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Wie Christopher Büchner (FV Rockenhausen) erfährt, dass er Kreisehrenamtspreisträger ist
11.09.2025Ehrenamt
Nahezu die komplette Jugendabteilung des FV Rockenhausen war erschienen, um Christopher Büchner zu gratulieren. Ihr Jugendkoordinator für den Kinderfußball wurde Ehrenamtspreisträger 2026 des Fußballkreises Kaiserslautern-Donnersberg. Zusammen mit mehr als 100 Kinderfußballern, Eltern und Vereinsvertretern des FV Rockenhausen überbrachten Kreisehrenamtsbeauftragter Andreas Gödtel und Kreisvorsitzender Klaus Schneider das Glückwunschschreiben des DFB.
Es traf ihn völlig unvorbereitet während des Trainings, als plötzlich die große Gratulationsschar mit dem Banner "Danke ans Ehrenamt" vorneweg den Platz betrat und er den Brief des DFB ausgehändigt bekam. Mit zittriger Stimme und feuchten Augen las Christopher Büchner das Schreiben laut vor. Dann musste er erst einmal durchatmen: "Dankeschön, dankeschön. Das ist ganz wundervoll, dass ihr alle da seid." - Begleitet von einem Riesenapplaus sangen die Kinder das Vereinslied, und eine Spielerin überreichte einen Blumenstrauß in den Vereinsfarben.
Anschließend begründete Christopher Büchner im Gespräch mit Andreas Gödtel die Beweggründe für sein außerordentliches Engagement, vor allem mit einer groß angelegten Anti-Rassismus-Kampagne: "Wenn man sieht, wieviele unterschiedliche Nationen hier in Rockenhausen zusammenkommen, dann ist es faszinierend zu erleben, wie gerade der Fußball dafür sorgt, dass die Herkunft vollkommen egal ist. Sie stehen hier alle in gleichen gelben Shirts, jede Woche auf dem Platz spielen sie zusammen, kämpfen füreinander und respektieren sich gegenseitig. Ich hatte nie das Gefühl, dass die Herkunft oder die Religion oder die Hauptfarbe eine Rolle gespielt hat." Der Kreisvorsitzende Klaus Schneider überbrachte auch die Glückwünsche des SWFV und betonte: " Ich denke, du hast es mehr als verdient."

Christopher Büchner kam vor fünf Jahren zum FV Rockenhausen und ist seitdem in verschiedenen Funktionen aktiv. Er betreut die Mannschaften der G- und F-Junioren mit fast 50 Kindern, und engagiert sich aber auch ganz besonders zum Thema „Antirassismus“. In beinahe jedem Trainingsabend thematisiert er ein buntes Miteinander, er veranstaltet Info-Abende mit Eltern und Kindern und organisiert an Nachmittagen „Kicken für alle“ auf dem Vereinsgelände, das vor allem Kinder aus Migrantenfamilien anspricht. Banner auf dem Gelände erinnern permanent an die Werte des Vereins. Das Land Rheinland-Pfalz hat die vorbildlichen Aktivitäten des FV Rockenhausen unter der Federführung von Christopher Büchner im Jahr 2023 mit 5.000 Euro belohnt.
Das unterstrich auch der Vereinsvorsitzende Thorsten Trost. Zur Zeit spielten rund 250 Kinder und Jugendliche beim FV, und der Preis sei auch eine Anerkennung für die Arbeit des ganzen Vereins.
Ein Video über die gesamte Ehrung findet ihr hier unter diesem Link: Hier klicken!
11. Sep 2025
Ehrenamt
Wie Christopher Büchner (FV Rockenhausen) erfährt, dass er Kreisehrenamtspreisträger ist
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Wie Christopher Büchner (FV Rockenhausen) erfährt, dass er Kreisehrenamtspreisträger ist
11.09.2025Ehrenamt
Nahezu die komplette Jugendabteilung des FV Rockenhausen war erschienen, um Christopher Büchner zu gratulieren. Ihr Jugendkoordinator für den Kinderfußball wurde Ehrenamtspreisträger 2026 des Fußballkreises Kaiserslautern-Donnersberg. Zusammen mit mehr als 100 Kinderfußballern, Eltern und Vereinsvertretern des FV Rockenhausen überbrachten Kreisehrenamtsbeauftragter Andreas Gödtel und Kreisvorsitzender Klaus Schneider das Glückwunschschreiben des DFB.
Es traf ihn völlig unvorbereitet während des Trainings, als plötzlich die große Gratulationsschar mit dem Banner "Danke ans Ehrenamt" vorneweg den Platz betrat und er den Brief des DFB ausgehändigt bekam. Mit zittriger Stimme und feuchten Augen las Christopher Büchner das Schreiben laut vor. Dann musste er erst einmal durchatmen: "Dankeschön, dankeschön. Das ist ganz wundervoll, dass ihr alle da seid." - Begleitet von einem Riesenapplaus sangen die Kinder das Vereinslied, und eine Spielerin überreichte einen Blumenstrauß in den Vereinsfarben.
Anschließend begründete Christopher Büchner im Gespräch mit Andreas Gödtel die Beweggründe für sein außerordentliches Engagement, vor allem mit einer groß angelegten Anti-Rassismus-Kampagne: "Wenn man sieht, wieviele unterschiedliche Nationen hier in Rockenhausen zusammenkommen, dann ist es faszinierend zu erleben, wie gerade der Fußball dafür sorgt, dass die Herkunft vollkommen egal ist. Sie stehen hier alle in gleichen gelben Shirts, jede Woche auf dem Platz spielen sie zusammen, kämpfen füreinander und respektieren sich gegenseitig. Ich hatte nie das Gefühl, dass die Herkunft oder die Religion oder die Hauptfarbe eine Rolle gespielt hat." Der Kreisvorsitzende Klaus Schneider überbrachte auch die Glückwünsche des SWFV und betonte: " Ich denke, du hast es mehr als verdient."

Christopher Büchner kam vor fünf Jahren zum FV Rockenhausen und ist seitdem in verschiedenen Funktionen aktiv. Er betreut die Mannschaften der G- und F-Junioren mit fast 50 Kindern, und engagiert sich aber auch ganz besonders zum Thema „Antirassismus“. In beinahe jedem Trainingsabend thematisiert er ein buntes Miteinander, er veranstaltet Info-Abende mit Eltern und Kindern und organisiert an Nachmittagen „Kicken für alle“ auf dem Vereinsgelände, das vor allem Kinder aus Migrantenfamilien anspricht. Banner auf dem Gelände erinnern permanent an die Werte des Vereins. Das Land Rheinland-Pfalz hat die vorbildlichen Aktivitäten des FV Rockenhausen unter der Federführung von Christopher Büchner im Jahr 2023 mit 5.000 Euro belohnt.
Das unterstrich auch der Vereinsvorsitzende Thorsten Trost. Zur Zeit spielten rund 250 Kinder und Jugendliche beim FV, und der Preis sei auch eine Anerkennung für die Arbeit des ganzen Vereins.
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Wie Christopher Büchner (FV Rockenhausen) erfährt, dass er Kreisehrenamtspreisträger ist
11. Sep 2025Ehrenamt
Nahezu die komplette Jugendabteilung des FV Rockenhausen war erschienen, um Christopher Büchner zu gratulieren. Ihr Jugendkoordinator für den Kinderfußball wurde Ehrenamtspreisträger 2026 des Fußballkreises Kaiserslautern-Donnersberg. Zusammen mit mehr als 100 Kinderfußballern, Eltern und Vereinsvertretern des FV Rockenhausen überbrachten Kreisehrenamtsbeauftragter Andreas Gödtel und Kreisvorsitzender Klaus Schneider das Glückwunschschreiben des DFB.
Es traf ihn völlig unvorbereitet während des Trainings, als plötzlich die große Gratulationsschar mit dem Banner "Danke ans Ehrenamt" vorneweg den Platz betrat und er den Brief des DFB ausgehändigt bekam. Mit zittriger Stimme und feuchten Augen las Christopher Büchner das Schreiben laut vor. Dann musste er erst einmal durchatmen: "Dankeschön, dankeschön. Das ist ganz wundervoll, dass ihr alle da seid." - Begleitet von einem Riesenapplaus sangen die Kinder das Vereinslied, und eine Spielerin überreichte einen Blumenstrauß in den Vereinsfarben.
Anschließend begründete Christopher Büchner im Gespräch mit Andreas Gödtel die Beweggründe für sein außerordentliches Engagement, vor allem mit einer groß angelegten Anti-Rassismus-Kampagne: "Wenn man sieht, wieviele unterschiedliche Nationen hier in Rockenhausen zusammenkommen, dann ist es faszinierend zu erleben, wie gerade der Fußball dafür sorgt, dass die Herkunft vollkommen egal ist. Sie stehen hier alle in gleichen gelben Shirts, jede Woche auf dem Platz spielen sie zusammen, kämpfen füreinander und respektieren sich gegenseitig. Ich hatte nie das Gefühl, dass die Herkunft oder die Religion oder die Hauptfarbe eine Rolle gespielt hat." Der Kreisvorsitzende Klaus Schneider überbrachte auch die Glückwünsche des SWFV und betonte: " Ich denke, du hast es mehr als verdient."

Christopher Büchner kam vor fünf Jahren zum FV Rockenhausen und ist seitdem in verschiedenen Funktionen aktiv. Er betreut die Mannschaften der G- und F-Junioren mit fast 50 Kindern, und engagiert sich aber auch ganz besonders zum Thema „Antirassismus“. In beinahe jedem Trainingsabend thematisiert er ein buntes Miteinander, er veranstaltet Info-Abende mit Eltern und Kindern und organisiert an Nachmittagen „Kicken für alle“ auf dem Vereinsgelände, das vor allem Kinder aus Migrantenfamilien anspricht. Banner auf dem Gelände erinnern permanent an die Werte des Vereins. Das Land Rheinland-Pfalz hat die vorbildlichen Aktivitäten des FV Rockenhausen unter der Federführung von Christopher Büchner im Jahr 2023 mit 5.000 Euro belohnt.
Das unterstrich auch der Vereinsvorsitzende Thorsten Trost. Zur Zeit spielten rund 250 Kinder und Jugendliche beim FV, und der Preis sei auch eine Anerkennung für die Arbeit des ganzen Vereins.
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Giuseppe Piscione (SV Wiesenthalerhof) geehrt
05.09.2025Ehrenamt
"Hämmer gewunn oder verlor? Wenn verlor, gebts kä Geld!" - In bestem sizilianisch-pfälzisch begrüßt Giuseppe Piscione seit Jahren die Schiedsrichter nach den Spielen des SV Wiesenthalerhof. Aber der Spruch ist natürlich nicht ernst gemeint, ihr Geld bekommen die Schiedsrichter immer anstandslos ausgehändigt. "Alles nur Spaß", sagt er. Seit 44 Jahren führt Giuseppe Piscione die Vereinsgaststätte des SV Wiesenthalerhof, dafür wurde er nun mit der Original DFB-Uhr ausgezeichnet.
Der Kreisehrenamtsbeauftragte Andreas Gödtel überreichte zusammen mit Kreisausschussmitglied Mario Diehl zusätzlich zur Uhr auch die Ehrenurkunde des DFB, unterschrieben von DFB-Präsident Bernd Neuendorf und SWFV-Präsident Thomas Bergmann. Seit 44 Jahren führt Giuseppe Piscione die Vereinsgaststätte und ist die gute Seele des Vereins, wie zahlreiche Vereinsmitglieder bestätigen. An der Wand hängen zahllose Erinnerungsfotos aus der teils glorreichen Vergangenheit. In der Vereinsgaststätte werden seit vielen Jahren die Siege gefeiert, Niederlagen betrauert - und bisweilen versteht sich der heute 70-Jährige als Seelentröster. Er stammt aus Sizilien und war über Stationen in Landstuhl nach Wiesenthalerhof gekommen.
Seinen Begrüßungsspruch kennen inzwischen die allermeisten Schiedsrichter, erzählt er. Nur einmal - "lange her" - hätte ein Unparteiischer den Satz "in den falschen Hals" bekommen und sich bei seinem Obmann beklagt, der dann die Sache telefonisch mit ihm habe klären können.
05. Sep 2025
Ehrenamt
Giuseppe Piscione (SV Wiesenthalerhof) geehrt
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Giuseppe Piscione (SV Wiesenthalerhof) geehrt
05.09.2025Ehrenamt
"Hämmer gewunn oder verlor? Wenn verlor, gebts kä Geld!" - In bestem sizilianisch-pfälzisch begrüßt Giuseppe Piscione seit Jahren die Schiedsrichter nach den Spielen des SV Wiesenthalerhof. Aber der Spruch ist natürlich nicht ernst gemeint, ihr Geld bekommen die Schiedsrichter immer anstandslos ausgehändigt. "Alles nur Spaß", sagt er. Seit 44 Jahren führt Giuseppe Piscione die Vereinsgaststätte des SV Wiesenthalerhof, dafür wurde er nun mit der Original DFB-Uhr ausgezeichnet.
Der Kreisehrenamtsbeauftragte Andreas Gödtel überreichte zusammen mit Kreisausschussmitglied Mario Diehl zusätzlich zur Uhr auch die Ehrenurkunde des DFB, unterschrieben von DFB-Präsident Bernd Neuendorf und SWFV-Präsident Thomas Bergmann. Seit 44 Jahren führt Giuseppe Piscione die Vereinsgaststätte und ist die gute Seele des Vereins, wie zahlreiche Vereinsmitglieder bestätigen. An der Wand hängen zahllose Erinnerungsfotos aus der teils glorreichen Vergangenheit. In der Vereinsgaststätte werden seit vielen Jahren die Siege gefeiert, Niederlagen betrauert - und bisweilen versteht sich der heute 70-Jährige als Seelentröster. Er stammt aus Sizilien und war über Stationen in Landstuhl nach Wiesenthalerhof gekommen.
Seinen Begrüßungsspruch kennen inzwischen die allermeisten Schiedsrichter, erzählt er. Nur einmal - "lange her" - hätte ein Unparteiischer den Satz "in den falschen Hals" bekommen und sich bei seinem Obmann beklagt, der dann die Sache telefonisch mit ihm habe klären können.
"Hämmer gewunn oder verlor? Wenn verlor, gebts kä Geld!" - In bestem sizilianisch-pfälzisch begrüßt Giuseppe Piscione seit Jahren die Schiedsrichter…
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Giuseppe Piscione (SV Wiesenthalerhof) geehrt
05. Sep 2025Ehrenamt
"Hämmer gewunn oder verlor? Wenn verlor, gebts kä Geld!" - In bestem sizilianisch-pfälzisch begrüßt Giuseppe Piscione seit Jahren die Schiedsrichter nach den Spielen des SV Wiesenthalerhof. Aber der Spruch ist natürlich nicht ernst gemeint, ihr Geld bekommen die Schiedsrichter immer anstandslos ausgehändigt. "Alles nur Spaß", sagt er. Seit 44 Jahren führt Giuseppe Piscione die Vereinsgaststätte des SV Wiesenthalerhof, dafür wurde er nun mit der Original DFB-Uhr ausgezeichnet.
Der Kreisehrenamtsbeauftragte Andreas Gödtel überreichte zusammen mit Kreisausschussmitglied Mario Diehl zusätzlich zur Uhr auch die Ehrenurkunde des DFB, unterschrieben von DFB-Präsident Bernd Neuendorf und SWFV-Präsident Thomas Bergmann. Seit 44 Jahren führt Giuseppe Piscione die Vereinsgaststätte und ist die gute Seele des Vereins, wie zahlreiche Vereinsmitglieder bestätigen. An der Wand hängen zahllose Erinnerungsfotos aus der teils glorreichen Vergangenheit. In der Vereinsgaststätte werden seit vielen Jahren die Siege gefeiert, Niederlagen betrauert - und bisweilen versteht sich der heute 70-Jährige als Seelentröster. Er stammt aus Sizilien und war über Stationen in Landstuhl nach Wiesenthalerhof gekommen.
Seinen Begrüßungsspruch kennen inzwischen die allermeisten Schiedsrichter, erzählt er. Nur einmal - "lange her" - hätte ein Unparteiischer den Satz "in den falschen Hals" bekommen und sich bei seinem Obmann beklagt, der dann die Sache telefonisch mit ihm habe klären können.

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Fair-ist-mehr-Monatssieger Juni Henry Haupt (8) geehrt
22.08.2025Fairplay

Freudestrahlend nahm Henry Haupt, 8-jähriger E-Jugend-Spieler des ASV Winnweiler, die Urkunde als Monatsgewinner Juni der Aktion "Fair-ist-mehr" aus den Händen des Vorsitzenden des Fußballkreises Kaiserslautern-Donnersberg Klaus Schneider entgegen. "Das ist eine Unterschrift vom wichtigsten Mann im DFB?", fragte er beeindruckt, als er das Autogramm von Bernd Neuendorf sah. Schneider bejahte dies, was mit großem Applaus der Mannschaftskameraden begleitet wurde.
Rückblende: 22. Juni 2025, Jugendturnier beim ASV Winnweiler. 35 Grad Lufttemperatur, auf dem Kunstrasen gefühlt noch heißer. Das E-Jugend-Turnier ist gerade gespielt, mit Beteiligung der Mannschaft des ASV Winnweiler. Ein E3-Turnier steht an. Doch Daniel Spitz, Betreuer des teilnehmenden SV Morlautern, hat nach einer kurzfristigen Absage nicht genug Spieler. Er bittet Denis Haupt, Betreuer des gastgebenden ASV Winnweiler, um Hilfe. Der wiederum fragte seinen Sohn Henry, ob er aushelfen könne. Henry sagt sofort zu und spielt bei großer Hitze ein komplettes zweites Turnier, diesmal im Trikot des SV Morlautern. Und als dann die Siegerehrung ansteht und jeder Spieler eine Medaille bekommt, überreicht Henry spontan seine Medaille dem Betreuer aus Morlautern mit den Worten: "Die kannst dem Spieler geben, der so kurzfristig abgesagt hat."
Der Kreisehrenamtsbeauftragte Andreas Gödtel lobte das enorme Engagement und diese äußerst faire Geste des jungen Fußballers. Er überreichte an den Fair-ist-mehr-Preisträger zusätzlich zur Urkunde einen Gutschein für den DFB-Online-Shop sowie einen Rucksack. Und alle Mannschaftskameraden klatschten ein zweites Mal und freuten sich mit.
22. Aug. 2025
Fairplay
Fair-ist-mehr-Monatssieger Juni Henry Haupt (8) geehrt
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Fair-ist-mehr-Monatssieger Juni Henry Haupt (8) geehrt
22.08.2025Fairplay

Freudestrahlend nahm Henry Haupt, 8-jähriger E-Jugend-Spieler des ASV Winnweiler, die Urkunde als Monatsgewinner Juni der Aktion "Fair-ist-mehr" aus den Händen des Vorsitzenden des Fußballkreises Kaiserslautern-Donnersberg Klaus Schneider entgegen. "Das ist eine Unterschrift vom wichtigsten Mann im DFB?", fragte er beeindruckt, als er das Autogramm von Bernd Neuendorf sah. Schneider bejahte dies, was mit großem Applaus der Mannschaftskameraden begleitet wurde.
Rückblende: 22. Juni 2025, Jugendturnier beim ASV Winnweiler. 35 Grad Lufttemperatur, auf dem Kunstrasen gefühlt noch heißer. Das E-Jugend-Turnier ist gerade gespielt, mit Beteiligung der Mannschaft des ASV Winnweiler. Ein E3-Turnier steht an. Doch Daniel Spitz, Betreuer des teilnehmenden SV Morlautern, hat nach einer kurzfristigen Absage nicht genug Spieler. Er bittet Denis Haupt, Betreuer des gastgebenden ASV Winnweiler, um Hilfe. Der wiederum fragte seinen Sohn Henry, ob er aushelfen könne. Henry sagt sofort zu und spielt bei großer Hitze ein komplettes zweites Turnier, diesmal im Trikot des SV Morlautern. Und als dann die Siegerehrung ansteht und jeder Spieler eine Medaille bekommt, überreicht Henry spontan seine Medaille dem Betreuer aus Morlautern mit den Worten: "Die kannst dem Spieler geben, der so kurzfristig abgesagt hat."
Der Kreisehrenamtsbeauftragte Andreas Gödtel lobte das enorme Engagement und diese äußerst faire Geste des jungen Fußballers. Er überreichte an den Fair-ist-mehr-Preisträger zusätzlich zur Urkunde einen Gutschein für den DFB-Online-Shop sowie einen Rucksack. Und alle Mannschaftskameraden klatschten ein zweites Mal und freuten sich mit.
Freudestrahlend nahm Henry Haupt, 8-jähriger E-Jugend-Spieler des ASV Winnweiler, die Urkunde als Monatsgewinner Juni der Aktion "Fair-ist-mehr" aus…
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Fair-ist-mehr-Monatssieger Juni Henry Haupt (8) geehrt
22. Aug. 2025Fairplay

Freudestrahlend nahm Henry Haupt, 8-jähriger E-Jugend-Spieler des ASV Winnweiler, die Urkunde als Monatsgewinner Juni der Aktion "Fair-ist-mehr" aus den Händen des Vorsitzenden des Fußballkreises Kaiserslautern-Donnersberg Klaus Schneider entgegen. "Das ist eine Unterschrift vom wichtigsten Mann im DFB?", fragte er beeindruckt, als er das Autogramm von Bernd Neuendorf sah. Schneider bejahte dies, was mit großem Applaus der Mannschaftskameraden begleitet wurde.
Rückblende: 22. Juni 2025, Jugendturnier beim ASV Winnweiler. 35 Grad Lufttemperatur, auf dem Kunstrasen gefühlt noch heißer. Das E-Jugend-Turnier ist gerade gespielt, mit Beteiligung der Mannschaft des ASV Winnweiler. Ein E3-Turnier steht an. Doch Daniel Spitz, Betreuer des teilnehmenden SV Morlautern, hat nach einer kurzfristigen Absage nicht genug Spieler. Er bittet Denis Haupt, Betreuer des gastgebenden ASV Winnweiler, um Hilfe. Der wiederum fragte seinen Sohn Henry, ob er aushelfen könne. Henry sagt sofort zu und spielt bei großer Hitze ein komplettes zweites Turnier, diesmal im Trikot des SV Morlautern. Und als dann die Siegerehrung ansteht und jeder Spieler eine Medaille bekommt, überreicht Henry spontan seine Medaille dem Betreuer aus Morlautern mit den Worten: "Die kannst dem Spieler geben, der so kurzfristig abgesagt hat."
Der Kreisehrenamtsbeauftragte Andreas Gödtel lobte das enorme Engagement und diese äußerst faire Geste des jungen Fußballers. Er überreichte an den Fair-ist-mehr-Preisträger zusätzlich zur Urkunde einen Gutschein für den DFB-Online-Shop sowie einen Rucksack. Und alle Mannschaftskameraden klatschten ein zweites Mal und freuten sich mit.
SWFV Meldungen

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Vereinsaktion der Wasgau C+C Großhandels GmbH
Partner

Scheckübergabe und neue Gewinner in der Sportschule Edenkoben - In der Sportschule Edenkoben gab es am Dienstag, 22. September 2026, gleich doppelten Grund zur Freude: Im Rahmen der C+C-Vereinsaktion übergab SWFV-Präsident Thomas Bergmann die Schecks an die drei Gewinnervereine des Jahres 2024. Gleichzeitig wurden die Gewinner der C+C-Vereinsaktion für das Jahr 2025 ausgelost.
ASV Esthal vor dem SV Trublen und der TuS Erfenbach
Die Gutscheine können von den Gewinnervereinen direkt im jeweiligen C+C-Markt vor Ort eingelöst werden. Über den ersten Platz im Jahr 2024 durfte sich der ASV Esthal (Rhein-Mittelhaardt) freuen. Den zweiten Platz belegte der SV Trulben (Pirmasens-Zweibrücken), auf Rang drei landete der TuS Erfenbach (Kaiserslautern-Donnersberg).
Anschließend wurde die Tradition fortgeführt: Die Gewinnervereine aus 2024 durften die neuen Gewinner aus der Lostrommel ziehen. Zuvor sorgte Thomas Bergmann persönlich dafür, dass die Lose noch einmal ordentlich durchgemischt wurden.
Das Losglück für das Jahr 2025 fiel schließlich auf
🥇 1. Platz: SV Ohmbach
🥈 2. Platz: FK Petersberg
🥉 3. Platz: SV SW Mauchenheim
Die drei Gewinnervereine werden zeitnah kontaktiert und über ihren Gewinn informiert.
Zum Abschluss des gemeinsamen Abends wurden die Vereine noch zum Abendessen in Bistro der Sportschule Edenkoben eingeladen.
Der Südwestdeutsche Fußballverband gratuliert allen Gewinnervereinen und bedankt sich bei der Wasgau C+C Großhandels GmbH für die Unterstützung der Vereine und des Amateurfußballs!
Partner
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Scheckübergabe und neue Gewinner in der Sportschule Edenkoben - In der Sportschule Edenkoben gab es am Dienstag, 22. September 2026, gleich doppelten Grund zur Freude: Im Rahmen der C+C-Vereinsaktion übergab SWFV-Präsident Thomas Bergmann die Schecks an die drei Gewinnervereine des Jahres 2024. Gleichzeitig wurden die Gewinner der C+C-Vereinsaktion für das Jahr 2025 ausgelost.
ASV Esthal vor dem SV Trublen und der TuS Erfenbach
Die Gutscheine können von den Gewinnervereinen direkt im jeweiligen C+C-Markt vor Ort eingelöst werden. Über den ersten Platz im Jahr 2024 durfte sich der ASV Esthal (Rhein-Mittelhaardt) freuen. Den zweiten Platz belegte der SV Trulben (Pirmasens-Zweibrücken), auf Rang drei landete der TuS Erfenbach (Kaiserslautern-Donnersberg).
Anschließend wurde die Tradition fortgeführt: Die Gewinnervereine aus 2024 durften die neuen Gewinner aus der Lostrommel ziehen. Zuvor sorgte Thomas Bergmann persönlich dafür, dass die Lose noch einmal ordentlich durchgemischt wurden.
Das Losglück für das Jahr 2025 fiel schließlich auf
🥇 1. Platz: SV Ohmbach
🥈 2. Platz: FK Petersberg
🥉 3. Platz: SV SW Mauchenheim
Die drei Gewinnervereine werden zeitnah kontaktiert und über ihren Gewinn informiert.
Zum Abschluss des gemeinsamen Abends wurden die Vereine noch zum Abendessen in Bistro der Sportschule Edenkoben eingeladen.
Der Südwestdeutsche Fußballverband gratuliert allen Gewinnervereinen und bedankt sich bei der Wasgau C+C Großhandels GmbH für die Unterstützung der Vereine und des Amateurfußballs!

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Kostenfrei fortbilden beim DFB-Trainingsdialog am 28. September
Qualifizierung

Am Montag, 28. September 2026, steht an den zehn DFB-Stützpunkten im Südwestdeutschen Fußballverband der nächste DFB-Trainingsdialog auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht diesmal die „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“. Die kostenfreie Fortbildung richtet sich an interessierte Trainer/innen und verbindet eine praxisnahe Trainingseinheit mit einer anschließenden theoretischen Aufarbeitung.
Praxisnahes Training für den Vereinsalltag
Der DFB-Trainingsdialog vermittelt technisch-taktische Inhalte, die Trainer/innen direkt in ihr eigenes Juniorentraining übernehmen können. Im Mittelpunkt stehen dabei die Planung und Steuerung von Spiel- und Übungsformen sowie die Frage, wie Trainingseinheiten lerneffizient und motivierend gestaltet werden können.
Los geht es mit einer moderierten Praxiseinheit mit Spieler/innen der U13/U14. Die Stützpunkttrainer zeigen dabei praxiserprobte Trainingsformen und geben konkrete Impulse für die Arbeit im Verein. Anschließend werden die Inhalte in einer gemeinsamen Runde theoretisch aufgearbeitet und diskutiert. So soll der Trainingsdialog nicht nur neue Ideen für die eigene Trainingsarbeit liefern, sondern auch die Kommunikation und den Wissenstransfer fördern.
3 LE für die DFB-Trainer-C-Lizenz
Pro Jahr finden zwei DFB-Trainingsdialoge mit jeweils einem speziellen sportpraktischen Schwerpunkt statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und wird mit 3 Lerneinheiten (LE) zur Verlängerung der DFB-Trainer-C-Lizenz anerkannt.
Die Eckdaten
DFB-Trainingsdialog: „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“
Termin: Montag, 28. September 2026
Uhrzeit: 18:00 bis ca. 20:30 Uhr
Ort: Alle zehn DFB-Stützpunkte im SWFV
Ausnahmen: DFB-Stützpunkte Maikammer: 17:30 bis 20:00 Uhr und Ortswechsel im Kreis Mainz-Bingen zum TSVgg Stadecken-Elsheim (Adresse: Schulstr. 55, 55271 Stadecken-Elsheim).
Teilnahme: kostenfrei
Lizenzverlängerung: 3 LE für die DFB-Trainer-C-Lizenz
Wichtig: Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Bei der Anmeldung bitte den gewünschten DFB-Stützpunkt auswählen.
Qualifizierung
Kostenfrei fortbilden beim DFB-Trainingsdialog am 28. September
Am Montag, 28. September 2026, steht an den zehn DFB-Stützpunkten im Südwestdeutschen Fußballverband der nächste DFB-Trainingsdialog auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht diesmal die „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“. Die kostenfreie Fortbildung richtet sich an interessierte Trainer/innen und verbindet ...
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Kostenfrei fortbilden beim DFB-Trainingsdialog am 28. September
Qualifizierung

Am Montag, 28. September 2026, steht an den zehn DFB-Stützpunkten im Südwestdeutschen Fußballverband der nächste DFB-Trainingsdialog auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht diesmal die „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“. Die kostenfreie Fortbildung richtet sich an interessierte Trainer/innen und verbindet eine praxisnahe Trainingseinheit mit einer anschließenden theoretischen Aufarbeitung.
Praxisnahes Training für den Vereinsalltag
Der DFB-Trainingsdialog vermittelt technisch-taktische Inhalte, die Trainer/innen direkt in ihr eigenes Juniorentraining übernehmen können. Im Mittelpunkt stehen dabei die Planung und Steuerung von Spiel- und Übungsformen sowie die Frage, wie Trainingseinheiten lerneffizient und motivierend gestaltet werden können.
Los geht es mit einer moderierten Praxiseinheit mit Spieler/innen der U13/U14. Die Stützpunkttrainer zeigen dabei praxiserprobte Trainingsformen und geben konkrete Impulse für die Arbeit im Verein. Anschließend werden die Inhalte in einer gemeinsamen Runde theoretisch aufgearbeitet und diskutiert. So soll der Trainingsdialog nicht nur neue Ideen für die eigene Trainingsarbeit liefern, sondern auch die Kommunikation und den Wissenstransfer fördern.
3 LE für die DFB-Trainer-C-Lizenz
Pro Jahr finden zwei DFB-Trainingsdialoge mit jeweils einem speziellen sportpraktischen Schwerpunkt statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und wird mit 3 Lerneinheiten (LE) zur Verlängerung der DFB-Trainer-C-Lizenz anerkannt.
Die Eckdaten
DFB-Trainingsdialog: „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“
Termin: Montag, 28. September 2026
Uhrzeit: 18:00 bis ca. 20:30 Uhr
Ort: Alle zehn DFB-Stützpunkte im SWFV
Ausnahmen: DFB-Stützpunkte Maikammer: 17:30 bis 20:00 Uhr und Ortswechsel im Kreis Mainz-Bingen zum TSVgg Stadecken-Elsheim (Adresse: Schulstr. 55, 55271 Stadecken-Elsheim).
Teilnahme: kostenfrei
Lizenzverlängerung: 3 LE für die DFB-Trainer-C-Lizenz
Wichtig: Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Bei der Anmeldung bitte den gewünschten DFB-Stützpunkt auswählen.

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Lagebild Amateurfußball: Anteil der gemeldeten Vorfälle erneut gesunken
Sonstiges

Die Lage auf Deutschlands Amateurfußballplätzen hat sich in der Saison 2025/2026 insgesamt auf dem Niveau des vorherigen Jahres bewegt. Das geht aus dem Lagebild Amateurfußball hervor, das der DFB seit zwölf Jahren in jeder Spielzeit erhebt.
Abbruchrate der Spiele bei 0,066 Prozent
Bei insgesamt 1,284 Millionen abgeschlossenen Spielberichten zeigten sich nur leichte Veränderungen. Während die Zahl der Partien mit gemeldeten Gewalt- oder Diskriminierungsvorfällen zum dritten Mal in Folge zurückging (auf 5450), wurden geringfügig mehr Spiele abgebrochen (842 nach 825 im Jahr zuvor). Damit wurde bei 0,42 Prozent aller Spiele mit abgeschlossenen Spielbericht ein Vorkommnis gemeldet und 0,066 Prozent abgebrochen.
Bei 3386 Spielen wurde über die elektronischen Spielberichte mindestens ein Gewaltvorfall gemeldet. Das entspricht einem Anteil von 0,26 Prozent an allen Partien mit abgeschlossenem Spielbericht (Vorsaison: 0,27 Prozent). Auch die Zahl der Begegnungen mit mindestens einem gemeldeten Diskriminierungsvorfall ging minimal zurück von insgesamt 2398 (Anteil Vorsaison: 0,19 Prozent) auf 2315 (0,18 Prozent). Die Bandbreite der gemeldeten Vorfälle reicht von Bedrohungen bis hin zu körperlichen Übergriffen.
Ronny Zimmermann, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: “Insgesamt zeigen die aktuellen Zahlen ein ähnliches Bild wie im Vorjahr. Der leichte Anstieg bei den Spielabbrüchen zeigt, dass es keinen Anlass gibt, sich mit der grundsätzlich positiven Entwicklung der vergangenen Jahre zufriedenzugeben. Ein Spielabbruch ist ein gravierendes Ereignis. Signifikante Einzelfälle prägen die Geschädigten nachhaltig und haben darüber hinaus maßgeblichen Einfluss auf die allgemeine öffentliche Wahrnehmung. Deshalb müssen wir alle im Fußball unsere Anstrengungen, insbesondere in der Präventionsarbeit, weiter intensivieren, um einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander zu fördern. Gleichzeitig arbeiten wir daran, die Datenqualität des Lagebilds weiter zu verbessern. Daher rufen wir alle Beteiligten ausdrücklich auf, Vorfälle von Gewalt und Diskriminierung konsequent zu melden.“
Höchster Erfassungsgrad seit Beginn der Auswertung
Seit der Saison 2014/2015 lässt der DFB jährlich auf Grundlage der elektronischen Spielberichte der Schiedsrichter*innen ermitteln, wie es mit Blick auf Gewalt und Diskriminierung um die Lage des Amateurfußballs in Deutschland bestellt ist. Für die Saison 2025/2026 lagen zu 1.283.992 Begegnungen abgeschlossene Spielberichte vor. Das entspricht 88,44 Prozent aller 1.451.841 Spiele mit begonnenem Spielbericht und bedeutet den höchsten Erfassungsgrad seit Beginn der Auswertung.
Vorfälle können rund um ein Spiel bei den Schiris oder anschließend bei der jeweiligen Anlaufstelle für Gewalt- und Diskriminierungsvorfälle des zuständigen Landesverbandes gemeldet werden. Spielabbrüche sind grundsätzlich zu erfassen, damit sie anschließend sportgerichtlich aufgearbeitet werden können.
Zu den zentralen Bausteinen der Gewaltprävention im Amateurfußball zählen weiterhin die Kapitänsregel und das DFB-STOPP-Konzept. Beide Maßnahmen sollen dazu beitragen, Konflikte zu entschärfen, die Kommunikation auf dem Platz zu verbessern und Eskalationen möglichst zu verhindern. Darüber hinaus arbeiten der DFB und seine Landesverbände kontinuierlich an Schulungs-, Präventions- und Unterstützungsangeboten für Vereine, Schiedsrichter*innen und weitere Beteiligte.
Pilotprojekt für besonders häufig betroffene Schiedsrichter*innen
Trotz positiver Entwicklungen bei den Schiedsrichter*innen wie einer allgemein gestiegenen Wertschätzung oder der seit drei Jahren steigenden Zahlen an aktiven Schiris in Deutschland, sind die Unparteiischen weiterhin oft Geschädigte (2100 Mal) eines Vorfalls. Nur Spieler*innen werden noch öfter als Geschädigte genannt (in 3245 Spielen), sind gleichzeitig aber auch die Meistbeschuldigten (in 3689 Partien).
Um die Sicherheit zu erhöhen, für mehr Respekt auf und neben dem Platz zu sorgen und neue Erkenntnisse im Umgang mit Gewalt und Beleidigungen zu gewinnen, startet der DFB gemeinsam mit der FIFA und dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) jetzt ein bislang einmaliges Pilotprojekt in Deutschland. In der Kreisliga B Gelsenkirchen werden die Schiedsrichter*innen ab diesem Wochenende mit Bodycams ausgestattet.
Die Bodycam zeichnet nicht dauerhaft auf. Im Bereitschaftsmodus werden die jeweils vergangenen 30 Sekunden fortlaufend überschrieben. Erst durch die Aktivierung durch die Spielleitung wird die Aufnahme gespeichert. Das Pilotprojekt ist datenschutzrechtlich geprüft und wird während der verbleibenden Saison wissenschaftlich begleitet.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl der Schiedsrichter*innen sowie das Verhalten aller Beteiligten. Dazu werden unter anderem Vorfallstatistiken sowie die Anzahl von Gelben und Roten Karten mit der Vorsaison verglichen. Zusätzlich sind regelmäßige Befragungen der teilnehmenden Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter vorgesehen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nach Abschluss der wissenschaftlichen Begleitung ausgewertet und in die internationale Bewertung durch die FIFA einfließen.
Anlage PDF mit den Lagebild-Zahlen
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Disclaimer:
Im Rahmen der üblichen jährlichen Nachprüfung wurden Fehler im Prozess der Datenauswertung zum Lagebild 2024/2025 festgestellt und bereinigt. Die Zahl der ausgewerteten Spiele und die Zahl der erfassten Vorfälle hat sich dadurch rückwirkend verringert. Die Angaben zu Gewalt- und Diskriminierungsvorfällen wurden daher für das Lagebild der Saison 2024/2025 rückwirkend korrigiert. Die Anpassungen sind allerdings nicht signifikant. Aus ihnen ergibt sich kein grundsätzlich verändertes Lagebild.
Sonstiges
Lagebild Amateurfußball: Anteil der gemeldeten Vorfälle erneut gesunken
Die Lage auf Deutschlands Amateurfußballplätzen hat sich in der Saison 2025/2026 insgesamt auf dem Niveau des vorherigen Jahres bewegt. Das geht aus dem Lagebild Amateurfußball hervor, das der DFB seit zwölf Jahren in jeder Spielzeit erhebt.
Abbruchrate der Spiele bei 0,066 Prozent
Bei insgesamt 1,284 Millionen abgeschlossenen Spielberichten ...
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Lagebild Amateurfußball: Anteil der gemeldeten Vorfälle erneut gesunken
Sonstiges

Die Lage auf Deutschlands Amateurfußballplätzen hat sich in der Saison 2025/2026 insgesamt auf dem Niveau des vorherigen Jahres bewegt. Das geht aus dem Lagebild Amateurfußball hervor, das der DFB seit zwölf Jahren in jeder Spielzeit erhebt.
Abbruchrate der Spiele bei 0,066 Prozent
Bei insgesamt 1,284 Millionen abgeschlossenen Spielberichten zeigten sich nur leichte Veränderungen. Während die Zahl der Partien mit gemeldeten Gewalt- oder Diskriminierungsvorfällen zum dritten Mal in Folge zurückging (auf 5450), wurden geringfügig mehr Spiele abgebrochen (842 nach 825 im Jahr zuvor). Damit wurde bei 0,42 Prozent aller Spiele mit abgeschlossenen Spielbericht ein Vorkommnis gemeldet und 0,066 Prozent abgebrochen.
Bei 3386 Spielen wurde über die elektronischen Spielberichte mindestens ein Gewaltvorfall gemeldet. Das entspricht einem Anteil von 0,26 Prozent an allen Partien mit abgeschlossenem Spielbericht (Vorsaison: 0,27 Prozent). Auch die Zahl der Begegnungen mit mindestens einem gemeldeten Diskriminierungsvorfall ging minimal zurück von insgesamt 2398 (Anteil Vorsaison: 0,19 Prozent) auf 2315 (0,18 Prozent). Die Bandbreite der gemeldeten Vorfälle reicht von Bedrohungen bis hin zu körperlichen Übergriffen.
Ronny Zimmermann, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: “Insgesamt zeigen die aktuellen Zahlen ein ähnliches Bild wie im Vorjahr. Der leichte Anstieg bei den Spielabbrüchen zeigt, dass es keinen Anlass gibt, sich mit der grundsätzlich positiven Entwicklung der vergangenen Jahre zufriedenzugeben. Ein Spielabbruch ist ein gravierendes Ereignis. Signifikante Einzelfälle prägen die Geschädigten nachhaltig und haben darüber hinaus maßgeblichen Einfluss auf die allgemeine öffentliche Wahrnehmung. Deshalb müssen wir alle im Fußball unsere Anstrengungen, insbesondere in der Präventionsarbeit, weiter intensivieren, um einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander zu fördern. Gleichzeitig arbeiten wir daran, die Datenqualität des Lagebilds weiter zu verbessern. Daher rufen wir alle Beteiligten ausdrücklich auf, Vorfälle von Gewalt und Diskriminierung konsequent zu melden.“
Höchster Erfassungsgrad seit Beginn der Auswertung
Seit der Saison 2014/2015 lässt der DFB jährlich auf Grundlage der elektronischen Spielberichte der Schiedsrichter*innen ermitteln, wie es mit Blick auf Gewalt und Diskriminierung um die Lage des Amateurfußballs in Deutschland bestellt ist. Für die Saison 2025/2026 lagen zu 1.283.992 Begegnungen abgeschlossene Spielberichte vor. Das entspricht 88,44 Prozent aller 1.451.841 Spiele mit begonnenem Spielbericht und bedeutet den höchsten Erfassungsgrad seit Beginn der Auswertung.
Vorfälle können rund um ein Spiel bei den Schiris oder anschließend bei der jeweiligen Anlaufstelle für Gewalt- und Diskriminierungsvorfälle des zuständigen Landesverbandes gemeldet werden. Spielabbrüche sind grundsätzlich zu erfassen, damit sie anschließend sportgerichtlich aufgearbeitet werden können.
Zu den zentralen Bausteinen der Gewaltprävention im Amateurfußball zählen weiterhin die Kapitänsregel und das DFB-STOPP-Konzept. Beide Maßnahmen sollen dazu beitragen, Konflikte zu entschärfen, die Kommunikation auf dem Platz zu verbessern und Eskalationen möglichst zu verhindern. Darüber hinaus arbeiten der DFB und seine Landesverbände kontinuierlich an Schulungs-, Präventions- und Unterstützungsangeboten für Vereine, Schiedsrichter*innen und weitere Beteiligte.
Pilotprojekt für besonders häufig betroffene Schiedsrichter*innen
Trotz positiver Entwicklungen bei den Schiedsrichter*innen wie einer allgemein gestiegenen Wertschätzung oder der seit drei Jahren steigenden Zahlen an aktiven Schiris in Deutschland, sind die Unparteiischen weiterhin oft Geschädigte (2100 Mal) eines Vorfalls. Nur Spieler*innen werden noch öfter als Geschädigte genannt (in 3245 Spielen), sind gleichzeitig aber auch die Meistbeschuldigten (in 3689 Partien).
Um die Sicherheit zu erhöhen, für mehr Respekt auf und neben dem Platz zu sorgen und neue Erkenntnisse im Umgang mit Gewalt und Beleidigungen zu gewinnen, startet der DFB gemeinsam mit der FIFA und dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) jetzt ein bislang einmaliges Pilotprojekt in Deutschland. In der Kreisliga B Gelsenkirchen werden die Schiedsrichter*innen ab diesem Wochenende mit Bodycams ausgestattet.
Die Bodycam zeichnet nicht dauerhaft auf. Im Bereitschaftsmodus werden die jeweils vergangenen 30 Sekunden fortlaufend überschrieben. Erst durch die Aktivierung durch die Spielleitung wird die Aufnahme gespeichert. Das Pilotprojekt ist datenschutzrechtlich geprüft und wird während der verbleibenden Saison wissenschaftlich begleitet.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl der Schiedsrichter*innen sowie das Verhalten aller Beteiligten. Dazu werden unter anderem Vorfallstatistiken sowie die Anzahl von Gelben und Roten Karten mit der Vorsaison verglichen. Zusätzlich sind regelmäßige Befragungen der teilnehmenden Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter vorgesehen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nach Abschluss der wissenschaftlichen Begleitung ausgewertet und in die internationale Bewertung durch die FIFA einfließen.
Anlage PDF mit den Lagebild-Zahlen
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Disclaimer:
Im Rahmen der üblichen jährlichen Nachprüfung wurden Fehler im Prozess der Datenauswertung zum Lagebild 2024/2025 festgestellt und bereinigt. Die Zahl der ausgewerteten Spiele und die Zahl der erfassten Vorfälle hat sich dadurch rückwirkend verringert. Die Angaben zu Gewalt- und Diskriminierungsvorfällen wurden daher für das Lagebild der Saison 2024/2025 rückwirkend korrigiert. Die Anpassungen sind allerdings nicht signifikant. Aus ihnen ergibt sich kein grundsätzlich verändertes Lagebild.








