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Jubiläen

16.04.2021Sonstiges

100 Jahre SV Kapellen-Drusweiler
Die Verantwortlichen des Sportvereines sind schon lange am Planen der Festlichkeiten anlässlich der 100jährigen Bestehens. Doch auch hier machte das Corona-Virus einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Das für Juni geplante Festbankett und ein für Juli geplantes Fußballturnier wurden bereits abgesetzt. Zumindest das Bankett soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
Acht Männer, Philipp Boell, Karl Bolz, Karl Ettel, Friedrich Hirschmann, Emil Kiefer, Karl Kiefer, Rudolf Kopf und Micheel Ottmann, gründeten 1921 im Gasthaus „Zum Rappen“ den Fußballverein Kapellen-Drusweiler. Der erste Vorsitzende Karl Ettel erzielte das erste Tor des neu gegründeten Vereines beim 1:0-Sieg gegen den ein Jahr älteren Nachbarverein aus Oberhausen. Finanziell stand der Verein zunächst auf schwachen Füßen, weswegen er vorübergehend dem Männergesangverein angegliedert wurde. Der erste Sportplatz war eine Gemeindewiese zwischen den Ortsteilen Eichenhof und Deutschhof weitab vom Dorfkern. Original der Umkleideraum, eine uralte hohle Weide, die vier Männer mit ihren ausgestreckten Armen kaum umspannen konnten..
1935 wurde der Spielbetrieb nach einer vorübergehenden Spielpause wieder aufgenommen. An der Drusweilerer Mühle wurde ein Sportplatz angelegt. Neues Vereinslokal war die Gaststätte „Cairati“. 1938 war wegen des Krieges bereits schon wieder Schluss und ging erst am 22. August 1954 weiter. Im Gasthaus „Zur Post“ wurde der Sportverein Kapellen-Drusweiler ieder ins Leben gerufen. Bürgermeister Friedrich Hirschmann und Adolf Schlüter, der zum Vorsitzenden gewählt wurde, trieben das voran. 60 Personen waren bei der Gründungsveranstaltung anwesend, wobei 11 Personen als Gründungsmitglieder aufgeführt waren. Ein Jahr später hatte der Verein bereits 109 Mitglieder. Schlüter wurde Jahre später Vorsitzender der Spielvereinigung Bad Bergzabern, blieb abger dem SV Kapellen-Drusweiler als Sponsor treu.
Der erste Erfolg im Fußball war 1959 der Aufstieg als Kreispokalsieger in die B-Klasse Bad Bergzabern nach dem Sieg gegen den TUS Waldhambach. Die weitere Entwicklung: 1967 wurde mit viel Eigenleistung das neue Sportheim mit Dusche, Umkleidetrakt und Gaststätte errichtet und gebührend eingeweiht.
1970 wurde eine Frauenmannschaft ins Leben gerufen. Ruth Gander, Inge Hirschmann, Brigitte Russy und Else Hoffmann waren einige der Spielerinnen, die fünf Jahre am Spielbetrieb teilnahmen. Die beste Platzierung war ein dritter Rang hinter den Teams aus Oberotterbach und Landau.
1980/81 ereichte man das Pokalendspiel des Fußballkreises Bad Bergzabern, unterlag aber dem SV Blau-Weiß Vorderweidenthal mit 2:3 Toren.
1987 fand in Bad Bergzabern ein Spiel des Karlsruher SC gegen die Kreisauswahl Bad Bergzabern statt. Grund: Finanzierung des geplanten Rasenplatz. Ein Jahr später spielt für den gleichen Zweck der Bunesligist SV Waldhof Mannheim gegen die Kreisauswahl und gewann knapp mit 1:0. Darüber macht sich der Bildzeitungs-KolumnistMax Merkel lustig: „Mit einer Elf aus ,Bild’-Reportern gewinne ich gegen die Kreisauswahl mit mindestens drei Toren Unterschied“, so sein Tenor. Daraufhin schrieb Jugendleiter Albert Sarter an Merkel: „Wir nehmen die Herausforderung an. Gewinnen Sie, geht das Geld an die Aktion ,Ein Herz für Kinder’, gewinnen wir, geht der Erlös auf das Spendenkonto für den neuen Sportplatz.“ Die Kreisauswahl zusammen gestellt vom Kreisvorsitzenden Walter Meyer gewann im Verbandsgemeindestadion in Bad Bergzabern mit 5:2 gegen die „Bild“-Elf. Es war ein großes Fest bei dem die C-Junioren-Auswahl des Kreises unter Leitung des Auswahltrainers Karl Schlimmer gegen die Auswahl des Kreises Pirmasens das Vorspiel bestritten hatte.
1989 begann der Bau des neuen Rasenplatzes. Platzwart wurde Günter Kuhn, der unzählige Stunden auf der Anlage verbrachte und dieses Amt noch heute zuverlässig ausübt.
1991 stand der SVK wieder im Kreispokalfinale und verlor erneut. Der SV Ingenheim war bei dem 1:4 die stärkere Mannschaft.
Im März 1992 wurde die Petanque-Abteilung „Hellschuh-Bouler“ gegründet. Diese Abteilung wuchs sehr schnell auf eine stattliche Größe. Mit dem 1. PC Meetjesland aus Gent/Belgien verbindet die Abteilung schon viele Jahre eine schöne Partnerschaft.
Bei der Aktion „Sportvereine gegen Rechts“ und "Fußball-Mehr als ein 1:0" wird der SV Kapellen-Drusweiler für die Integration von ausländischen Bürgern ebenso geehrt, wie für sein Naturschutzprojekt betreffs Fledermäusen.
2001 wurde die heute noch bestehende Damengymnastikgruppe ins Leben gerufen.
Mit Spielertrainer Harald Neumann, er spielte zuvor bei der TSG Jockgrim in der Landesliga, waren die Fußballer zweimal Vizemeister der B-Klasse Bad Bergzabern. 2002 und 2003 scheiterten sie in der Aufstiegsrelegation knapp am FVP Maximiliansau und am SV Büchelberg.
2006 werden die neuen Umkleidekabinen eingeweiht, der damalige Ministerpräsident Kurt Beck hielt die Festrede. 2008 organisierte der Verein in Zusammenarbeit mit Karl Schlimmer ein Benefizspiel für seinen schwer verunglückten Mittelstürmer Ruslan Krispenz. Die Promi-Truppe mit Olaf Marschall, Reinhard Stumpf und Hans-Günther Neues gewinnt 5:3 gegen eine AH-Auswahl. Für alle Beteiligten war dies ein unvergessliches Ereignis.
Sportlich lief es nicht mehr so gut und der SVK musste in die C-Klasse absteigen, kam wieder zurück, bevor der nächste Abstieg 2018 hingenommen werden musste. In der jetzt beendeten Saison war das Team Tabellenführer der C-Klasse-Gruppe West mit besten Aussichten auf den Aufstieg. Das verhinderte Corona. Da die Jugendarbeit vorbildlich ist können die Verantwortlichen in der kommenden Saison auf einen Aufstieg hoffen.
Sportlich besser machten es die „Alten Herren“, die in den verschiedensten Altersklassen einige Meisterschaften und Pokalerfolge feiern konnten. Dies liegt allerdings auch schon ein paar Jahre zurück. Aus Personalmangel ist man in diesem Bereich auf eine Spielgemeinschaft mit der SpVgg Bad Bergzabern eingegangen.
2014 konnte das neue Sportheim eingeweiht werden. Gesamtkosten: 360.000 Euro. 135.000 Euro erbrachten Mitglieder in über 3200 freiwilligen Arbeitsstunden.
Neben einer Frauen-Fitnessgruppe hat der Verein auch eine Theatergruppe. Sie sorgt mit Lustspielen regelmäßig für eine volle „Wasgau-Halle“ zum Beispiel bei den Weihnachtsfeiern.
Am längsten von bisher sieben Vorsitzenden, von 1976 bis 2002, war Otto Hirschmann im Amt. Sein Vater Friedrich war von 1958 bis 1972 Vorsitzender. Otto Hirschmanns Tochter Inge Huck ist seit über 40 Jahren in der Vereinsführung aktiv, jahrzehntelang als Jugendleiterin. Ihre Tochter Nadine Huck ist aktuell die Spielleiterin der Aktiven.
Der Vorsitzende Christian Schowalter, selbst auch schon im Kreisjugendausschuss tätig, führt den Verein seit zwei Legislaturperioden. Er geht mit positiven Gedanken in die Zukunft. In den nächsten Jahren rücken weitere Nachwuchsspieler in die Aktivität. Allein schon deswegen sollte die erste Mannschaft in den nächsten Jahren in die B-Klasse zurückkehren. Die Substanz ist da. Nur bei entsprechenden Erfolgen können die jungen talentierten Spieler im Verein gehalten werden.
338 Mitglieder hat der SV Kapellen-Drusweiler. Mehr als jeder dritte Einwohner der Doppelgemeinde ist also im Verein, der sich durch gute Kameradschaft, eine gute Jugendarbeit und sozialem Engagement auch in der Dorfgemeinschaft immer wieder bewährt. Die Zukunft sieht also nicht schlecht aus...

16. Apr. 2021
Sonstiges
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Jubiläen

16.04.2021Sonstiges

100 Jahre SV Kapellen-Drusweiler
Die Verantwortlichen des Sportvereines sind schon lange am Planen der Festlichkeiten anlässlich der 100jährigen Bestehens. Doch auch hier machte das Corona-Virus einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Das für Juni geplante Festbankett und ein für Juli geplantes Fußballturnier wurden bereits abgesetzt. Zumindest das Bankett soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
Acht Männer, Philipp Boell, Karl Bolz, Karl Ettel, Friedrich Hirschmann, Emil Kiefer, Karl Kiefer, Rudolf Kopf und Micheel Ottmann, gründeten 1921 im Gasthaus „Zum Rappen“ den Fußballverein Kapellen-Drusweiler. Der erste Vorsitzende Karl Ettel erzielte das erste Tor des neu gegründeten Vereines beim 1:0-Sieg gegen den ein Jahr älteren Nachbarverein aus Oberhausen. Finanziell stand der Verein zunächst auf schwachen Füßen, weswegen er vorübergehend dem Männergesangverein angegliedert wurde. Der erste Sportplatz war eine Gemeindewiese zwischen den Ortsteilen Eichenhof und Deutschhof weitab vom Dorfkern. Original der Umkleideraum, eine uralte hohle Weide, die vier Männer mit ihren ausgestreckten Armen kaum umspannen konnten..
1935 wurde der Spielbetrieb nach einer vorübergehenden Spielpause wieder aufgenommen. An der Drusweilerer Mühle wurde ein Sportplatz angelegt. Neues Vereinslokal war die Gaststätte „Cairati“. 1938 war wegen des Krieges bereits schon wieder Schluss und ging erst am 22. August 1954 weiter. Im Gasthaus „Zur Post“ wurde der Sportverein Kapellen-Drusweiler ieder ins Leben gerufen. Bürgermeister Friedrich Hirschmann und Adolf Schlüter, der zum Vorsitzenden gewählt wurde, trieben das voran. 60 Personen waren bei der Gründungsveranstaltung anwesend, wobei 11 Personen als Gründungsmitglieder aufgeführt waren. Ein Jahr später hatte der Verein bereits 109 Mitglieder. Schlüter wurde Jahre später Vorsitzender der Spielvereinigung Bad Bergzabern, blieb abger dem SV Kapellen-Drusweiler als Sponsor treu.
Der erste Erfolg im Fußball war 1959 der Aufstieg als Kreispokalsieger in die B-Klasse Bad Bergzabern nach dem Sieg gegen den TUS Waldhambach. Die weitere Entwicklung: 1967 wurde mit viel Eigenleistung das neue Sportheim mit Dusche, Umkleidetrakt und Gaststätte errichtet und gebührend eingeweiht.
1970 wurde eine Frauenmannschaft ins Leben gerufen. Ruth Gander, Inge Hirschmann, Brigitte Russy und Else Hoffmann waren einige der Spielerinnen, die fünf Jahre am Spielbetrieb teilnahmen. Die beste Platzierung war ein dritter Rang hinter den Teams aus Oberotterbach und Landau.
1980/81 ereichte man das Pokalendspiel des Fußballkreises Bad Bergzabern, unterlag aber dem SV Blau-Weiß Vorderweidenthal mit 2:3 Toren.
1987 fand in Bad Bergzabern ein Spiel des Karlsruher SC gegen die Kreisauswahl Bad Bergzabern statt. Grund: Finanzierung des geplanten Rasenplatz. Ein Jahr später spielt für den gleichen Zweck der Bunesligist SV Waldhof Mannheim gegen die Kreisauswahl und gewann knapp mit 1:0. Darüber macht sich der Bildzeitungs-KolumnistMax Merkel lustig: „Mit einer Elf aus ,Bild’-Reportern gewinne ich gegen die Kreisauswahl mit mindestens drei Toren Unterschied“, so sein Tenor. Daraufhin schrieb Jugendleiter Albert Sarter an Merkel: „Wir nehmen die Herausforderung an. Gewinnen Sie, geht das Geld an die Aktion ,Ein Herz für Kinder’, gewinnen wir, geht der Erlös auf das Spendenkonto für den neuen Sportplatz.“ Die Kreisauswahl zusammen gestellt vom Kreisvorsitzenden Walter Meyer gewann im Verbandsgemeindestadion in Bad Bergzabern mit 5:2 gegen die „Bild“-Elf. Es war ein großes Fest bei dem die C-Junioren-Auswahl des Kreises unter Leitung des Auswahltrainers Karl Schlimmer gegen die Auswahl des Kreises Pirmasens das Vorspiel bestritten hatte.
1989 begann der Bau des neuen Rasenplatzes. Platzwart wurde Günter Kuhn, der unzählige Stunden auf der Anlage verbrachte und dieses Amt noch heute zuverlässig ausübt.
1991 stand der SVK wieder im Kreispokalfinale und verlor erneut. Der SV Ingenheim war bei dem 1:4 die stärkere Mannschaft.
Im März 1992 wurde die Petanque-Abteilung „Hellschuh-Bouler“ gegründet. Diese Abteilung wuchs sehr schnell auf eine stattliche Größe. Mit dem 1. PC Meetjesland aus Gent/Belgien verbindet die Abteilung schon viele Jahre eine schöne Partnerschaft.
Bei der Aktion „Sportvereine gegen Rechts“ und "Fußball-Mehr als ein 1:0" wird der SV Kapellen-Drusweiler für die Integration von ausländischen Bürgern ebenso geehrt, wie für sein Naturschutzprojekt betreffs Fledermäusen.
2001 wurde die heute noch bestehende Damengymnastikgruppe ins Leben gerufen.
Mit Spielertrainer Harald Neumann, er spielte zuvor bei der TSG Jockgrim in der Landesliga, waren die Fußballer zweimal Vizemeister der B-Klasse Bad Bergzabern. 2002 und 2003 scheiterten sie in der Aufstiegsrelegation knapp am FVP Maximiliansau und am SV Büchelberg.
2006 werden die neuen Umkleidekabinen eingeweiht, der damalige Ministerpräsident Kurt Beck hielt die Festrede. 2008 organisierte der Verein in Zusammenarbeit mit Karl Schlimmer ein Benefizspiel für seinen schwer verunglückten Mittelstürmer Ruslan Krispenz. Die Promi-Truppe mit Olaf Marschall, Reinhard Stumpf und Hans-Günther Neues gewinnt 5:3 gegen eine AH-Auswahl. Für alle Beteiligten war dies ein unvergessliches Ereignis.
Sportlich lief es nicht mehr so gut und der SVK musste in die C-Klasse absteigen, kam wieder zurück, bevor der nächste Abstieg 2018 hingenommen werden musste. In der jetzt beendeten Saison war das Team Tabellenführer der C-Klasse-Gruppe West mit besten Aussichten auf den Aufstieg. Das verhinderte Corona. Da die Jugendarbeit vorbildlich ist können die Verantwortlichen in der kommenden Saison auf einen Aufstieg hoffen.
Sportlich besser machten es die „Alten Herren“, die in den verschiedensten Altersklassen einige Meisterschaften und Pokalerfolge feiern konnten. Dies liegt allerdings auch schon ein paar Jahre zurück. Aus Personalmangel ist man in diesem Bereich auf eine Spielgemeinschaft mit der SpVgg Bad Bergzabern eingegangen.
2014 konnte das neue Sportheim eingeweiht werden. Gesamtkosten: 360.000 Euro. 135.000 Euro erbrachten Mitglieder in über 3200 freiwilligen Arbeitsstunden.
Neben einer Frauen-Fitnessgruppe hat der Verein auch eine Theatergruppe. Sie sorgt mit Lustspielen regelmäßig für eine volle „Wasgau-Halle“ zum Beispiel bei den Weihnachtsfeiern.
Am längsten von bisher sieben Vorsitzenden, von 1976 bis 2002, war Otto Hirschmann im Amt. Sein Vater Friedrich war von 1958 bis 1972 Vorsitzender. Otto Hirschmanns Tochter Inge Huck ist seit über 40 Jahren in der Vereinsführung aktiv, jahrzehntelang als Jugendleiterin. Ihre Tochter Nadine Huck ist aktuell die Spielleiterin der Aktiven.
Der Vorsitzende Christian Schowalter, selbst auch schon im Kreisjugendausschuss tätig, führt den Verein seit zwei Legislaturperioden. Er geht mit positiven Gedanken in die Zukunft. In den nächsten Jahren rücken weitere Nachwuchsspieler in die Aktivität. Allein schon deswegen sollte die erste Mannschaft in den nächsten Jahren in die B-Klasse zurückkehren. Die Substanz ist da. Nur bei entsprechenden Erfolgen können die jungen talentierten Spieler im Verein gehalten werden.
338 Mitglieder hat der SV Kapellen-Drusweiler. Mehr als jeder dritte Einwohner der Doppelgemeinde ist also im Verein, der sich durch gute Kameradschaft, eine gute Jugendarbeit und sozialem Engagement auch in der Dorfgemeinschaft immer wieder bewährt. Die Zukunft sieht also nicht schlecht aus...

100 Jahre SV Kapellen-Drusweiler Die Verantwortlichen des Sportvereines sind schon lange am Planen der Festlichkeiten anlässlich der 100jährigen…
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Jubiläen

16. Apr. 2021Sonstiges

100 Jahre SV Kapellen-Drusweiler
Die Verantwortlichen des Sportvereines sind schon lange am Planen der Festlichkeiten anlässlich der 100jährigen Bestehens. Doch auch hier machte das Corona-Virus einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Das für Juni geplante Festbankett und ein für Juli geplantes Fußballturnier wurden bereits abgesetzt. Zumindest das Bankett soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
Acht Männer, Philipp Boell, Karl Bolz, Karl Ettel, Friedrich Hirschmann, Emil Kiefer, Karl Kiefer, Rudolf Kopf und Micheel Ottmann, gründeten 1921 im Gasthaus „Zum Rappen“ den Fußballverein Kapellen-Drusweiler. Der erste Vorsitzende Karl Ettel erzielte das erste Tor des neu gegründeten Vereines beim 1:0-Sieg gegen den ein Jahr älteren Nachbarverein aus Oberhausen. Finanziell stand der Verein zunächst auf schwachen Füßen, weswegen er vorübergehend dem Männergesangverein angegliedert wurde. Der erste Sportplatz war eine Gemeindewiese zwischen den Ortsteilen Eichenhof und Deutschhof weitab vom Dorfkern. Original der Umkleideraum, eine uralte hohle Weide, die vier Männer mit ihren ausgestreckten Armen kaum umspannen konnten..
1935 wurde der Spielbetrieb nach einer vorübergehenden Spielpause wieder aufgenommen. An der Drusweilerer Mühle wurde ein Sportplatz angelegt. Neues Vereinslokal war die Gaststätte „Cairati“. 1938 war wegen des Krieges bereits schon wieder Schluss und ging erst am 22. August 1954 weiter. Im Gasthaus „Zur Post“ wurde der Sportverein Kapellen-Drusweiler ieder ins Leben gerufen. Bürgermeister Friedrich Hirschmann und Adolf Schlüter, der zum Vorsitzenden gewählt wurde, trieben das voran. 60 Personen waren bei der Gründungsveranstaltung anwesend, wobei 11 Personen als Gründungsmitglieder aufgeführt waren. Ein Jahr später hatte der Verein bereits 109 Mitglieder. Schlüter wurde Jahre später Vorsitzender der Spielvereinigung Bad Bergzabern, blieb abger dem SV Kapellen-Drusweiler als Sponsor treu.
Der erste Erfolg im Fußball war 1959 der Aufstieg als Kreispokalsieger in die B-Klasse Bad Bergzabern nach dem Sieg gegen den TUS Waldhambach. Die weitere Entwicklung: 1967 wurde mit viel Eigenleistung das neue Sportheim mit Dusche, Umkleidetrakt und Gaststätte errichtet und gebührend eingeweiht.
1970 wurde eine Frauenmannschaft ins Leben gerufen. Ruth Gander, Inge Hirschmann, Brigitte Russy und Else Hoffmann waren einige der Spielerinnen, die fünf Jahre am Spielbetrieb teilnahmen. Die beste Platzierung war ein dritter Rang hinter den Teams aus Oberotterbach und Landau.
1980/81 ereichte man das Pokalendspiel des Fußballkreises Bad Bergzabern, unterlag aber dem SV Blau-Weiß Vorderweidenthal mit 2:3 Toren.
1987 fand in Bad Bergzabern ein Spiel des Karlsruher SC gegen die Kreisauswahl Bad Bergzabern statt. Grund: Finanzierung des geplanten Rasenplatz. Ein Jahr später spielt für den gleichen Zweck der Bunesligist SV Waldhof Mannheim gegen die Kreisauswahl und gewann knapp mit 1:0. Darüber macht sich der Bildzeitungs-KolumnistMax Merkel lustig: „Mit einer Elf aus ,Bild’-Reportern gewinne ich gegen die Kreisauswahl mit mindestens drei Toren Unterschied“, so sein Tenor. Daraufhin schrieb Jugendleiter Albert Sarter an Merkel: „Wir nehmen die Herausforderung an. Gewinnen Sie, geht das Geld an die Aktion ,Ein Herz für Kinder’, gewinnen wir, geht der Erlös auf das Spendenkonto für den neuen Sportplatz.“ Die Kreisauswahl zusammen gestellt vom Kreisvorsitzenden Walter Meyer gewann im Verbandsgemeindestadion in Bad Bergzabern mit 5:2 gegen die „Bild“-Elf. Es war ein großes Fest bei dem die C-Junioren-Auswahl des Kreises unter Leitung des Auswahltrainers Karl Schlimmer gegen die Auswahl des Kreises Pirmasens das Vorspiel bestritten hatte.
1989 begann der Bau des neuen Rasenplatzes. Platzwart wurde Günter Kuhn, der unzählige Stunden auf der Anlage verbrachte und dieses Amt noch heute zuverlässig ausübt.
1991 stand der SVK wieder im Kreispokalfinale und verlor erneut. Der SV Ingenheim war bei dem 1:4 die stärkere Mannschaft.
Im März 1992 wurde die Petanque-Abteilung „Hellschuh-Bouler“ gegründet. Diese Abteilung wuchs sehr schnell auf eine stattliche Größe. Mit dem 1. PC Meetjesland aus Gent/Belgien verbindet die Abteilung schon viele Jahre eine schöne Partnerschaft.
Bei der Aktion „Sportvereine gegen Rechts“ und "Fußball-Mehr als ein 1:0" wird der SV Kapellen-Drusweiler für die Integration von ausländischen Bürgern ebenso geehrt, wie für sein Naturschutzprojekt betreffs Fledermäusen.
2001 wurde die heute noch bestehende Damengymnastikgruppe ins Leben gerufen.
Mit Spielertrainer Harald Neumann, er spielte zuvor bei der TSG Jockgrim in der Landesliga, waren die Fußballer zweimal Vizemeister der B-Klasse Bad Bergzabern. 2002 und 2003 scheiterten sie in der Aufstiegsrelegation knapp am FVP Maximiliansau und am SV Büchelberg.
2006 werden die neuen Umkleidekabinen eingeweiht, der damalige Ministerpräsident Kurt Beck hielt die Festrede. 2008 organisierte der Verein in Zusammenarbeit mit Karl Schlimmer ein Benefizspiel für seinen schwer verunglückten Mittelstürmer Ruslan Krispenz. Die Promi-Truppe mit Olaf Marschall, Reinhard Stumpf und Hans-Günther Neues gewinnt 5:3 gegen eine AH-Auswahl. Für alle Beteiligten war dies ein unvergessliches Ereignis.
Sportlich lief es nicht mehr so gut und der SVK musste in die C-Klasse absteigen, kam wieder zurück, bevor der nächste Abstieg 2018 hingenommen werden musste. In der jetzt beendeten Saison war das Team Tabellenführer der C-Klasse-Gruppe West mit besten Aussichten auf den Aufstieg. Das verhinderte Corona. Da die Jugendarbeit vorbildlich ist können die Verantwortlichen in der kommenden Saison auf einen Aufstieg hoffen.
Sportlich besser machten es die „Alten Herren“, die in den verschiedensten Altersklassen einige Meisterschaften und Pokalerfolge feiern konnten. Dies liegt allerdings auch schon ein paar Jahre zurück. Aus Personalmangel ist man in diesem Bereich auf eine Spielgemeinschaft mit der SpVgg Bad Bergzabern eingegangen.
2014 konnte das neue Sportheim eingeweiht werden. Gesamtkosten: 360.000 Euro. 135.000 Euro erbrachten Mitglieder in über 3200 freiwilligen Arbeitsstunden.
Neben einer Frauen-Fitnessgruppe hat der Verein auch eine Theatergruppe. Sie sorgt mit Lustspielen regelmäßig für eine volle „Wasgau-Halle“ zum Beispiel bei den Weihnachtsfeiern.
Am längsten von bisher sieben Vorsitzenden, von 1976 bis 2002, war Otto Hirschmann im Amt. Sein Vater Friedrich war von 1958 bis 1972 Vorsitzender. Otto Hirschmanns Tochter Inge Huck ist seit über 40 Jahren in der Vereinsführung aktiv, jahrzehntelang als Jugendleiterin. Ihre Tochter Nadine Huck ist aktuell die Spielleiterin der Aktiven.
Der Vorsitzende Christian Schowalter, selbst auch schon im Kreisjugendausschuss tätig, führt den Verein seit zwei Legislaturperioden. Er geht mit positiven Gedanken in die Zukunft. In den nächsten Jahren rücken weitere Nachwuchsspieler in die Aktivität. Allein schon deswegen sollte die erste Mannschaft in den nächsten Jahren in die B-Klasse zurückkehren. Die Substanz ist da. Nur bei entsprechenden Erfolgen können die jungen talentierten Spieler im Verein gehalten werden.
338 Mitglieder hat der SV Kapellen-Drusweiler. Mehr als jeder dritte Einwohner der Doppelgemeinde ist also im Verein, der sich durch gute Kameradschaft, eine gute Jugendarbeit und sozialem Engagement auch in der Dorfgemeinschaft immer wieder bewährt. Die Zukunft sieht also nicht schlecht aus...

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Jubiläen

14.04.2021Sonstiges

75 Jahre SV Minfeld
Die französische Besatzungsmacht hatte ihr rigiden Bestimmungen betreffs einer Vereinsgründung gelockert und so gründeten am 9. Mai 1946 24 Männern im Gasthaus „Zum Lamm“ den Sportverein Minfeld. Sie wählten Alfred Schreiber zum ersten Vorsitzenden und Karl Kraft zu seinem Stellvertreter, der dann nach einem Jahr zum ersten Vorsitzenden aufstieg. Kraft und Alfred Schreiber waren die treibenden Kräfte der Vereinsgründung. Von den damaligen Gründungsmitgliedern lebt nur noch Heinz Beyer. Der 94-Jährige wohnt in Kaiserslautern hat aber noch regelmäßigen Kontakt in sein Heimatdorf.
Die Klärung der Sportplatzfrage zählte mit zu den größten Problemen der Anfangszeit, die die Vorstandschaft des SVM zu lösen hatte. Wegen Klagen von Anwohnern und der Flurbereinigung musste man sich eine neue Spielstätte suchen, die man auf der Südseite des ehemaligen oberen Panzergrabens fand. Der Untergrund bestand aus aufgeschüttetem Material und war für einen ordentlichen Spielbetrieb nicht geeignet. Erst 1953 stellte die Gemeinde ein Grundstück zur Verfügung, an der Jahnstraße liegt der Platz noch heute.
1954 erreichte man das Kreispokalendspiel der B-Klasse im Kreis Germersheim. Hier war man aber nicht erfolgreich. Das machte man dann aber 1961 besser. Den sportlichen Erfolg hat Walter Dreißigacker geprägt. Er erzielte 1961 jeweils zwei Treffer zum 2:1-Sieg im Kreispokalendspiel gegen Phönix Bellheim II und beim 4:3-Bezirkspokalerfolg gegen den SV Klingenmünster. In der Saison 1971/72 wurden die Blau-Weißen mit Spielertrainer Manfred Habitzreuther Meister der B-Klasse Germersheim. Sie konnten sich mit einer kurzen Unterbrechung fast vier Jahrzehnte in der Klasse darüber halten. 1991 dann der zweite Pokalerfolg durch ein 1:0 gegen den FC Berg in Büchelberg. Das Tor erzielte Volker Nuß. Top-Stürmer wie Michael Dreißigacker oder Hubert Sitter hielten dem Verein trotz Anfragen aus höheren Klassen immer die Treue.
Nach zwei Abstiegen hintereinander (2008 und 2009) musste der SVM den Gang in die C-Klasse antreten. Doch nach der zweiten Vizemeisterschaften (2013 und 2014) spielte die „goldenen Generation“ um Goalgetter Julian Müller eine erfolgreiche Relegation und es gelang der Durchmarsch in die A-Klasse. 15 Jahre konnte sich der SV in der A-Klasse halten. Trainer wie Hans Lannert, Sigi Merz oder Gustl Faltermann formten die Teams und den guten Ruf der Minfelder. Mit dem Aufstieg in die Bezirksliga in der vergangenen Spielzeit gelang dem Trainerduo Martin Kremer/Olaf Kuhn der sportlich größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Erwähnt werden soll auch die Meisterschaft der Reserve 1983 und 1989 und der Aufstieg der 2. Mannschaft vor drei Jahren in die C-Klasse.
In der jetzt beendeten Saison spielten beide Teams gegen den Abstieg. Die erste Mannschaft belegt bei Beendigung der Runde den siebten von 10 und die zweite Mannschaften den siebten von neun Plätzen. Vor allem im Sturm drückte der Schuh. Julian Müller war mit vier Treffern der erfolgreichste Schütze der ersten Mannschaft, Marco Hoffmann mit zwei Toren der der zweiten Mannschaft. Das sagt schon viel aus. Die zweite Mannschaft belegte in der Fairnesstabelle den ersten Platz, die erste Mannschaft lag in der Tabellenmitte.
Frauenfußball gibt es seit 1979 in Minfeld. Seit 1983 wird die Mannschaft ununterbrochen von Karl-Heinz Eberle gecoacht. Leistungsträgerinnen wie Sabine Völkel, Silke Hock oder Ina Hauser trugen maßgeblich zu fünf Meisterschaften und drei Bezirkspokalsiegen bei. Das Team war lange Jahre das Aushängeschild des SV Minfeld belegte regelmäßig einen Spitzenplatz in der Landesliga Vorderpfalz. In der Saison gelang dem Team um Torhüterin Anita Pfirrmann die Erringung der Meisterschaft in dieser Klasse. Auf einen Aufstieg verzichtete die Mannschaft. Zwischenzeitlich hat das Team Personalprobleme. Dank der guten Kameradschaft geht es aber weiter. In der beendeten Saison belegte die Mannschaft den achten von 12 Plätzen. Die meiste Einsatzzeiten hatten Romy Fosselmann, Johanna Kuntz und Nina Sprenger.
Die Alten Herren wurden als eine der Ersten im Fußballkreis Germersheim 1963 gegründet. Sie bilden aktuell eine Spielgemeinschaft mit dem TSV 08 Freckenfeld.
1954 sollte eine Leichtathletikabteilung gegründet werden. Aus verschiedenen Gründen kam es aber dann doch nicht dazu. 1966 wurde eine Judo-Abteilung ins Leben gerufen. Diese hatte allerdings nur kurze Zeit Bestand. Besser ging es mit der Tischtennis-Abteilung die 1969 gegründet worden war. Diese war über viele Jahre sehr erfolgreich. Dies trifft auch auf die Damen-Gymnastik-Abteilung zu, die drei Jahre zuvor gegründet worden war. Im Jubiläumsjahr existieren noch die Abteilungen Frauengymnastik und die jüngste Abteilung Badminton, die 1995 gegründet worden war.
Der Verein führte in den 1980er- Jahren, von Hans Seringer und Willi Frey organisiert, Volksläufe und Wanderungen mit über 500 Teilnehmern durch.
In den vergangenen 75 Jahren führten den Verein folgende Vorsitzende: Alfred Schreiber, Karl Kraft, Otto Centner, Johann Foos, Erwin Dries, Erich Weilbacher, Fritz Schreiber, Felix Liedtke, Hans und Rolf Seringer, Peter Frank und aktuell Achim Hock. Die aktuelle Vorstandschaft wird ergänzt durch Markus Seringer (2.Vors.), Hubert Sitter (Schatzmeister) und Jürgen Oerther (Schriftführer). Ralf Flick (Herren) und Karl-Heinz Eberle (Frauen) sind für den Spielbetrieb verantwortlich.
Der SVM ist fester Bestandteil des örtlichen Lebens. Er veranstaltet Knutfeste, Faschingsbälle, Jugendturniere sowie Leberknödel- und Rebknorzenessen. Der Verein investierte in den letzten Jahren auch in die Infrastruktur. So wurde ein Kleinspielfeld errichtet und zum Beispiel das Clubhausdach saniert.
Seit 2018 gibt es einen Förderverein unter der Leitung von Peter Frank. Der aktuelle stellvertretende Vorsitzende Markus Seringer sagt: „Wir sind für die Zukunft gut aufgestellt. Wir haben gesunde Strukturen, weil sich viele junge Fußballer auch außerhalb des Platzes einbringen.“
 
 

14. Apr. 2021
Sonstiges
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Jubiläen

14.04.2021Sonstiges

75 Jahre SV Minfeld
Die französische Besatzungsmacht hatte ihr rigiden Bestimmungen betreffs einer Vereinsgründung gelockert und so gründeten am 9. Mai 1946 24 Männern im Gasthaus „Zum Lamm“ den Sportverein Minfeld. Sie wählten Alfred Schreiber zum ersten Vorsitzenden und Karl Kraft zu seinem Stellvertreter, der dann nach einem Jahr zum ersten Vorsitzenden aufstieg. Kraft und Alfred Schreiber waren die treibenden Kräfte der Vereinsgründung. Von den damaligen Gründungsmitgliedern lebt nur noch Heinz Beyer. Der 94-Jährige wohnt in Kaiserslautern hat aber noch regelmäßigen Kontakt in sein Heimatdorf.
Die Klärung der Sportplatzfrage zählte mit zu den größten Problemen der Anfangszeit, die die Vorstandschaft des SVM zu lösen hatte. Wegen Klagen von Anwohnern und der Flurbereinigung musste man sich eine neue Spielstätte suchen, die man auf der Südseite des ehemaligen oberen Panzergrabens fand. Der Untergrund bestand aus aufgeschüttetem Material und war für einen ordentlichen Spielbetrieb nicht geeignet. Erst 1953 stellte die Gemeinde ein Grundstück zur Verfügung, an der Jahnstraße liegt der Platz noch heute.
1954 erreichte man das Kreispokalendspiel der B-Klasse im Kreis Germersheim. Hier war man aber nicht erfolgreich. Das machte man dann aber 1961 besser. Den sportlichen Erfolg hat Walter Dreißigacker geprägt. Er erzielte 1961 jeweils zwei Treffer zum 2:1-Sieg im Kreispokalendspiel gegen Phönix Bellheim II und beim 4:3-Bezirkspokalerfolg gegen den SV Klingenmünster. In der Saison 1971/72 wurden die Blau-Weißen mit Spielertrainer Manfred Habitzreuther Meister der B-Klasse Germersheim. Sie konnten sich mit einer kurzen Unterbrechung fast vier Jahrzehnte in der Klasse darüber halten. 1991 dann der zweite Pokalerfolg durch ein 1:0 gegen den FC Berg in Büchelberg. Das Tor erzielte Volker Nuß. Top-Stürmer wie Michael Dreißigacker oder Hubert Sitter hielten dem Verein trotz Anfragen aus höheren Klassen immer die Treue.
Nach zwei Abstiegen hintereinander (2008 und 2009) musste der SVM den Gang in die C-Klasse antreten. Doch nach der zweiten Vizemeisterschaften (2013 und 2014) spielte die „goldenen Generation“ um Goalgetter Julian Müller eine erfolgreiche Relegation und es gelang der Durchmarsch in die A-Klasse. 15 Jahre konnte sich der SV in der A-Klasse halten. Trainer wie Hans Lannert, Sigi Merz oder Gustl Faltermann formten die Teams und den guten Ruf der Minfelder. Mit dem Aufstieg in die Bezirksliga in der vergangenen Spielzeit gelang dem Trainerduo Martin Kremer/Olaf Kuhn der sportlich größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Erwähnt werden soll auch die Meisterschaft der Reserve 1983 und 1989 und der Aufstieg der 2. Mannschaft vor drei Jahren in die C-Klasse.
In der jetzt beendeten Saison spielten beide Teams gegen den Abstieg. Die erste Mannschaft belegt bei Beendigung der Runde den siebten von 10 und die zweite Mannschaften den siebten von neun Plätzen. Vor allem im Sturm drückte der Schuh. Julian Müller war mit vier Treffern der erfolgreichste Schütze der ersten Mannschaft, Marco Hoffmann mit zwei Toren der der zweiten Mannschaft. Das sagt schon viel aus. Die zweite Mannschaft belegte in der Fairnesstabelle den ersten Platz, die erste Mannschaft lag in der Tabellenmitte.
Frauenfußball gibt es seit 1979 in Minfeld. Seit 1983 wird die Mannschaft ununterbrochen von Karl-Heinz Eberle gecoacht. Leistungsträgerinnen wie Sabine Völkel, Silke Hock oder Ina Hauser trugen maßgeblich zu fünf Meisterschaften und drei Bezirkspokalsiegen bei. Das Team war lange Jahre das Aushängeschild des SV Minfeld belegte regelmäßig einen Spitzenplatz in der Landesliga Vorderpfalz. In der Saison gelang dem Team um Torhüterin Anita Pfirrmann die Erringung der Meisterschaft in dieser Klasse. Auf einen Aufstieg verzichtete die Mannschaft. Zwischenzeitlich hat das Team Personalprobleme. Dank der guten Kameradschaft geht es aber weiter. In der beendeten Saison belegte die Mannschaft den achten von 12 Plätzen. Die meiste Einsatzzeiten hatten Romy Fosselmann, Johanna Kuntz und Nina Sprenger.
Die Alten Herren wurden als eine der Ersten im Fußballkreis Germersheim 1963 gegründet. Sie bilden aktuell eine Spielgemeinschaft mit dem TSV 08 Freckenfeld.
1954 sollte eine Leichtathletikabteilung gegründet werden. Aus verschiedenen Gründen kam es aber dann doch nicht dazu. 1966 wurde eine Judo-Abteilung ins Leben gerufen. Diese hatte allerdings nur kurze Zeit Bestand. Besser ging es mit der Tischtennis-Abteilung die 1969 gegründet worden war. Diese war über viele Jahre sehr erfolgreich. Dies trifft auch auf die Damen-Gymnastik-Abteilung zu, die drei Jahre zuvor gegründet worden war. Im Jubiläumsjahr existieren noch die Abteilungen Frauengymnastik und die jüngste Abteilung Badminton, die 1995 gegründet worden war.
Der Verein führte in den 1980er- Jahren, von Hans Seringer und Willi Frey organisiert, Volksläufe und Wanderungen mit über 500 Teilnehmern durch.
In den vergangenen 75 Jahren führten den Verein folgende Vorsitzende: Alfred Schreiber, Karl Kraft, Otto Centner, Johann Foos, Erwin Dries, Erich Weilbacher, Fritz Schreiber, Felix Liedtke, Hans und Rolf Seringer, Peter Frank und aktuell Achim Hock. Die aktuelle Vorstandschaft wird ergänzt durch Markus Seringer (2.Vors.), Hubert Sitter (Schatzmeister) und Jürgen Oerther (Schriftführer). Ralf Flick (Herren) und Karl-Heinz Eberle (Frauen) sind für den Spielbetrieb verantwortlich.
Der SVM ist fester Bestandteil des örtlichen Lebens. Er veranstaltet Knutfeste, Faschingsbälle, Jugendturniere sowie Leberknödel- und Rebknorzenessen. Der Verein investierte in den letzten Jahren auch in die Infrastruktur. So wurde ein Kleinspielfeld errichtet und zum Beispiel das Clubhausdach saniert.
Seit 2018 gibt es einen Förderverein unter der Leitung von Peter Frank. Der aktuelle stellvertretende Vorsitzende Markus Seringer sagt: „Wir sind für die Zukunft gut aufgestellt. Wir haben gesunde Strukturen, weil sich viele junge Fußballer auch außerhalb des Platzes einbringen.“
 
 

75 Jahre SV Minfeld Die französische Besatzungsmacht hatte ihr rigiden Bestimmungen betreffs einer Vereinsgründung gelockert und so gründeten am 9.…
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Jubiläen

14. Apr. 2021Sonstiges

75 Jahre SV Minfeld
Die französische Besatzungsmacht hatte ihr rigiden Bestimmungen betreffs einer Vereinsgründung gelockert und so gründeten am 9. Mai 1946 24 Männern im Gasthaus „Zum Lamm“ den Sportverein Minfeld. Sie wählten Alfred Schreiber zum ersten Vorsitzenden und Karl Kraft zu seinem Stellvertreter, der dann nach einem Jahr zum ersten Vorsitzenden aufstieg. Kraft und Alfred Schreiber waren die treibenden Kräfte der Vereinsgründung. Von den damaligen Gründungsmitgliedern lebt nur noch Heinz Beyer. Der 94-Jährige wohnt in Kaiserslautern hat aber noch regelmäßigen Kontakt in sein Heimatdorf.
Die Klärung der Sportplatzfrage zählte mit zu den größten Problemen der Anfangszeit, die die Vorstandschaft des SVM zu lösen hatte. Wegen Klagen von Anwohnern und der Flurbereinigung musste man sich eine neue Spielstätte suchen, die man auf der Südseite des ehemaligen oberen Panzergrabens fand. Der Untergrund bestand aus aufgeschüttetem Material und war für einen ordentlichen Spielbetrieb nicht geeignet. Erst 1953 stellte die Gemeinde ein Grundstück zur Verfügung, an der Jahnstraße liegt der Platz noch heute.
1954 erreichte man das Kreispokalendspiel der B-Klasse im Kreis Germersheim. Hier war man aber nicht erfolgreich. Das machte man dann aber 1961 besser. Den sportlichen Erfolg hat Walter Dreißigacker geprägt. Er erzielte 1961 jeweils zwei Treffer zum 2:1-Sieg im Kreispokalendspiel gegen Phönix Bellheim II und beim 4:3-Bezirkspokalerfolg gegen den SV Klingenmünster. In der Saison 1971/72 wurden die Blau-Weißen mit Spielertrainer Manfred Habitzreuther Meister der B-Klasse Germersheim. Sie konnten sich mit einer kurzen Unterbrechung fast vier Jahrzehnte in der Klasse darüber halten. 1991 dann der zweite Pokalerfolg durch ein 1:0 gegen den FC Berg in Büchelberg. Das Tor erzielte Volker Nuß. Top-Stürmer wie Michael Dreißigacker oder Hubert Sitter hielten dem Verein trotz Anfragen aus höheren Klassen immer die Treue.
Nach zwei Abstiegen hintereinander (2008 und 2009) musste der SVM den Gang in die C-Klasse antreten. Doch nach der zweiten Vizemeisterschaften (2013 und 2014) spielte die „goldenen Generation“ um Goalgetter Julian Müller eine erfolgreiche Relegation und es gelang der Durchmarsch in die A-Klasse. 15 Jahre konnte sich der SV in der A-Klasse halten. Trainer wie Hans Lannert, Sigi Merz oder Gustl Faltermann formten die Teams und den guten Ruf der Minfelder. Mit dem Aufstieg in die Bezirksliga in der vergangenen Spielzeit gelang dem Trainerduo Martin Kremer/Olaf Kuhn der sportlich größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Erwähnt werden soll auch die Meisterschaft der Reserve 1983 und 1989 und der Aufstieg der 2. Mannschaft vor drei Jahren in die C-Klasse.
In der jetzt beendeten Saison spielten beide Teams gegen den Abstieg. Die erste Mannschaft belegt bei Beendigung der Runde den siebten von 10 und die zweite Mannschaften den siebten von neun Plätzen. Vor allem im Sturm drückte der Schuh. Julian Müller war mit vier Treffern der erfolgreichste Schütze der ersten Mannschaft, Marco Hoffmann mit zwei Toren der der zweiten Mannschaft. Das sagt schon viel aus. Die zweite Mannschaft belegte in der Fairnesstabelle den ersten Platz, die erste Mannschaft lag in der Tabellenmitte.
Frauenfußball gibt es seit 1979 in Minfeld. Seit 1983 wird die Mannschaft ununterbrochen von Karl-Heinz Eberle gecoacht. Leistungsträgerinnen wie Sabine Völkel, Silke Hock oder Ina Hauser trugen maßgeblich zu fünf Meisterschaften und drei Bezirkspokalsiegen bei. Das Team war lange Jahre das Aushängeschild des SV Minfeld belegte regelmäßig einen Spitzenplatz in der Landesliga Vorderpfalz. In der Saison gelang dem Team um Torhüterin Anita Pfirrmann die Erringung der Meisterschaft in dieser Klasse. Auf einen Aufstieg verzichtete die Mannschaft. Zwischenzeitlich hat das Team Personalprobleme. Dank der guten Kameradschaft geht es aber weiter. In der beendeten Saison belegte die Mannschaft den achten von 12 Plätzen. Die meiste Einsatzzeiten hatten Romy Fosselmann, Johanna Kuntz und Nina Sprenger.
Die Alten Herren wurden als eine der Ersten im Fußballkreis Germersheim 1963 gegründet. Sie bilden aktuell eine Spielgemeinschaft mit dem TSV 08 Freckenfeld.
1954 sollte eine Leichtathletikabteilung gegründet werden. Aus verschiedenen Gründen kam es aber dann doch nicht dazu. 1966 wurde eine Judo-Abteilung ins Leben gerufen. Diese hatte allerdings nur kurze Zeit Bestand. Besser ging es mit der Tischtennis-Abteilung die 1969 gegründet worden war. Diese war über viele Jahre sehr erfolgreich. Dies trifft auch auf die Damen-Gymnastik-Abteilung zu, die drei Jahre zuvor gegründet worden war. Im Jubiläumsjahr existieren noch die Abteilungen Frauengymnastik und die jüngste Abteilung Badminton, die 1995 gegründet worden war.
Der Verein führte in den 1980er- Jahren, von Hans Seringer und Willi Frey organisiert, Volksläufe und Wanderungen mit über 500 Teilnehmern durch.
In den vergangenen 75 Jahren führten den Verein folgende Vorsitzende: Alfred Schreiber, Karl Kraft, Otto Centner, Johann Foos, Erwin Dries, Erich Weilbacher, Fritz Schreiber, Felix Liedtke, Hans und Rolf Seringer, Peter Frank und aktuell Achim Hock. Die aktuelle Vorstandschaft wird ergänzt durch Markus Seringer (2.Vors.), Hubert Sitter (Schatzmeister) und Jürgen Oerther (Schriftführer). Ralf Flick (Herren) und Karl-Heinz Eberle (Frauen) sind für den Spielbetrieb verantwortlich.
Der SVM ist fester Bestandteil des örtlichen Lebens. Er veranstaltet Knutfeste, Faschingsbälle, Jugendturniere sowie Leberknödel- und Rebknorzenessen. Der Verein investierte in den letzten Jahren auch in die Infrastruktur. So wurde ein Kleinspielfeld errichtet und zum Beispiel das Clubhausdach saniert.
Seit 2018 gibt es einen Förderverein unter der Leitung von Peter Frank. Der aktuelle stellvertretende Vorsitzende Markus Seringer sagt: „Wir sind für die Zukunft gut aufgestellt. Wir haben gesunde Strukturen, weil sich viele junge Fußballer auch außerhalb des Platzes einbringen.“
 
 

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Goldene Ehrennadel für Roland Rothhaß

02.04.2021Ehrenamt

Roland Rothhaß ist seit 47 Jahren in Führungspositionen beim SV Klingenmünster tätig. Er fungierte als Spielleiter (1974 - 1989), Jugendleiter (1989 - 1992) und zweiter Vorsitzender (1992 - 2000). Seit dem Jahr 2000 ist er erster Vorsitzender seines Heimatvereins.
 
Für seine Verdienste um den Fußballsport überreichte ihm Kreisvorsitzender Karl Schlimmer am 31. März die Urkunde und die Ehrennadel in Gold des Südwestdeutschen Fußallverbandes. Schlimmer sagt: "Mit seiner ruhigen und besonnenen Art ist er ein vorbildlicher Sportsmann, der den Verein durch Höhen und Tiefen gesteuert hat. Für ihn ist Fair-Play nicht nur eine Phrase sondern ein absolutes Muss im gegenseitigen Umgang miteinander“.
 
Rothhaß wurde im Dezember 1948 in Klingenmünster geboren, dort besuchte er die Volksschule. Er spielte früh in der Schülermannschaft von Dorf-Lehrer Hafner und errang mehrere Kreismeisterschaften. 1963 trat er dem SV Klingenmünster bei und begann als Jugendspieler. Als Außenverteidiger wurde er 1968 aktivisiert, ein Jahr später feierte er die Meisterschaft in der B-Klasse Bad Bergzabern. Die Mitspieler waren zum Beispiel die Jungen Alfons Bernzott, Michael Schwamm und Erich Laux, aber auch die Routiniers Rolf Pietsch oder Erich Löhlein. "Damals durfte ich nicht über die Mittellinie, das Ausschalten des gegnerischen Stürmers war oberstes Gebot", erinnert sich Rothhaß. 1970 heiratete er seine Frau Anne und legte eine dreijährige Pause ein. Dies war das „Eheversprechen“ gegenüber seine Frau Anne. 1974 kehrte er in den Spielbetrieb zurück und übernahm zusätzlich das Amt des Spielleiters. Die späten 1970er Jahre waren schwierig und von sportlichem Misserfolg geprägt. Die B-Klasse wurde nur mit Mühe gehalten, in der Saison 1976/77 sogar erst am letzten Spieltag durch ein 1:0 beim SV Spirkelbach. Doch 1979 trug die Jugendarbeit von Erich Löhlein Früchte. Die "goldene Generation" um Akteure wie Jürgen Braun, Klaus Christmann, Werner Gutfreund, Holger Lang oder Manfred Zimpelmann stieß zur Aktivität, die sportliche Blütezeit der Blau-Weißen begann. 1980 gewannen sie den Kreis- und Bezirkspokal. Routiniers wie Alfons Bernzott, Reiner Rega und Karl Schlimmer schlossen sich ein Jahr später dem SVK an. Am Ende standen zuerst der Aufstieg in die A-Klasse und dann zwei Jahre später der Aufstieg in die Bezirksliga. Von 1983 - 1986 spielten sie in der Bezirksliga. Rothhaß beendete seine aktvie Karriere erst mit 40 Jahren, zuletzt spielte er meist in der zweiten Mannschaft. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen drängte er bei der Gemeinde auf einen dringend notwendig gewordenen neuen Sportplatz, das alte Terrain im Ortszentrum an der Klingbachhalle war schon lange nicht mehr zwitgemäß. Schließlich sprach der damalige Ortsbürgermeister Peter Paul ein Machtwort, die Gemeinde kaufte das Gelände in den Wahlen und den Langwiesen. 1981 begann der Bau des neuen Rasenplatzes, Rothhaß half von Beginn an tatkräftig mit. Zur Spielzeit 1983/84 war der Platz bereits fertiggestellt. Eine weitere schwierige Zeit galt es für Rothhaß zu Beginn der 2010er Jahre zu bewältigen. Der SVK hatte zahlreiche Spieler mit Migrantenhintergrund aus dem Raum Germersheim verpflichtet. Diese verließen den Verein auf einen Schlag wieder. Vor allem mit der Hilfe von Gerd Preßler gelang es auch diese Krise zu meistern. Rothhaß meint: "Wenn man sehr lange in der Vereinsführung ist, muss man kompromissfähig sein. Ich wollte immer, dass es zu keinen Streitigkeiten kam und alles im sauberen Rahmen ablief." Als Vereinspräsident hat sich Rothhaß aus den sportlichen Belangen herausgehalten. Er sorgte hauptsächlich für Sponsoren und vernünftige wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Der Verein ist aktuell schuldenfrei. Jeden Tag verbringt der Rentner mehrere Stunden auf dem Gelände des Klingbachstadions, um die große Anlage in Ordnung zu halten. Im kommenden Jahr will er sein Amt in jüngere Hände legen, ein letztes großes Ziel ist die Installierung einer energiesparenden LED-Flutlichtanlage. "Ich habe meine Familie in all den Jahren schon vernachlässigt. Ich möchte ihr nun noch etwas zurückgeben", so Rothhaß, der im März 2009 durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Landesehrennadel verliehen bekam. Rothhaß machte auch ein Vierteljahrhundert, ab 1967, als Gitarrist und Sänger der Band "Flamingos" Tanzmusik. Die bekannte Kapelle spielte regelmäßig in der heimischen Klingbachhalle oder in den Landauer Stadtdörfern Arzheim oder Wollmesheim zum Tanz auf.
 
Mit den "Schoppesängern", ein elfköpfiger Männerchor mit Instrumenten, tritt er heute noch auf. Die Spenden bei den Auftritten zur Kerwe oder zum Weinstraßen-Erlebnistag gehen meist für einen guten Zweck an die Ortsgemeinde bzw. die örtlichen Vereine. Rothhaß ist auch politisch aktiv, 1994 trat er in die CDU ein. Er nennt Gründe: "Die Parteizugehörigkeit hat für mich nie eine Rolle gespielt. Es war mir wichtig, gemeinsam etwas Nachhaltiges für Mensch und Natur in meinem Heimatdorf zu erreichen." Seit 28 Jahren ist er Mitglied des Gemeinderates, aktuell als Fraktionsvorsitzender. Er saß auch 15 Jahre, von 2003 - 2018, im Bad Bergzaberner Verbandsgemeinderat. 1963 begann er eine Lehre als Elektroinstallateur im Ort bei der Firma Erich Löhlein. 49 Jahre blieb er. Er verrichtete hauptsächlich Kundendienst an sogenannten „Weissgeräten“, wie Spül- und Waschmaschinen, Kühlschränken und Elektroherden. Er ist heute noch dort auf 450-Euro-Basis bei der Firma angestellt.
 
Aktuell ist er "Bauleiter" bei seinem Sohn, der in unmittelbarer Nähe einen Neubau errichtet. Dort verbringt Rothhaß viele Stunden. Er hat vier erwachsene Söhne und sechs Enkelkinder. 
 
 
 

02. Apr. 2021
Ehrenamt
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Goldene Ehrennadel für Roland Rothhaß

02.04.2021Ehrenamt

Roland Rothhaß ist seit 47 Jahren in Führungspositionen beim SV Klingenmünster tätig. Er fungierte als Spielleiter (1974 - 1989), Jugendleiter (1989 - 1992) und zweiter Vorsitzender (1992 - 2000). Seit dem Jahr 2000 ist er erster Vorsitzender seines Heimatvereins.
 
Für seine Verdienste um den Fußballsport überreichte ihm Kreisvorsitzender Karl Schlimmer am 31. März die Urkunde und die Ehrennadel in Gold des Südwestdeutschen Fußallverbandes. Schlimmer sagt: "Mit seiner ruhigen und besonnenen Art ist er ein vorbildlicher Sportsmann, der den Verein durch Höhen und Tiefen gesteuert hat. Für ihn ist Fair-Play nicht nur eine Phrase sondern ein absolutes Muss im gegenseitigen Umgang miteinander“.
 
Rothhaß wurde im Dezember 1948 in Klingenmünster geboren, dort besuchte er die Volksschule. Er spielte früh in der Schülermannschaft von Dorf-Lehrer Hafner und errang mehrere Kreismeisterschaften. 1963 trat er dem SV Klingenmünster bei und begann als Jugendspieler. Als Außenverteidiger wurde er 1968 aktivisiert, ein Jahr später feierte er die Meisterschaft in der B-Klasse Bad Bergzabern. Die Mitspieler waren zum Beispiel die Jungen Alfons Bernzott, Michael Schwamm und Erich Laux, aber auch die Routiniers Rolf Pietsch oder Erich Löhlein. "Damals durfte ich nicht über die Mittellinie, das Ausschalten des gegnerischen Stürmers war oberstes Gebot", erinnert sich Rothhaß. 1970 heiratete er seine Frau Anne und legte eine dreijährige Pause ein. Dies war das „Eheversprechen“ gegenüber seine Frau Anne. 1974 kehrte er in den Spielbetrieb zurück und übernahm zusätzlich das Amt des Spielleiters. Die späten 1970er Jahre waren schwierig und von sportlichem Misserfolg geprägt. Die B-Klasse wurde nur mit Mühe gehalten, in der Saison 1976/77 sogar erst am letzten Spieltag durch ein 1:0 beim SV Spirkelbach. Doch 1979 trug die Jugendarbeit von Erich Löhlein Früchte. Die "goldene Generation" um Akteure wie Jürgen Braun, Klaus Christmann, Werner Gutfreund, Holger Lang oder Manfred Zimpelmann stieß zur Aktivität, die sportliche Blütezeit der Blau-Weißen begann. 1980 gewannen sie den Kreis- und Bezirkspokal. Routiniers wie Alfons Bernzott, Reiner Rega und Karl Schlimmer schlossen sich ein Jahr später dem SVK an. Am Ende standen zuerst der Aufstieg in die A-Klasse und dann zwei Jahre später der Aufstieg in die Bezirksliga. Von 1983 - 1986 spielten sie in der Bezirksliga. Rothhaß beendete seine aktvie Karriere erst mit 40 Jahren, zuletzt spielte er meist in der zweiten Mannschaft. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen drängte er bei der Gemeinde auf einen dringend notwendig gewordenen neuen Sportplatz, das alte Terrain im Ortszentrum an der Klingbachhalle war schon lange nicht mehr zwitgemäß. Schließlich sprach der damalige Ortsbürgermeister Peter Paul ein Machtwort, die Gemeinde kaufte das Gelände in den Wahlen und den Langwiesen. 1981 begann der Bau des neuen Rasenplatzes, Rothhaß half von Beginn an tatkräftig mit. Zur Spielzeit 1983/84 war der Platz bereits fertiggestellt. Eine weitere schwierige Zeit galt es für Rothhaß zu Beginn der 2010er Jahre zu bewältigen. Der SVK hatte zahlreiche Spieler mit Migrantenhintergrund aus dem Raum Germersheim verpflichtet. Diese verließen den Verein auf einen Schlag wieder. Vor allem mit der Hilfe von Gerd Preßler gelang es auch diese Krise zu meistern. Rothhaß meint: "Wenn man sehr lange in der Vereinsführung ist, muss man kompromissfähig sein. Ich wollte immer, dass es zu keinen Streitigkeiten kam und alles im sauberen Rahmen ablief." Als Vereinspräsident hat sich Rothhaß aus den sportlichen Belangen herausgehalten. Er sorgte hauptsächlich für Sponsoren und vernünftige wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Der Verein ist aktuell schuldenfrei. Jeden Tag verbringt der Rentner mehrere Stunden auf dem Gelände des Klingbachstadions, um die große Anlage in Ordnung zu halten. Im kommenden Jahr will er sein Amt in jüngere Hände legen, ein letztes großes Ziel ist die Installierung einer energiesparenden LED-Flutlichtanlage. "Ich habe meine Familie in all den Jahren schon vernachlässigt. Ich möchte ihr nun noch etwas zurückgeben", so Rothhaß, der im März 2009 durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Landesehrennadel verliehen bekam. Rothhaß machte auch ein Vierteljahrhundert, ab 1967, als Gitarrist und Sänger der Band "Flamingos" Tanzmusik. Die bekannte Kapelle spielte regelmäßig in der heimischen Klingbachhalle oder in den Landauer Stadtdörfern Arzheim oder Wollmesheim zum Tanz auf.
 
Mit den "Schoppesängern", ein elfköpfiger Männerchor mit Instrumenten, tritt er heute noch auf. Die Spenden bei den Auftritten zur Kerwe oder zum Weinstraßen-Erlebnistag gehen meist für einen guten Zweck an die Ortsgemeinde bzw. die örtlichen Vereine. Rothhaß ist auch politisch aktiv, 1994 trat er in die CDU ein. Er nennt Gründe: "Die Parteizugehörigkeit hat für mich nie eine Rolle gespielt. Es war mir wichtig, gemeinsam etwas Nachhaltiges für Mensch und Natur in meinem Heimatdorf zu erreichen." Seit 28 Jahren ist er Mitglied des Gemeinderates, aktuell als Fraktionsvorsitzender. Er saß auch 15 Jahre, von 2003 - 2018, im Bad Bergzaberner Verbandsgemeinderat. 1963 begann er eine Lehre als Elektroinstallateur im Ort bei der Firma Erich Löhlein. 49 Jahre blieb er. Er verrichtete hauptsächlich Kundendienst an sogenannten „Weissgeräten“, wie Spül- und Waschmaschinen, Kühlschränken und Elektroherden. Er ist heute noch dort auf 450-Euro-Basis bei der Firma angestellt.
 
Aktuell ist er "Bauleiter" bei seinem Sohn, der in unmittelbarer Nähe einen Neubau errichtet. Dort verbringt Rothhaß viele Stunden. Er hat vier erwachsene Söhne und sechs Enkelkinder. 
 
 
 

Roland Rothhaß ist seit 47 Jahren in Führungspositionen beim SV Klingenmünster tätig. Er fungierte als Spielleiter (1974 - 1989), Jugendleiter (1989…
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Goldene Ehrennadel für Roland Rothhaß

02. Apr. 2021Ehrenamt

Roland Rothhaß ist seit 47 Jahren in Führungspositionen beim SV Klingenmünster tätig. Er fungierte als Spielleiter (1974 - 1989), Jugendleiter (1989 - 1992) und zweiter Vorsitzender (1992 - 2000). Seit dem Jahr 2000 ist er erster Vorsitzender seines Heimatvereins.
 
Für seine Verdienste um den Fußballsport überreichte ihm Kreisvorsitzender Karl Schlimmer am 31. März die Urkunde und die Ehrennadel in Gold des Südwestdeutschen Fußallverbandes. Schlimmer sagt: "Mit seiner ruhigen und besonnenen Art ist er ein vorbildlicher Sportsmann, der den Verein durch Höhen und Tiefen gesteuert hat. Für ihn ist Fair-Play nicht nur eine Phrase sondern ein absolutes Muss im gegenseitigen Umgang miteinander“.
 
Rothhaß wurde im Dezember 1948 in Klingenmünster geboren, dort besuchte er die Volksschule. Er spielte früh in der Schülermannschaft von Dorf-Lehrer Hafner und errang mehrere Kreismeisterschaften. 1963 trat er dem SV Klingenmünster bei und begann als Jugendspieler. Als Außenverteidiger wurde er 1968 aktivisiert, ein Jahr später feierte er die Meisterschaft in der B-Klasse Bad Bergzabern. Die Mitspieler waren zum Beispiel die Jungen Alfons Bernzott, Michael Schwamm und Erich Laux, aber auch die Routiniers Rolf Pietsch oder Erich Löhlein. "Damals durfte ich nicht über die Mittellinie, das Ausschalten des gegnerischen Stürmers war oberstes Gebot", erinnert sich Rothhaß. 1970 heiratete er seine Frau Anne und legte eine dreijährige Pause ein. Dies war das „Eheversprechen“ gegenüber seine Frau Anne. 1974 kehrte er in den Spielbetrieb zurück und übernahm zusätzlich das Amt des Spielleiters. Die späten 1970er Jahre waren schwierig und von sportlichem Misserfolg geprägt. Die B-Klasse wurde nur mit Mühe gehalten, in der Saison 1976/77 sogar erst am letzten Spieltag durch ein 1:0 beim SV Spirkelbach. Doch 1979 trug die Jugendarbeit von Erich Löhlein Früchte. Die "goldene Generation" um Akteure wie Jürgen Braun, Klaus Christmann, Werner Gutfreund, Holger Lang oder Manfred Zimpelmann stieß zur Aktivität, die sportliche Blütezeit der Blau-Weißen begann. 1980 gewannen sie den Kreis- und Bezirkspokal. Routiniers wie Alfons Bernzott, Reiner Rega und Karl Schlimmer schlossen sich ein Jahr später dem SVK an. Am Ende standen zuerst der Aufstieg in die A-Klasse und dann zwei Jahre später der Aufstieg in die Bezirksliga. Von 1983 - 1986 spielten sie in der Bezirksliga. Rothhaß beendete seine aktvie Karriere erst mit 40 Jahren, zuletzt spielte er meist in der zweiten Mannschaft. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen drängte er bei der Gemeinde auf einen dringend notwendig gewordenen neuen Sportplatz, das alte Terrain im Ortszentrum an der Klingbachhalle war schon lange nicht mehr zwitgemäß. Schließlich sprach der damalige Ortsbürgermeister Peter Paul ein Machtwort, die Gemeinde kaufte das Gelände in den Wahlen und den Langwiesen. 1981 begann der Bau des neuen Rasenplatzes, Rothhaß half von Beginn an tatkräftig mit. Zur Spielzeit 1983/84 war der Platz bereits fertiggestellt. Eine weitere schwierige Zeit galt es für Rothhaß zu Beginn der 2010er Jahre zu bewältigen. Der SVK hatte zahlreiche Spieler mit Migrantenhintergrund aus dem Raum Germersheim verpflichtet. Diese verließen den Verein auf einen Schlag wieder. Vor allem mit der Hilfe von Gerd Preßler gelang es auch diese Krise zu meistern. Rothhaß meint: "Wenn man sehr lange in der Vereinsführung ist, muss man kompromissfähig sein. Ich wollte immer, dass es zu keinen Streitigkeiten kam und alles im sauberen Rahmen ablief." Als Vereinspräsident hat sich Rothhaß aus den sportlichen Belangen herausgehalten. Er sorgte hauptsächlich für Sponsoren und vernünftige wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Der Verein ist aktuell schuldenfrei. Jeden Tag verbringt der Rentner mehrere Stunden auf dem Gelände des Klingbachstadions, um die große Anlage in Ordnung zu halten. Im kommenden Jahr will er sein Amt in jüngere Hände legen, ein letztes großes Ziel ist die Installierung einer energiesparenden LED-Flutlichtanlage. "Ich habe meine Familie in all den Jahren schon vernachlässigt. Ich möchte ihr nun noch etwas zurückgeben", so Rothhaß, der im März 2009 durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Landesehrennadel verliehen bekam. Rothhaß machte auch ein Vierteljahrhundert, ab 1967, als Gitarrist und Sänger der Band "Flamingos" Tanzmusik. Die bekannte Kapelle spielte regelmäßig in der heimischen Klingbachhalle oder in den Landauer Stadtdörfern Arzheim oder Wollmesheim zum Tanz auf.
 
Mit den "Schoppesängern", ein elfköpfiger Männerchor mit Instrumenten, tritt er heute noch auf. Die Spenden bei den Auftritten zur Kerwe oder zum Weinstraßen-Erlebnistag gehen meist für einen guten Zweck an die Ortsgemeinde bzw. die örtlichen Vereine. Rothhaß ist auch politisch aktiv, 1994 trat er in die CDU ein. Er nennt Gründe: "Die Parteizugehörigkeit hat für mich nie eine Rolle gespielt. Es war mir wichtig, gemeinsam etwas Nachhaltiges für Mensch und Natur in meinem Heimatdorf zu erreichen." Seit 28 Jahren ist er Mitglied des Gemeinderates, aktuell als Fraktionsvorsitzender. Er saß auch 15 Jahre, von 2003 - 2018, im Bad Bergzaberner Verbandsgemeinderat. 1963 begann er eine Lehre als Elektroinstallateur im Ort bei der Firma Erich Löhlein. 49 Jahre blieb er. Er verrichtete hauptsächlich Kundendienst an sogenannten „Weissgeräten“, wie Spül- und Waschmaschinen, Kühlschränken und Elektroherden. Er ist heute noch dort auf 450-Euro-Basis bei der Firma angestellt.
 
Aktuell ist er "Bauleiter" bei seinem Sohn, der in unmittelbarer Nähe einen Neubau errichtet. Dort verbringt Rothhaß viele Stunden. Er hat vier erwachsene Söhne und sechs Enkelkinder. 
 
 
 

SWFV Meldungen

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Präsidium des SWFV: Spielbetrieb 2020/2021

Spielbetrieb
SWFV-Logo

Das Präsidium des SWFV hat sich bei seiner Videokonferenz am 10.03.21 mit den zeitlichen Möglichkeiten des Wiedereinstiegs in ein unbeschränktes Mannschaftstraining und den laufenden Wettbewerb beschäftigt.  

 
Beides ist nach der noch bis 28.03.2021 geltenden 17. Corona-Verordnung derzeit nicht zulässig. Die politisch beschlossenen Öffnungsschritte, insbesondere der 5. Öffnungsschritt, der zum 05.04.2021 zumindest uneingeschränktes Training erlauben würde, steht noch unter dem Vorbehalt der tatsächlichen rechtlichen Umsetzung. Außerdem bleiben je nach Inzidenzwerten zusätzliche einschränkende kommunale Verfügungen möglich.

 

Das Präsidium gelangt zu der Auffassung, dass eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs spätestens Anfang Mai erfolgen muss, um einen rechtzeitigen Abschluss der Runde mit Wertung zu erreichen. Das bedeutet, dass auch ein uneingeschränktes Mannschaftstraining spätestens Anfang April möglich sein muss. Werden diese Voraussetzungen erfüllt, wird das Präsidium zusätzliche Kriterien für eine Wertung in den einzelnen Klassen über die Spielordnung festlegen. Werden diese Voraussetzungen nicht erreicht, steht eine vorzeitige Beendigung ohne Wertung der Spielzeit zur Entscheidung an.

 

Vor dem Hintergrund der schon angekündigten politischen Entscheidungen und Umsetzungen hat das Präsidium nach intensiver Beratung und Abwägung mehrheitlich entschieden, erst am 07.04.2021 eine abschließende Gesamtbewertung vorzunehmen.

 

Spielbetrieb
Präsidium des SWFV: Spielbetrieb 2020/2021
Das Präsidium des SWFV hat sich bei seiner Videokonferenz am 10.03.21 mit den zeitlichen Möglichkeiten des Wiedereinstiegs in ein unbeschränktes Mannschaftstraining und den laufenden Wettbewerb beschäftigt.    
Beides ist nach der noch bis 28.03.2021 geltenden 17. Corona-Verordnung derzeit nicht zulässig. Die politisch beschlossenen ...
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Präsidium des SWFV: Spielbetrieb 2020/2021

Spielbetrieb
SWFV-Logo

Das Präsidium des SWFV hat sich bei seiner Videokonferenz am 10.03.21 mit den zeitlichen Möglichkeiten des Wiedereinstiegs in ein unbeschränktes Mannschaftstraining und den laufenden Wettbewerb beschäftigt.  

 
Beides ist nach der noch bis 28.03.2021 geltenden 17. Corona-Verordnung derzeit nicht zulässig. Die politisch beschlossenen Öffnungsschritte, insbesondere der 5. Öffnungsschritt, der zum 05.04.2021 zumindest uneingeschränktes Training erlauben würde, steht noch unter dem Vorbehalt der tatsächlichen rechtlichen Umsetzung. Außerdem bleiben je nach Inzidenzwerten zusätzliche einschränkende kommunale Verfügungen möglich.

 

Das Präsidium gelangt zu der Auffassung, dass eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs spätestens Anfang Mai erfolgen muss, um einen rechtzeitigen Abschluss der Runde mit Wertung zu erreichen. Das bedeutet, dass auch ein uneingeschränktes Mannschaftstraining spätestens Anfang April möglich sein muss. Werden diese Voraussetzungen erfüllt, wird das Präsidium zusätzliche Kriterien für eine Wertung in den einzelnen Klassen über die Spielordnung festlegen. Werden diese Voraussetzungen nicht erreicht, steht eine vorzeitige Beendigung ohne Wertung der Spielzeit zur Entscheidung an.

 

Vor dem Hintergrund der schon angekündigten politischen Entscheidungen und Umsetzungen hat das Präsidium nach intensiver Beratung und Abwägung mehrheitlich entschieden, erst am 07.04.2021 eine abschließende Gesamtbewertung vorzunehmen.

 

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Amtierender Kreisjugendausschuss Südpfalz im Amt bestätigt

Ehrenamt
Kreisjugendausschuss Südpfalz

Am Freitag, den 05.03.2021, fand der Kreisjugendtag Südpfalz in virtueller Form statt. Von 53 wahlberechtigten Vereinen waren 34 der Einladung zum Login in die beiden Programme Zoom (Videokonferenzsystem) und teambits (Online-Abstimmungstool) gefolgt.

 

Als Vorsitzender des Kreisjugendausschusses wurde mit Werner Müller der Amtsinhaber einstimmig wiedergewählt. Als neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisjugendausschusses wählten die Stimmberechtigten Andreas Adel. Arno Frey, welcher bisher als Stellvertreter tätig war, gehört dem Ausschuss zukünftig als Beisitzer an.

 

Komplettiert wird der Ausschuss durch die Beisitzerinnen und Beisitzer Florian Höfler, Dieter Kadel, Angelika Schermer, Peter Schlimmer und Ralf Wiss.

Ehrenamt
Amtierender Kreisjugendausschuss Südpfalz im Amt bestätigt
Am Freitag, den 05.03.2021, fand der Kreisjugendtag Südpfalz in virtueller Form statt. Von 53 wahlberechtigten Vereinen waren 34 der Einladung zum Login in die beiden Programme Zoom (Videokonferenzsystem) und teambits (Online-Abstimmungstool) gefolgt.   Als Vorsitzender des Kreisjugendausschusses wurde mit Werner Müller der Amtsinhaber einstimmig ...
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Amtierender Kreisjugendausschuss Südpfalz im Amt bestätigt

Ehrenamt
Kreisjugendausschuss Südpfalz

Am Freitag, den 05.03.2021, fand der Kreisjugendtag Südpfalz in virtueller Form statt. Von 53 wahlberechtigten Vereinen waren 34 der Einladung zum Login in die beiden Programme Zoom (Videokonferenzsystem) und teambits (Online-Abstimmungstool) gefolgt.

 

Als Vorsitzender des Kreisjugendausschusses wurde mit Werner Müller der Amtsinhaber einstimmig wiedergewählt. Als neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisjugendausschusses wählten die Stimmberechtigten Andreas Adel. Arno Frey, welcher bisher als Stellvertreter tätig war, gehört dem Ausschuss zukünftig als Beisitzer an.

 

Komplettiert wird der Ausschuss durch die Beisitzerinnen und Beisitzer Florian Höfler, Dieter Kadel, Angelika Schermer, Peter Schlimmer und Ralf Wiss.

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Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss Südpfalz nahezu unverändert

Schiedsrichter
Kreisschiedsrichter-Ausschuss Südpfalz

Am Montagabend, 22.02.2021, fand der virtuelle Kreis-Schiedsrichter-Tag Südpfalz statt und es wurde ein neuer Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss gewählt. Von den 189 wahlberechtigten Schiedsrichtern waren 74 der Einladung zum Login in die beiden Programme Zoom (Videokonferenzsystem) und teambits (Online-Abstimmungstool) gefolgt.

 

Als Kreis-Schiedsrichter-Obmann wurde Maximilian Sitter (FC Bavaria Wörth) im Amt bestätigt, er stellte sich zur Wiederwahl für die Spitze des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses und wurde gewählt. Auch den stellvertretenden Kreis-Schiedsrichter-Obmann wählte die Versammlung mit Leonhardt Gospodarczyk von der Freimersheimer SpVgg.1961 wieder.

 

Für die Regelsicherheit der Unparteiischen im Kreis ist weiterhin Stefan Kopf (TuS 1903/25 Knittelsheim) als Lehrwart verantwortlich. Der Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss wird von den Beisitzern Andreas Gottwald (TV 1913 Hayna), Ralf Jäger (SV Olympia 20 Rheinzabern) und Felix Zirbel (SpVgg. Nahbollenbach) komplettiert.

 

Der Beisitzer Daniel Sitter (SV 1946 Minfeld) stand nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung.

Schiedsrichter
Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss Südpfalz nahezu unverändert
Am Montagabend, 22.02.2021, fand der virtuelle Kreis-Schiedsrichter-Tag Südpfalz statt und es wurde ein neuer Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss gewählt. Von den 189 wahlberechtigten Schiedsrichtern waren 74 der Einladung zum Login in die beiden Programme Zoom (Videokonferenzsystem) und teambits (Online-Abstimmungstool) gefolgt.   Als Kreis ...
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Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss Südpfalz nahezu unverändert

Schiedsrichter
Kreisschiedsrichter-Ausschuss Südpfalz

Am Montagabend, 22.02.2021, fand der virtuelle Kreis-Schiedsrichter-Tag Südpfalz statt und es wurde ein neuer Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss gewählt. Von den 189 wahlberechtigten Schiedsrichtern waren 74 der Einladung zum Login in die beiden Programme Zoom (Videokonferenzsystem) und teambits (Online-Abstimmungstool) gefolgt.

 

Als Kreis-Schiedsrichter-Obmann wurde Maximilian Sitter (FC Bavaria Wörth) im Amt bestätigt, er stellte sich zur Wiederwahl für die Spitze des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses und wurde gewählt. Auch den stellvertretenden Kreis-Schiedsrichter-Obmann wählte die Versammlung mit Leonhardt Gospodarczyk von der Freimersheimer SpVgg.1961 wieder.

 

Für die Regelsicherheit der Unparteiischen im Kreis ist weiterhin Stefan Kopf (TuS 1903/25 Knittelsheim) als Lehrwart verantwortlich. Der Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss wird von den Beisitzern Andreas Gottwald (TV 1913 Hayna), Ralf Jäger (SV Olympia 20 Rheinzabern) und Felix Zirbel (SpVgg. Nahbollenbach) komplettiert.

 

Der Beisitzer Daniel Sitter (SV 1946 Minfeld) stand nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung.

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