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Ehrenamtler der Saison 2022/23
05.02.2023Ehrenamt

Von Samstag, 04.Februar bis Sonntag 05. Februar wurden die Ehrenamtler des Jahres in Edenkoben ausgezeichnet. Nach dem Besuch des 2.BL Spiels Kaiserslautern-Kiel ging es nach Edenkoben zum gemeinsamen Abendessen mit unterhaltsamen Austauschgesprächen. Am Sonntag fand die Ehrung aller Preisträger statt.
Der Kreisausschuss Mainz Bingen wählte zum Ehrenamtspreisträger 2022/23 Stefan Kraß von FSV 11 Alemannia Laubenheim.
Er hat in der Vergangenheit alle Jahrgänge von den G3 bis zu den A - Junioren erfolgreich betreut. Seit 2019 ist er mit seinen A - Junioren ungeschlagen. Im letzten Jahr hat dieses Team Vereins - Geschichte geschrieben. Erst wurde im Mai der Aufstieg in die Landesliga gefeiert und im Juni der Pokalsieg auf Kreisebene. Mit acht Spieler seines Team stieg auch die 1. Mannschaft als Relegationssieger in die A-Klasse auf. Um den Zusammenhalt zu fördern, besucht das komplette Team regelmäßig, Eishockey, Handball, Basketball und Bundesligaspiele, sowie Premier League Spiele.
Zu Zeiten des Corona Hotspot 2020 und 2021, hat er mit seiner Junioren Mannschaft Einkäufe für Senioren übernommen um diese zu schützen und zu versorgen.
Da das Einzugsgebiet für die Mannschaften des Vereins, wegen der Vielzahl von Vereinen im Einzugsgebiet anderer Orte, ausschließlich von Kindergärten und einer Grundschule abhängig ist, ist es für den Verein elementar immer wichtig, diese Jungen und Mädchen für den Verein so zu begeistern, dass der Verein diese sportlich und sozial zu selbst bewussten Menschen heranwachsen sieht.
Ebenso wählte der Kreisausschuss Mainz Bingen wählte zum Fußballhelden 2022/23 Saleh Abo Hassan SV Vitesse Mayence Mainz/Ente Bagdad.
Saleh ist 21 Jahre und zusammen mit seinen Eltern und drei Geschwistern aufgrund des Krieges in Syrien 2014 aus seinem Heimatland geflohen.
Als der Verein 2015 im Rahmen des Programms „Willkommen im Fußball“ das niedrigschwelliges Fußballangebot in den Mainzer Flüchtlingsheimenvorstellte, gehörte Saleh zu den ersten Geflüchteten die zu ihm kamen.
Saleh ist seitdem Mitglied von Vitesse Mayence und hat sich nicht nur spielerisch und sprachlich sondern auch persönlich unglaublich postiv entwickelt. Er ist mittlerweile ein ganz wichtiger Teil des Vereins und Bindeglied zwischen Spielern und Vorstand.
2019 hat Saleh seine C-Trainerlizenz erworben und trainiert seitdem zweimal wöchentlich ehrenamtlich die aus Geflüchteten und deutschen Jugendlichen zusammengestellte A-Jugend-mannschaft. Seit 2020 spielt er zusätzlich in der ersten Mannschaft von Vitesse Mayence und hat im selben Jahr erfolgreich seinen Lehrgang als Schiedsrichter in Edenkoben abgeschlossen.
Der Kreisausschuss gratuliert beiden Preisträgern zu ihren Auszeichnungen verbunden mit dem Dankeschönwochenende im Mai für Stefan sowie einer Bildungsreise nach Barcelona für Saleh, und wünscht ihnen weiterhin viel Erfolg mit ihren Vereinen.
Bildunterschrift von links nach rechts: Jürgen Veth (1.Vizepräsident SWFV), Dr.Hans-Dieter Drewitz (Präsident SWFV), Saleh Abo Hassan (Fußballheld), Stefan Kraß (Ehrenamtspreisträger), Volker Schmitt (Kreisehrenamtsbeauftragter), Axel Rolland (Verbandsehrenamtsbeauftragter)
05. Febr. 2023
Ehrenamt
Ehrenamtler der Saison 2022/23
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Ehrenamtler der Saison 2022/23
05.02.2023Ehrenamt

Von Samstag, 04.Februar bis Sonntag 05. Februar wurden die Ehrenamtler des Jahres in Edenkoben ausgezeichnet. Nach dem Besuch des 2.BL Spiels Kaiserslautern-Kiel ging es nach Edenkoben zum gemeinsamen Abendessen mit unterhaltsamen Austauschgesprächen. Am Sonntag fand die Ehrung aller Preisträger statt.
Der Kreisausschuss Mainz Bingen wählte zum Ehrenamtspreisträger 2022/23 Stefan Kraß von FSV 11 Alemannia Laubenheim.
Er hat in der Vergangenheit alle Jahrgänge von den G3 bis zu den A - Junioren erfolgreich betreut. Seit 2019 ist er mit seinen A - Junioren ungeschlagen. Im letzten Jahr hat dieses Team Vereins - Geschichte geschrieben. Erst wurde im Mai der Aufstieg in die Landesliga gefeiert und im Juni der Pokalsieg auf Kreisebene. Mit acht Spieler seines Team stieg auch die 1. Mannschaft als Relegationssieger in die A-Klasse auf. Um den Zusammenhalt zu fördern, besucht das komplette Team regelmäßig, Eishockey, Handball, Basketball und Bundesligaspiele, sowie Premier League Spiele.
Zu Zeiten des Corona Hotspot 2020 und 2021, hat er mit seiner Junioren Mannschaft Einkäufe für Senioren übernommen um diese zu schützen und zu versorgen.
Da das Einzugsgebiet für die Mannschaften des Vereins, wegen der Vielzahl von Vereinen im Einzugsgebiet anderer Orte, ausschließlich von Kindergärten und einer Grundschule abhängig ist, ist es für den Verein elementar immer wichtig, diese Jungen und Mädchen für den Verein so zu begeistern, dass der Verein diese sportlich und sozial zu selbst bewussten Menschen heranwachsen sieht.
Ebenso wählte der Kreisausschuss Mainz Bingen wählte zum Fußballhelden 2022/23 Saleh Abo Hassan SV Vitesse Mayence Mainz/Ente Bagdad.
Saleh ist 21 Jahre und zusammen mit seinen Eltern und drei Geschwistern aufgrund des Krieges in Syrien 2014 aus seinem Heimatland geflohen.
Als der Verein 2015 im Rahmen des Programms „Willkommen im Fußball“ das niedrigschwelliges Fußballangebot in den Mainzer Flüchtlingsheimenvorstellte, gehörte Saleh zu den ersten Geflüchteten die zu ihm kamen.
Saleh ist seitdem Mitglied von Vitesse Mayence und hat sich nicht nur spielerisch und sprachlich sondern auch persönlich unglaublich postiv entwickelt. Er ist mittlerweile ein ganz wichtiger Teil des Vereins und Bindeglied zwischen Spielern und Vorstand.
2019 hat Saleh seine C-Trainerlizenz erworben und trainiert seitdem zweimal wöchentlich ehrenamtlich die aus Geflüchteten und deutschen Jugendlichen zusammengestellte A-Jugend-mannschaft. Seit 2020 spielt er zusätzlich in der ersten Mannschaft von Vitesse Mayence und hat im selben Jahr erfolgreich seinen Lehrgang als Schiedsrichter in Edenkoben abgeschlossen.
Der Kreisausschuss gratuliert beiden Preisträgern zu ihren Auszeichnungen verbunden mit dem Dankeschönwochenende im Mai für Stefan sowie einer Bildungsreise nach Barcelona für Saleh, und wünscht ihnen weiterhin viel Erfolg mit ihren Vereinen.
Bildunterschrift von links nach rechts: Jürgen Veth (1.Vizepräsident SWFV), Dr.Hans-Dieter Drewitz (Präsident SWFV), Saleh Abo Hassan (Fußballheld), Stefan Kraß (Ehrenamtspreisträger), Volker Schmitt (Kreisehrenamtsbeauftragter), Axel Rolland (Verbandsehrenamtsbeauftragter)
Von Samstag, 04.Februar bis Sonntag 05. Februar wurden die Ehrenamtler des Jahres in Edenkoben ausgezeichnet. Nach dem Besuch des 2.BL Spiels…
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Ehrenamtler der Saison 2022/23
05. Febr. 2023Ehrenamt

Von Samstag, 04.Februar bis Sonntag 05. Februar wurden die Ehrenamtler des Jahres in Edenkoben ausgezeichnet. Nach dem Besuch des 2.BL Spiels Kaiserslautern-Kiel ging es nach Edenkoben zum gemeinsamen Abendessen mit unterhaltsamen Austauschgesprächen. Am Sonntag fand die Ehrung aller Preisträger statt.
Der Kreisausschuss Mainz Bingen wählte zum Ehrenamtspreisträger 2022/23 Stefan Kraß von FSV 11 Alemannia Laubenheim.
Er hat in der Vergangenheit alle Jahrgänge von den G3 bis zu den A - Junioren erfolgreich betreut. Seit 2019 ist er mit seinen A - Junioren ungeschlagen. Im letzten Jahr hat dieses Team Vereins - Geschichte geschrieben. Erst wurde im Mai der Aufstieg in die Landesliga gefeiert und im Juni der Pokalsieg auf Kreisebene. Mit acht Spieler seines Team stieg auch die 1. Mannschaft als Relegationssieger in die A-Klasse auf. Um den Zusammenhalt zu fördern, besucht das komplette Team regelmäßig, Eishockey, Handball, Basketball und Bundesligaspiele, sowie Premier League Spiele.
Zu Zeiten des Corona Hotspot 2020 und 2021, hat er mit seiner Junioren Mannschaft Einkäufe für Senioren übernommen um diese zu schützen und zu versorgen.
Da das Einzugsgebiet für die Mannschaften des Vereins, wegen der Vielzahl von Vereinen im Einzugsgebiet anderer Orte, ausschließlich von Kindergärten und einer Grundschule abhängig ist, ist es für den Verein elementar immer wichtig, diese Jungen und Mädchen für den Verein so zu begeistern, dass der Verein diese sportlich und sozial zu selbst bewussten Menschen heranwachsen sieht.
Ebenso wählte der Kreisausschuss Mainz Bingen wählte zum Fußballhelden 2022/23 Saleh Abo Hassan SV Vitesse Mayence Mainz/Ente Bagdad.
Saleh ist 21 Jahre und zusammen mit seinen Eltern und drei Geschwistern aufgrund des Krieges in Syrien 2014 aus seinem Heimatland geflohen.
Als der Verein 2015 im Rahmen des Programms „Willkommen im Fußball“ das niedrigschwelliges Fußballangebot in den Mainzer Flüchtlingsheimenvorstellte, gehörte Saleh zu den ersten Geflüchteten die zu ihm kamen.
Saleh ist seitdem Mitglied von Vitesse Mayence und hat sich nicht nur spielerisch und sprachlich sondern auch persönlich unglaublich postiv entwickelt. Er ist mittlerweile ein ganz wichtiger Teil des Vereins und Bindeglied zwischen Spielern und Vorstand.
2019 hat Saleh seine C-Trainerlizenz erworben und trainiert seitdem zweimal wöchentlich ehrenamtlich die aus Geflüchteten und deutschen Jugendlichen zusammengestellte A-Jugend-mannschaft. Seit 2020 spielt er zusätzlich in der ersten Mannschaft von Vitesse Mayence und hat im selben Jahr erfolgreich seinen Lehrgang als Schiedsrichter in Edenkoben abgeschlossen.
Der Kreisausschuss gratuliert beiden Preisträgern zu ihren Auszeichnungen verbunden mit dem Dankeschönwochenende im Mai für Stefan sowie einer Bildungsreise nach Barcelona für Saleh, und wünscht ihnen weiterhin viel Erfolg mit ihren Vereinen.
Bildunterschrift von links nach rechts: Jürgen Veth (1.Vizepräsident SWFV), Dr.Hans-Dieter Drewitz (Präsident SWFV), Saleh Abo Hassan (Fußballheld), Stefan Kraß (Ehrenamtspreisträger), Volker Schmitt (Kreisehrenamtsbeauftragter), Axel Rolland (Verbandsehrenamtsbeauftragter)

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Weihnachtsgrüße des Kreisausschusses
24.12.2022Sonstiges

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24. Dez. 2022
Sonstiges
Weihnachtsgrüße des Kreisausschusses
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Weihnachtsgrüße des Kreisausschusses
24.12.2022Sonstiges

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Weihnachtsgrüße des Kreisausschusses
24. Dez. 2022Sonstiges

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Fußballheldin Ann-Christin Schäfer
28.03.2022Ehrenamt

Es war einer dieser Momente, wie sie im Leben immer wieder vorkommen und diesem eine neue Richtung, einen neuen Schwerpunkt geben.

Im Fall von Ann-Christin Schäfer war dieser Wendepunkt eine ganz unverbindliche Anfrage: Im Sommer 2017 war die heute 22-Jährige vom Magdeburger FFC zum TSV Schott Mainz gewechselt. Damals wurde die gebürtige Osthessin gefragt, ob sie sich vorstellen könne, in der vereinseigenen Fußballschule des TSV mitzuarbeiten. Seit dem ersten Tag an hat die Begeisterung für den Jugendfußball die Torhüterin nicht mehr losgelassen. „Es macht mir einfach extrem viel Spaß“, betont die 22-Jährige immer wieder. Sogar so viel, dass sie die eigene Laufbahn hinten anstellte.
Dabei kam Schäfer damals aus der Junioren-Bundesliga nach Mainz, absolvierte zwei Zweitligaspiele im Schott-Tor. Der Fokus der jungen Fußballerin verschob sich dennoch immer mehr in Richtung Trainerdasein. Im Herbst 2019 absolvierte Ann-Christin Schäfer erfolgreich die B-Lizenz-Prüfung beim Südwestdeutschen Fußballverband (SWFV) in Edenkoben, setzte wenig später auch noch die Torwart-Lizenz drauf. „Seit mehreren Jahren leistet sie tolle Arbeit mit den jüngsten Kindern und betreut den Jahrgang 2012 nun bereits im vierten Jahr“, würdigt Schotts Jugendleiter Andreas Lemb die Arbeit der Hessin. „Sie liebt und lebt den Kinderfußball“, betont Lemb, der gar nicht viel sagen muss, um diese Aussage zu untermauern: „Neben der Arbeit in unserer vereinseigenen Fußballschule, unterstützt sie bei unseren Fußballcamps und spielt bei unseren Frauen in der Regionalliga.“ Doch vor allem was das Engagement für die jüngsten Fußballerinnen und Fußballer angeht, setzt die 22-Jährige neue Maßstäbe, weshalb der TSV Schott Mainz Ann-Christin Schäfer als Fußballheldin für den Kreis Mainz-Bingen vorschlug.
Der Kreisausschuss folgte diesem Vorschlag für die „Aktion junges Ehrenamt“ und zeichnete die junge Trainerin, die sich auch in der Corona-Pandemie in besonderem Maße für den Fußballnachwuchs engagierte, jüngst aus. „Ich war natürlich sehr überrascht, als der Brief ankam, habe mich aber sehr darüber gefreut“, sagt Schäfer. „Es ist schön zu sehen, dass die Arbeit im Verein so wahrgenommen und wertgeschätzt wird.“ Im Lockdown drehte die TSVlerin regelmäßig Videos für ihre Kids mit neuen Technikübungen oder anderen Challenges zum Nachmachen oder bastelte kleine Präsente, die sie den Kindern persönlich vorbei brachte und sie damit in dieser schweren Zeit ohne Vereinstraining überraschte. „Von den kleinen, sehr persönlichen Geschenken zum Geburtstag der Kinder ganz zu schweigen“, gerät Andreas Lemb ins Schwärmen und lässt keinen Zweifel daran, wie sehr sich die 22-Jährige diese Auszeichnung für ihr ehrenamtliches Engagement verdient hat.
Nach ihrem Fachabitur in Mainz absolviert Schäfer derzeit eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung. Die große Konstante daneben war und ist immer der Fußball, den die Fußballheldin aus dem Kreis Mainz-Bingen seit jeher mit einer immensen Herzlichkeit und viel Spaß auszufüllen weiß.
28. März 2022
Ehrenamt
Fußballheldin Ann-Christin Schäfer
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Fußballheldin Ann-Christin Schäfer
28.03.2022Ehrenamt

Es war einer dieser Momente, wie sie im Leben immer wieder vorkommen und diesem eine neue Richtung, einen neuen Schwerpunkt geben.

Im Fall von Ann-Christin Schäfer war dieser Wendepunkt eine ganz unverbindliche Anfrage: Im Sommer 2017 war die heute 22-Jährige vom Magdeburger FFC zum TSV Schott Mainz gewechselt. Damals wurde die gebürtige Osthessin gefragt, ob sie sich vorstellen könne, in der vereinseigenen Fußballschule des TSV mitzuarbeiten. Seit dem ersten Tag an hat die Begeisterung für den Jugendfußball die Torhüterin nicht mehr losgelassen. „Es macht mir einfach extrem viel Spaß“, betont die 22-Jährige immer wieder. Sogar so viel, dass sie die eigene Laufbahn hinten anstellte.
Dabei kam Schäfer damals aus der Junioren-Bundesliga nach Mainz, absolvierte zwei Zweitligaspiele im Schott-Tor. Der Fokus der jungen Fußballerin verschob sich dennoch immer mehr in Richtung Trainerdasein. Im Herbst 2019 absolvierte Ann-Christin Schäfer erfolgreich die B-Lizenz-Prüfung beim Südwestdeutschen Fußballverband (SWFV) in Edenkoben, setzte wenig später auch noch die Torwart-Lizenz drauf. „Seit mehreren Jahren leistet sie tolle Arbeit mit den jüngsten Kindern und betreut den Jahrgang 2012 nun bereits im vierten Jahr“, würdigt Schotts Jugendleiter Andreas Lemb die Arbeit der Hessin. „Sie liebt und lebt den Kinderfußball“, betont Lemb, der gar nicht viel sagen muss, um diese Aussage zu untermauern: „Neben der Arbeit in unserer vereinseigenen Fußballschule, unterstützt sie bei unseren Fußballcamps und spielt bei unseren Frauen in der Regionalliga.“ Doch vor allem was das Engagement für die jüngsten Fußballerinnen und Fußballer angeht, setzt die 22-Jährige neue Maßstäbe, weshalb der TSV Schott Mainz Ann-Christin Schäfer als Fußballheldin für den Kreis Mainz-Bingen vorschlug.
Der Kreisausschuss folgte diesem Vorschlag für die „Aktion junges Ehrenamt“ und zeichnete die junge Trainerin, die sich auch in der Corona-Pandemie in besonderem Maße für den Fußballnachwuchs engagierte, jüngst aus. „Ich war natürlich sehr überrascht, als der Brief ankam, habe mich aber sehr darüber gefreut“, sagt Schäfer. „Es ist schön zu sehen, dass die Arbeit im Verein so wahrgenommen und wertgeschätzt wird.“ Im Lockdown drehte die TSVlerin regelmäßig Videos für ihre Kids mit neuen Technikübungen oder anderen Challenges zum Nachmachen oder bastelte kleine Präsente, die sie den Kindern persönlich vorbei brachte und sie damit in dieser schweren Zeit ohne Vereinstraining überraschte. „Von den kleinen, sehr persönlichen Geschenken zum Geburtstag der Kinder ganz zu schweigen“, gerät Andreas Lemb ins Schwärmen und lässt keinen Zweifel daran, wie sehr sich die 22-Jährige diese Auszeichnung für ihr ehrenamtliches Engagement verdient hat.
Nach ihrem Fachabitur in Mainz absolviert Schäfer derzeit eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung. Die große Konstante daneben war und ist immer der Fußball, den die Fußballheldin aus dem Kreis Mainz-Bingen seit jeher mit einer immensen Herzlichkeit und viel Spaß auszufüllen weiß.
Es war einer dieser Momente, wie sie im Leben immer wieder vorkommen und diesem eine neue Richtung, einen neuen Schwerpunkt geben.
Im Fall von…
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Fußballheldin Ann-Christin Schäfer
28. März 2022Ehrenamt

Es war einer dieser Momente, wie sie im Leben immer wieder vorkommen und diesem eine neue Richtung, einen neuen Schwerpunkt geben.

Im Fall von Ann-Christin Schäfer war dieser Wendepunkt eine ganz unverbindliche Anfrage: Im Sommer 2017 war die heute 22-Jährige vom Magdeburger FFC zum TSV Schott Mainz gewechselt. Damals wurde die gebürtige Osthessin gefragt, ob sie sich vorstellen könne, in der vereinseigenen Fußballschule des TSV mitzuarbeiten. Seit dem ersten Tag an hat die Begeisterung für den Jugendfußball die Torhüterin nicht mehr losgelassen. „Es macht mir einfach extrem viel Spaß“, betont die 22-Jährige immer wieder. Sogar so viel, dass sie die eigene Laufbahn hinten anstellte.
Dabei kam Schäfer damals aus der Junioren-Bundesliga nach Mainz, absolvierte zwei Zweitligaspiele im Schott-Tor. Der Fokus der jungen Fußballerin verschob sich dennoch immer mehr in Richtung Trainerdasein. Im Herbst 2019 absolvierte Ann-Christin Schäfer erfolgreich die B-Lizenz-Prüfung beim Südwestdeutschen Fußballverband (SWFV) in Edenkoben, setzte wenig später auch noch die Torwart-Lizenz drauf. „Seit mehreren Jahren leistet sie tolle Arbeit mit den jüngsten Kindern und betreut den Jahrgang 2012 nun bereits im vierten Jahr“, würdigt Schotts Jugendleiter Andreas Lemb die Arbeit der Hessin. „Sie liebt und lebt den Kinderfußball“, betont Lemb, der gar nicht viel sagen muss, um diese Aussage zu untermauern: „Neben der Arbeit in unserer vereinseigenen Fußballschule, unterstützt sie bei unseren Fußballcamps und spielt bei unseren Frauen in der Regionalliga.“ Doch vor allem was das Engagement für die jüngsten Fußballerinnen und Fußballer angeht, setzt die 22-Jährige neue Maßstäbe, weshalb der TSV Schott Mainz Ann-Christin Schäfer als Fußballheldin für den Kreis Mainz-Bingen vorschlug.
Der Kreisausschuss folgte diesem Vorschlag für die „Aktion junges Ehrenamt“ und zeichnete die junge Trainerin, die sich auch in der Corona-Pandemie in besonderem Maße für den Fußballnachwuchs engagierte, jüngst aus. „Ich war natürlich sehr überrascht, als der Brief ankam, habe mich aber sehr darüber gefreut“, sagt Schäfer. „Es ist schön zu sehen, dass die Arbeit im Verein so wahrgenommen und wertgeschätzt wird.“ Im Lockdown drehte die TSVlerin regelmäßig Videos für ihre Kids mit neuen Technikübungen oder anderen Challenges zum Nachmachen oder bastelte kleine Präsente, die sie den Kindern persönlich vorbei brachte und sie damit in dieser schweren Zeit ohne Vereinstraining überraschte. „Von den kleinen, sehr persönlichen Geschenken zum Geburtstag der Kinder ganz zu schweigen“, gerät Andreas Lemb ins Schwärmen und lässt keinen Zweifel daran, wie sehr sich die 22-Jährige diese Auszeichnung für ihr ehrenamtliches Engagement verdient hat.
Nach ihrem Fachabitur in Mainz absolviert Schäfer derzeit eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung. Die große Konstante daneben war und ist immer der Fußball, den die Fußballheldin aus dem Kreis Mainz-Bingen seit jeher mit einer immensen Herzlichkeit und viel Spaß auszufüllen weiß.
SWFV Meldungen

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Kostenfrei fortbilden beim DFB-Trainingsdialog am 28. September
Qualifizierung

Am Montag, 28. September 2026, steht an den zehn DFB-Stützpunkten im Südwestdeutschen Fußballverband der nächste DFB-Trainingsdialog auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht diesmal die „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“. Die kostenfreie Fortbildung richtet sich an interessierte Trainer/innen und verbindet eine praxisnahe Trainingseinheit mit einer anschließenden theoretischen Aufarbeitung.
Praxisnahes Training für den Vereinsalltag
Der DFB-Trainingsdialog vermittelt technisch-taktische Inhalte, die Trainer/innen direkt in ihr eigenes Juniorentraining übernehmen können. Im Mittelpunkt stehen dabei die Planung und Steuerung von Spiel- und Übungsformen sowie die Frage, wie Trainingseinheiten lerneffizient und motivierend gestaltet werden können.
Los geht es mit einer moderierten Praxiseinheit mit Spieler/innen der U13/U14. Die Stützpunkttrainer zeigen dabei praxiserprobte Trainingsformen und geben konkrete Impulse für die Arbeit im Verein. Anschließend werden die Inhalte in einer gemeinsamen Runde theoretisch aufgearbeitet und diskutiert. So soll der Trainingsdialog nicht nur neue Ideen für die eigene Trainingsarbeit liefern, sondern auch die Kommunikation und den Wissenstransfer fördern.
3 LE für die DFB-Trainer-C-Lizenz
Pro Jahr finden zwei DFB-Trainingsdialoge mit jeweils einem speziellen sportpraktischen Schwerpunkt statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und wird mit 3 Lerneinheiten (LE) zur Verlängerung der DFB-Trainer-C-Lizenz anerkannt.
Die Eckdaten
DFB-Trainingsdialog: „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“
Termin: Montag, 28. September 2026
Uhrzeit: 18:00 bis ca. 20:30 Uhr
Ort: Alle zehn DFB-Stützpunkte im SWFV
Ausnahmen: DFB-Stützpunkte Maikammer: 17:30 bis 20:00 Uhr und Ortswechsel im Kreis Mainz-Bingen zum TSVgg Stadecken-Elsheim (Adresse: Schulstr. 55, 55271 Stadecken-Elsheim).
Teilnahme: kostenfrei
Lizenzverlängerung: 3 LE für die DFB-Trainer-C-Lizenz
Wichtig: Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Bei der Anmeldung bitte den gewünschten DFB-Stützpunkt auswählen.
Qualifizierung
Kostenfrei fortbilden beim DFB-Trainingsdialog am 28. September
Am Montag, 28. September 2026, steht an den zehn DFB-Stützpunkten im Südwestdeutschen Fußballverband der nächste DFB-Trainingsdialog auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht diesmal die „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“. Die kostenfreie Fortbildung richtet sich an interessierte Trainer/innen und verbindet ...
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Kostenfrei fortbilden beim DFB-Trainingsdialog am 28. September
Qualifizierung

Am Montag, 28. September 2026, steht an den zehn DFB-Stützpunkten im Südwestdeutschen Fußballverband der nächste DFB-Trainingsdialog auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht diesmal die „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“. Die kostenfreie Fortbildung richtet sich an interessierte Trainer/innen und verbindet eine praxisnahe Trainingseinheit mit einer anschließenden theoretischen Aufarbeitung.
Praxisnahes Training für den Vereinsalltag
Der DFB-Trainingsdialog vermittelt technisch-taktische Inhalte, die Trainer/innen direkt in ihr eigenes Juniorentraining übernehmen können. Im Mittelpunkt stehen dabei die Planung und Steuerung von Spiel- und Übungsformen sowie die Frage, wie Trainingseinheiten lerneffizient und motivierend gestaltet werden können.
Los geht es mit einer moderierten Praxiseinheit mit Spieler/innen der U13/U14. Die Stützpunkttrainer zeigen dabei praxiserprobte Trainingsformen und geben konkrete Impulse für die Arbeit im Verein. Anschließend werden die Inhalte in einer gemeinsamen Runde theoretisch aufgearbeitet und diskutiert. So soll der Trainingsdialog nicht nur neue Ideen für die eigene Trainingsarbeit liefern, sondern auch die Kommunikation und den Wissenstransfer fördern.
3 LE für die DFB-Trainer-C-Lizenz
Pro Jahr finden zwei DFB-Trainingsdialoge mit jeweils einem speziellen sportpraktischen Schwerpunkt statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und wird mit 3 Lerneinheiten (LE) zur Verlängerung der DFB-Trainer-C-Lizenz anerkannt.
Die Eckdaten
DFB-Trainingsdialog: „Ganzheitliche Entwicklung aller Spieler/innen mit Schwerpunkt Abwehrverhalten“
Termin: Montag, 28. September 2026
Uhrzeit: 18:00 bis ca. 20:30 Uhr
Ort: Alle zehn DFB-Stützpunkte im SWFV
Ausnahmen: DFB-Stützpunkte Maikammer: 17:30 bis 20:00 Uhr und Ortswechsel im Kreis Mainz-Bingen zum TSVgg Stadecken-Elsheim (Adresse: Schulstr. 55, 55271 Stadecken-Elsheim).
Teilnahme: kostenfrei
Lizenzverlängerung: 3 LE für die DFB-Trainer-C-Lizenz
Wichtig: Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Bei der Anmeldung bitte den gewünschten DFB-Stützpunkt auswählen.

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Lagebild Amateurfußball: Anteil der gemeldeten Vorfälle erneut gesunken
Sonstiges

Die Lage auf Deutschlands Amateurfußballplätzen hat sich in der Saison 2025/2026 insgesamt auf dem Niveau des vorherigen Jahres bewegt. Das geht aus dem Lagebild Amateurfußball hervor, das der DFB seit zwölf Jahren in jeder Spielzeit erhebt.
Abbruchrate der Spiele bei 0,066 Prozent
Bei insgesamt 1,284 Millionen abgeschlossenen Spielberichten zeigten sich nur leichte Veränderungen. Während die Zahl der Partien mit gemeldeten Gewalt- oder Diskriminierungsvorfällen zum dritten Mal in Folge zurückging (auf 5450), wurden geringfügig mehr Spiele abgebrochen (842 nach 825 im Jahr zuvor). Damit wurde bei 0,42 Prozent aller Spiele mit abgeschlossenen Spielbericht ein Vorkommnis gemeldet und 0,066 Prozent abgebrochen.
Bei 3386 Spielen wurde über die elektronischen Spielberichte mindestens ein Gewaltvorfall gemeldet. Das entspricht einem Anteil von 0,26 Prozent an allen Partien mit abgeschlossenem Spielbericht (Vorsaison: 0,27 Prozent). Auch die Zahl der Begegnungen mit mindestens einem gemeldeten Diskriminierungsvorfall ging minimal zurück von insgesamt 2398 (Anteil Vorsaison: 0,19 Prozent) auf 2315 (0,18 Prozent). Die Bandbreite der gemeldeten Vorfälle reicht von Bedrohungen bis hin zu körperlichen Übergriffen.
Ronny Zimmermann, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: “Insgesamt zeigen die aktuellen Zahlen ein ähnliches Bild wie im Vorjahr. Der leichte Anstieg bei den Spielabbrüchen zeigt, dass es keinen Anlass gibt, sich mit der grundsätzlich positiven Entwicklung der vergangenen Jahre zufriedenzugeben. Ein Spielabbruch ist ein gravierendes Ereignis. Signifikante Einzelfälle prägen die Geschädigten nachhaltig und haben darüber hinaus maßgeblichen Einfluss auf die allgemeine öffentliche Wahrnehmung. Deshalb müssen wir alle im Fußball unsere Anstrengungen, insbesondere in der Präventionsarbeit, weiter intensivieren, um einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander zu fördern. Gleichzeitig arbeiten wir daran, die Datenqualität des Lagebilds weiter zu verbessern. Daher rufen wir alle Beteiligten ausdrücklich auf, Vorfälle von Gewalt und Diskriminierung konsequent zu melden.“
Höchster Erfassungsgrad seit Beginn der Auswertung
Seit der Saison 2014/2015 lässt der DFB jährlich auf Grundlage der elektronischen Spielberichte der Schiedsrichter*innen ermitteln, wie es mit Blick auf Gewalt und Diskriminierung um die Lage des Amateurfußballs in Deutschland bestellt ist. Für die Saison 2025/2026 lagen zu 1.283.992 Begegnungen abgeschlossene Spielberichte vor. Das entspricht 88,44 Prozent aller 1.451.841 Spiele mit begonnenem Spielbericht und bedeutet den höchsten Erfassungsgrad seit Beginn der Auswertung.
Vorfälle können rund um ein Spiel bei den Schiris oder anschließend bei der jeweiligen Anlaufstelle für Gewalt- und Diskriminierungsvorfälle des zuständigen Landesverbandes gemeldet werden. Spielabbrüche sind grundsätzlich zu erfassen, damit sie anschließend sportgerichtlich aufgearbeitet werden können.
Zu den zentralen Bausteinen der Gewaltprävention im Amateurfußball zählen weiterhin die Kapitänsregel und das DFB-STOPP-Konzept. Beide Maßnahmen sollen dazu beitragen, Konflikte zu entschärfen, die Kommunikation auf dem Platz zu verbessern und Eskalationen möglichst zu verhindern. Darüber hinaus arbeiten der DFB und seine Landesverbände kontinuierlich an Schulungs-, Präventions- und Unterstützungsangeboten für Vereine, Schiedsrichter*innen und weitere Beteiligte.
Pilotprojekt für besonders häufig betroffene Schiedsrichter*innen
Trotz positiver Entwicklungen bei den Schiedsrichter*innen wie einer allgemein gestiegenen Wertschätzung oder der seit drei Jahren steigenden Zahlen an aktiven Schiris in Deutschland, sind die Unparteiischen weiterhin oft Geschädigte (2100 Mal) eines Vorfalls. Nur Spieler*innen werden noch öfter als Geschädigte genannt (in 3245 Spielen), sind gleichzeitig aber auch die Meistbeschuldigten (in 3689 Partien).
Um die Sicherheit zu erhöhen, für mehr Respekt auf und neben dem Platz zu sorgen und neue Erkenntnisse im Umgang mit Gewalt und Beleidigungen zu gewinnen, startet der DFB gemeinsam mit der FIFA und dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) jetzt ein bislang einmaliges Pilotprojekt in Deutschland. In der Kreisliga B Gelsenkirchen werden die Schiedsrichter*innen ab diesem Wochenende mit Bodycams ausgestattet.
Die Bodycam zeichnet nicht dauerhaft auf. Im Bereitschaftsmodus werden die jeweils vergangenen 30 Sekunden fortlaufend überschrieben. Erst durch die Aktivierung durch die Spielleitung wird die Aufnahme gespeichert. Das Pilotprojekt ist datenschutzrechtlich geprüft und wird während der verbleibenden Saison wissenschaftlich begleitet.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl der Schiedsrichter*innen sowie das Verhalten aller Beteiligten. Dazu werden unter anderem Vorfallstatistiken sowie die Anzahl von Gelben und Roten Karten mit der Vorsaison verglichen. Zusätzlich sind regelmäßige Befragungen der teilnehmenden Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter vorgesehen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nach Abschluss der wissenschaftlichen Begleitung ausgewertet und in die internationale Bewertung durch die FIFA einfließen.
Anlage PDF mit den Lagebild-Zahlen
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Disclaimer:
Im Rahmen der üblichen jährlichen Nachprüfung wurden Fehler im Prozess der Datenauswertung zum Lagebild 2024/2025 festgestellt und bereinigt. Die Zahl der ausgewerteten Spiele und die Zahl der erfassten Vorfälle hat sich dadurch rückwirkend verringert. Die Angaben zu Gewalt- und Diskriminierungsvorfällen wurden daher für das Lagebild der Saison 2024/2025 rückwirkend korrigiert. Die Anpassungen sind allerdings nicht signifikant. Aus ihnen ergibt sich kein grundsätzlich verändertes Lagebild.
Sonstiges
Lagebild Amateurfußball: Anteil der gemeldeten Vorfälle erneut gesunken
Die Lage auf Deutschlands Amateurfußballplätzen hat sich in der Saison 2025/2026 insgesamt auf dem Niveau des vorherigen Jahres bewegt. Das geht aus dem Lagebild Amateurfußball hervor, das der DFB seit zwölf Jahren in jeder Spielzeit erhebt.
Abbruchrate der Spiele bei 0,066 Prozent
Bei insgesamt 1,284 Millionen abgeschlossenen Spielberichten ...
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Lagebild Amateurfußball: Anteil der gemeldeten Vorfälle erneut gesunken
Sonstiges

Die Lage auf Deutschlands Amateurfußballplätzen hat sich in der Saison 2025/2026 insgesamt auf dem Niveau des vorherigen Jahres bewegt. Das geht aus dem Lagebild Amateurfußball hervor, das der DFB seit zwölf Jahren in jeder Spielzeit erhebt.
Abbruchrate der Spiele bei 0,066 Prozent
Bei insgesamt 1,284 Millionen abgeschlossenen Spielberichten zeigten sich nur leichte Veränderungen. Während die Zahl der Partien mit gemeldeten Gewalt- oder Diskriminierungsvorfällen zum dritten Mal in Folge zurückging (auf 5450), wurden geringfügig mehr Spiele abgebrochen (842 nach 825 im Jahr zuvor). Damit wurde bei 0,42 Prozent aller Spiele mit abgeschlossenen Spielbericht ein Vorkommnis gemeldet und 0,066 Prozent abgebrochen.
Bei 3386 Spielen wurde über die elektronischen Spielberichte mindestens ein Gewaltvorfall gemeldet. Das entspricht einem Anteil von 0,26 Prozent an allen Partien mit abgeschlossenem Spielbericht (Vorsaison: 0,27 Prozent). Auch die Zahl der Begegnungen mit mindestens einem gemeldeten Diskriminierungsvorfall ging minimal zurück von insgesamt 2398 (Anteil Vorsaison: 0,19 Prozent) auf 2315 (0,18 Prozent). Die Bandbreite der gemeldeten Vorfälle reicht von Bedrohungen bis hin zu körperlichen Übergriffen.
Ronny Zimmermann, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: “Insgesamt zeigen die aktuellen Zahlen ein ähnliches Bild wie im Vorjahr. Der leichte Anstieg bei den Spielabbrüchen zeigt, dass es keinen Anlass gibt, sich mit der grundsätzlich positiven Entwicklung der vergangenen Jahre zufriedenzugeben. Ein Spielabbruch ist ein gravierendes Ereignis. Signifikante Einzelfälle prägen die Geschädigten nachhaltig und haben darüber hinaus maßgeblichen Einfluss auf die allgemeine öffentliche Wahrnehmung. Deshalb müssen wir alle im Fußball unsere Anstrengungen, insbesondere in der Präventionsarbeit, weiter intensivieren, um einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander zu fördern. Gleichzeitig arbeiten wir daran, die Datenqualität des Lagebilds weiter zu verbessern. Daher rufen wir alle Beteiligten ausdrücklich auf, Vorfälle von Gewalt und Diskriminierung konsequent zu melden.“
Höchster Erfassungsgrad seit Beginn der Auswertung
Seit der Saison 2014/2015 lässt der DFB jährlich auf Grundlage der elektronischen Spielberichte der Schiedsrichter*innen ermitteln, wie es mit Blick auf Gewalt und Diskriminierung um die Lage des Amateurfußballs in Deutschland bestellt ist. Für die Saison 2025/2026 lagen zu 1.283.992 Begegnungen abgeschlossene Spielberichte vor. Das entspricht 88,44 Prozent aller 1.451.841 Spiele mit begonnenem Spielbericht und bedeutet den höchsten Erfassungsgrad seit Beginn der Auswertung.
Vorfälle können rund um ein Spiel bei den Schiris oder anschließend bei der jeweiligen Anlaufstelle für Gewalt- und Diskriminierungsvorfälle des zuständigen Landesverbandes gemeldet werden. Spielabbrüche sind grundsätzlich zu erfassen, damit sie anschließend sportgerichtlich aufgearbeitet werden können.
Zu den zentralen Bausteinen der Gewaltprävention im Amateurfußball zählen weiterhin die Kapitänsregel und das DFB-STOPP-Konzept. Beide Maßnahmen sollen dazu beitragen, Konflikte zu entschärfen, die Kommunikation auf dem Platz zu verbessern und Eskalationen möglichst zu verhindern. Darüber hinaus arbeiten der DFB und seine Landesverbände kontinuierlich an Schulungs-, Präventions- und Unterstützungsangeboten für Vereine, Schiedsrichter*innen und weitere Beteiligte.
Pilotprojekt für besonders häufig betroffene Schiedsrichter*innen
Trotz positiver Entwicklungen bei den Schiedsrichter*innen wie einer allgemein gestiegenen Wertschätzung oder der seit drei Jahren steigenden Zahlen an aktiven Schiris in Deutschland, sind die Unparteiischen weiterhin oft Geschädigte (2100 Mal) eines Vorfalls. Nur Spieler*innen werden noch öfter als Geschädigte genannt (in 3245 Spielen), sind gleichzeitig aber auch die Meistbeschuldigten (in 3689 Partien).
Um die Sicherheit zu erhöhen, für mehr Respekt auf und neben dem Platz zu sorgen und neue Erkenntnisse im Umgang mit Gewalt und Beleidigungen zu gewinnen, startet der DFB gemeinsam mit der FIFA und dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) jetzt ein bislang einmaliges Pilotprojekt in Deutschland. In der Kreisliga B Gelsenkirchen werden die Schiedsrichter*innen ab diesem Wochenende mit Bodycams ausgestattet.
Die Bodycam zeichnet nicht dauerhaft auf. Im Bereitschaftsmodus werden die jeweils vergangenen 30 Sekunden fortlaufend überschrieben. Erst durch die Aktivierung durch die Spielleitung wird die Aufnahme gespeichert. Das Pilotprojekt ist datenschutzrechtlich geprüft und wird während der verbleibenden Saison wissenschaftlich begleitet.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl der Schiedsrichter*innen sowie das Verhalten aller Beteiligten. Dazu werden unter anderem Vorfallstatistiken sowie die Anzahl von Gelben und Roten Karten mit der Vorsaison verglichen. Zusätzlich sind regelmäßige Befragungen der teilnehmenden Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter vorgesehen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nach Abschluss der wissenschaftlichen Begleitung ausgewertet und in die internationale Bewertung durch die FIFA einfließen.
Anlage PDF mit den Lagebild-Zahlen
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Disclaimer:
Im Rahmen der üblichen jährlichen Nachprüfung wurden Fehler im Prozess der Datenauswertung zum Lagebild 2024/2025 festgestellt und bereinigt. Die Zahl der ausgewerteten Spiele und die Zahl der erfassten Vorfälle hat sich dadurch rückwirkend verringert. Die Angaben zu Gewalt- und Diskriminierungsvorfällen wurden daher für das Lagebild der Saison 2024/2025 rückwirkend korrigiert. Die Anpassungen sind allerdings nicht signifikant. Aus ihnen ergibt sich kein grundsätzlich verändertes Lagebild.

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Rekorde beim DFB-Punktespiel
Sonstiges

Mit der beeindruckenden Zahl von 10.286 teilnehmenden Vereinen ist die aktuelle Runde des DFB-Punktespiels zu Ende gegangen. Damit beteiligten sich mehr als 40 Prozent der rund 24.000 deutschen Fußballklubs an der vom DFB und seinen 21 Landesverbänden zur Stärkung der Amateurvereine durchgeführten Aktion – mehr als 2.000 von ihnen registrierten sich bereits am ersten Tag.
Rekord bei den eingereichten Maßnahmen
Auch die Zahl der im Projektzeitraum (1. Juli 2025 bis 31. August 2026) eingereichten Maßnahmen erreichte mit 59.964 einen deutlichen Bestwert. Zum Vergleich: Beim Punktespiel zur Heim-EM 2024 hatten 4.650 Vereine 22.382 Maßnahmen eingereicht.
Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident für Spielbetrieb und Fußballentwicklung, ist von der Resonanz begeistert: „Die überwältigende Zahl der teilnehmenden Vereine zeigt einmal mehr, wie lebendig unsere Vereinskultur ist und mit wie viel Leidenschaft, Begeisterung und Kreativität sich die vielen Ehrenamtlichen an der Basis einsetzen, um ihre Klubs voranzubringen. Wer beim Punktespiel mitmacht, der will etwas bewegen, das lässt sich am Umfang der eingereichten Maßnahmen erkennen. Deshalb freuen wir uns mit allen, die beim Punktespiel tatkräftig dabei waren: Sie haben viel für ihren Verein getan. Genau von diesem Engagement lebt der Fußball – heute und in Zukunft.“
Attraktive Prämien für die Vereine
Das DFB-Punktspiel brachte den Vereinen eine Win-win-Situation. Bereits das Einreichen einer ersten Maßnahme garantierte ihnen ein Starterpaket mit zwölf Bällen, außerdem wurden beim Erreichen der einzelnen Level Garantiepreise ausgelobt. So erhalten die Vereine diesmal rund 130.000 Bälle, jeweils rund 10.000 Minitore und Hütchensets sowie 50.000 Leibchen und viele weitere Prämien.
Für die Umsetzung von Maßnahmen konnten die Klubs – je nach Umfang der Aktion – 10, 25 oder 50 Punkte sammeln, das konnten Aktivitäten wie der Besuch eines Club-Beraters oder des DFB-Mobils sein, aber auch die Qualifizierung von Mitgliedern zu Trainer*innen und Schiris oder Kooperationen mit Schulen und Kitas.
FSV Bernau sammelt die meisten Punkte
Erfolgreichster Punktesammler war diesmal mit 870 Punkten der FSV Bernau aus Brandenburg, der unter anderem ein neues Spielangebot für F-Junior*innen sowie im Handicap-Fußball schuf, einen Tag des Mädchen-, Kinder- und Jugendfußballs veranstaltete, seine Mitglieder umfangreich weiterbildete und eine Zusammenarbeit mit einer Werkstatt für behinderte Menschen startete.
Für die Punkte gab es weitere attraktive Prämien und, wenn es besonders viele waren (Gold- und Platinlevel), bei einer Verlosung die Chance auf ein Kurztrainingslager am DFB-Campus in Frankfurt am Main und im Homeground von adidas in Herzogenaurach.
Mit dem wertvollsten Preis jedoch beschenkten sich die Vereine selbst: Dank ihres eigenen Engagements stellten sie sich mit jeder durchgeführten Maßnahme nachhaltig besser auf.
Sonstiges
Rekorde beim DFB-Punktespiel
Mit der beeindruckenden Zahl von 10.286 teilnehmenden Vereinen ist die aktuelle Runde des DFB-Punktespiels zu Ende gegangen. Damit beteiligten sich mehr als 40 Prozent der rund 24.000 deutschen Fußballklubs an der vom DFB und seinen 21 Landesverbänden zur Stärkung der Amateurvereine durchgeführten Aktion – mehr als 2.000 von ihnen registrierten ...
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Rekorde beim DFB-Punktespiel
Sonstiges

Mit der beeindruckenden Zahl von 10.286 teilnehmenden Vereinen ist die aktuelle Runde des DFB-Punktespiels zu Ende gegangen. Damit beteiligten sich mehr als 40 Prozent der rund 24.000 deutschen Fußballklubs an der vom DFB und seinen 21 Landesverbänden zur Stärkung der Amateurvereine durchgeführten Aktion – mehr als 2.000 von ihnen registrierten sich bereits am ersten Tag.
Rekord bei den eingereichten Maßnahmen
Auch die Zahl der im Projektzeitraum (1. Juli 2025 bis 31. August 2026) eingereichten Maßnahmen erreichte mit 59.964 einen deutlichen Bestwert. Zum Vergleich: Beim Punktespiel zur Heim-EM 2024 hatten 4.650 Vereine 22.382 Maßnahmen eingereicht.
Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident für Spielbetrieb und Fußballentwicklung, ist von der Resonanz begeistert: „Die überwältigende Zahl der teilnehmenden Vereine zeigt einmal mehr, wie lebendig unsere Vereinskultur ist und mit wie viel Leidenschaft, Begeisterung und Kreativität sich die vielen Ehrenamtlichen an der Basis einsetzen, um ihre Klubs voranzubringen. Wer beim Punktespiel mitmacht, der will etwas bewegen, das lässt sich am Umfang der eingereichten Maßnahmen erkennen. Deshalb freuen wir uns mit allen, die beim Punktespiel tatkräftig dabei waren: Sie haben viel für ihren Verein getan. Genau von diesem Engagement lebt der Fußball – heute und in Zukunft.“
Attraktive Prämien für die Vereine
Das DFB-Punktspiel brachte den Vereinen eine Win-win-Situation. Bereits das Einreichen einer ersten Maßnahme garantierte ihnen ein Starterpaket mit zwölf Bällen, außerdem wurden beim Erreichen der einzelnen Level Garantiepreise ausgelobt. So erhalten die Vereine diesmal rund 130.000 Bälle, jeweils rund 10.000 Minitore und Hütchensets sowie 50.000 Leibchen und viele weitere Prämien.
Für die Umsetzung von Maßnahmen konnten die Klubs – je nach Umfang der Aktion – 10, 25 oder 50 Punkte sammeln, das konnten Aktivitäten wie der Besuch eines Club-Beraters oder des DFB-Mobils sein, aber auch die Qualifizierung von Mitgliedern zu Trainer*innen und Schiris oder Kooperationen mit Schulen und Kitas.
FSV Bernau sammelt die meisten Punkte
Erfolgreichster Punktesammler war diesmal mit 870 Punkten der FSV Bernau aus Brandenburg, der unter anderem ein neues Spielangebot für F-Junior*innen sowie im Handicap-Fußball schuf, einen Tag des Mädchen-, Kinder- und Jugendfußballs veranstaltete, seine Mitglieder umfangreich weiterbildete und eine Zusammenarbeit mit einer Werkstatt für behinderte Menschen startete.
Für die Punkte gab es weitere attraktive Prämien und, wenn es besonders viele waren (Gold- und Platinlevel), bei einer Verlosung die Chance auf ein Kurztrainingslager am DFB-Campus in Frankfurt am Main und im Homeground von adidas in Herzogenaurach.
Mit dem wertvollsten Preis jedoch beschenkten sich die Vereine selbst: Dank ihres eigenen Engagements stellten sie sich mit jeder durchgeführten Maßnahme nachhaltig besser auf.










