Nachverfolgung von Fällen im Amateurbereich, verglichen mit den Profis, eingeschränkt sind, wurden in den exponierten Mannschaften bis 14 Tage nach dem Spiel keine weiteren Verdachtsfälle festgestellt. Lediglich in einem Fall waren Zweifel an einer Übertragung während des Fußballspielens nicht gänzlich auszuräumen. Die Videoanalysen ergaben, dass relevante Kontakte auf dem Spielfeld nur selten auftreten und von sehr kurzer Dauer sind.

 

Zusammengefasst bedeutet dies, dass nach aktuellem Kenntnisstand beim Fußballspielen unter freiem Himmel nur eine äußerst geringe Ansteckungsgefahr besteht”, sagt Meyer. “Diese Ergebnisse stehen auch im Einklang mit der umfangreich gesichteten internationalen Literatur, beispielsweise den vor wenigen Tagen veröffentlichten Resultaten aus dem englischen Rugby.

 

Ronny Zimmermann und Hannelore Ratzeburg, im DFB-Präsidium für den Nachwuchsfußball im männlichen und weiblichen Bereich zuständig, erklären gemeinsam: “Vereine und Verbände tragen verantwortungsvoll die Verordnungen von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit. Doch der Lockdown für den Sport darf nicht zum Dauerzustand werden. Wir müssen im Blick haben, welche Folgen dauerhafter Bewegungsmangel und fehlende soziale Kontakte gerade für Kinder und Jugendliche haben können. Vereinssport kann hier für eine spürbare Entlastung sorgen und mit den bereits bewährten Hygienekonzepten seiner gesellschaftlichen Aufgabe gerecht werden.”

 

Bundesweite Umfrage läuft noch bis Freitag

Wie groß die Sehnsucht nach der Rückkehr des Amateurfußballs ist, zeigt eine aktuell laufende bundesweite DFB-Umfrage. An den ersten drei Tagen haben bereits rund 50.000 Personen daran teilgenommen, 97 Prozent davon sind Mitglied in einem Fußballverein. 98 Prozent der bisher Befragten haben angegeben, den Amateurfußball und ihren Amateurverein zu vermissen, 95 Prozent wollen auf jeden Fall oder sehr wahrscheinlich nach dem Lockdown in den Amateurfußball zurückkehren. Besonders vermisst werden laut den Zwischenergebnissen das Gemeinschaftsgefühl und das aktive Fußballspielen. Die Möglichkeit des Mannschaftstrainings wird unter den Teilnehmer*innen im Falle möglicher Lockerungen mit Abstand am höchsten priorisiert, deutlich vor der Rückkehr in den Spielbetrieb.

 

Die Umfrage läuft noch bis Freitag, eine Teilnahme ist hier möglich.

Spielbetrieb
Präsidentenkonferenz: Appell für Rückkehr des Amateursports
Die Präsidenten aus den Regional- und Landesverbänden des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) haben im Rahmen ihrer Konferenz einen gemeinsamen Appell formuliert, der die hohe gesellschaftliche Bedeutung und Wirkung des Amateursports betont. Im Mittelpunkt steht für das Gremium die Perspektive, vor allem Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben ...
x

Präsidentenkonferenz: Appell für Rückkehr des Amateursports

Spielbetrieb
Foto: GettyImages

Die Präsidenten aus den Regional- und Landesverbänden des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) haben im Rahmen ihrer Konferenz einen gemeinsamen Appell formuliert, der die hohe gesellschaftliche Bedeutung und Wirkung des Amateursports betont. Im Mittelpunkt steht für das Gremium die Perspektive, vor allem Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, wieder unter freiem Himmel einem organisierten Trainingsbetrieb im Verein nachzugehen und dort ihren natürlichen Bewegungsdrang auszuleben. Nach mehrmonatigem Lockdown soll der organisierte Amateursport, so die klare Botschaft, nicht mehr als Teil des Problems, sondern endlich als Teil der Lösung im Sinne der allgemeinen Gesundheitsförderung begriffen werden.

 

Mit ihrem Appell unterstützen und unterstreichen die führenden Vertreter*innen der Landesverbände den offenen Brief, den DFB-Präsident Fritz Keller und der 1. DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch am vergangenen Freitag an alle 24.500 Vereine im deutschen Fußball verschickt hatten. Keller und Koch hatten darin betont, dass der Sport und seine einzigartige Vereinslandschaft in Deutschland in allen Entscheidungen Berücksichtigung finden müssen und nicht abgehängt werden dürfen. Bei Diskussionen um mögliche Lockerungen muss vor diesem Hintergrund zwangsläufig an allen relevanten Stellen über den Amateursport gesprochen werden, dafür setzen sich mit dem DFB auch alle Regional- und Landesverbände ein.

 

Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagt: “Unsere Vereine haben in den vergangenen Monaten einen erfolgreichen Beitrag geleistet, um Kontakte zu reduzieren und Infektionen entgegenzuwirken. Dieses verantwortungsvolle Verhalten darf bei den Erörterungen der Lockerungen nicht vergessen werden, insbesondere deshalb, weil es in besonderem Maße um Kinder und Jugendliche geht. Dies betrifft nicht nur den Fußball, sondern den gesamten Sport. Ich bin daher sehr froh, dass in Nordrhein-Westfalen die Landesregierung nun in einem ersten Schritt entschieden hat, dass die Sportplätze wieder geöffnet werden können und eine Nutzung, wenn auch zunächst unter engen Vorgaben, möglich ist.”

 

Im Rahmen der Konferenz hatte Prof. Dr. Tim Meyer, Vorsitzender der Medizinischen Kommission des DFB, den Präsidenten der Regional- und Landesverbände Erkenntnisse aus jüngsten Untersuchungen präsentiert. Meyer hatte mit Kollegen vom Institut für Sport- und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes sowie dem Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit der Universität Basel unter anderem mehr als 750 Partien aus Profiligen und dem Amateurbereich mit mindestens einem SARS-CoV2-verdächtigen Spieler analysiert. In diesem Rahmen wurden Fragebögen und Listen mit Spielabsagen von 20 Fußball-Landesverbänden aufgrund von bestätigten Fällen und Verdachtsfällen auf eine SARS-CoV-2-Infektion geprüft und registriert. Soweit verfügbar, wurden ergänzende Videoanalysen durchgeführt. Ziel war neben der Erfassung infektiöser Spieler*innen in Spiel oder Training eine Einschätzung des Infektionsrisikos der anderen Spieler*innen und Schiedsrichter*innen.

 

Es zeigte sich, dass fußballspezifische Kontakte auf dem Spielfeld nur ein geringes Infektionsrisiko mit SARS-CoV-2 darstellen. Auch wenn die Möglichkeiten zur Nachverfolgung von Fällen im Amateurbereich, verglichen mit den Profis, eingeschränkt sind, wurden in den exponierten Mannschaften bis 14 Tage nach dem Spiel keine weiteren Verdachtsfälle festgestellt. Lediglich in einem Fall waren Zweifel an einer Übertragung während des Fußballspielens nicht gänzlich auszuräumen. Die Videoanalysen ergaben, dass relevante Kontakte auf dem Spielfeld nur selten auftreten und von sehr kurzer Dauer sind.

 

Zusammengefasst bedeutet dies, dass nach aktuellem Kenntnisstand beim Fußballspielen unter freiem Himmel nur eine äußerst geringe Ansteckungsgefahr besteht”, sagt Meyer. “Diese Ergebnisse stehen auch im Einklang mit der umfangreich gesichteten internationalen Literatur, beispielsweise den vor wenigen Tagen veröffentlichten Resultaten aus dem englischen Rugby.

 

Ronny Zimmermann und Hannelore Ratzeburg, im DFB-Präsidium für den Nachwuchsfußball im männlichen und weiblichen Bereich zuständig, erklären gemeinsam: “Vereine und Verbände tragen verantwortungsvoll die Verordnungen von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit. Doch der Lockdown für den Sport darf nicht zum Dauerzustand werden. Wir müssen im Blick haben, welche Folgen dauerhafter Bewegungsmangel und fehlende soziale Kontakte gerade für Kinder und Jugendliche haben können. Vereinssport kann hier für eine spürbare Entlastung sorgen und mit den bereits bewährten Hygienekonzepten seiner gesellschaftlichen Aufgabe gerecht werden.”

 

Bundesweite Umfrage läuft noch bis Freitag

Wie groß die Sehnsucht nach der Rückkehr des Amateurfußballs ist, zeigt eine aktuell laufende bundesweite DFB-Umfrage. An den ersten drei Tagen haben bereits rund 50.000 Personen daran teilgenommen, 97 Prozent davon sind Mitglied in einem Fußballverein. 98 Prozent der bisher Befragten haben angegeben, den Amateurfußball und ihren Amateurverein zu vermissen, 95 Prozent wollen auf jeden Fall oder sehr wahrscheinlich nach dem Lockdown in den Amateurfußball zurückkehren. Besonders vermisst werden laut den Zwischenergebnissen das Gemeinschaftsgefühl und das aktive Fußballspielen. Die Möglichkeit des Mannschaftstrainings wird unter den Teilnehmer*innen im Falle möglicher Lockerungen mit Abstand am höchsten priorisiert, deutlich vor der Rückkehr in den Spielbetrieb.

 

Die Umfrage läuft noch bis Freitag, eine Teilnahme ist hier möglich.

x

E-Postfach zieht um in die Cloud - Kurzfristige Ausfälle möglich

Sonstiges
E-Postfach DFBnet

Der Umzug unseres E-Postfachsystems in die Cloud steht unmittelbar bevor. Neben der daraus resultierenden Performance-Steigerung des Gesamtsystems werden dadurch auch auch die internen Prozesse, wie das Datenbank-Cloning, effizienter gestaltet.

 

Um den Umzug zu gewährleisten sind einige technische bzw. organisatorische Schritte erforderlich. Um die Auswirkungen für die Anwender so gering wie möglich zu halten, wird versucht, so viel wie möglich im offiziellen Wartungsfenster donnerstags von 0 bis 6 Uhr ablaufen zu lassen.

 

Folgender Ablauf ist für die Migration der Postfächer vorgesehen

1. Im Wartungsfenster, Donnerstag 18.02.21 von 0:00 bis 6:00 Uhr, werden die ersten technischen Vorbereitungen getroffen. Dies hat für den Anwender keine unterschiedlichen Auswirkungen gegenüber anderen Wartungsfenstern.

 

2. Beginnend ab dem Wartungsfenster 25.02.21 um 0:00 Uhr werden die Postfächer schrittweise migriert. Die Migration eines einzelnen Postfaches wird je nach Größe etwa 5 Minuten dauern, in Einzelfällen auch mal länger. Für einen Anwender kann dies folgende Auswirkungen haben:

 

  • Das Einloggen in ein gerade zu migrierendes Postfach ist nicht möglich. Dem Anwender wird empfohlen, die Anmeldung nach 10min erneut zu probieren. Es können also in dieser Zeit keine Mails gelesen oder verfasst werden. In dieser Zeit empfangene Nachrichten werden in einer Warteschlage gespeichert und direkt nach der Migration abgerufen.
  • Ist ein Anwender eingeloggt, wenn dessen Postfach gerade zur Migration ansteht, dann wird dieser ausgeloggt. Ist er gerade dabei, eine E-Mail zu verfassen, ist es unter Umständen möglich, dass das eben Verfasste verloren geht, sofern es nicht als Entwurf gespeichert wurde. Wir empfehlen daher, bei längeren E-Mails in dem betroffenen Zeitraum der Migration in einem externen Textverarbeitungsprogramm zu formulieren und abzuspeichern.

 

3. In den nachfolgenden Wochen beginnend ab der Wartungszeit donnerstags 0 Uhr wird am 04.03., 11.03. sowie 18.03. mit der Migration der nächsten Batches begonnen.

 

Einhergehend mit der Migration wird gleichzeitig der Internet Explorer 11 nicht mehr unterstützt. Microsoft hat die Weiterentwicklung bereits im Januar 2020 eingestellt. Eine weitere Nutzung dieses Browsers wäre damit unsicher. Vereine und Funktionäre können stattdessen neben dem Chromium-basierenden Microsoft Edge auch alle anderen gängigen Browser wie Mozilla FireFox oder Google Chrome stattdessen verwenden

Sonstiges
E-Postfach zieht um in die Cloud - Kurzfristige Ausfälle möglich
Der Umzug unseres E-Postfachsystems in die Cloud steht unmittelbar bevor. Neben der daraus resultierenden Performance-Steigerung des Gesamtsystems werden dadurch auch auch die internen Prozesse, wie das Datenbank-Cloning, effizienter gestaltet.   Um den Umzug zu gewährleisten sind einige technische bzw. organisatorische Schritte erforderlich. Um ...
x

E-Postfach zieht um in die Cloud - Kurzfristige Ausfälle möglich

Sonstiges
E-Postfach DFBnet

Der Umzug unseres E-Postfachsystems in die Cloud steht unmittelbar bevor. Neben der daraus resultierenden Performance-Steigerung des Gesamtsystems werden dadurch auch auch die internen Prozesse, wie das Datenbank-Cloning, effizienter gestaltet.

 

Um den Umzug zu gewährleisten sind einige technische bzw. organisatorische Schritte erforderlich. Um die Auswirkungen für die Anwender so gering wie möglich zu halten, wird versucht, so viel wie möglich im offiziellen Wartungsfenster donnerstags von 0 bis 6 Uhr ablaufen zu lassen.

 

Folgender Ablauf ist für die Migration der Postfächer vorgesehen

1. Im Wartungsfenster, Donnerstag 18.02.21 von 0:00 bis 6:00 Uhr, werden die ersten technischen Vorbereitungen getroffen. Dies hat für den Anwender keine unterschiedlichen Auswirkungen gegenüber anderen Wartungsfenstern.

 

2. Beginnend ab dem Wartungsfenster 25.02.21 um 0:00 Uhr werden die Postfächer schrittweise migriert. Die Migration eines einzelnen Postfaches wird je nach Größe etwa 5 Minuten dauern, in Einzelfällen auch mal länger. Für einen Anwender kann dies folgende Auswirkungen haben:

 

  • Das Einloggen in ein gerade zu migrierendes Postfach ist nicht möglich. Dem Anwender wird empfohlen, die Anmeldung nach 10min erneut zu probieren. Es können also in dieser Zeit keine Mails gelesen oder verfasst werden. In dieser Zeit empfangene Nachrichten werden in einer Warteschlage gespeichert und direkt nach der Migration abgerufen.
  • Ist ein Anwender eingeloggt, wenn dessen Postfach gerade zur Migration ansteht, dann wird dieser ausgeloggt. Ist er gerade dabei, eine E-Mail zu verfassen, ist es unter Umständen möglich, dass das eben Verfasste verloren geht, sofern es nicht als Entwurf gespeichert wurde. Wir empfehlen daher, bei längeren E-Mails in dem betroffenen Zeitraum der Migration in einem externen Textverarbeitungsprogramm zu formulieren und abzuspeichern.

 

3. In den nachfolgenden Wochen beginnend ab der Wartungszeit donnerstags 0 Uhr wird am 04.03., 11.03. sowie 18.03. mit der Migration der nächsten Batches begonnen.

 

Einhergehend mit der Migration wird gleichzeitig der Internet Explorer 11 nicht mehr unterstützt. Microsoft hat die Weiterentwicklung bereits im Januar 2020 eingestellt. Eine weitere Nutzung dieses Browsers wäre damit unsicher. Vereine und Funktionäre können stattdessen neben dem Chromium-basierenden Microsoft Edge auch alle anderen gängigen Browser wie Mozilla FireFox oder Google Chrome stattdessen verwenden

x

Vereinswettbewerb BÄM PLOPP BOOM 2021

Sonstiges
Vereinswettbewerb Bäm Plopp Boom

Bereits zum vierten Mal gibt der Landessportbund Rheinland-Pfalz e.V. den Startschuss für den Wettstreit um die besten Projekte für Nachwuchsleistungssportler der rheinland-pfälzischen Sportvereine mit Preisgeldern in Höhe von bis zu 10.000 Euro.

 

Der Anmeldezeitraum läuft noch bis zum 28. Februar 2021!

 

Überzeugt den Landessportbund  Rheinland-Pfalz mit der Anmeldung, dass Euer Projekt für 2021 das beste, kreativste und effektivste für den Nachwuchsleistungssport ist. Die aktuelle Situation mit Blick auf die COVID-19 Pandemie stellt für uns alle eine besondere Herausforderung dar. In diesem Zusammenhang gibt es sicherlich viele Punkte, in denen Euer Projekt der Nachwuchsarbeit Eures Vereins gerade unter Berücksichtigung der aktuellen Situation weiterhelfen kann.

 

BÄM PLOPP BOOM -

Bäm- voller Kraft & Köpfchen für euren Verein

Plopp – lasst eure Ideen aufploppen

Boom – überrascht uns & zeigt warum ihr die Besten seid

 

Das Anmeldeformular findet ihr hier zum Download. Die Anmeldung kann dem Landessportbund Rheinland-Pfalz auch gerne per Mail (info@baemploppboom.de) oder per Post (Stichwort: Bäm Plopp Boom) übermittelt werden.

 

Weitere Informationen gefällig? Dann schaut auf www.baemp­lopp­boom.de vorbei und mel­det euch noch bis zum 28. Feb­ruar 2021 an!

Sonstiges
Vereinswettbewerb BÄM PLOPP BOOM 2021
Bereits zum vierten Mal gibt der Landessportbund Rheinland-Pfalz e.V. den Startschuss für den Wettstreit um die besten Projekte für Nachwuchsleistungssportler der rheinland-pfälzischen Sportvereine mit Preisgeldern in Höhe von bis zu 10.000 Euro.   Der Anmeldezeitraum läuft noch bis zum 28. Februar 2021!   Überzeugt den Landessportbund  Rheinland ...
x

Vereinswettbewerb BÄM PLOPP BOOM 2021

Sonstiges
Vereinswettbewerb Bäm Plopp Boom

Bereits zum vierten Mal gibt der Landessportbund Rheinland-Pfalz e.V. den Startschuss für den Wettstreit um die besten Projekte für Nachwuchsleistungssportler der rheinland-pfälzischen Sportvereine mit Preisgeldern in Höhe von bis zu 10.000 Euro.

 

Der Anmeldezeitraum läuft noch bis zum 28. Februar 2021!

 

Überzeugt den Landessportbund  Rheinland-Pfalz mit der Anmeldung, dass Euer Projekt für 2021 das beste, kreativste und effektivste für den Nachwuchsleistungssport ist. Die aktuelle Situation mit Blick auf die COVID-19 Pandemie stellt für uns alle eine besondere Herausforderung dar. In diesem Zusammenhang gibt es sicherlich viele Punkte, in denen Euer Projekt der Nachwuchsarbeit Eures Vereins gerade unter Berücksichtigung der aktuellen Situation weiterhelfen kann.

 

BÄM PLOPP BOOM -

Bäm- voller Kraft & Köpfchen für euren Verein

Plopp – lasst eure Ideen aufploppen

Boom – überrascht uns & zeigt warum ihr die Besten seid

 

Das Anmeldeformular findet ihr hier zum Download. Die Anmeldung kann dem Landessportbund Rheinland-Pfalz auch gerne per Mail (info@baemploppboom.de) oder per Post (Stichwort: Bäm Plopp Boom) übermittelt werden.

 

Weitere Informationen gefällig? Dann schaut auf www.baemp­lopp­boom.de vorbei und mel­det euch noch bis zum 28. Feb­ruar 2021 an!

Sponsoren