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Gewaltproblematik
14.12.2023Schiedsrichter

So kann es nicht weiter gehen!!!
Nach der Tätlichkeit des Vorsitzenden Faruk Koca und anderen Vereinsverantwortlichen an Schiedsrichter Halil Umut Meler in Ankara möchte ich allen Fußballfreunden diesen Brief des sechzehnjährigen Schiedsrichters nicht vorenthalten. Jeder weiß, dass sich solche Vorfälle auch in unseren Gefilden schon abgespielt haben. Nur war die Öffentlichkeit nicht so involviert wie in diesem Fall. Die steigende Zahl der Unsportlichkeiten in allen Ebenen muss uns zu bedenken geben.
Fehlender Respekt gegenüber Schiedsrichtern
Sehr geehrte Damen und Herren,
heute möchte ich euch eine andere Sicht des Fußballs näherbringen. Und zwar die Sicht eines Fußballschiedsrichters während einem Fußballspiel. Ich möchte über dieses Thema reden, weil es bei diesem Hobby noch zu viele Probleme gibt.
Da ich selber Schiedsrichter bin, kann ich diese Sicht ziemlich gut vertreten. Der jetzige Zustand ist seit vielen Jahren sehr ähnlich, kaum einer will sich dieses Hobby noch antun. Die Folge dadurch ist, dass immer weniger Fußballspiele stattfinden können. In Deutschland gab es in der Saison 2022/2023 rund 53.600 aktive Schiedsrichter, die insgesamt 1,3 Millionen Spiele leiteten. In der Saison 2018/2019 gab es im Vergleich rund 60.000 aktive Schiedsrichter. Zum Beispiel wurden damals in der Saison 2007/2008 knapp 8.000 Neulinge ausgebildet und im Vergleich zur letzten Saison 2022/2023 6.700. Das hört sich erstmals nicht viel an, ist aber ziemlich viel, denn von den
damaligen 8.000 hat fast keiner nach kurzer Zeit wieder damit aufgehört. Von den 6.700 haben fast 1/3 der Neulinge wieder aufgehört. Also waren es dann nur noch ca. 4.500. Das ist ein gewaltiger Satz, aber die neuen Schiedsrichter haben nicht ohne Grund aufgehört. Wenn die Neulinge vielleicht gerade mal ihr zweites oder drittes Spiel selber pfeifen und dabei merken wie viel Einwand
von den Zuschauern von außen kommt, denken sie sich natürlich auch nur: Warum tue ich mir das eigentlich an? Heutzutage kommt es leider immer häufiger zu verbalen oder körperlichen Angriffen
gegenüber Schiedsrichtern. Sogar im Jugendbereich kommt es immer häufiger vor, dass Schiedsrichtern gedroht wird. Vielleicht haben ein paar von euch mitbekommen, dass bei einem C-Jugend Kreispokalfinale in Frankfurt im Mai diesen Jahres, der 15 jährige Schiedsrichter massiv bedroht und beleidigt wurde. Ein Zuschauer des Verliererteams war dabei so unzufrieden mit der Leistung des Unparteiischen gewesen, dass er ihm drohte ihn brutal zu köpfen. Als ich davon erfahren habe, war ich nur geschockt. So ein Verhalten ist unmenschlich und überhaupt nicht zu akzeptieren. In einer Studie aus dem Jahr 2019 gaben 300 von 900 Befragten an, schon mal bedroht
worden zu sein, 27% davon wurden schon mal Opfer von Gewalt. Da wundert man sich nicht, dass man darauf keine Lust mehr hat, wenn man nur beleidigt oder verbal angegangen wird. Wer will so etwas schon? Ich selber war zum Glück noch kein Opfer von Gewalt und werde es hoffentlich nie sein. In der Saison 2022/2023 im Dezember bei einem C-Jugend Spiel habe ich einen Eckball für die Gastmannschaft gegeben, der auch klar war. Trotzdem kam dann ein Spieler von der Heimmannschaft zu mir und lies seine ganze Wut raus und beleidigte mich auch. Ich hatte natürlich keine andere Wahl, als ihn mit der roten Karte des Feldes zu verweisen. Aber genau so ein
Verhalten darf auch nicht vorkommen! Na klar gehören Emotionen dazu, aber man muss sich zusammenreißen was man gegenüber Schiedsrichtern sagt. So ein Verhalten ist einfach nur respektlos und sollte meiner Meinung nach mit größeren Strafen sanktioniert werden. Oft bekommen die Spieler gerade einmal 1 Spiel Sperre und das ist viel zu wenig! Ein Schiedsrichter beleidigt auch keine Spieler wenn sie eine 100%ige Torchance vergeben, ein Spieler einen
Fehlpass spielt oder mal nicht aufpasst, oder? Schiedsrichter sind auch nur Menschen, die Fehler machen. Ein paar von euch spielen auch Fußball und ihr wisst auch bei euren Spielen, was sich ein Schiri manchmal alles anhören muss. Deshalb bitte ich euch, wenn ihr nächstes Mal eine andere Meinung als der Schiri habt, redet respektvoll mit ihm. Wenn ihr noch nie so was gegen einen
Schiedsrichter gesagt habt, umso besser! Aber wenn ihr so was mal mitbekommen solltet, was leider bestimmt vorkommen wird, erinnert euch an meine Rede und weist eure Mitspieler oder Trainer darauf hin. Außerdem wird in keinem anderen Sport ein Schiedsrichter so verbal oder körperlich angegangen wie im Fußball. Wenn man sich beispielsweise anschaut wie die Schiedsrichter im American Football behandelt werden, fällt auf, dass es da keine Diskussionen gibt wie im Fußball. Dort wird der Schiedsrichter beziehungsweise werden die Schiedsrichter respektvoll und als Respektsperson behandelt. Dazu kommt, wie am Anfang der Rede
erwähnt, dass durch den Schiedsrichtermangel immer weniger Fußballspiele stattfinden können. In manchen Spielklassen ist es schon so weit gekommen, dass Betreuer des Vereins die Spiele leiten
mussten. Manche Vereine machen auch ´´Werbung´´ für das Schiedsrichterhobby, denn wenn ein Verein nicht genug Schiedsrichter stellen kann, das kommt immer darauf an in welcher Liga die erste Mannschaft spielt, muss der Verein eine gewisse Geldstrafe zahlen. Um das Schiedsrichterhobby wieder beliebter zu machen, muss es härtere Strafen gegen Spieler, Trainer oder Team-Mitwirkende geben, wenn sie sich gegenüber dem Schiedsrichter falsch benehmen.
Der fehlende Respekt gegenüber Fußballschiedsrichtern wird sich nicht von innerhalb paar Monaten ändern, dazu benötigt es mehrere Jahre. Jeder Fußballer oder jede Fußballerin muss respektvoll mit dem Schiedsrichter umgehen und ihn wie ein Mensch behandeln. Man muss egal in welchem Sport und egal in welcher Situation seine Gefühle immer unter Kontrolle haben. Danke für eurer Interesse und eure Aufmerksamkeit.
14. Dez. 2023
Schiedsrichter
Gewaltproblematik
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Gewaltproblematik
14.12.2023Schiedsrichter

So kann es nicht weiter gehen!!!
Nach der Tätlichkeit des Vorsitzenden Faruk Koca und anderen Vereinsverantwortlichen an Schiedsrichter Halil Umut Meler in Ankara möchte ich allen Fußballfreunden diesen Brief des sechzehnjährigen Schiedsrichters nicht vorenthalten. Jeder weiß, dass sich solche Vorfälle auch in unseren Gefilden schon abgespielt haben. Nur war die Öffentlichkeit nicht so involviert wie in diesem Fall. Die steigende Zahl der Unsportlichkeiten in allen Ebenen muss uns zu bedenken geben.
Fehlender Respekt gegenüber Schiedsrichtern
Sehr geehrte Damen und Herren,
heute möchte ich euch eine andere Sicht des Fußballs näherbringen. Und zwar die Sicht eines Fußballschiedsrichters während einem Fußballspiel. Ich möchte über dieses Thema reden, weil es bei diesem Hobby noch zu viele Probleme gibt.
Da ich selber Schiedsrichter bin, kann ich diese Sicht ziemlich gut vertreten. Der jetzige Zustand ist seit vielen Jahren sehr ähnlich, kaum einer will sich dieses Hobby noch antun. Die Folge dadurch ist, dass immer weniger Fußballspiele stattfinden können. In Deutschland gab es in der Saison 2022/2023 rund 53.600 aktive Schiedsrichter, die insgesamt 1,3 Millionen Spiele leiteten. In der Saison 2018/2019 gab es im Vergleich rund 60.000 aktive Schiedsrichter. Zum Beispiel wurden damals in der Saison 2007/2008 knapp 8.000 Neulinge ausgebildet und im Vergleich zur letzten Saison 2022/2023 6.700. Das hört sich erstmals nicht viel an, ist aber ziemlich viel, denn von den
damaligen 8.000 hat fast keiner nach kurzer Zeit wieder damit aufgehört. Von den 6.700 haben fast 1/3 der Neulinge wieder aufgehört. Also waren es dann nur noch ca. 4.500. Das ist ein gewaltiger Satz, aber die neuen Schiedsrichter haben nicht ohne Grund aufgehört. Wenn die Neulinge vielleicht gerade mal ihr zweites oder drittes Spiel selber pfeifen und dabei merken wie viel Einwand
von den Zuschauern von außen kommt, denken sie sich natürlich auch nur: Warum tue ich mir das eigentlich an? Heutzutage kommt es leider immer häufiger zu verbalen oder körperlichen Angriffen
gegenüber Schiedsrichtern. Sogar im Jugendbereich kommt es immer häufiger vor, dass Schiedsrichtern gedroht wird. Vielleicht haben ein paar von euch mitbekommen, dass bei einem C-Jugend Kreispokalfinale in Frankfurt im Mai diesen Jahres, der 15 jährige Schiedsrichter massiv bedroht und beleidigt wurde. Ein Zuschauer des Verliererteams war dabei so unzufrieden mit der Leistung des Unparteiischen gewesen, dass er ihm drohte ihn brutal zu köpfen. Als ich davon erfahren habe, war ich nur geschockt. So ein Verhalten ist unmenschlich und überhaupt nicht zu akzeptieren. In einer Studie aus dem Jahr 2019 gaben 300 von 900 Befragten an, schon mal bedroht
worden zu sein, 27% davon wurden schon mal Opfer von Gewalt. Da wundert man sich nicht, dass man darauf keine Lust mehr hat, wenn man nur beleidigt oder verbal angegangen wird. Wer will so etwas schon? Ich selber war zum Glück noch kein Opfer von Gewalt und werde es hoffentlich nie sein. In der Saison 2022/2023 im Dezember bei einem C-Jugend Spiel habe ich einen Eckball für die Gastmannschaft gegeben, der auch klar war. Trotzdem kam dann ein Spieler von der Heimmannschaft zu mir und lies seine ganze Wut raus und beleidigte mich auch. Ich hatte natürlich keine andere Wahl, als ihn mit der roten Karte des Feldes zu verweisen. Aber genau so ein
Verhalten darf auch nicht vorkommen! Na klar gehören Emotionen dazu, aber man muss sich zusammenreißen was man gegenüber Schiedsrichtern sagt. So ein Verhalten ist einfach nur respektlos und sollte meiner Meinung nach mit größeren Strafen sanktioniert werden. Oft bekommen die Spieler gerade einmal 1 Spiel Sperre und das ist viel zu wenig! Ein Schiedsrichter beleidigt auch keine Spieler wenn sie eine 100%ige Torchance vergeben, ein Spieler einen
Fehlpass spielt oder mal nicht aufpasst, oder? Schiedsrichter sind auch nur Menschen, die Fehler machen. Ein paar von euch spielen auch Fußball und ihr wisst auch bei euren Spielen, was sich ein Schiri manchmal alles anhören muss. Deshalb bitte ich euch, wenn ihr nächstes Mal eine andere Meinung als der Schiri habt, redet respektvoll mit ihm. Wenn ihr noch nie so was gegen einen
Schiedsrichter gesagt habt, umso besser! Aber wenn ihr so was mal mitbekommen solltet, was leider bestimmt vorkommen wird, erinnert euch an meine Rede und weist eure Mitspieler oder Trainer darauf hin. Außerdem wird in keinem anderen Sport ein Schiedsrichter so verbal oder körperlich angegangen wie im Fußball. Wenn man sich beispielsweise anschaut wie die Schiedsrichter im American Football behandelt werden, fällt auf, dass es da keine Diskussionen gibt wie im Fußball. Dort wird der Schiedsrichter beziehungsweise werden die Schiedsrichter respektvoll und als Respektsperson behandelt. Dazu kommt, wie am Anfang der Rede
erwähnt, dass durch den Schiedsrichtermangel immer weniger Fußballspiele stattfinden können. In manchen Spielklassen ist es schon so weit gekommen, dass Betreuer des Vereins die Spiele leiten
mussten. Manche Vereine machen auch ´´Werbung´´ für das Schiedsrichterhobby, denn wenn ein Verein nicht genug Schiedsrichter stellen kann, das kommt immer darauf an in welcher Liga die erste Mannschaft spielt, muss der Verein eine gewisse Geldstrafe zahlen. Um das Schiedsrichterhobby wieder beliebter zu machen, muss es härtere Strafen gegen Spieler, Trainer oder Team-Mitwirkende geben, wenn sie sich gegenüber dem Schiedsrichter falsch benehmen.
Der fehlende Respekt gegenüber Fußballschiedsrichtern wird sich nicht von innerhalb paar Monaten ändern, dazu benötigt es mehrere Jahre. Jeder Fußballer oder jede Fußballerin muss respektvoll mit dem Schiedsrichter umgehen und ihn wie ein Mensch behandeln. Man muss egal in welchem Sport und egal in welcher Situation seine Gefühle immer unter Kontrolle haben. Danke für eurer Interesse und eure Aufmerksamkeit.
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Nach der Tätlichkeit des Vorsitzenden Faruk Koca und anderen Vereinsverantwortlichen an Schiedsrichter Halil Umut…
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Gewaltproblematik
14. Dez. 2023Schiedsrichter

So kann es nicht weiter gehen!!!
Nach der Tätlichkeit des Vorsitzenden Faruk Koca und anderen Vereinsverantwortlichen an Schiedsrichter Halil Umut Meler in Ankara möchte ich allen Fußballfreunden diesen Brief des sechzehnjährigen Schiedsrichters nicht vorenthalten. Jeder weiß, dass sich solche Vorfälle auch in unseren Gefilden schon abgespielt haben. Nur war die Öffentlichkeit nicht so involviert wie in diesem Fall. Die steigende Zahl der Unsportlichkeiten in allen Ebenen muss uns zu bedenken geben.
Fehlender Respekt gegenüber Schiedsrichtern
Sehr geehrte Damen und Herren,
heute möchte ich euch eine andere Sicht des Fußballs näherbringen. Und zwar die Sicht eines Fußballschiedsrichters während einem Fußballspiel. Ich möchte über dieses Thema reden, weil es bei diesem Hobby noch zu viele Probleme gibt.
Da ich selber Schiedsrichter bin, kann ich diese Sicht ziemlich gut vertreten. Der jetzige Zustand ist seit vielen Jahren sehr ähnlich, kaum einer will sich dieses Hobby noch antun. Die Folge dadurch ist, dass immer weniger Fußballspiele stattfinden können. In Deutschland gab es in der Saison 2022/2023 rund 53.600 aktive Schiedsrichter, die insgesamt 1,3 Millionen Spiele leiteten. In der Saison 2018/2019 gab es im Vergleich rund 60.000 aktive Schiedsrichter. Zum Beispiel wurden damals in der Saison 2007/2008 knapp 8.000 Neulinge ausgebildet und im Vergleich zur letzten Saison 2022/2023 6.700. Das hört sich erstmals nicht viel an, ist aber ziemlich viel, denn von den
damaligen 8.000 hat fast keiner nach kurzer Zeit wieder damit aufgehört. Von den 6.700 haben fast 1/3 der Neulinge wieder aufgehört. Also waren es dann nur noch ca. 4.500. Das ist ein gewaltiger Satz, aber die neuen Schiedsrichter haben nicht ohne Grund aufgehört. Wenn die Neulinge vielleicht gerade mal ihr zweites oder drittes Spiel selber pfeifen und dabei merken wie viel Einwand
von den Zuschauern von außen kommt, denken sie sich natürlich auch nur: Warum tue ich mir das eigentlich an? Heutzutage kommt es leider immer häufiger zu verbalen oder körperlichen Angriffen
gegenüber Schiedsrichtern. Sogar im Jugendbereich kommt es immer häufiger vor, dass Schiedsrichtern gedroht wird. Vielleicht haben ein paar von euch mitbekommen, dass bei einem C-Jugend Kreispokalfinale in Frankfurt im Mai diesen Jahres, der 15 jährige Schiedsrichter massiv bedroht und beleidigt wurde. Ein Zuschauer des Verliererteams war dabei so unzufrieden mit der Leistung des Unparteiischen gewesen, dass er ihm drohte ihn brutal zu köpfen. Als ich davon erfahren habe, war ich nur geschockt. So ein Verhalten ist unmenschlich und überhaupt nicht zu akzeptieren. In einer Studie aus dem Jahr 2019 gaben 300 von 900 Befragten an, schon mal bedroht
worden zu sein, 27% davon wurden schon mal Opfer von Gewalt. Da wundert man sich nicht, dass man darauf keine Lust mehr hat, wenn man nur beleidigt oder verbal angegangen wird. Wer will so etwas schon? Ich selber war zum Glück noch kein Opfer von Gewalt und werde es hoffentlich nie sein. In der Saison 2022/2023 im Dezember bei einem C-Jugend Spiel habe ich einen Eckball für die Gastmannschaft gegeben, der auch klar war. Trotzdem kam dann ein Spieler von der Heimmannschaft zu mir und lies seine ganze Wut raus und beleidigte mich auch. Ich hatte natürlich keine andere Wahl, als ihn mit der roten Karte des Feldes zu verweisen. Aber genau so ein
Verhalten darf auch nicht vorkommen! Na klar gehören Emotionen dazu, aber man muss sich zusammenreißen was man gegenüber Schiedsrichtern sagt. So ein Verhalten ist einfach nur respektlos und sollte meiner Meinung nach mit größeren Strafen sanktioniert werden. Oft bekommen die Spieler gerade einmal 1 Spiel Sperre und das ist viel zu wenig! Ein Schiedsrichter beleidigt auch keine Spieler wenn sie eine 100%ige Torchance vergeben, ein Spieler einen
Fehlpass spielt oder mal nicht aufpasst, oder? Schiedsrichter sind auch nur Menschen, die Fehler machen. Ein paar von euch spielen auch Fußball und ihr wisst auch bei euren Spielen, was sich ein Schiri manchmal alles anhören muss. Deshalb bitte ich euch, wenn ihr nächstes Mal eine andere Meinung als der Schiri habt, redet respektvoll mit ihm. Wenn ihr noch nie so was gegen einen
Schiedsrichter gesagt habt, umso besser! Aber wenn ihr so was mal mitbekommen solltet, was leider bestimmt vorkommen wird, erinnert euch an meine Rede und weist eure Mitspieler oder Trainer darauf hin. Außerdem wird in keinem anderen Sport ein Schiedsrichter so verbal oder körperlich angegangen wie im Fußball. Wenn man sich beispielsweise anschaut wie die Schiedsrichter im American Football behandelt werden, fällt auf, dass es da keine Diskussionen gibt wie im Fußball. Dort wird der Schiedsrichter beziehungsweise werden die Schiedsrichter respektvoll und als Respektsperson behandelt. Dazu kommt, wie am Anfang der Rede
erwähnt, dass durch den Schiedsrichtermangel immer weniger Fußballspiele stattfinden können. In manchen Spielklassen ist es schon so weit gekommen, dass Betreuer des Vereins die Spiele leiten
mussten. Manche Vereine machen auch ´´Werbung´´ für das Schiedsrichterhobby, denn wenn ein Verein nicht genug Schiedsrichter stellen kann, das kommt immer darauf an in welcher Liga die erste Mannschaft spielt, muss der Verein eine gewisse Geldstrafe zahlen. Um das Schiedsrichterhobby wieder beliebter zu machen, muss es härtere Strafen gegen Spieler, Trainer oder Team-Mitwirkende geben, wenn sie sich gegenüber dem Schiedsrichter falsch benehmen.
Der fehlende Respekt gegenüber Fußballschiedsrichtern wird sich nicht von innerhalb paar Monaten ändern, dazu benötigt es mehrere Jahre. Jeder Fußballer oder jede Fußballerin muss respektvoll mit dem Schiedsrichter umgehen und ihn wie ein Mensch behandeln. Man muss egal in welchem Sport und egal in welcher Situation seine Gefühle immer unter Kontrolle haben. Danke für eurer Interesse und eure Aufmerksamkeit.

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Heimatjahrbuch
27.11.2023Sonstiges

Heimat-Jahrbuch 2024 erschienen
Auszug ...Am 23.07.1949 wurde im Saalbau in Neustadt der Südwestdeutsche Fußballverband aus der Taufe gehoben . Erster Präsident wurde Karl Fahrbacher, dessen Bronzebüste heute noch den Eingang zur Sportschule in Edenkoben ziert. Er war politisch unbedenklich und hatte gute Beziehungen zur französischen Besatzungsmacht. Außerdem war er ein guter Verhandlungsführer. Dies erleichterte den Start des SWFV. Weitere Männer der ersten Stunde waren Spielausschussvorsitzender Eugen Müller und Walter Kolb, dessen Sohn Franz-Josef heute das Referat Spielbetrieb im Verband leitet.. Der 1.FC Kaiserslautern, die FK Pirmasens, der VfL Wormatia Worms, Phoenix (Südwest) Ludwigshafen oder der FV Speyer und später der 1.FSV Mainz 05 wurden, bzw, sind die Aushängeschilder des SWFV…
Im Heimatjahrbuch des Kreises Südliche Weinstraße ist ein Artikel „Der Fußball im Wandel der Zeit“ von unserem Kreisvorsitzenden Karl Schlimmer abgedruckt. Ein weiterer Fußball-Bericht von Dominik Veith handelt vom Derby Herxheim gegen Landau nach dem 1. Weltkrieg. Das 320 seitige Buch beinhaltet viele interessante historische Berichte und einen Einblick in das Geschehen der einzelnen Verbandsgemeinden.
Das Buch ist zu einem Preis von 9,50 Euro bei der Kreisverwaltung SÜW, bei den Tourismus-Büros und in vielen Buchhandlungen zu erwerben
27. Nov. 2023
Sonstiges
Heimatjahrbuch
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Heimatjahrbuch
27.11.2023Sonstiges

Heimat-Jahrbuch 2024 erschienen
Auszug ...Am 23.07.1949 wurde im Saalbau in Neustadt der Südwestdeutsche Fußballverband aus der Taufe gehoben . Erster Präsident wurde Karl Fahrbacher, dessen Bronzebüste heute noch den Eingang zur Sportschule in Edenkoben ziert. Er war politisch unbedenklich und hatte gute Beziehungen zur französischen Besatzungsmacht. Außerdem war er ein guter Verhandlungsführer. Dies erleichterte den Start des SWFV. Weitere Männer der ersten Stunde waren Spielausschussvorsitzender Eugen Müller und Walter Kolb, dessen Sohn Franz-Josef heute das Referat Spielbetrieb im Verband leitet.. Der 1.FC Kaiserslautern, die FK Pirmasens, der VfL Wormatia Worms, Phoenix (Südwest) Ludwigshafen oder der FV Speyer und später der 1.FSV Mainz 05 wurden, bzw, sind die Aushängeschilder des SWFV…
Im Heimatjahrbuch des Kreises Südliche Weinstraße ist ein Artikel „Der Fußball im Wandel der Zeit“ von unserem Kreisvorsitzenden Karl Schlimmer abgedruckt. Ein weiterer Fußball-Bericht von Dominik Veith handelt vom Derby Herxheim gegen Landau nach dem 1. Weltkrieg. Das 320 seitige Buch beinhaltet viele interessante historische Berichte und einen Einblick in das Geschehen der einzelnen Verbandsgemeinden.
Das Buch ist zu einem Preis von 9,50 Euro bei der Kreisverwaltung SÜW, bei den Tourismus-Büros und in vielen Buchhandlungen zu erwerben
Heimat-Jahrbuch 2024 erschienen
Auszug ...Am 23.07.1949 wurde im Saalbau in Neustadt der Südwestdeutsche Fußballverband aus der Taufe gehoben .…
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Heimatjahrbuch
27. Nov. 2023Sonstiges

Heimat-Jahrbuch 2024 erschienen
Auszug ...Am 23.07.1949 wurde im Saalbau in Neustadt der Südwestdeutsche Fußballverband aus der Taufe gehoben . Erster Präsident wurde Karl Fahrbacher, dessen Bronzebüste heute noch den Eingang zur Sportschule in Edenkoben ziert. Er war politisch unbedenklich und hatte gute Beziehungen zur französischen Besatzungsmacht. Außerdem war er ein guter Verhandlungsführer. Dies erleichterte den Start des SWFV. Weitere Männer der ersten Stunde waren Spielausschussvorsitzender Eugen Müller und Walter Kolb, dessen Sohn Franz-Josef heute das Referat Spielbetrieb im Verband leitet.. Der 1.FC Kaiserslautern, die FK Pirmasens, der VfL Wormatia Worms, Phoenix (Südwest) Ludwigshafen oder der FV Speyer und später der 1.FSV Mainz 05 wurden, bzw, sind die Aushängeschilder des SWFV…
Im Heimatjahrbuch des Kreises Südliche Weinstraße ist ein Artikel „Der Fußball im Wandel der Zeit“ von unserem Kreisvorsitzenden Karl Schlimmer abgedruckt. Ein weiterer Fußball-Bericht von Dominik Veith handelt vom Derby Herxheim gegen Landau nach dem 1. Weltkrieg. Das 320 seitige Buch beinhaltet viele interessante historische Berichte und einen Einblick in das Geschehen der einzelnen Verbandsgemeinden.
Das Buch ist zu einem Preis von 9,50 Euro bei der Kreisverwaltung SÜW, bei den Tourismus-Büros und in vielen Buchhandlungen zu erwerben

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Ehrungen
27.11.2023Gesellschaftliche Verantwortung

Kreis Südliche Weinstraße ehrt verdiente Sportkameraden/Innen
Am 15. November fand im Rasiga-Keller der guten Maikamerer Stube die jährlich stattfindenden Ehrungen der ehrenamtlich Engagierten im Bereich Sport statt. Insgesamt wurden sieben Personen mit der Sportehrenadel und drei mit der Sportehrenplakette ausgezeichnet. Darunter auch zwei Sportkameraden aus unserem Kreis.
Jürgen Rehm,
SV Pleisweiler/Oberhofen, wurde mit der Sport-Ehrennadel ausgezeichnet. Er ist über 25 Jahre ehrenamtlich tätig. Er war jahrelang Beisitzer im Fußballkreis Bad Bergzabern, bzw. SÜW und dort u.a. für den AH-Spielbetrieb verantwortlich. Im Sportverein Pleisweiler-Oberhofen war der Gleishorbacher bis zur Einstellung des Spielbetriebes lange Spielleiter. Noch heute betreut er das DFBnet und macht den Schriftverkehr für seinen Verein. Auch als Schiedsrichter ist er seit vielen Jahren in der Südpfalz unterwegs. Für den Sportbund Pfalz war er mehrere Perioden als Sportkreisvorsitzender SÜW tätig, ehe er sich aus gesundheitlichen Gründen von diesem Amt zurück gezogen hatte.
Karl Schlimmer, SV Klingenmünster,
ist weit über 40 Jahre ehrenamtlich tätig. Es begann schon im Gymnasium Bad Bergzabern, wo er als Mittelstufensprecher ein Fußballturnier der Klassen organisierte, das auch noch lange nach seinem Ausscheiden Bestand hatte. Im Fußball war er beim SV Klingenmünster als Mannschaftssprecher und in verschiedenen Ämtern tätig. Für die SpVgg Bad Bergzabern und für den SVK legte er die Jubiläumsschriften für 50, 75 und 100jährige Bestehen auf. Überwältigende Festschriften mit über 250 Seiten Inhalt, wobei diese zum 75jährigen Bestehen des SV Klingenmünster vom Landessportbund Pfalz zur Besten des Jahres 2021 erkoren wurde. Sowohl in den Kreis- und Bezirksgremien als auch beim Südwestdeutschen Fußballverband war er tätig. Als Mitglied des PAMINA-Fußballausschuss bemüht er sich um grenzüberschreitende Projekte mit dem Elsass. Der Schiedsrichteraustausch zwischen diesen Verbänden geht auf seine Initiative zurück. Das war wohl auch der Mitgrund, warum er 2022 die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz erhalten hat. Seine Ämter, die er in all den Jahren inne hatte bzw. auch noch inne hat, könnte ganze Seiten füllen. Er war ein toller Fußballspieler, ein erfolgreicher Trainer und ein Funktionär, der sich immer für seine Vereine eingesetzt hat. Aus den Händen des Landrates Dietmar Seefeld terhielt der anerkannten Sportsmann die Ehrenplakette des Kreises SÜW.
27. Nov. 2023
Gesellschaftliche Verantwortung
Ehrungen
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Ehrungen
27.11.2023Gesellschaftliche Verantwortung

Kreis Südliche Weinstraße ehrt verdiente Sportkameraden/Innen
Am 15. November fand im Rasiga-Keller der guten Maikamerer Stube die jährlich stattfindenden Ehrungen der ehrenamtlich Engagierten im Bereich Sport statt. Insgesamt wurden sieben Personen mit der Sportehrenadel und drei mit der Sportehrenplakette ausgezeichnet. Darunter auch zwei Sportkameraden aus unserem Kreis.
Jürgen Rehm,
SV Pleisweiler/Oberhofen, wurde mit der Sport-Ehrennadel ausgezeichnet. Er ist über 25 Jahre ehrenamtlich tätig. Er war jahrelang Beisitzer im Fußballkreis Bad Bergzabern, bzw. SÜW und dort u.a. für den AH-Spielbetrieb verantwortlich. Im Sportverein Pleisweiler-Oberhofen war der Gleishorbacher bis zur Einstellung des Spielbetriebes lange Spielleiter. Noch heute betreut er das DFBnet und macht den Schriftverkehr für seinen Verein. Auch als Schiedsrichter ist er seit vielen Jahren in der Südpfalz unterwegs. Für den Sportbund Pfalz war er mehrere Perioden als Sportkreisvorsitzender SÜW tätig, ehe er sich aus gesundheitlichen Gründen von diesem Amt zurück gezogen hatte.
Karl Schlimmer, SV Klingenmünster,
ist weit über 40 Jahre ehrenamtlich tätig. Es begann schon im Gymnasium Bad Bergzabern, wo er als Mittelstufensprecher ein Fußballturnier der Klassen organisierte, das auch noch lange nach seinem Ausscheiden Bestand hatte. Im Fußball war er beim SV Klingenmünster als Mannschaftssprecher und in verschiedenen Ämtern tätig. Für die SpVgg Bad Bergzabern und für den SVK legte er die Jubiläumsschriften für 50, 75 und 100jährige Bestehen auf. Überwältigende Festschriften mit über 250 Seiten Inhalt, wobei diese zum 75jährigen Bestehen des SV Klingenmünster vom Landessportbund Pfalz zur Besten des Jahres 2021 erkoren wurde. Sowohl in den Kreis- und Bezirksgremien als auch beim Südwestdeutschen Fußballverband war er tätig. Als Mitglied des PAMINA-Fußballausschuss bemüht er sich um grenzüberschreitende Projekte mit dem Elsass. Der Schiedsrichteraustausch zwischen diesen Verbänden geht auf seine Initiative zurück. Das war wohl auch der Mitgrund, warum er 2022 die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz erhalten hat. Seine Ämter, die er in all den Jahren inne hatte bzw. auch noch inne hat, könnte ganze Seiten füllen. Er war ein toller Fußballspieler, ein erfolgreicher Trainer und ein Funktionär, der sich immer für seine Vereine eingesetzt hat. Aus den Händen des Landrates Dietmar Seefeld terhielt der anerkannten Sportsmann die Ehrenplakette des Kreises SÜW.
Kreis Südliche Weinstraße ehrt verdiente Sportkameraden/Innen
Am 15. November fand im Rasiga-Keller der guten Maikamerer Stube die jährlich…
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Ehrungen
27. Nov. 2023Gesellschaftliche Verantwortung

Kreis Südliche Weinstraße ehrt verdiente Sportkameraden/Innen
Am 15. November fand im Rasiga-Keller der guten Maikamerer Stube die jährlich stattfindenden Ehrungen der ehrenamtlich Engagierten im Bereich Sport statt. Insgesamt wurden sieben Personen mit der Sportehrenadel und drei mit der Sportehrenplakette ausgezeichnet. Darunter auch zwei Sportkameraden aus unserem Kreis.
Jürgen Rehm,
SV Pleisweiler/Oberhofen, wurde mit der Sport-Ehrennadel ausgezeichnet. Er ist über 25 Jahre ehrenamtlich tätig. Er war jahrelang Beisitzer im Fußballkreis Bad Bergzabern, bzw. SÜW und dort u.a. für den AH-Spielbetrieb verantwortlich. Im Sportverein Pleisweiler-Oberhofen war der Gleishorbacher bis zur Einstellung des Spielbetriebes lange Spielleiter. Noch heute betreut er das DFBnet und macht den Schriftverkehr für seinen Verein. Auch als Schiedsrichter ist er seit vielen Jahren in der Südpfalz unterwegs. Für den Sportbund Pfalz war er mehrere Perioden als Sportkreisvorsitzender SÜW tätig, ehe er sich aus gesundheitlichen Gründen von diesem Amt zurück gezogen hatte.
Karl Schlimmer, SV Klingenmünster,
ist weit über 40 Jahre ehrenamtlich tätig. Es begann schon im Gymnasium Bad Bergzabern, wo er als Mittelstufensprecher ein Fußballturnier der Klassen organisierte, das auch noch lange nach seinem Ausscheiden Bestand hatte. Im Fußball war er beim SV Klingenmünster als Mannschaftssprecher und in verschiedenen Ämtern tätig. Für die SpVgg Bad Bergzabern und für den SVK legte er die Jubiläumsschriften für 50, 75 und 100jährige Bestehen auf. Überwältigende Festschriften mit über 250 Seiten Inhalt, wobei diese zum 75jährigen Bestehen des SV Klingenmünster vom Landessportbund Pfalz zur Besten des Jahres 2021 erkoren wurde. Sowohl in den Kreis- und Bezirksgremien als auch beim Südwestdeutschen Fußballverband war er tätig. Als Mitglied des PAMINA-Fußballausschuss bemüht er sich um grenzüberschreitende Projekte mit dem Elsass. Der Schiedsrichteraustausch zwischen diesen Verbänden geht auf seine Initiative zurück. Das war wohl auch der Mitgrund, warum er 2022 die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz erhalten hat. Seine Ämter, die er in all den Jahren inne hatte bzw. auch noch inne hat, könnte ganze Seiten füllen. Er war ein toller Fußballspieler, ein erfolgreicher Trainer und ein Funktionär, der sich immer für seine Vereine eingesetzt hat. Aus den Händen des Landrates Dietmar Seefeld terhielt der anerkannten Sportsmann die Ehrenplakette des Kreises SÜW.
SWFV Meldungen

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Kostenfrei fortbilden beim DFB-Trainingsdialog am 28. September
Qualifizierung

Am Montag, 28. September 2026, steht an den zehn DFB-Stützpunkten im Südwestdeutschen Fußballverband der nächste DFB-Trainingsdialog auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht diesmal die „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“. Die kostenfreie Fortbildung richtet sich an interessierte Trainer/innen und verbindet eine praxisnahe Trainingseinheit mit einer anschließenden theoretischen Aufarbeitung.
Praxisnahes Training für den Vereinsalltag
Der DFB-Trainingsdialog vermittelt technisch-taktische Inhalte, die Trainer/innen direkt in ihr eigenes Juniorentraining übernehmen können. Im Mittelpunkt stehen dabei die Planung und Steuerung von Spiel- und Übungsformen sowie die Frage, wie Trainingseinheiten lerneffizient und motivierend gestaltet werden können.
Los geht es mit einer moderierten Praxiseinheit mit Spieler/innen der U13/U14. Die Stützpunkttrainer zeigen dabei praxiserprobte Trainingsformen und geben konkrete Impulse für die Arbeit im Verein. Anschließend werden die Inhalte in einer gemeinsamen Runde theoretisch aufgearbeitet und diskutiert. So soll der Trainingsdialog nicht nur neue Ideen für die eigene Trainingsarbeit liefern, sondern auch die Kommunikation und den Wissenstransfer fördern.
3 LE für die DFB-Trainer-C-Lizenz
Pro Jahr finden zwei DFB-Trainingsdialoge mit jeweils einem speziellen sportpraktischen Schwerpunkt statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und wird mit 3 Lerneinheiten (LE) zur Verlängerung der DFB-Trainer-C-Lizenz anerkannt.
Die Eckdaten
DFB-Trainingsdialog: „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“
Termin: Montag, 28. September 2026
Uhrzeit: 18:00 bis ca. 20:30 Uhr
Ort: Alle zehn DFB-Stützpunkte im SWFV
Ausnahmen: DFB-Stützpunkte Maikammer: 17:30 bis 20:00 Uhr und Ortswechsel im Kreis Mainz-Bingen zum TSVgg Stadecken-Elsheim (Adresse: Schulstr. 55, 55271 Stadecken-Elsheim).
Teilnahme: kostenfrei
Lizenzverlängerung: 3 LE für die DFB-Trainer-C-Lizenz
Wichtig: Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Bei der Anmeldung bitte den gewünschten DFB-Stützpunkt auswählen.
Qualifizierung
Kostenfrei fortbilden beim DFB-Trainingsdialog am 28. September
Am Montag, 28. September 2026, steht an den zehn DFB-Stützpunkten im Südwestdeutschen Fußballverband der nächste DFB-Trainingsdialog auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht diesmal die „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“. Die kostenfreie Fortbildung richtet sich an interessierte Trainer/innen und verbindet ...
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Kostenfrei fortbilden beim DFB-Trainingsdialog am 28. September
Qualifizierung

Am Montag, 28. September 2026, steht an den zehn DFB-Stützpunkten im Südwestdeutschen Fußballverband der nächste DFB-Trainingsdialog auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht diesmal die „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“. Die kostenfreie Fortbildung richtet sich an interessierte Trainer/innen und verbindet eine praxisnahe Trainingseinheit mit einer anschließenden theoretischen Aufarbeitung.
Praxisnahes Training für den Vereinsalltag
Der DFB-Trainingsdialog vermittelt technisch-taktische Inhalte, die Trainer/innen direkt in ihr eigenes Juniorentraining übernehmen können. Im Mittelpunkt stehen dabei die Planung und Steuerung von Spiel- und Übungsformen sowie die Frage, wie Trainingseinheiten lerneffizient und motivierend gestaltet werden können.
Los geht es mit einer moderierten Praxiseinheit mit Spieler/innen der U13/U14. Die Stützpunkttrainer zeigen dabei praxiserprobte Trainingsformen und geben konkrete Impulse für die Arbeit im Verein. Anschließend werden die Inhalte in einer gemeinsamen Runde theoretisch aufgearbeitet und diskutiert. So soll der Trainingsdialog nicht nur neue Ideen für die eigene Trainingsarbeit liefern, sondern auch die Kommunikation und den Wissenstransfer fördern.
3 LE für die DFB-Trainer-C-Lizenz
Pro Jahr finden zwei DFB-Trainingsdialoge mit jeweils einem speziellen sportpraktischen Schwerpunkt statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und wird mit 3 Lerneinheiten (LE) zur Verlängerung der DFB-Trainer-C-Lizenz anerkannt.
Die Eckdaten
DFB-Trainingsdialog: „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“
Termin: Montag, 28. September 2026
Uhrzeit: 18:00 bis ca. 20:30 Uhr
Ort: Alle zehn DFB-Stützpunkte im SWFV
Ausnahmen: DFB-Stützpunkte Maikammer: 17:30 bis 20:00 Uhr und Ortswechsel im Kreis Mainz-Bingen zum TSVgg Stadecken-Elsheim (Adresse: Schulstr. 55, 55271 Stadecken-Elsheim).
Teilnahme: kostenfrei
Lizenzverlängerung: 3 LE für die DFB-Trainer-C-Lizenz
Wichtig: Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Bei der Anmeldung bitte den gewünschten DFB-Stützpunkt auswählen.

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Lagebild Amateurfußball: Anteil der gemeldeten Vorfälle erneut gesunken
Sonstiges

Die Lage auf Deutschlands Amateurfußballplätzen hat sich in der Saison 2025/2026 insgesamt auf dem Niveau des vorherigen Jahres bewegt. Das geht aus dem Lagebild Amateurfußball hervor, das der DFB seit zwölf Jahren in jeder Spielzeit erhebt.
Abbruchrate der Spiele bei 0,066 Prozent
Bei insgesamt 1,284 Millionen abgeschlossenen Spielberichten zeigten sich nur leichte Veränderungen. Während die Zahl der Partien mit gemeldeten Gewalt- oder Diskriminierungsvorfällen zum dritten Mal in Folge zurückging (auf 5450), wurden geringfügig mehr Spiele abgebrochen (842 nach 825 im Jahr zuvor). Damit wurde bei 0,42 Prozent aller Spiele mit abgeschlossenen Spielbericht ein Vorkommnis gemeldet und 0,066 Prozent abgebrochen.
Bei 3386 Spielen wurde über die elektronischen Spielberichte mindestens ein Gewaltvorfall gemeldet. Das entspricht einem Anteil von 0,26 Prozent an allen Partien mit abgeschlossenem Spielbericht (Vorsaison: 0,27 Prozent). Auch die Zahl der Begegnungen mit mindestens einem gemeldeten Diskriminierungsvorfall ging minimal zurück von insgesamt 2398 (Anteil Vorsaison: 0,19 Prozent) auf 2315 (0,18 Prozent). Die Bandbreite der gemeldeten Vorfälle reicht von Bedrohungen bis hin zu körperlichen Übergriffen.
Ronny Zimmermann, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: “Insgesamt zeigen die aktuellen Zahlen ein ähnliches Bild wie im Vorjahr. Der leichte Anstieg bei den Spielabbrüchen zeigt, dass es keinen Anlass gibt, sich mit der grundsätzlich positiven Entwicklung der vergangenen Jahre zufriedenzugeben. Ein Spielabbruch ist ein gravierendes Ereignis. Signifikante Einzelfälle prägen die Geschädigten nachhaltig und haben darüber hinaus maßgeblichen Einfluss auf die allgemeine öffentliche Wahrnehmung. Deshalb müssen wir alle im Fußball unsere Anstrengungen, insbesondere in der Präventionsarbeit, weiter intensivieren, um einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander zu fördern. Gleichzeitig arbeiten wir daran, die Datenqualität des Lagebilds weiter zu verbessern. Daher rufen wir alle Beteiligten ausdrücklich auf, Vorfälle von Gewalt und Diskriminierung konsequent zu melden.“
Höchster Erfassungsgrad seit Beginn der Auswertung
Seit der Saison 2014/2015 lässt der DFB jährlich auf Grundlage der elektronischen Spielberichte der Schiedsrichter*innen ermitteln, wie es mit Blick auf Gewalt und Diskriminierung um die Lage des Amateurfußballs in Deutschland bestellt ist. Für die Saison 2025/2026 lagen zu 1.283.992 Begegnungen abgeschlossene Spielberichte vor. Das entspricht 88,44 Prozent aller 1.451.841 Spiele mit begonnenem Spielbericht und bedeutet den höchsten Erfassungsgrad seit Beginn der Auswertung.
Vorfälle können rund um ein Spiel bei den Schiris oder anschließend bei der jeweiligen Anlaufstelle für Gewalt- und Diskriminierungsvorfälle des zuständigen Landesverbandes gemeldet werden. Spielabbrüche sind grundsätzlich zu erfassen, damit sie anschließend sportgerichtlich aufgearbeitet werden können.
Zu den zentralen Bausteinen der Gewaltprävention im Amateurfußball zählen weiterhin die Kapitänsregel und das DFB-STOPP-Konzept. Beide Maßnahmen sollen dazu beitragen, Konflikte zu entschärfen, die Kommunikation auf dem Platz zu verbessern und Eskalationen möglichst zu verhindern. Darüber hinaus arbeiten der DFB und seine Landesverbände kontinuierlich an Schulungs-, Präventions- und Unterstützungsangeboten für Vereine, Schiedsrichter*innen und weitere Beteiligte.
Pilotprojekt für besonders häufig betroffene Schiedsrichter*innen
Trotz positiver Entwicklungen bei den Schiedsrichter*innen wie einer allgemein gestiegenen Wertschätzung oder der seit drei Jahren steigenden Zahlen an aktiven Schiris in Deutschland, sind die Unparteiischen weiterhin oft Geschädigte (2100 Mal) eines Vorfalls. Nur Spieler*innen werden noch öfter als Geschädigte genannt (in 3245 Spielen), sind gleichzeitig aber auch die Meistbeschuldigten (in 3689 Partien).
Um die Sicherheit zu erhöhen, für mehr Respekt auf und neben dem Platz zu sorgen und neue Erkenntnisse im Umgang mit Gewalt und Beleidigungen zu gewinnen, startet der DFB gemeinsam mit der FIFA und dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) jetzt ein bislang einmaliges Pilotprojekt in Deutschland. In der Kreisliga B Gelsenkirchen werden die Schiedsrichter*innen ab diesem Wochenende mit Bodycams ausgestattet.
Die Bodycam zeichnet nicht dauerhaft auf. Im Bereitschaftsmodus werden die jeweils vergangenen 30 Sekunden fortlaufend überschrieben. Erst durch die Aktivierung durch die Spielleitung wird die Aufnahme gespeichert. Das Pilotprojekt ist datenschutzrechtlich geprüft und wird während der verbleibenden Saison wissenschaftlich begleitet.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl der Schiedsrichter*innen sowie das Verhalten aller Beteiligten. Dazu werden unter anderem Vorfallstatistiken sowie die Anzahl von Gelben und Roten Karten mit der Vorsaison verglichen. Zusätzlich sind regelmäßige Befragungen der teilnehmenden Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter vorgesehen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nach Abschluss der wissenschaftlichen Begleitung ausgewertet und in die internationale Bewertung durch die FIFA einfließen.
Anlage PDF mit den Lagebild-Zahlen
___________________________________________________
Disclaimer:
Im Rahmen der üblichen jährlichen Nachprüfung wurden Fehler im Prozess der Datenauswertung zum Lagebild 2024/2025 festgestellt und bereinigt. Die Zahl der ausgewerteten Spiele und die Zahl der erfassten Vorfälle hat sich dadurch rückwirkend verringert. Die Angaben zu Gewalt- und Diskriminierungsvorfällen wurden daher für das Lagebild der Saison 2024/2025 rückwirkend korrigiert. Die Anpassungen sind allerdings nicht signifikant. Aus ihnen ergibt sich kein grundsätzlich verändertes Lagebild.
Sonstiges
Lagebild Amateurfußball: Anteil der gemeldeten Vorfälle erneut gesunken
Die Lage auf Deutschlands Amateurfußballplätzen hat sich in der Saison 2025/2026 insgesamt auf dem Niveau des vorherigen Jahres bewegt. Das geht aus dem Lagebild Amateurfußball hervor, das der DFB seit zwölf Jahren in jeder Spielzeit erhebt.
Abbruchrate der Spiele bei 0,066 Prozent
Bei insgesamt 1,284 Millionen abgeschlossenen Spielberichten ...
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Lagebild Amateurfußball: Anteil der gemeldeten Vorfälle erneut gesunken
Sonstiges

Die Lage auf Deutschlands Amateurfußballplätzen hat sich in der Saison 2025/2026 insgesamt auf dem Niveau des vorherigen Jahres bewegt. Das geht aus dem Lagebild Amateurfußball hervor, das der DFB seit zwölf Jahren in jeder Spielzeit erhebt.
Abbruchrate der Spiele bei 0,066 Prozent
Bei insgesamt 1,284 Millionen abgeschlossenen Spielberichten zeigten sich nur leichte Veränderungen. Während die Zahl der Partien mit gemeldeten Gewalt- oder Diskriminierungsvorfällen zum dritten Mal in Folge zurückging (auf 5450), wurden geringfügig mehr Spiele abgebrochen (842 nach 825 im Jahr zuvor). Damit wurde bei 0,42 Prozent aller Spiele mit abgeschlossenen Spielbericht ein Vorkommnis gemeldet und 0,066 Prozent abgebrochen.
Bei 3386 Spielen wurde über die elektronischen Spielberichte mindestens ein Gewaltvorfall gemeldet. Das entspricht einem Anteil von 0,26 Prozent an allen Partien mit abgeschlossenem Spielbericht (Vorsaison: 0,27 Prozent). Auch die Zahl der Begegnungen mit mindestens einem gemeldeten Diskriminierungsvorfall ging minimal zurück von insgesamt 2398 (Anteil Vorsaison: 0,19 Prozent) auf 2315 (0,18 Prozent). Die Bandbreite der gemeldeten Vorfälle reicht von Bedrohungen bis hin zu körperlichen Übergriffen.
Ronny Zimmermann, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: “Insgesamt zeigen die aktuellen Zahlen ein ähnliches Bild wie im Vorjahr. Der leichte Anstieg bei den Spielabbrüchen zeigt, dass es keinen Anlass gibt, sich mit der grundsätzlich positiven Entwicklung der vergangenen Jahre zufriedenzugeben. Ein Spielabbruch ist ein gravierendes Ereignis. Signifikante Einzelfälle prägen die Geschädigten nachhaltig und haben darüber hinaus maßgeblichen Einfluss auf die allgemeine öffentliche Wahrnehmung. Deshalb müssen wir alle im Fußball unsere Anstrengungen, insbesondere in der Präventionsarbeit, weiter intensivieren, um einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander zu fördern. Gleichzeitig arbeiten wir daran, die Datenqualität des Lagebilds weiter zu verbessern. Daher rufen wir alle Beteiligten ausdrücklich auf, Vorfälle von Gewalt und Diskriminierung konsequent zu melden.“
Höchster Erfassungsgrad seit Beginn der Auswertung
Seit der Saison 2014/2015 lässt der DFB jährlich auf Grundlage der elektronischen Spielberichte der Schiedsrichter*innen ermitteln, wie es mit Blick auf Gewalt und Diskriminierung um die Lage des Amateurfußballs in Deutschland bestellt ist. Für die Saison 2025/2026 lagen zu 1.283.992 Begegnungen abgeschlossene Spielberichte vor. Das entspricht 88,44 Prozent aller 1.451.841 Spiele mit begonnenem Spielbericht und bedeutet den höchsten Erfassungsgrad seit Beginn der Auswertung.
Vorfälle können rund um ein Spiel bei den Schiris oder anschließend bei der jeweiligen Anlaufstelle für Gewalt- und Diskriminierungsvorfälle des zuständigen Landesverbandes gemeldet werden. Spielabbrüche sind grundsätzlich zu erfassen, damit sie anschließend sportgerichtlich aufgearbeitet werden können.
Zu den zentralen Bausteinen der Gewaltprävention im Amateurfußball zählen weiterhin die Kapitänsregel und das DFB-STOPP-Konzept. Beide Maßnahmen sollen dazu beitragen, Konflikte zu entschärfen, die Kommunikation auf dem Platz zu verbessern und Eskalationen möglichst zu verhindern. Darüber hinaus arbeiten der DFB und seine Landesverbände kontinuierlich an Schulungs-, Präventions- und Unterstützungsangeboten für Vereine, Schiedsrichter*innen und weitere Beteiligte.
Pilotprojekt für besonders häufig betroffene Schiedsrichter*innen
Trotz positiver Entwicklungen bei den Schiedsrichter*innen wie einer allgemein gestiegenen Wertschätzung oder der seit drei Jahren steigenden Zahlen an aktiven Schiris in Deutschland, sind die Unparteiischen weiterhin oft Geschädigte (2100 Mal) eines Vorfalls. Nur Spieler*innen werden noch öfter als Geschädigte genannt (in 3245 Spielen), sind gleichzeitig aber auch die Meistbeschuldigten (in 3689 Partien).
Um die Sicherheit zu erhöhen, für mehr Respekt auf und neben dem Platz zu sorgen und neue Erkenntnisse im Umgang mit Gewalt und Beleidigungen zu gewinnen, startet der DFB gemeinsam mit der FIFA und dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) jetzt ein bislang einmaliges Pilotprojekt in Deutschland. In der Kreisliga B Gelsenkirchen werden die Schiedsrichter*innen ab diesem Wochenende mit Bodycams ausgestattet.
Die Bodycam zeichnet nicht dauerhaft auf. Im Bereitschaftsmodus werden die jeweils vergangenen 30 Sekunden fortlaufend überschrieben. Erst durch die Aktivierung durch die Spielleitung wird die Aufnahme gespeichert. Das Pilotprojekt ist datenschutzrechtlich geprüft und wird während der verbleibenden Saison wissenschaftlich begleitet.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl der Schiedsrichter*innen sowie das Verhalten aller Beteiligten. Dazu werden unter anderem Vorfallstatistiken sowie die Anzahl von Gelben und Roten Karten mit der Vorsaison verglichen. Zusätzlich sind regelmäßige Befragungen der teilnehmenden Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter vorgesehen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nach Abschluss der wissenschaftlichen Begleitung ausgewertet und in die internationale Bewertung durch die FIFA einfließen.
Anlage PDF mit den Lagebild-Zahlen
___________________________________________________
Disclaimer:
Im Rahmen der üblichen jährlichen Nachprüfung wurden Fehler im Prozess der Datenauswertung zum Lagebild 2024/2025 festgestellt und bereinigt. Die Zahl der ausgewerteten Spiele und die Zahl der erfassten Vorfälle hat sich dadurch rückwirkend verringert. Die Angaben zu Gewalt- und Diskriminierungsvorfällen wurden daher für das Lagebild der Saison 2024/2025 rückwirkend korrigiert. Die Anpassungen sind allerdings nicht signifikant. Aus ihnen ergibt sich kein grundsätzlich verändertes Lagebild.

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Rekorde beim DFB-Punktespiel
Sonstiges

Mit der beeindruckenden Zahl von 10.286 teilnehmenden Vereinen ist die aktuelle Runde des DFB-Punktespiels zu Ende gegangen. Damit beteiligten sich mehr als 40 Prozent der rund 24.000 deutschen Fußballklubs an der vom DFB und seinen 21 Landesverbänden zur Stärkung der Amateurvereine durchgeführten Aktion – mehr als 2.000 von ihnen registrierten sich bereits am ersten Tag.
Rekord bei den eingereichten Maßnahmen
Auch die Zahl der im Projektzeitraum (1. Juli 2025 bis 31. August 2026) eingereichten Maßnahmen erreichte mit 59.964 einen deutlichen Bestwert. Zum Vergleich: Beim Punktespiel zur Heim-EM 2024 hatten 4.650 Vereine 22.382 Maßnahmen eingereicht.
Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident für Spielbetrieb und Fußballentwicklung, ist von der Resonanz begeistert: „Die überwältigende Zahl der teilnehmenden Vereine zeigt einmal mehr, wie lebendig unsere Vereinskultur ist und mit wie viel Leidenschaft, Begeisterung und Kreativität sich die vielen Ehrenamtlichen an der Basis einsetzen, um ihre Klubs voranzubringen. Wer beim Punktespiel mitmacht, der will etwas bewegen, das lässt sich am Umfang der eingereichten Maßnahmen erkennen. Deshalb freuen wir uns mit allen, die beim Punktespiel tatkräftig dabei waren: Sie haben viel für ihren Verein getan. Genau von diesem Engagement lebt der Fußball – heute und in Zukunft.“
Attraktive Prämien für die Vereine
Das DFB-Punktspiel brachte den Vereinen eine Win-win-Situation. Bereits das Einreichen einer ersten Maßnahme garantierte ihnen ein Starterpaket mit zwölf Bällen, außerdem wurden beim Erreichen der einzelnen Level Garantiepreise ausgelobt. So erhalten die Vereine diesmal rund 130.000 Bälle, jeweils rund 10.000 Minitore und Hütchensets sowie 50.000 Leibchen und viele weitere Prämien.
Für die Umsetzung von Maßnahmen konnten die Klubs – je nach Umfang der Aktion – 10, 25 oder 50 Punkte sammeln, das konnten Aktivitäten wie der Besuch eines Club-Beraters oder des DFB-Mobils sein, aber auch die Qualifizierung von Mitgliedern zu Trainer*innen und Schiris oder Kooperationen mit Schulen und Kitas.
FSV Bernau sammelt die meisten Punkte
Erfolgreichster Punktesammler war diesmal mit 870 Punkten der FSV Bernau aus Brandenburg, der unter anderem ein neues Spielangebot für F-Junior*innen sowie im Handicap-Fußball schuf, einen Tag des Mädchen-, Kinder- und Jugendfußballs veranstaltete, seine Mitglieder umfangreich weiterbildete und eine Zusammenarbeit mit einer Werkstatt für behinderte Menschen startete.
Für die Punkte gab es weitere attraktive Prämien und, wenn es besonders viele waren (Gold- und Platinlevel), bei einer Verlosung die Chance auf ein Kurztrainingslager am DFB-Campus in Frankfurt am Main und im Homeground von adidas in Herzogenaurach.
Mit dem wertvollsten Preis jedoch beschenkten sich die Vereine selbst: Dank ihres eigenen Engagements stellten sie sich mit jeder durchgeführten Maßnahme nachhaltig besser auf.
Sonstiges
Rekorde beim DFB-Punktespiel
Mit der beeindruckenden Zahl von 10.286 teilnehmenden Vereinen ist die aktuelle Runde des DFB-Punktespiels zu Ende gegangen. Damit beteiligten sich mehr als 40 Prozent der rund 24.000 deutschen Fußballklubs an der vom DFB und seinen 21 Landesverbänden zur Stärkung der Amateurvereine durchgeführten Aktion – mehr als 2.000 von ihnen registrierten ...
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Rekorde beim DFB-Punktespiel
Sonstiges

Mit der beeindruckenden Zahl von 10.286 teilnehmenden Vereinen ist die aktuelle Runde des DFB-Punktespiels zu Ende gegangen. Damit beteiligten sich mehr als 40 Prozent der rund 24.000 deutschen Fußballklubs an der vom DFB und seinen 21 Landesverbänden zur Stärkung der Amateurvereine durchgeführten Aktion – mehr als 2.000 von ihnen registrierten sich bereits am ersten Tag.
Rekord bei den eingereichten Maßnahmen
Auch die Zahl der im Projektzeitraum (1. Juli 2025 bis 31. August 2026) eingereichten Maßnahmen erreichte mit 59.964 einen deutlichen Bestwert. Zum Vergleich: Beim Punktespiel zur Heim-EM 2024 hatten 4.650 Vereine 22.382 Maßnahmen eingereicht.
Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident für Spielbetrieb und Fußballentwicklung, ist von der Resonanz begeistert: „Die überwältigende Zahl der teilnehmenden Vereine zeigt einmal mehr, wie lebendig unsere Vereinskultur ist und mit wie viel Leidenschaft, Begeisterung und Kreativität sich die vielen Ehrenamtlichen an der Basis einsetzen, um ihre Klubs voranzubringen. Wer beim Punktespiel mitmacht, der will etwas bewegen, das lässt sich am Umfang der eingereichten Maßnahmen erkennen. Deshalb freuen wir uns mit allen, die beim Punktespiel tatkräftig dabei waren: Sie haben viel für ihren Verein getan. Genau von diesem Engagement lebt der Fußball – heute und in Zukunft.“
Attraktive Prämien für die Vereine
Das DFB-Punktspiel brachte den Vereinen eine Win-win-Situation. Bereits das Einreichen einer ersten Maßnahme garantierte ihnen ein Starterpaket mit zwölf Bällen, außerdem wurden beim Erreichen der einzelnen Level Garantiepreise ausgelobt. So erhalten die Vereine diesmal rund 130.000 Bälle, jeweils rund 10.000 Minitore und Hütchensets sowie 50.000 Leibchen und viele weitere Prämien.
Für die Umsetzung von Maßnahmen konnten die Klubs – je nach Umfang der Aktion – 10, 25 oder 50 Punkte sammeln, das konnten Aktivitäten wie der Besuch eines Club-Beraters oder des DFB-Mobils sein, aber auch die Qualifizierung von Mitgliedern zu Trainer*innen und Schiris oder Kooperationen mit Schulen und Kitas.
FSV Bernau sammelt die meisten Punkte
Erfolgreichster Punktesammler war diesmal mit 870 Punkten der FSV Bernau aus Brandenburg, der unter anderem ein neues Spielangebot für F-Junior*innen sowie im Handicap-Fußball schuf, einen Tag des Mädchen-, Kinder- und Jugendfußballs veranstaltete, seine Mitglieder umfangreich weiterbildete und eine Zusammenarbeit mit einer Werkstatt für behinderte Menschen startete.
Für die Punkte gab es weitere attraktive Prämien und, wenn es besonders viele waren (Gold- und Platinlevel), bei einer Verlosung die Chance auf ein Kurztrainingslager am DFB-Campus in Frankfurt am Main und im Homeground von adidas in Herzogenaurach.
Mit dem wertvollsten Preis jedoch beschenkten sich die Vereine selbst: Dank ihres eigenen Engagements stellten sie sich mit jeder durchgeführten Maßnahme nachhaltig besser auf.










