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105. Vereinsdialog
10.10.2023Gesellschaftliche Verantwortung

105. Vereinsdialog des SWFV beim VfB Hochstadt
Marcel Gracyk begrüßte seine Vorstandskollegen Sascha Faß, Thorten Mees, Dominik Blot, Felix Hummel, Markus Weber, Dominik Kock, Frank Hauk und Trainer Timo Theobaldsowie die Vertreter des SWFV Präsident Dr. Hans-Dieter Drewitz, 1. Vizepräsident Spielbetrieb Jürgen Veth, Vizepräsident Finanzen Hans-Jörg Hoch, Verbandsdirektor Michael Monat. Kreisvorsitendem Karl Schlimmer und den Koordinatorder Amateurfußballkampagne Christof Seibel.
Nachdem sich die Teilnehmer kurz vorgestellt hatten übernahm Präsident Drewitz die Vorstellung der Amateurfußballkampagne und der Schwerpunkte des Masterplans 2024.
Er merkte auch an, dass der VfB Hochstadt gut aufgestellt sein. Auf den Social Media-Plattformen und auf der Homepage ist der Verein top. Auch mit Schiedsrichtern ist der VfB gut bestückt. Die regelmäßig alle sechs Wochen stattfindenden „Schulungen/Austausche zwischen den Schieries sind vorbildlich. Die Erinnerungen, dass die Jugendzuschüsse des Vereins aus der Saison 2019/2000 beim SWFV noch nicht abgerufen worden sind, kam bei den Vereinsvertretern gut an. Das war wohl dem Wechsel der Vorstandschaft geschuldet. Immer wieder kam es zu Fragen, die postwendend beantwortet wurden. Vor allem Jürgen Veth und Karl Schlimmer konnten aus ihrem reichen Erfahrungsschatz Parxisbeispiele vorbringen und Vorschläge unterbreiten, wie der VfB diese umsetzen könnte. Die in dieser Saison eingeführte 10 Minuten Zeitstrafe wurde beleuchtet und verschiedene Dinge ins rechte Licht gerückt. Das Thema Live-Ticker wurde angesprochen. Vor allem die Leute von der Basis warnen vor zuviel Bürokratie im Zusammenhang mit den unteren Spielklassen. Auch ein Fall der nichtgenehmigten Spielverlegung in der letzten Saison war Thema. Danach war jedem klar, dass da manches schief gelaufen war und dass die Kommunikation zwischen Verein und Kreis zukünftig besser laufen muss.
Über die Ordnerregelung wurde Klarheit geschaffen, die „Strafenpolitik“ der Staffelleiter und der Spruchkammer wurde erläutert und über die Gewinnung und Erhaltung der Schiedsrichter diskutiert. Den Vorschlag von Schiedsrichter Frank Hauk betreffs Eintrag der Trikotfarben in den Spielbericht nahm der Kreisvorsitzenden Schlimmer auf und hat das Anliegen an die Vereine im Kreis heran getragen. Christof Seibel hatte für die Teilnehmer ein große ausführliche Dokumentation erstellt. Damit hat auch die neue Vorstandschaft einen Einblick zu den Verläufen zwischen Verein und Verband in die letzten Jahren erhalten.
In einem fairen und lockeren Dialog wurde noch so mancher Punkt angesprochen und für Klarheit gesorgt. Wie in vielen anderen Vereinsdialogen konnte man abschließend sagen, dass die Veranstaltung sowohl für den Verein als auch für den SWFV von Nutzen war. Zum Abschluss übergab Präsident Drewitz noch ein Ballgeschenk an die Verantwortlichen des VfB Hochstadt. Damit endete ein gelungener Abend im Birkenhain.
10. Okt. 2023
Gesellschaftliche Verantwortung
105. Vereinsdialog
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105. Vereinsdialog
10.10.2023Gesellschaftliche Verantwortung

105. Vereinsdialog des SWFV beim VfB Hochstadt
Marcel Gracyk begrüßte seine Vorstandskollegen Sascha Faß, Thorten Mees, Dominik Blot, Felix Hummel, Markus Weber, Dominik Kock, Frank Hauk und Trainer Timo Theobaldsowie die Vertreter des SWFV Präsident Dr. Hans-Dieter Drewitz, 1. Vizepräsident Spielbetrieb Jürgen Veth, Vizepräsident Finanzen Hans-Jörg Hoch, Verbandsdirektor Michael Monat. Kreisvorsitendem Karl Schlimmer und den Koordinatorder Amateurfußballkampagne Christof Seibel.
Nachdem sich die Teilnehmer kurz vorgestellt hatten übernahm Präsident Drewitz die Vorstellung der Amateurfußballkampagne und der Schwerpunkte des Masterplans 2024.
Er merkte auch an, dass der VfB Hochstadt gut aufgestellt sein. Auf den Social Media-Plattformen und auf der Homepage ist der Verein top. Auch mit Schiedsrichtern ist der VfB gut bestückt. Die regelmäßig alle sechs Wochen stattfindenden „Schulungen/Austausche zwischen den Schieries sind vorbildlich. Die Erinnerungen, dass die Jugendzuschüsse des Vereins aus der Saison 2019/2000 beim SWFV noch nicht abgerufen worden sind, kam bei den Vereinsvertretern gut an. Das war wohl dem Wechsel der Vorstandschaft geschuldet. Immer wieder kam es zu Fragen, die postwendend beantwortet wurden. Vor allem Jürgen Veth und Karl Schlimmer konnten aus ihrem reichen Erfahrungsschatz Parxisbeispiele vorbringen und Vorschläge unterbreiten, wie der VfB diese umsetzen könnte. Die in dieser Saison eingeführte 10 Minuten Zeitstrafe wurde beleuchtet und verschiedene Dinge ins rechte Licht gerückt. Das Thema Live-Ticker wurde angesprochen. Vor allem die Leute von der Basis warnen vor zuviel Bürokratie im Zusammenhang mit den unteren Spielklassen. Auch ein Fall der nichtgenehmigten Spielverlegung in der letzten Saison war Thema. Danach war jedem klar, dass da manches schief gelaufen war und dass die Kommunikation zwischen Verein und Kreis zukünftig besser laufen muss.
Über die Ordnerregelung wurde Klarheit geschaffen, die „Strafenpolitik“ der Staffelleiter und der Spruchkammer wurde erläutert und über die Gewinnung und Erhaltung der Schiedsrichter diskutiert. Den Vorschlag von Schiedsrichter Frank Hauk betreffs Eintrag der Trikotfarben in den Spielbericht nahm der Kreisvorsitzenden Schlimmer auf und hat das Anliegen an die Vereine im Kreis heran getragen. Christof Seibel hatte für die Teilnehmer ein große ausführliche Dokumentation erstellt. Damit hat auch die neue Vorstandschaft einen Einblick zu den Verläufen zwischen Verein und Verband in die letzten Jahren erhalten.
In einem fairen und lockeren Dialog wurde noch so mancher Punkt angesprochen und für Klarheit gesorgt. Wie in vielen anderen Vereinsdialogen konnte man abschließend sagen, dass die Veranstaltung sowohl für den Verein als auch für den SWFV von Nutzen war. Zum Abschluss übergab Präsident Drewitz noch ein Ballgeschenk an die Verantwortlichen des VfB Hochstadt. Damit endete ein gelungener Abend im Birkenhain.
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Marcel Gracyk begrüßte seine Vorstandskollegen Sascha Faß, Thorten Mees, Dominik Blot, Felix Hummel,…
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105. Vereinsdialog
10. Okt. 2023Gesellschaftliche Verantwortung

105. Vereinsdialog des SWFV beim VfB Hochstadt
Marcel Gracyk begrüßte seine Vorstandskollegen Sascha Faß, Thorten Mees, Dominik Blot, Felix Hummel, Markus Weber, Dominik Kock, Frank Hauk und Trainer Timo Theobaldsowie die Vertreter des SWFV Präsident Dr. Hans-Dieter Drewitz, 1. Vizepräsident Spielbetrieb Jürgen Veth, Vizepräsident Finanzen Hans-Jörg Hoch, Verbandsdirektor Michael Monat. Kreisvorsitendem Karl Schlimmer und den Koordinatorder Amateurfußballkampagne Christof Seibel.
Nachdem sich die Teilnehmer kurz vorgestellt hatten übernahm Präsident Drewitz die Vorstellung der Amateurfußballkampagne und der Schwerpunkte des Masterplans 2024.
Er merkte auch an, dass der VfB Hochstadt gut aufgestellt sein. Auf den Social Media-Plattformen und auf der Homepage ist der Verein top. Auch mit Schiedsrichtern ist der VfB gut bestückt. Die regelmäßig alle sechs Wochen stattfindenden „Schulungen/Austausche zwischen den Schieries sind vorbildlich. Die Erinnerungen, dass die Jugendzuschüsse des Vereins aus der Saison 2019/2000 beim SWFV noch nicht abgerufen worden sind, kam bei den Vereinsvertretern gut an. Das war wohl dem Wechsel der Vorstandschaft geschuldet. Immer wieder kam es zu Fragen, die postwendend beantwortet wurden. Vor allem Jürgen Veth und Karl Schlimmer konnten aus ihrem reichen Erfahrungsschatz Parxisbeispiele vorbringen und Vorschläge unterbreiten, wie der VfB diese umsetzen könnte. Die in dieser Saison eingeführte 10 Minuten Zeitstrafe wurde beleuchtet und verschiedene Dinge ins rechte Licht gerückt. Das Thema Live-Ticker wurde angesprochen. Vor allem die Leute von der Basis warnen vor zuviel Bürokratie im Zusammenhang mit den unteren Spielklassen. Auch ein Fall der nichtgenehmigten Spielverlegung in der letzten Saison war Thema. Danach war jedem klar, dass da manches schief gelaufen war und dass die Kommunikation zwischen Verein und Kreis zukünftig besser laufen muss.
Über die Ordnerregelung wurde Klarheit geschaffen, die „Strafenpolitik“ der Staffelleiter und der Spruchkammer wurde erläutert und über die Gewinnung und Erhaltung der Schiedsrichter diskutiert. Den Vorschlag von Schiedsrichter Frank Hauk betreffs Eintrag der Trikotfarben in den Spielbericht nahm der Kreisvorsitzenden Schlimmer auf und hat das Anliegen an die Vereine im Kreis heran getragen. Christof Seibel hatte für die Teilnehmer ein große ausführliche Dokumentation erstellt. Damit hat auch die neue Vorstandschaft einen Einblick zu den Verläufen zwischen Verein und Verband in die letzten Jahren erhalten.
In einem fairen und lockeren Dialog wurde noch so mancher Punkt angesprochen und für Klarheit gesorgt. Wie in vielen anderen Vereinsdialogen konnte man abschließend sagen, dass die Veranstaltung sowohl für den Verein als auch für den SWFV von Nutzen war. Zum Abschluss übergab Präsident Drewitz noch ein Ballgeschenk an die Verantwortlichen des VfB Hochstadt. Damit endete ein gelungener Abend im Birkenhain.

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Ersthelferschulung
10.10.2023Gesellschaftliche Verantwortung

Dr. Berrsche: Lebensrettung auf dem Sportplatz und die Behandlung von Sportverletzungen
36Vereinsvertreter, darunter auch der Kreisvorsitzende Karl Schlimmer und der Beauftragte für Weiterbildung Kersten Beyer fanden sich am 9. Oktober im Sportheim des SV Klingenmünster ein.
Von Berg bis Völkersweiler und von Mörlheim bis Kapellen waren Vorsitzende, Spielleiter und vor allem Jugendbetreuer/-trainer anwesend. Erfreulicher Weise auch viele weibliche Teilnehmer haben den Weg ins Sportheim des SV Klingenmünster gefunden. Keiner hat sein Kommen bereut, denn der Referent, Dr. Berrsche, hielt einen zweieinhalbstündigen Vortrag, der so interessant gestaltet war, dass die Zeit wie im Fluge verging.
Vom plötzlichen Herztod über die Gehirnerschütterung bis zum Muskelfaserriss wurden die Themen „bearbeitet“
Bei jedem Kollaps ohne Körperkontakt ist ein plötzlicher Herztod zu vermuten. Der Körper kann maximal neun Minuten ohne Sauerstoff auskommen. Danach sind die Schäden irreparabel." Deswegen darf keine Zeit verloren gehen, ist sofortiges Handeln unabdingbar
Mit deutlichen Worten will Dr. Gregor Berrsche die 36 Teilnehmer der Schulung "Der Trainer als Ersthelfer auf dem Fußballplatz" zur sofortigen Herzdruckmassage animieren. Der aus Hassloch stammende 35-jährige Sportorthopäde am Deutschen Gelenkzentrum Heidelberg ist Mannschaftsarzt der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen. Im ersten Teil des Vortrages üben die Teilnehmer an Puppen und merken, wie anstrengend das ist. Berrsche erklärt die wichtigsten Grundlagen: In der Mitte des Brustkorbes bei 5 cm Tiefe ohne Unterbrechung durchführen, die Arme gestreckt halten und mit dem eigenen Körpergewicht arbeiten. Als Gedankenstütze für den Rhythmus kann das AC/DC-Lied "Highway to Hell" dienen. Ziel ist der Aufbau des Kreislaufs, damit Sauerstoff ins Hirn gelangt. Die Teilnehmer üben fleißig. Da dies sehr anstrengend ist, sollten sich mindesten zwei Personen dabei abzuwechseln. Eine dritte Person sollte den Notruf 112 absetzen, eine weitere Person sich um das direkt Umfeld kümmern. Die persönliche Aufforderung ist dabei sehr wichtig.Letztes prominenteste Opfer war der däniche Nationalspieler Christian Eriksen beim EM-Spiel gegen Finnland, doch es gibt auch Beispiele im Fußballkreis. AH-Torhüter Thomas Schneider verstarb bei einem Spiel gegen den ASV Lug/Schwanheim, der Walsheimer Schiedsrichter Karl-Heinz Eberle hatte bei einem Spiel in Sondernheim Glück. VfR-Trainer Norman Lösch rettete ihm als ausgebildeter Rettungssanitäter das Leben. Der Kreisfunktionär und Schiedsrrichter Mathias Mialki erlag dem Herztod auf dem Sportplatz in Queichhambach. Berrsche warb für die Anschaffung eines Defibrillators: „Bei einem flimmernden Herzen sinkt pro Minute die Wahrscheinlichkeit um 10%, den Patienten wiederzubeleben“. Die Handhabung ist sehr einfach, die Kosten von rund 1.000 Euro werden vom Sportbund bezuschusst. Eine kurze Umfrage bei den Teilnehmern zeigt, dass meist nur die größeren Vereine wie der SV Rülzheim oder der SV Viktoria Herxheim ein solches Gerät besitzen. SVK-Vorsitznder Sebastian Löhlein teilt mit, dass sein SVK sich gerade einen Defi zugelegt hat, Er sieht das als unbedingt notwendige Anschaffung an.
Ein Viertel aller Verletzungen im Fußball sind Kopfverletzungen. Am bekanntesten ist wohl die Gehirnerschütterung des Gladbachers Christoph Kramer beim WM-Finale 2014 in Brasilien. „Wechseln Sie den Spieler bei typischen Symptomen gleich aus. Bei fortgesetzter Spielteilnahme droht eine Verschlimmerung der Symptome und das Verletzungsrisiko steigt enorm. Bersche hatte einige Beispiele in Videos dabei, bei denen die Anwesenden brutal vor Augen geführt wurde, wie lebensbedrohend eine Fehleinschätzung sein kann. Taschenkarten wie das Concussion recognition tool der ZNS-Hannelore Kohl Stiftung können am Spielfeldrand helfen.", so Berrsche. Bei bewusstlosen Spielern mit Atemerkennung fordert er zur stabilen Seitenlage auf. Auf freie Atemwege ist dabei unbedingt zu achten. Eine „ verschluckte Zunge“ ist durch leichtes Überstrecken des Kopfes zu lockern. Auf keinen Fall sollte man mit dem Finger im Rachenraum herum hantieren. Regelmäßige Trinkpausen bei Hitze seien unerlässlich. Vortrinken funktioniert nicht. Immer wieder kleine Mengen zu sich nehmen. Wasser oder dünner Saft-Schorle, auf keinen Fall Elektrolytgetränke, denn die haben zu viel Zucker
Bei Gelenk- und Muskelverletzungen soll die PECH-Methode angewandt werden: Pause, Eis, Compression und Hochlagern. Die Compression dient dem Verhindern von Schwellungen und der rascheren Rehabilitation. Eisspray hält er wegen der fehlenden Tiefenwirkung und anschließender Folgeverletzungen nach Belastung für ungeeignet. Auch hier zeigte Dr. Berrsche Beispiele, wie bei einer solchen Verletzung nicht vorgegangen werden sollte.
Als wichtigen Bestandteil des Notfallkoffers bezeichnet er eine knapp 10 Euro teure Universalschiene. Sie dient zur Ruhigstellung von verletzten Gelenken, sogar bei Frakturen. Kältekompressen sollten immer vorhanden sein. Von Eisspray rät er vehement ab.
Die Prävention ist äußerst wichtig. Studien hätten ergeben, dass mit der App FIFA11+ zum Aufwärmen 50% weniger schwere und 30% weniger einfache Verletzungen entstehen.
Immer wieder beantwortet Dr. Berrsche die Fragen der Teilnehmer. Nach zweieinhalb Stunden beendet Dr. Berrsche unter dem Applaus der Teilnehmer seinen Vortrag. Die Anwesenden haben jede Menge Informationen erhalten. Manche alte Methode ist überholt und sollte nicht mehr angewendet werden. Die Medizin hat neue Erkenntnisse, die in der Behandlung von Verletzungen einfließen. Deswegen ist eine regelmäßige Information dringend erforderlich.
10. Okt. 2023
Gesellschaftliche Verantwortung
Ersthelferschulung
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Ersthelferschulung
10.10.2023Gesellschaftliche Verantwortung

Dr. Berrsche: Lebensrettung auf dem Sportplatz und die Behandlung von Sportverletzungen
36Vereinsvertreter, darunter auch der Kreisvorsitzende Karl Schlimmer und der Beauftragte für Weiterbildung Kersten Beyer fanden sich am 9. Oktober im Sportheim des SV Klingenmünster ein.
Von Berg bis Völkersweiler und von Mörlheim bis Kapellen waren Vorsitzende, Spielleiter und vor allem Jugendbetreuer/-trainer anwesend. Erfreulicher Weise auch viele weibliche Teilnehmer haben den Weg ins Sportheim des SV Klingenmünster gefunden. Keiner hat sein Kommen bereut, denn der Referent, Dr. Berrsche, hielt einen zweieinhalbstündigen Vortrag, der so interessant gestaltet war, dass die Zeit wie im Fluge verging.
Vom plötzlichen Herztod über die Gehirnerschütterung bis zum Muskelfaserriss wurden die Themen „bearbeitet“
Bei jedem Kollaps ohne Körperkontakt ist ein plötzlicher Herztod zu vermuten. Der Körper kann maximal neun Minuten ohne Sauerstoff auskommen. Danach sind die Schäden irreparabel." Deswegen darf keine Zeit verloren gehen, ist sofortiges Handeln unabdingbar
Mit deutlichen Worten will Dr. Gregor Berrsche die 36 Teilnehmer der Schulung "Der Trainer als Ersthelfer auf dem Fußballplatz" zur sofortigen Herzdruckmassage animieren. Der aus Hassloch stammende 35-jährige Sportorthopäde am Deutschen Gelenkzentrum Heidelberg ist Mannschaftsarzt der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen. Im ersten Teil des Vortrages üben die Teilnehmer an Puppen und merken, wie anstrengend das ist. Berrsche erklärt die wichtigsten Grundlagen: In der Mitte des Brustkorbes bei 5 cm Tiefe ohne Unterbrechung durchführen, die Arme gestreckt halten und mit dem eigenen Körpergewicht arbeiten. Als Gedankenstütze für den Rhythmus kann das AC/DC-Lied "Highway to Hell" dienen. Ziel ist der Aufbau des Kreislaufs, damit Sauerstoff ins Hirn gelangt. Die Teilnehmer üben fleißig. Da dies sehr anstrengend ist, sollten sich mindesten zwei Personen dabei abzuwechseln. Eine dritte Person sollte den Notruf 112 absetzen, eine weitere Person sich um das direkt Umfeld kümmern. Die persönliche Aufforderung ist dabei sehr wichtig.Letztes prominenteste Opfer war der däniche Nationalspieler Christian Eriksen beim EM-Spiel gegen Finnland, doch es gibt auch Beispiele im Fußballkreis. AH-Torhüter Thomas Schneider verstarb bei einem Spiel gegen den ASV Lug/Schwanheim, der Walsheimer Schiedsrichter Karl-Heinz Eberle hatte bei einem Spiel in Sondernheim Glück. VfR-Trainer Norman Lösch rettete ihm als ausgebildeter Rettungssanitäter das Leben. Der Kreisfunktionär und Schiedsrrichter Mathias Mialki erlag dem Herztod auf dem Sportplatz in Queichhambach. Berrsche warb für die Anschaffung eines Defibrillators: „Bei einem flimmernden Herzen sinkt pro Minute die Wahrscheinlichkeit um 10%, den Patienten wiederzubeleben“. Die Handhabung ist sehr einfach, die Kosten von rund 1.000 Euro werden vom Sportbund bezuschusst. Eine kurze Umfrage bei den Teilnehmern zeigt, dass meist nur die größeren Vereine wie der SV Rülzheim oder der SV Viktoria Herxheim ein solches Gerät besitzen. SVK-Vorsitznder Sebastian Löhlein teilt mit, dass sein SVK sich gerade einen Defi zugelegt hat, Er sieht das als unbedingt notwendige Anschaffung an.
Ein Viertel aller Verletzungen im Fußball sind Kopfverletzungen. Am bekanntesten ist wohl die Gehirnerschütterung des Gladbachers Christoph Kramer beim WM-Finale 2014 in Brasilien. „Wechseln Sie den Spieler bei typischen Symptomen gleich aus. Bei fortgesetzter Spielteilnahme droht eine Verschlimmerung der Symptome und das Verletzungsrisiko steigt enorm. Bersche hatte einige Beispiele in Videos dabei, bei denen die Anwesenden brutal vor Augen geführt wurde, wie lebensbedrohend eine Fehleinschätzung sein kann. Taschenkarten wie das Concussion recognition tool der ZNS-Hannelore Kohl Stiftung können am Spielfeldrand helfen.", so Berrsche. Bei bewusstlosen Spielern mit Atemerkennung fordert er zur stabilen Seitenlage auf. Auf freie Atemwege ist dabei unbedingt zu achten. Eine „ verschluckte Zunge“ ist durch leichtes Überstrecken des Kopfes zu lockern. Auf keinen Fall sollte man mit dem Finger im Rachenraum herum hantieren. Regelmäßige Trinkpausen bei Hitze seien unerlässlich. Vortrinken funktioniert nicht. Immer wieder kleine Mengen zu sich nehmen. Wasser oder dünner Saft-Schorle, auf keinen Fall Elektrolytgetränke, denn die haben zu viel Zucker
Bei Gelenk- und Muskelverletzungen soll die PECH-Methode angewandt werden: Pause, Eis, Compression und Hochlagern. Die Compression dient dem Verhindern von Schwellungen und der rascheren Rehabilitation. Eisspray hält er wegen der fehlenden Tiefenwirkung und anschließender Folgeverletzungen nach Belastung für ungeeignet. Auch hier zeigte Dr. Berrsche Beispiele, wie bei einer solchen Verletzung nicht vorgegangen werden sollte.
Als wichtigen Bestandteil des Notfallkoffers bezeichnet er eine knapp 10 Euro teure Universalschiene. Sie dient zur Ruhigstellung von verletzten Gelenken, sogar bei Frakturen. Kältekompressen sollten immer vorhanden sein. Von Eisspray rät er vehement ab.
Die Prävention ist äußerst wichtig. Studien hätten ergeben, dass mit der App FIFA11+ zum Aufwärmen 50% weniger schwere und 30% weniger einfache Verletzungen entstehen.
Immer wieder beantwortet Dr. Berrsche die Fragen der Teilnehmer. Nach zweieinhalb Stunden beendet Dr. Berrsche unter dem Applaus der Teilnehmer seinen Vortrag. Die Anwesenden haben jede Menge Informationen erhalten. Manche alte Methode ist überholt und sollte nicht mehr angewendet werden. Die Medizin hat neue Erkenntnisse, die in der Behandlung von Verletzungen einfließen. Deswegen ist eine regelmäßige Information dringend erforderlich.
Dr. Berrsche: Lebensrettung auf dem Sportplatz und die Behandlung von Sportverletzungen
36Vereinsvertreter, darunter auch der Kreisvorsitzende Karl…
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Ersthelferschulung
10. Okt. 2023Gesellschaftliche Verantwortung

Dr. Berrsche: Lebensrettung auf dem Sportplatz und die Behandlung von Sportverletzungen
36Vereinsvertreter, darunter auch der Kreisvorsitzende Karl Schlimmer und der Beauftragte für Weiterbildung Kersten Beyer fanden sich am 9. Oktober im Sportheim des SV Klingenmünster ein.
Von Berg bis Völkersweiler und von Mörlheim bis Kapellen waren Vorsitzende, Spielleiter und vor allem Jugendbetreuer/-trainer anwesend. Erfreulicher Weise auch viele weibliche Teilnehmer haben den Weg ins Sportheim des SV Klingenmünster gefunden. Keiner hat sein Kommen bereut, denn der Referent, Dr. Berrsche, hielt einen zweieinhalbstündigen Vortrag, der so interessant gestaltet war, dass die Zeit wie im Fluge verging.
Vom plötzlichen Herztod über die Gehirnerschütterung bis zum Muskelfaserriss wurden die Themen „bearbeitet“
Bei jedem Kollaps ohne Körperkontakt ist ein plötzlicher Herztod zu vermuten. Der Körper kann maximal neun Minuten ohne Sauerstoff auskommen. Danach sind die Schäden irreparabel." Deswegen darf keine Zeit verloren gehen, ist sofortiges Handeln unabdingbar
Mit deutlichen Worten will Dr. Gregor Berrsche die 36 Teilnehmer der Schulung "Der Trainer als Ersthelfer auf dem Fußballplatz" zur sofortigen Herzdruckmassage animieren. Der aus Hassloch stammende 35-jährige Sportorthopäde am Deutschen Gelenkzentrum Heidelberg ist Mannschaftsarzt der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen. Im ersten Teil des Vortrages üben die Teilnehmer an Puppen und merken, wie anstrengend das ist. Berrsche erklärt die wichtigsten Grundlagen: In der Mitte des Brustkorbes bei 5 cm Tiefe ohne Unterbrechung durchführen, die Arme gestreckt halten und mit dem eigenen Körpergewicht arbeiten. Als Gedankenstütze für den Rhythmus kann das AC/DC-Lied "Highway to Hell" dienen. Ziel ist der Aufbau des Kreislaufs, damit Sauerstoff ins Hirn gelangt. Die Teilnehmer üben fleißig. Da dies sehr anstrengend ist, sollten sich mindesten zwei Personen dabei abzuwechseln. Eine dritte Person sollte den Notruf 112 absetzen, eine weitere Person sich um das direkt Umfeld kümmern. Die persönliche Aufforderung ist dabei sehr wichtig.Letztes prominenteste Opfer war der däniche Nationalspieler Christian Eriksen beim EM-Spiel gegen Finnland, doch es gibt auch Beispiele im Fußballkreis. AH-Torhüter Thomas Schneider verstarb bei einem Spiel gegen den ASV Lug/Schwanheim, der Walsheimer Schiedsrichter Karl-Heinz Eberle hatte bei einem Spiel in Sondernheim Glück. VfR-Trainer Norman Lösch rettete ihm als ausgebildeter Rettungssanitäter das Leben. Der Kreisfunktionär und Schiedsrrichter Mathias Mialki erlag dem Herztod auf dem Sportplatz in Queichhambach. Berrsche warb für die Anschaffung eines Defibrillators: „Bei einem flimmernden Herzen sinkt pro Minute die Wahrscheinlichkeit um 10%, den Patienten wiederzubeleben“. Die Handhabung ist sehr einfach, die Kosten von rund 1.000 Euro werden vom Sportbund bezuschusst. Eine kurze Umfrage bei den Teilnehmern zeigt, dass meist nur die größeren Vereine wie der SV Rülzheim oder der SV Viktoria Herxheim ein solches Gerät besitzen. SVK-Vorsitznder Sebastian Löhlein teilt mit, dass sein SVK sich gerade einen Defi zugelegt hat, Er sieht das als unbedingt notwendige Anschaffung an.
Ein Viertel aller Verletzungen im Fußball sind Kopfverletzungen. Am bekanntesten ist wohl die Gehirnerschütterung des Gladbachers Christoph Kramer beim WM-Finale 2014 in Brasilien. „Wechseln Sie den Spieler bei typischen Symptomen gleich aus. Bei fortgesetzter Spielteilnahme droht eine Verschlimmerung der Symptome und das Verletzungsrisiko steigt enorm. Bersche hatte einige Beispiele in Videos dabei, bei denen die Anwesenden brutal vor Augen geführt wurde, wie lebensbedrohend eine Fehleinschätzung sein kann. Taschenkarten wie das Concussion recognition tool der ZNS-Hannelore Kohl Stiftung können am Spielfeldrand helfen.", so Berrsche. Bei bewusstlosen Spielern mit Atemerkennung fordert er zur stabilen Seitenlage auf. Auf freie Atemwege ist dabei unbedingt zu achten. Eine „ verschluckte Zunge“ ist durch leichtes Überstrecken des Kopfes zu lockern. Auf keinen Fall sollte man mit dem Finger im Rachenraum herum hantieren. Regelmäßige Trinkpausen bei Hitze seien unerlässlich. Vortrinken funktioniert nicht. Immer wieder kleine Mengen zu sich nehmen. Wasser oder dünner Saft-Schorle, auf keinen Fall Elektrolytgetränke, denn die haben zu viel Zucker
Bei Gelenk- und Muskelverletzungen soll die PECH-Methode angewandt werden: Pause, Eis, Compression und Hochlagern. Die Compression dient dem Verhindern von Schwellungen und der rascheren Rehabilitation. Eisspray hält er wegen der fehlenden Tiefenwirkung und anschließender Folgeverletzungen nach Belastung für ungeeignet. Auch hier zeigte Dr. Berrsche Beispiele, wie bei einer solchen Verletzung nicht vorgegangen werden sollte.
Als wichtigen Bestandteil des Notfallkoffers bezeichnet er eine knapp 10 Euro teure Universalschiene. Sie dient zur Ruhigstellung von verletzten Gelenken, sogar bei Frakturen. Kältekompressen sollten immer vorhanden sein. Von Eisspray rät er vehement ab.
Die Prävention ist äußerst wichtig. Studien hätten ergeben, dass mit der App FIFA11+ zum Aufwärmen 50% weniger schwere und 30% weniger einfache Verletzungen entstehen.
Immer wieder beantwortet Dr. Berrsche die Fragen der Teilnehmer. Nach zweieinhalb Stunden beendet Dr. Berrsche unter dem Applaus der Teilnehmer seinen Vortrag. Die Anwesenden haben jede Menge Informationen erhalten. Manche alte Methode ist überholt und sollte nicht mehr angewendet werden. Die Medizin hat neue Erkenntnisse, die in der Behandlung von Verletzungen einfließen. Deswegen ist eine regelmäßige Information dringend erforderlich.

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PAMINA Ü40 Cup
08.10.2023Gesellschaftliche Verantwortung

Der FSV Offenbach gewinnt den PAMINA Ü40-Cup in Klingenmünster
So schöööön kann Fußball sein. Nach dem Abspielen der Nationalhymnen führte Organisator Karl Schlimmer die Anwesenden in die Durchführungsbestimmungen des Turniers ein. Der Präsident des Pamina-Fußballausschusses Pascal Fritz begrüßte ebenfalls die Mannschaften und bat die Teams das Fair-Play in den Vordergrund zu stellen.
Sechs Ü40 Teams aus den Fußballverbänden Baden, Südbaden, Elsass und Südwest spielten im Turnus jeder gegen jeden. In den 15 Spielen fielen trotz teilweise hervorragender Torhütenleistungen insgesamt 56 Torre, also mehr als drei im Schnitt pro Spiel. Die meisten Tore erzielten die Sportvereinigung Söllingen, der SV Sinzheim und der spätere Gewinner FSV Offenbach. Das grenzüberschreitende Turnier erfüllte alle Erwartungen der Organisatoren und Teilnehmer. Trotz allen Ernstes bei der Spielabwicklung gab es jede Menge faire Aktionen. Der Karlsruher SV, der durch kurzfristige Absagen lediglich 5 Spieler zur Verfügung hatte, wurde durch Spieler anderer Mannschaften „verstärkt“. Schiedsrichter Arno König streifte sich bei den Spielen des KSC deren Trikot über. Der AS Hatten(Elsass) stellte die im Schnitt älteste Mannschaft und schlug sich ebenso tapfer wie das Team der SG Rheinzabern/Jockgrim/Neupotz(SWFV). Die entscheidenden Spiele verlor die Ortner-Truppe, sodass sie am Ende des Turniers nur 7 Punkte auf der Habenseite verbucht werden konnten. Die Sportvereinigung Söllingen (Baden) kam auf 10 Punkte. Der SV Sinzheim(Südbaden) wollte das Turnier gewinnen, zelebrierte teilweise den Fußball, vergab aber dabei zu viele hochkarätige Chancen, sodass am Ende 11 Punkte standen. Das war am Ende ein Punkt zu wenig, denn der FSV Offenbach gewann nach der Auftaktniederlage gegen Sinzheim alle Spiele und kam auf 12 Punkte. Der FSV hatte die beste Abwehr und kassierte lediglich drei Tore in den fünf Spielen. Die Schiedsrichter König, Thomas Schulz und die junge Lilli Künkel leitete die Spiele sehr souverän. Für alle Mannschaften gab es Bälle und Urkunden. Der SV Klingenmünster legte sich ins Zeug. Zu Essen gab es Fläschknepp mit Meerrettichsoße und Spinatknödel mit Pilzrahmsoße und so saßen die Teams noch lange bei der dritten Halbzeit zusammen. Hier übertrafen die Jungs aus Sinzheim den Cupsieger aus Offenbach deutlich. Auch wenn das Zustandekommen des Turniers nicht einfach war, so waren die Verantwortlichen des Pamina-Ausschusses und alle Beteiligten mit dem Verlauf des Turniers sehr zufrieden.
08. Okt. 2023
Gesellschaftliche Verantwortung
PAMINA Ü40 Cup
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PAMINA Ü40 Cup
08.10.2023Gesellschaftliche Verantwortung

Der FSV Offenbach gewinnt den PAMINA Ü40-Cup in Klingenmünster
So schöööön kann Fußball sein. Nach dem Abspielen der Nationalhymnen führte Organisator Karl Schlimmer die Anwesenden in die Durchführungsbestimmungen des Turniers ein. Der Präsident des Pamina-Fußballausschusses Pascal Fritz begrüßte ebenfalls die Mannschaften und bat die Teams das Fair-Play in den Vordergrund zu stellen.
Sechs Ü40 Teams aus den Fußballverbänden Baden, Südbaden, Elsass und Südwest spielten im Turnus jeder gegen jeden. In den 15 Spielen fielen trotz teilweise hervorragender Torhütenleistungen insgesamt 56 Torre, also mehr als drei im Schnitt pro Spiel. Die meisten Tore erzielten die Sportvereinigung Söllingen, der SV Sinzheim und der spätere Gewinner FSV Offenbach. Das grenzüberschreitende Turnier erfüllte alle Erwartungen der Organisatoren und Teilnehmer. Trotz allen Ernstes bei der Spielabwicklung gab es jede Menge faire Aktionen. Der Karlsruher SV, der durch kurzfristige Absagen lediglich 5 Spieler zur Verfügung hatte, wurde durch Spieler anderer Mannschaften „verstärkt“. Schiedsrichter Arno König streifte sich bei den Spielen des KSC deren Trikot über. Der AS Hatten(Elsass) stellte die im Schnitt älteste Mannschaft und schlug sich ebenso tapfer wie das Team der SG Rheinzabern/Jockgrim/Neupotz(SWFV). Die entscheidenden Spiele verlor die Ortner-Truppe, sodass sie am Ende des Turniers nur 7 Punkte auf der Habenseite verbucht werden konnten. Die Sportvereinigung Söllingen (Baden) kam auf 10 Punkte. Der SV Sinzheim(Südbaden) wollte das Turnier gewinnen, zelebrierte teilweise den Fußball, vergab aber dabei zu viele hochkarätige Chancen, sodass am Ende 11 Punkte standen. Das war am Ende ein Punkt zu wenig, denn der FSV Offenbach gewann nach der Auftaktniederlage gegen Sinzheim alle Spiele und kam auf 12 Punkte. Der FSV hatte die beste Abwehr und kassierte lediglich drei Tore in den fünf Spielen. Die Schiedsrichter König, Thomas Schulz und die junge Lilli Künkel leitete die Spiele sehr souverän. Für alle Mannschaften gab es Bälle und Urkunden. Der SV Klingenmünster legte sich ins Zeug. Zu Essen gab es Fläschknepp mit Meerrettichsoße und Spinatknödel mit Pilzrahmsoße und so saßen die Teams noch lange bei der dritten Halbzeit zusammen. Hier übertrafen die Jungs aus Sinzheim den Cupsieger aus Offenbach deutlich. Auch wenn das Zustandekommen des Turniers nicht einfach war, so waren die Verantwortlichen des Pamina-Ausschusses und alle Beteiligten mit dem Verlauf des Turniers sehr zufrieden.
Der FSV Offenbach gewinnt den PAMINA Ü40-Cup in Klingenmünster
So schöööön kann Fußball sein. Nach dem Abspielen der Nationalhymnen führte…
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PAMINA Ü40 Cup
08. Okt. 2023Gesellschaftliche Verantwortung

Der FSV Offenbach gewinnt den PAMINA Ü40-Cup in Klingenmünster
So schöööön kann Fußball sein. Nach dem Abspielen der Nationalhymnen führte Organisator Karl Schlimmer die Anwesenden in die Durchführungsbestimmungen des Turniers ein. Der Präsident des Pamina-Fußballausschusses Pascal Fritz begrüßte ebenfalls die Mannschaften und bat die Teams das Fair-Play in den Vordergrund zu stellen.
Sechs Ü40 Teams aus den Fußballverbänden Baden, Südbaden, Elsass und Südwest spielten im Turnus jeder gegen jeden. In den 15 Spielen fielen trotz teilweise hervorragender Torhütenleistungen insgesamt 56 Torre, also mehr als drei im Schnitt pro Spiel. Die meisten Tore erzielten die Sportvereinigung Söllingen, der SV Sinzheim und der spätere Gewinner FSV Offenbach. Das grenzüberschreitende Turnier erfüllte alle Erwartungen der Organisatoren und Teilnehmer. Trotz allen Ernstes bei der Spielabwicklung gab es jede Menge faire Aktionen. Der Karlsruher SV, der durch kurzfristige Absagen lediglich 5 Spieler zur Verfügung hatte, wurde durch Spieler anderer Mannschaften „verstärkt“. Schiedsrichter Arno König streifte sich bei den Spielen des KSC deren Trikot über. Der AS Hatten(Elsass) stellte die im Schnitt älteste Mannschaft und schlug sich ebenso tapfer wie das Team der SG Rheinzabern/Jockgrim/Neupotz(SWFV). Die entscheidenden Spiele verlor die Ortner-Truppe, sodass sie am Ende des Turniers nur 7 Punkte auf der Habenseite verbucht werden konnten. Die Sportvereinigung Söllingen (Baden) kam auf 10 Punkte. Der SV Sinzheim(Südbaden) wollte das Turnier gewinnen, zelebrierte teilweise den Fußball, vergab aber dabei zu viele hochkarätige Chancen, sodass am Ende 11 Punkte standen. Das war am Ende ein Punkt zu wenig, denn der FSV Offenbach gewann nach der Auftaktniederlage gegen Sinzheim alle Spiele und kam auf 12 Punkte. Der FSV hatte die beste Abwehr und kassierte lediglich drei Tore in den fünf Spielen. Die Schiedsrichter König, Thomas Schulz und die junge Lilli Künkel leitete die Spiele sehr souverän. Für alle Mannschaften gab es Bälle und Urkunden. Der SV Klingenmünster legte sich ins Zeug. Zu Essen gab es Fläschknepp mit Meerrettichsoße und Spinatknödel mit Pilzrahmsoße und so saßen die Teams noch lange bei der dritten Halbzeit zusammen. Hier übertrafen die Jungs aus Sinzheim den Cupsieger aus Offenbach deutlich. Auch wenn das Zustandekommen des Turniers nicht einfach war, so waren die Verantwortlichen des Pamina-Ausschusses und alle Beteiligten mit dem Verlauf des Turniers sehr zufrieden.
SWFV Meldungen

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Kostenfrei fortbilden beim DFB-Trainingsdialog am 28. September
Qualifizierung

Am Montag, 28. September 2026, steht an den zehn DFB-Stützpunkten im Südwestdeutschen Fußballverband der nächste DFB-Trainingsdialog auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht diesmal die „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“. Die kostenfreie Fortbildung richtet sich an interessierte Trainer/innen und verbindet eine praxisnahe Trainingseinheit mit einer anschließenden theoretischen Aufarbeitung.
Praxisnahes Training für den Vereinsalltag
Der DFB-Trainingsdialog vermittelt technisch-taktische Inhalte, die Trainer/innen direkt in ihr eigenes Juniorentraining übernehmen können. Im Mittelpunkt stehen dabei die Planung und Steuerung von Spiel- und Übungsformen sowie die Frage, wie Trainingseinheiten lerneffizient und motivierend gestaltet werden können.
Los geht es mit einer moderierten Praxiseinheit mit Spieler/innen der U13/U14. Die Stützpunkttrainer zeigen dabei praxiserprobte Trainingsformen und geben konkrete Impulse für die Arbeit im Verein. Anschließend werden die Inhalte in einer gemeinsamen Runde theoretisch aufgearbeitet und diskutiert. So soll der Trainingsdialog nicht nur neue Ideen für die eigene Trainingsarbeit liefern, sondern auch die Kommunikation und den Wissenstransfer fördern.
3 LE für die DFB-Trainer-C-Lizenz
Pro Jahr finden zwei DFB-Trainingsdialoge mit jeweils einem speziellen sportpraktischen Schwerpunkt statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und wird mit 3 Lerneinheiten (LE) zur Verlängerung der DFB-Trainer-C-Lizenz anerkannt.
Die Eckdaten
DFB-Trainingsdialog: „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“
Termin: Montag, 28. September 2026
Uhrzeit: 18:00 bis ca. 20:30 Uhr
Ort: Alle zehn DFB-Stützpunkte im SWFV
Ausnahmen: DFB-Stützpunkte Maikammer: 17:30 bis 20:00 Uhr und Ortswechsel im Kreis Mainz-Bingen zum TSVgg Stadecken-Elsheim (Adresse: Schulstr. 55, 55271 Stadecken-Elsheim).
Teilnahme: kostenfrei
Lizenzverlängerung: 3 LE für die DFB-Trainer-C-Lizenz
Wichtig: Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Bei der Anmeldung bitte den gewünschten DFB-Stützpunkt auswählen.
Qualifizierung
Kostenfrei fortbilden beim DFB-Trainingsdialog am 28. September
Am Montag, 28. September 2026, steht an den zehn DFB-Stützpunkten im Südwestdeutschen Fußballverband der nächste DFB-Trainingsdialog auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht diesmal die „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“. Die kostenfreie Fortbildung richtet sich an interessierte Trainer/innen und verbindet ...
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Kostenfrei fortbilden beim DFB-Trainingsdialog am 28. September
Qualifizierung

Am Montag, 28. September 2026, steht an den zehn DFB-Stützpunkten im Südwestdeutschen Fußballverband der nächste DFB-Trainingsdialog auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht diesmal die „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“. Die kostenfreie Fortbildung richtet sich an interessierte Trainer/innen und verbindet eine praxisnahe Trainingseinheit mit einer anschließenden theoretischen Aufarbeitung.
Praxisnahes Training für den Vereinsalltag
Der DFB-Trainingsdialog vermittelt technisch-taktische Inhalte, die Trainer/innen direkt in ihr eigenes Juniorentraining übernehmen können. Im Mittelpunkt stehen dabei die Planung und Steuerung von Spiel- und Übungsformen sowie die Frage, wie Trainingseinheiten lerneffizient und motivierend gestaltet werden können.
Los geht es mit einer moderierten Praxiseinheit mit Spieler/innen der U13/U14. Die Stützpunkttrainer zeigen dabei praxiserprobte Trainingsformen und geben konkrete Impulse für die Arbeit im Verein. Anschließend werden die Inhalte in einer gemeinsamen Runde theoretisch aufgearbeitet und diskutiert. So soll der Trainingsdialog nicht nur neue Ideen für die eigene Trainingsarbeit liefern, sondern auch die Kommunikation und den Wissenstransfer fördern.
3 LE für die DFB-Trainer-C-Lizenz
Pro Jahr finden zwei DFB-Trainingsdialoge mit jeweils einem speziellen sportpraktischen Schwerpunkt statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und wird mit 3 Lerneinheiten (LE) zur Verlängerung der DFB-Trainer-C-Lizenz anerkannt.
Die Eckdaten
DFB-Trainingsdialog: „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“
Termin: Montag, 28. September 2026
Uhrzeit: 18:00 bis ca. 20:30 Uhr
Ort: Alle zehn DFB-Stützpunkte im SWFV
Ausnahmen: DFB-Stützpunkte Maikammer: 17:30 bis 20:00 Uhr und Ortswechsel im Kreis Mainz-Bingen zum TSVgg Stadecken-Elsheim (Adresse: Schulstr. 55, 55271 Stadecken-Elsheim).
Teilnahme: kostenfrei
Lizenzverlängerung: 3 LE für die DFB-Trainer-C-Lizenz
Wichtig: Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Bei der Anmeldung bitte den gewünschten DFB-Stützpunkt auswählen.

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Lagebild Amateurfußball: Anteil der gemeldeten Vorfälle erneut gesunken
Sonstiges

Die Lage auf Deutschlands Amateurfußballplätzen hat sich in der Saison 2025/2026 insgesamt auf dem Niveau des vorherigen Jahres bewegt. Das geht aus dem Lagebild Amateurfußball hervor, das der DFB seit zwölf Jahren in jeder Spielzeit erhebt.
Abbruchrate der Spiele bei 0,066 Prozent
Bei insgesamt 1,284 Millionen abgeschlossenen Spielberichten zeigten sich nur leichte Veränderungen. Während die Zahl der Partien mit gemeldeten Gewalt- oder Diskriminierungsvorfällen zum dritten Mal in Folge zurückging (auf 5450), wurden geringfügig mehr Spiele abgebrochen (842 nach 825 im Jahr zuvor). Damit wurde bei 0,42 Prozent aller Spiele mit abgeschlossenen Spielbericht ein Vorkommnis gemeldet und 0,066 Prozent abgebrochen.
Bei 3386 Spielen wurde über die elektronischen Spielberichte mindestens ein Gewaltvorfall gemeldet. Das entspricht einem Anteil von 0,26 Prozent an allen Partien mit abgeschlossenem Spielbericht (Vorsaison: 0,27 Prozent). Auch die Zahl der Begegnungen mit mindestens einem gemeldeten Diskriminierungsvorfall ging minimal zurück von insgesamt 2398 (Anteil Vorsaison: 0,19 Prozent) auf 2315 (0,18 Prozent). Die Bandbreite der gemeldeten Vorfälle reicht von Bedrohungen bis hin zu körperlichen Übergriffen.
Ronny Zimmermann, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: “Insgesamt zeigen die aktuellen Zahlen ein ähnliches Bild wie im Vorjahr. Der leichte Anstieg bei den Spielabbrüchen zeigt, dass es keinen Anlass gibt, sich mit der grundsätzlich positiven Entwicklung der vergangenen Jahre zufriedenzugeben. Ein Spielabbruch ist ein gravierendes Ereignis. Signifikante Einzelfälle prägen die Geschädigten nachhaltig und haben darüber hinaus maßgeblichen Einfluss auf die allgemeine öffentliche Wahrnehmung. Deshalb müssen wir alle im Fußball unsere Anstrengungen, insbesondere in der Präventionsarbeit, weiter intensivieren, um einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander zu fördern. Gleichzeitig arbeiten wir daran, die Datenqualität des Lagebilds weiter zu verbessern. Daher rufen wir alle Beteiligten ausdrücklich auf, Vorfälle von Gewalt und Diskriminierung konsequent zu melden.“
Höchster Erfassungsgrad seit Beginn der Auswertung
Seit der Saison 2014/2015 lässt der DFB jährlich auf Grundlage der elektronischen Spielberichte der Schiedsrichter*innen ermitteln, wie es mit Blick auf Gewalt und Diskriminierung um die Lage des Amateurfußballs in Deutschland bestellt ist. Für die Saison 2025/2026 lagen zu 1.283.992 Begegnungen abgeschlossene Spielberichte vor. Das entspricht 88,44 Prozent aller 1.451.841 Spiele mit begonnenem Spielbericht und bedeutet den höchsten Erfassungsgrad seit Beginn der Auswertung.
Vorfälle können rund um ein Spiel bei den Schiris oder anschließend bei der jeweiligen Anlaufstelle für Gewalt- und Diskriminierungsvorfälle des zuständigen Landesverbandes gemeldet werden. Spielabbrüche sind grundsätzlich zu erfassen, damit sie anschließend sportgerichtlich aufgearbeitet werden können.
Zu den zentralen Bausteinen der Gewaltprävention im Amateurfußball zählen weiterhin die Kapitänsregel und das DFB-STOPP-Konzept. Beide Maßnahmen sollen dazu beitragen, Konflikte zu entschärfen, die Kommunikation auf dem Platz zu verbessern und Eskalationen möglichst zu verhindern. Darüber hinaus arbeiten der DFB und seine Landesverbände kontinuierlich an Schulungs-, Präventions- und Unterstützungsangeboten für Vereine, Schiedsrichter*innen und weitere Beteiligte.
Pilotprojekt für besonders häufig betroffene Schiedsrichter*innen
Trotz positiver Entwicklungen bei den Schiedsrichter*innen wie einer allgemein gestiegenen Wertschätzung oder der seit drei Jahren steigenden Zahlen an aktiven Schiris in Deutschland, sind die Unparteiischen weiterhin oft Geschädigte (2100 Mal) eines Vorfalls. Nur Spieler*innen werden noch öfter als Geschädigte genannt (in 3245 Spielen), sind gleichzeitig aber auch die Meistbeschuldigten (in 3689 Partien).
Um die Sicherheit zu erhöhen, für mehr Respekt auf und neben dem Platz zu sorgen und neue Erkenntnisse im Umgang mit Gewalt und Beleidigungen zu gewinnen, startet der DFB gemeinsam mit der FIFA und dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) jetzt ein bislang einmaliges Pilotprojekt in Deutschland. In der Kreisliga B Gelsenkirchen werden die Schiedsrichter*innen ab diesem Wochenende mit Bodycams ausgestattet.
Die Bodycam zeichnet nicht dauerhaft auf. Im Bereitschaftsmodus werden die jeweils vergangenen 30 Sekunden fortlaufend überschrieben. Erst durch die Aktivierung durch die Spielleitung wird die Aufnahme gespeichert. Das Pilotprojekt ist datenschutzrechtlich geprüft und wird während der verbleibenden Saison wissenschaftlich begleitet.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl der Schiedsrichter*innen sowie das Verhalten aller Beteiligten. Dazu werden unter anderem Vorfallstatistiken sowie die Anzahl von Gelben und Roten Karten mit der Vorsaison verglichen. Zusätzlich sind regelmäßige Befragungen der teilnehmenden Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter vorgesehen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nach Abschluss der wissenschaftlichen Begleitung ausgewertet und in die internationale Bewertung durch die FIFA einfließen.
Anlage PDF mit den Lagebild-Zahlen
___________________________________________________
Disclaimer:
Im Rahmen der üblichen jährlichen Nachprüfung wurden Fehler im Prozess der Datenauswertung zum Lagebild 2024/2025 festgestellt und bereinigt. Die Zahl der ausgewerteten Spiele und die Zahl der erfassten Vorfälle hat sich dadurch rückwirkend verringert. Die Angaben zu Gewalt- und Diskriminierungsvorfällen wurden daher für das Lagebild der Saison 2024/2025 rückwirkend korrigiert. Die Anpassungen sind allerdings nicht signifikant. Aus ihnen ergibt sich kein grundsätzlich verändertes Lagebild.
Sonstiges
Lagebild Amateurfußball: Anteil der gemeldeten Vorfälle erneut gesunken
Die Lage auf Deutschlands Amateurfußballplätzen hat sich in der Saison 2025/2026 insgesamt auf dem Niveau des vorherigen Jahres bewegt. Das geht aus dem Lagebild Amateurfußball hervor, das der DFB seit zwölf Jahren in jeder Spielzeit erhebt.
Abbruchrate der Spiele bei 0,066 Prozent
Bei insgesamt 1,284 Millionen abgeschlossenen Spielberichten ...
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Lagebild Amateurfußball: Anteil der gemeldeten Vorfälle erneut gesunken
Sonstiges

Die Lage auf Deutschlands Amateurfußballplätzen hat sich in der Saison 2025/2026 insgesamt auf dem Niveau des vorherigen Jahres bewegt. Das geht aus dem Lagebild Amateurfußball hervor, das der DFB seit zwölf Jahren in jeder Spielzeit erhebt.
Abbruchrate der Spiele bei 0,066 Prozent
Bei insgesamt 1,284 Millionen abgeschlossenen Spielberichten zeigten sich nur leichte Veränderungen. Während die Zahl der Partien mit gemeldeten Gewalt- oder Diskriminierungsvorfällen zum dritten Mal in Folge zurückging (auf 5450), wurden geringfügig mehr Spiele abgebrochen (842 nach 825 im Jahr zuvor). Damit wurde bei 0,42 Prozent aller Spiele mit abgeschlossenen Spielbericht ein Vorkommnis gemeldet und 0,066 Prozent abgebrochen.
Bei 3386 Spielen wurde über die elektronischen Spielberichte mindestens ein Gewaltvorfall gemeldet. Das entspricht einem Anteil von 0,26 Prozent an allen Partien mit abgeschlossenem Spielbericht (Vorsaison: 0,27 Prozent). Auch die Zahl der Begegnungen mit mindestens einem gemeldeten Diskriminierungsvorfall ging minimal zurück von insgesamt 2398 (Anteil Vorsaison: 0,19 Prozent) auf 2315 (0,18 Prozent). Die Bandbreite der gemeldeten Vorfälle reicht von Bedrohungen bis hin zu körperlichen Übergriffen.
Ronny Zimmermann, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: “Insgesamt zeigen die aktuellen Zahlen ein ähnliches Bild wie im Vorjahr. Der leichte Anstieg bei den Spielabbrüchen zeigt, dass es keinen Anlass gibt, sich mit der grundsätzlich positiven Entwicklung der vergangenen Jahre zufriedenzugeben. Ein Spielabbruch ist ein gravierendes Ereignis. Signifikante Einzelfälle prägen die Geschädigten nachhaltig und haben darüber hinaus maßgeblichen Einfluss auf die allgemeine öffentliche Wahrnehmung. Deshalb müssen wir alle im Fußball unsere Anstrengungen, insbesondere in der Präventionsarbeit, weiter intensivieren, um einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander zu fördern. Gleichzeitig arbeiten wir daran, die Datenqualität des Lagebilds weiter zu verbessern. Daher rufen wir alle Beteiligten ausdrücklich auf, Vorfälle von Gewalt und Diskriminierung konsequent zu melden.“
Höchster Erfassungsgrad seit Beginn der Auswertung
Seit der Saison 2014/2015 lässt der DFB jährlich auf Grundlage der elektronischen Spielberichte der Schiedsrichter*innen ermitteln, wie es mit Blick auf Gewalt und Diskriminierung um die Lage des Amateurfußballs in Deutschland bestellt ist. Für die Saison 2025/2026 lagen zu 1.283.992 Begegnungen abgeschlossene Spielberichte vor. Das entspricht 88,44 Prozent aller 1.451.841 Spiele mit begonnenem Spielbericht und bedeutet den höchsten Erfassungsgrad seit Beginn der Auswertung.
Vorfälle können rund um ein Spiel bei den Schiris oder anschließend bei der jeweiligen Anlaufstelle für Gewalt- und Diskriminierungsvorfälle des zuständigen Landesverbandes gemeldet werden. Spielabbrüche sind grundsätzlich zu erfassen, damit sie anschließend sportgerichtlich aufgearbeitet werden können.
Zu den zentralen Bausteinen der Gewaltprävention im Amateurfußball zählen weiterhin die Kapitänsregel und das DFB-STOPP-Konzept. Beide Maßnahmen sollen dazu beitragen, Konflikte zu entschärfen, die Kommunikation auf dem Platz zu verbessern und Eskalationen möglichst zu verhindern. Darüber hinaus arbeiten der DFB und seine Landesverbände kontinuierlich an Schulungs-, Präventions- und Unterstützungsangeboten für Vereine, Schiedsrichter*innen und weitere Beteiligte.
Pilotprojekt für besonders häufig betroffene Schiedsrichter*innen
Trotz positiver Entwicklungen bei den Schiedsrichter*innen wie einer allgemein gestiegenen Wertschätzung oder der seit drei Jahren steigenden Zahlen an aktiven Schiris in Deutschland, sind die Unparteiischen weiterhin oft Geschädigte (2100 Mal) eines Vorfalls. Nur Spieler*innen werden noch öfter als Geschädigte genannt (in 3245 Spielen), sind gleichzeitig aber auch die Meistbeschuldigten (in 3689 Partien).
Um die Sicherheit zu erhöhen, für mehr Respekt auf und neben dem Platz zu sorgen und neue Erkenntnisse im Umgang mit Gewalt und Beleidigungen zu gewinnen, startet der DFB gemeinsam mit der FIFA und dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) jetzt ein bislang einmaliges Pilotprojekt in Deutschland. In der Kreisliga B Gelsenkirchen werden die Schiedsrichter*innen ab diesem Wochenende mit Bodycams ausgestattet.
Die Bodycam zeichnet nicht dauerhaft auf. Im Bereitschaftsmodus werden die jeweils vergangenen 30 Sekunden fortlaufend überschrieben. Erst durch die Aktivierung durch die Spielleitung wird die Aufnahme gespeichert. Das Pilotprojekt ist datenschutzrechtlich geprüft und wird während der verbleibenden Saison wissenschaftlich begleitet.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl der Schiedsrichter*innen sowie das Verhalten aller Beteiligten. Dazu werden unter anderem Vorfallstatistiken sowie die Anzahl von Gelben und Roten Karten mit der Vorsaison verglichen. Zusätzlich sind regelmäßige Befragungen der teilnehmenden Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter vorgesehen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nach Abschluss der wissenschaftlichen Begleitung ausgewertet und in die internationale Bewertung durch die FIFA einfließen.
Anlage PDF mit den Lagebild-Zahlen
___________________________________________________
Disclaimer:
Im Rahmen der üblichen jährlichen Nachprüfung wurden Fehler im Prozess der Datenauswertung zum Lagebild 2024/2025 festgestellt und bereinigt. Die Zahl der ausgewerteten Spiele und die Zahl der erfassten Vorfälle hat sich dadurch rückwirkend verringert. Die Angaben zu Gewalt- und Diskriminierungsvorfällen wurden daher für das Lagebild der Saison 2024/2025 rückwirkend korrigiert. Die Anpassungen sind allerdings nicht signifikant. Aus ihnen ergibt sich kein grundsätzlich verändertes Lagebild.

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Rekorde beim DFB-Punktespiel
Sonstiges

Mit der beeindruckenden Zahl von 10.286 teilnehmenden Vereinen ist die aktuelle Runde des DFB-Punktespiels zu Ende gegangen. Damit beteiligten sich mehr als 40 Prozent der rund 24.000 deutschen Fußballklubs an der vom DFB und seinen 21 Landesverbänden zur Stärkung der Amateurvereine durchgeführten Aktion – mehr als 2.000 von ihnen registrierten sich bereits am ersten Tag.
Rekord bei den eingereichten Maßnahmen
Auch die Zahl der im Projektzeitraum (1. Juli 2025 bis 31. August 2026) eingereichten Maßnahmen erreichte mit 59.964 einen deutlichen Bestwert. Zum Vergleich: Beim Punktespiel zur Heim-EM 2024 hatten 4.650 Vereine 22.382 Maßnahmen eingereicht.
Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident für Spielbetrieb und Fußballentwicklung, ist von der Resonanz begeistert: „Die überwältigende Zahl der teilnehmenden Vereine zeigt einmal mehr, wie lebendig unsere Vereinskultur ist und mit wie viel Leidenschaft, Begeisterung und Kreativität sich die vielen Ehrenamtlichen an der Basis einsetzen, um ihre Klubs voranzubringen. Wer beim Punktespiel mitmacht, der will etwas bewegen, das lässt sich am Umfang der eingereichten Maßnahmen erkennen. Deshalb freuen wir uns mit allen, die beim Punktespiel tatkräftig dabei waren: Sie haben viel für ihren Verein getan. Genau von diesem Engagement lebt der Fußball – heute und in Zukunft.“
Attraktive Prämien für die Vereine
Das DFB-Punktspiel brachte den Vereinen eine Win-win-Situation. Bereits das Einreichen einer ersten Maßnahme garantierte ihnen ein Starterpaket mit zwölf Bällen, außerdem wurden beim Erreichen der einzelnen Level Garantiepreise ausgelobt. So erhalten die Vereine diesmal rund 130.000 Bälle, jeweils rund 10.000 Minitore und Hütchensets sowie 50.000 Leibchen und viele weitere Prämien.
Für die Umsetzung von Maßnahmen konnten die Klubs – je nach Umfang der Aktion – 10, 25 oder 50 Punkte sammeln, das konnten Aktivitäten wie der Besuch eines Club-Beraters oder des DFB-Mobils sein, aber auch die Qualifizierung von Mitgliedern zu Trainer*innen und Schiris oder Kooperationen mit Schulen und Kitas.
FSV Bernau sammelt die meisten Punkte
Erfolgreichster Punktesammler war diesmal mit 870 Punkten der FSV Bernau aus Brandenburg, der unter anderem ein neues Spielangebot für F-Junior*innen sowie im Handicap-Fußball schuf, einen Tag des Mädchen-, Kinder- und Jugendfußballs veranstaltete, seine Mitglieder umfangreich weiterbildete und eine Zusammenarbeit mit einer Werkstatt für behinderte Menschen startete.
Für die Punkte gab es weitere attraktive Prämien und, wenn es besonders viele waren (Gold- und Platinlevel), bei einer Verlosung die Chance auf ein Kurztrainingslager am DFB-Campus in Frankfurt am Main und im Homeground von adidas in Herzogenaurach.
Mit dem wertvollsten Preis jedoch beschenkten sich die Vereine selbst: Dank ihres eigenen Engagements stellten sie sich mit jeder durchgeführten Maßnahme nachhaltig besser auf.
Sonstiges
Rekorde beim DFB-Punktespiel
Mit der beeindruckenden Zahl von 10.286 teilnehmenden Vereinen ist die aktuelle Runde des DFB-Punktespiels zu Ende gegangen. Damit beteiligten sich mehr als 40 Prozent der rund 24.000 deutschen Fußballklubs an der vom DFB und seinen 21 Landesverbänden zur Stärkung der Amateurvereine durchgeführten Aktion – mehr als 2.000 von ihnen registrierten ...
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Rekorde beim DFB-Punktespiel
Sonstiges

Mit der beeindruckenden Zahl von 10.286 teilnehmenden Vereinen ist die aktuelle Runde des DFB-Punktespiels zu Ende gegangen. Damit beteiligten sich mehr als 40 Prozent der rund 24.000 deutschen Fußballklubs an der vom DFB und seinen 21 Landesverbänden zur Stärkung der Amateurvereine durchgeführten Aktion – mehr als 2.000 von ihnen registrierten sich bereits am ersten Tag.
Rekord bei den eingereichten Maßnahmen
Auch die Zahl der im Projektzeitraum (1. Juli 2025 bis 31. August 2026) eingereichten Maßnahmen erreichte mit 59.964 einen deutlichen Bestwert. Zum Vergleich: Beim Punktespiel zur Heim-EM 2024 hatten 4.650 Vereine 22.382 Maßnahmen eingereicht.
Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident für Spielbetrieb und Fußballentwicklung, ist von der Resonanz begeistert: „Die überwältigende Zahl der teilnehmenden Vereine zeigt einmal mehr, wie lebendig unsere Vereinskultur ist und mit wie viel Leidenschaft, Begeisterung und Kreativität sich die vielen Ehrenamtlichen an der Basis einsetzen, um ihre Klubs voranzubringen. Wer beim Punktespiel mitmacht, der will etwas bewegen, das lässt sich am Umfang der eingereichten Maßnahmen erkennen. Deshalb freuen wir uns mit allen, die beim Punktespiel tatkräftig dabei waren: Sie haben viel für ihren Verein getan. Genau von diesem Engagement lebt der Fußball – heute und in Zukunft.“
Attraktive Prämien für die Vereine
Das DFB-Punktspiel brachte den Vereinen eine Win-win-Situation. Bereits das Einreichen einer ersten Maßnahme garantierte ihnen ein Starterpaket mit zwölf Bällen, außerdem wurden beim Erreichen der einzelnen Level Garantiepreise ausgelobt. So erhalten die Vereine diesmal rund 130.000 Bälle, jeweils rund 10.000 Minitore und Hütchensets sowie 50.000 Leibchen und viele weitere Prämien.
Für die Umsetzung von Maßnahmen konnten die Klubs – je nach Umfang der Aktion – 10, 25 oder 50 Punkte sammeln, das konnten Aktivitäten wie der Besuch eines Club-Beraters oder des DFB-Mobils sein, aber auch die Qualifizierung von Mitgliedern zu Trainer*innen und Schiris oder Kooperationen mit Schulen und Kitas.
FSV Bernau sammelt die meisten Punkte
Erfolgreichster Punktesammler war diesmal mit 870 Punkten der FSV Bernau aus Brandenburg, der unter anderem ein neues Spielangebot für F-Junior*innen sowie im Handicap-Fußball schuf, einen Tag des Mädchen-, Kinder- und Jugendfußballs veranstaltete, seine Mitglieder umfangreich weiterbildete und eine Zusammenarbeit mit einer Werkstatt für behinderte Menschen startete.
Für die Punkte gab es weitere attraktive Prämien und, wenn es besonders viele waren (Gold- und Platinlevel), bei einer Verlosung die Chance auf ein Kurztrainingslager am DFB-Campus in Frankfurt am Main und im Homeground von adidas in Herzogenaurach.
Mit dem wertvollsten Preis jedoch beschenkten sich die Vereine selbst: Dank ihres eigenen Engagements stellten sie sich mit jeder durchgeführten Maßnahme nachhaltig besser auf.










